Konzerte im Fürstensaal und im Schlosstheater

International renommierte MusikerInnen sowie aufstrebende Talente bieten Konzerte auf höchstem Niveau. Die Programme sind vielseitig und reichen von Alter Musik über klassische bis hin zu zeitgenössischer Musik und werden in den unterschiedlichsten Besetzungen vorgetragen.
Oftmals werden Einführungsgespräche angeboten, die auf die Programme vorbereiten, Konzert-EinsteigerInnen einen leichteren Zugang ermöglichen und regelmäßigen BesucherInnen spannende Details vermitteln. Teils kommen die KomponistInnen selbst, um tiefere Einblicke in ihr Schaffen zu ermöglichen. Die Konzerte finden entweder im Fürstensaal des Stadtschlosses oder im Schlosstheater selbst statt.

  • Fürstensaal
    Der Fürstensaal befindet sich im Herzen des barocken Fuldaer Stadtschlosses und bietet mit über 300 Sitzplätzen den idealen Raum für kammermusikalische Konzerte. Das prunkvolle Ambiente ist nicht nur ein optisches Vergnügen, der Saal verfügt gleichzeitig über eine hervorragende Akustik – optimal für kleinere Besetzungen.
  • Junge Elite
    Erleben Sie die Stars von morgen in unserer Reihe Junge Elite. Ob Preisträger des renommierten ARD-Wettbewerbs, des Banff oder Mendelssohn Wettbewerbs, der PIANALE u. a.: Junge preisgekrönte Talente aus aller Welt präsentieren frische Konzertprogramme im Fürstensaal.

    Hinweis zur Barrierefreiheit

RINGMASTERS - DI, 10. DEZEMBER 2019 - 20 UHR

RINGMASTERS

 

Rasmus Krigström (Lead)
Jakob Stenberg (Tenor)
Emanuel Roll (Bariton)
Didier Linder (Bass)

Originalwerke von Francis Poulenc, William Byrd und Leonard Bernstein / Vokal-Arrangements schwedischer und internationaler Weihnachtslieder / Ringmasters-Versionen von Songs unserer Zeit von Paul McCartney bis Louis Armstrong.

Ringmasters sind vier ausgesprochen virtuose Sänger mit einem harmonischen Gesamtklang, der seinesgleichen sucht. Die Barbershop-Weltmeister von 2012 bieten ein stimmiges Programm weit über das Genre des Barbershopgesangs hinaus. Ihr Vortrag ist atemberaubend, ihre Energie steckt sofort an. In ihren dynamischen Shows spannen sie einen Bogen von echten Klassikern über berührende Broadway-Songs bis hin zu Pop, georgischem Männergesang oder traditionellen schwedischen Liedern.

2012 gewannen die Ringmasters als erste nicht-amerikanische Gruppe in der über 50-jährigen Geschichte des Wettbewerbs die Barbershop-Weltmeisterschaften in den USA.   

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BAMBERGER SYMPHONIKER - MI, 18. DEZEMBER 2019 - 20 UHR

BAMBERGER SYMPHONIKER
unter der Leitung ihres Chefdirigenten Jakob Hrůša mit Ray Chen (Violine)

 

Richard Wagner (1813-1883)
Vorspiel zum 1. Aufzug der Oper Lohengrin
Max Bruch (1838-1897)
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
Johannes Brahms (1833-1897)
Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Die Bamberger Symphoniker sind eines der reisefreudigsten Orchester Deutschlands: Mit mehr als 7.000 Konzerten in über 500 Städten und 63 Ländern sind sie regelmäßig weltweit unterwegs. 1946 trafen ehemalige Mitglieder des Deutschen Philharmonischen Orchesters Prag in Bamberg auf MusikerkollegInnen, die ebenfalls infolge der Kriegs- und Nachkriegswirren aus ihrer Heimat hatten fliehen müssen, und gründeten das Bamberger Tonkünstlerorchester, kurze Zeit später umbenannt in Bamberger Symphoniker. Seit September 2016 ist der Tscheche Jakub Hrůša [sprich: Ruscha] Chefdirigent der Bamberger Symphoniker. Mit seiner Person spannt sich nun, mehr als sieben Jahrzehnte nach der Orchestergründung, eine Brücke zwischen den geschichtlichen Wurzeln der Bamberger Symphoniker und ihrem Heute.

Geboren in Taiwan und aufgewachsen in Australien wurde Ray Chen mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music aufgenommen. Seit er 2008 beim Yehudi Menuhin Wettbewerb und 2009 beim Queen Elisabeth Wettbewerb jeweils den ersten Preis und damit internationale Aufmerksamkeit errang, hat er sich in Europa, Asien, in den USA und in seiner australischen Heimat als Künstler von Rang etabliert.

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SESTETTO STRADIVARI - DI, 28. JANUAR 2020 - 20 UHR IM FÜRSTENSAAL

SESTETTO STARDIVARI
dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia

 

Richard Strauss (1864-1949)
Sextett für Streicher aus der Oper Capriccio, op. 85
Arnold Schönberg (1874-1951)
Verklärte Nacht
Streichsextett, op. 4
Pjotr Iljitch Tschaikowsky (1840-1893)
Souvenir de Florence
Sextett in d-moll, op. 70

Das Sestetto Stradivari, bestehend aus Mitgliedern des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, wurde im Dezember 2001 anlässlich einer Konzerteinladung zur internationalen Ausstellung L’arte del Violino in Rom gegründet. Dieser erste erfolgreiche Auftritt, bei dem das Ensemble ausschließlich auf Stradivari Instrumenten spielte, legte den Grundstein für eine erfolgreiche internationale Karriere. Das einzigartige Zusammenspiel des Sextetts ist geprägt von Harmonie und spürbarer musikalischer Leidenschaft. Regelmäßig konzertiert das Ensemble in den großen Konzerthäusern in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien.                                                              

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MARMEN QUARTET - GEWINNER DES BANFF-WETTBEWERBS 2019 - SO, 9. FEBRUAR 2020 - 17 UHR IM FÜRSTENSAAL

MARMEN QUARTET
GEWINNER DES BANFF-WETTBEWERBS 2019

Joseph Haydn (1732-1809)                    
Streichquartett Nr. 44 B-Dur Op. 50 Nr. 1 Hob. III:44
Allegro
Adagio non lento
Menuet
Vivace

György Ligeti (1923-2006)                     
Streichquartett Nr. 1 Metamorphoses nocturnes 1953/54

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)         
Streichquartett f-moll op.80 (1847)
Allegro vivace assai
Allegro assai
Adagio
Finale: Allegro molto

Als Gewinner der Banff International String Quartet Competition 2019 tut sich das 2013 am Royal College of Music in London gegründete Marmen Quartet als einer der interessantesten jungen Vertreter der internationalen Kammermusikszene hervor. Das Quartett konzertierte bereits bei diversen großen europäischen Radiosendern wie Deutschlandfunk Kultur, Swedish Radio und BBC Radio 3 sowie bei bedeutenden Festivals wie bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Edinburgh Festival Fringe, dem North Norfolk Music Festival und dem Lake District Summer Music Festival. Für die Saison 19/20 erfolgten Einladungen u.a. mit einem Beethoven Zyklus nach Schweden, zu ihrem Debut in die Berliner Philharmonie, eine Tournee nach Japan sowie zu Oktettkonzerten mit dem Doric String Quartet

Seit über 30 Jahren wird alle drei Jahre der Internationale Streichquartett-Wettbewerb im kanadischen Banff abgehalten. Den PreisträgerInnen, die sich über fünf Wettbewerbstage vor einer hochkarätigen Jury behaupten müssen, winkt neben einem Preisgeld auch ein dreijähriges Stipendium, mitsamt professionellen Studioaufnahmen und Tournee, aber vor allem internationale Anerkennung. 

Spieldauer: 100 Minuten inkl. Pause
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NASH ENSEMBLE - DO, 12. MÄRZ 2020 - 20 UHR

NASH ENSEMBLE

 

Igor Strawinsky (1882-1971)
Drei Stücke für Streichquartett (1914/1918)
Antonín Dvorák (1841-1904)
Klavierquartett Es-Dur op. 87
Allegro con fuoco
Lento
Allegro moderato, grazioso
Allegro ma non troppo
Johannes Brahms (1833-1897)
Klavierquintett f-Moll op. 34
Allegro non troppo - poco sostenuto
Andante, un poco adagio
Scherzo. Allegro - Trio
Finale. Poco sostenuto - Allegro non troppo - Presto non troppo

Das Nash Ensemble of London - laut der Times „Britain‘s premier chamber ensemble“ - wurde 1964 von Amelia Freedman gegründet und wählte seinen Namen nach den bekannten Londoner Nash Terrassen.
Während es sich immer wieder behutsam verjüngt, vereint das Ensemble heute einige der brillantesten NachwuchsinstrumentalistInnen Großbritanniens.
Das umfangreiche Repertoire des in wechselnden Formationen spielenden Ensembles reicht von der Klassik bis zur Moderne. Die interessanten und oft außergewöhnlichen Programme, darunter insbesondere die zahlreichen Erstaufführungen zeitgenössischer Werke, finden weltweit große Beachtung. Über 255 Werke, darunter 145 Auftragskompositionen, hat das Nash Ensemble of London bereits uraufgeführt.
Es gewann zahlreiche Preise, wie z.B. den berühmten Royal Society Music Award der Königlichen Philharmonie und den Kritikerpreis beim Edinburgh Festival.

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MONÉ HATTORI UND FRANZ LISZT KAMMERORCHESTER - MI, 25. MÄRZ 2020 - 20 UHR IM FÜRSTENSAAL

MONÉ HATTORI UND FRANZ LISZT KAMMERORCHESTER

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750) 
Konzert für Violine und Orchester in a-Moll

Ottorino Respighi (1879-1936)
Antiche Danze e Arie, Suite Nr. 3

Giuseppe Tartini (1692-1770)  
Sonate in g-Moll für Violine und Orchester
Teufelstrillersonate

Maurice Ravel (1875-1937) 
Tzigane (Arrangement für Streichorchester)

Antonín Dvorák (1841-1904) 
Serenade für Streichorchester in E-Dur

Die 1999 geborene Violinistin Moné Hattori ist ein wahres Ausnahmetalent: Als Gewinnerin von fünf internationalen Violinwettbewerben, gehört Hattori zu den besten Violinistinnen ihrer Generation. Ihr Konzertdebüt feierte sie im Alter von acht Jahren.
Aktuell studiert Hattori in ihrem vorletzten Jahr auf dem Tokyo College of Music High School. Hattori konzertiert regelmäßig auf den großen Bühnen Japans und war bereits in Europa und den Vereinigten Staaten auf Tournee.
Das ungarische Franz Liszt Kammerorchester wurde 1963 von ehemaligen Studierenden der Franz Liszt Musikakademie gegründet und gehört zu den renommiertesten Ensembles Europas. Obwohl Franz Liszt kein Werk für Streicher komponierte, nahm das Ensemble, als Ausdruck tiefer Verehrung, seinen Namen an. Das weit gefächerte Repertoire umfasst alle Epochen der Musikgeschichte von Monteverdi bis zu Werken des 20. Jahrhunderts.

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