THEATER & KONZERTE 2022/23

Nach langem Warten ist es endlich soweit: Unser neuer Spielplan ist da! Wir freuen uns sehr, dass wir Ihnen das Programm der Saison 2022/23 vorstellen können. 

Unsere Veranstaltungen im Schlosstheater und im Fürstensaal finden Sie auf der Homepage sowie in unserem Spielplanheft, das Sie HIER einsehen können. Gerne schicken wir Ihnen auch ein gedrucktes Exemplar per Post zu - melden Sie sich einfach unter theater@fulda.de oder telefonisch unter 0661 102-1483.

IGOR LEVIT - So, 2. OKTOBER 2022, 20 Uhr Fürstensaal

SAISONERÖFFNUNG
Igor Levit, Klavier

 

 

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Die drei letzten Klaviersonaten op. 109 – 111

Igor Levit ist ein Ausnahmekünstler in der Welt der klassischen Musik. Die New York Times beschreibt ihn als einen der „bedeutendsten Künstler seiner Generation“. Zusammen mit Thorsten Schmidt ist er künstlerischer Leiter des Heidelberger Frühlings. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Ruf als Professor für Klavier an seine Alma Mater, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seine 2019 von Sony Classical veröffentlichte erste Gesamteinspielung der Beethoven-Klaviersonaten erreichte umgehend Platz 1 der offiziellen Klassik Charts. Er gastiert mit den großen Klangkörpern auf den renommierten Bühnen weltweit. Seine Interpretationen erreichen u. a. über die sozialen Medien tausende Menschen. Und er nimmt kein Blatt vor den Mund: Der 1987 im russischen Nizhni Nowgorod geborene Künstler richtet den Blick neben der Musik immer wieder auf Konflikte und Menschen in benachteiligten Situationen. Während der Corona-Pandemie begleiteten seine Tastenanschläge Millionen. Vom Bundespräsidenten erhielt er dafür das Bundesverdienstkreuz. Immer wieder ergreift er engagiert das Wort, lässt dann aber die Musik sprechen, um seinen Emotionen Ausdruck zu verleihen.

TICKETS erhalten sie ab dem 12.09.2022 Hier.

Tagträume und Nachtfantasien - So, 9. OKTOBER 2022, 17 Uhr Fürstensaal

SAMIRA SPIEGEL
Violine & Klavier


PROGRAMM

 

Paul Hindemith (1895 – 1963)
„Es ist so schönes Wetter draußen...“, op. 31 Nr. 2
Fazil Say (* 1970)
Cleopatra für Violine solo op. 34
Henrik Ajax (* 1980)
Verwinkeltes Dasein für Violine, Loop Station und Octaver
Spukhafte Fernwirkung für Klavier, Violine und Loop Station
Tōru Takemitsu (1930 – 1996)
Rain Tree Sketch II für Klavier
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Gaspard de la nuit für Klavier
Igor Strawinsky (1882 – 1971) / Arr. G. Agosti
L’Oiseau de feu für Klavier

Samira Spiegel ist eine der wenigen Ausnahmeerscheinungen, die sowohl die Violine, als auch das Klavier auf höchstem Niveau beherrschen. Mit ihrem Programm spielt sie nicht nur mit diesen instrumentalen Gegensätzen: Im Violinteil entführt sie die Zuhörenden in Tagträume, die von warmen Frühlingstagen bis hin in die ferne Klangwelt Arabiens reichen. Den Übergang zu den Nachtfantasien am Klavier bildet ein Stück von Henrik Ajax, in dem sie gleich beide Instrumente spielt und eine elektronische Loop Station bedient. Nach träumerischer Meditation und den Geheimnissen der Nacht findet das Spiel der Gegensätze seinen Höhepunkt bei Strawinski, wenn mit flirrenden, glitzernden Klavierklängen der exotisch schillernde Feuervogel auf die dunkle, abseitige Klangwelt des bösen Zauberers trifft.

TICKETS erhalten sie ab dem 12.09.2022 Hier.

KIT ARMSTRONG - Di, 18. OKTOBER 2022, 20 Uhr Fürstensaal

KIT ARMSTRONG &  CONCERTGEBOUW  KAMMERORCHESTER
Kit Armstrong, Klavier


PROGRAMM

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Kunst der Fuge, Contrapunctus 1 – 4
Jean Sibelius (1865 – 1957)
Impromptu für Streicher op. 5
Johann Sebastian Bach
Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klavierkonzert Nr. 13 C-Dur KV 415
Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Kammersinfonie op. 110 a

Seitdem Kit Armstrong vor nahezu zwanzig Jahren die internationalen Bühnen betrat, fasziniert er die Musikwelt. Kaum ein anderer junger Künstler – 2022 wird Kit Armstrong 30 Jahre alt – ist auf derart vielen Gebieten versiert und universell ausgebildet wie er. Von der New York Times als „brillanter Pianist“ gefeiert, der „musikalische Reife und jugendliche Kühnheit in seinem exzeptionellen Spiel verbindet“, hat er eine ganz eigene künstlerische Handschrift ausgeprägt. Gemeinsam mit dem Concertgebouw Kammerorchester, der Kammerorchester-Formation des weltberühmten Royal Concertgebouw Orchestra präsentieren die MusikerInnen im Fürstensaal ein facettenreiches und epochenübergreifendes Programm.

TICKETS erhalten sie ab dem 12.09.2022 Hier.

MINGUET QUARTETT & JENS PETER MAINTZ - Di, 25. OKTOBER 2022, 20 Uhr Fürstensaal

MINGUET QUARTETT & JENS PETER MAINTZ
Kammermusikabend


Ulrich Isfort, Violine
Annette Reisinger, Violine

Aida-Carmen Soanea, Viola

Matthias Diener, Violoncello

Jens Peter Maintz, Violoncello


PROGRAMM

 

Joseph Haydn (1732 – 1809) 
Streichquartett op. 77 Nr. 2 
Wolfgang Rihm (* 1952) 
Epilog für Streichquintett 
Franz Schubert (1797 – 1828) 
Streichquintett D 956

Das Minguet Quartett – gegründet 1988 – zählt heute zu den international gefragtesten Streichquartetten und gastiert in allen großen Konzertsälen der Welt, wobei seine so leidenschaftlichen wie intelligenten Interpretationen für begeisternde Hörerfahrungen sorgen, „denn die Klang- und Ausdrucksfreude, mit der das Ensemble die Werke zur Sprache bringt, belebt noch das kleinste Detail“ (FAZ). Namenspatron ist Pablo Minguet, ein spanischer Philosoph des 18. Jahrhunderts, der sich in seinen Schriften darum bemühte, dem breiten Volk Zugang zu den Schönen Künsten zu verschaffen: Das Minguet Quartett fühlt sich dieser Idee mehr denn je verpflichtet. Gemeinsam mit Jens Peter Maintz, der einen hervorragenden Ruf als vielseitiger Solist, gefragter Kammermusiker sowie als engagierter und erfolgreicher Celloprofessor genießt, gestalten sie einen anspruchsvollen Kammermusikabend.

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Alles was sie wollen - So, 30. OKTOBER 2022, 18 Uhr Schlosstheater

ALLES WAS SIE WOLLEN

Schauspiel von Matthieu Delaporte / Alexandre de la Patellière,
Deutsch von Georg Holzer 

Regie: Herbert Herrmann 
Produktion: Komödie am Kurfürstendamm 
Mit: Nora von Collande und Herbert Herrmann

Lucie, eine erfolgreiche Theaterautorin, hat eine Schreibblockade. Bisher lieferte ihr missglücktes und chaotisches Privatleben den Stoff für ihre Stücke, doch jetzt ist sie glücklich und jegliche Inspiration zum Schreiben fehlt – das Papier bleibt weiß. Wenn irgendjemand sie doch nur ein bisschen unglücklich machen könnte ... Das Leben meint es gut mit ihr, und eine defekte Badewanne führt zu einer Begegnung mit Thomas, ihrem Nachbarn. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: sie rastlos und selbstbezogen, er in sich ruhend, ein bisschen schwerfällig. Dennoch kommen die beiden einander näher und entwickeln einen gewagten Plan, um Lucies Kreativität wiederzubeleben. Die beiden Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patellière (Der Vorname, Das Abschiedsdinner) schaffen mit Alles was Sie wollen eine Komödie, die auf geschickte Weise aus der Urkraft der dramatischen Kunst, dem Spiel aus Illusion und Wirklichkeit, schöpft.

Abonnement: Schauspiel-Abo 2
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Frau Luna - Mi, 2. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

FRAU LUNA

Fantastisch-burleske Operette von Paul Lincke
Libretto von Heinz Bolten-Baeckers

Inszenierung: Katja Wolff 
Produktion: Landestheater Detmold 

Fliegen müsste man können! Einfach mal abheben und die Sorgen hinter sich lassen. Fritz Steppke macht diesen Traum wahr und fliegt zusammen mit seinen Freunden in seiner selbstgebauten Rakete auf den Mond. Dort landen mit ihm auch seine Vermieterin Frau Pusebach sowie seine Freunde Lämmermeier und Pannecke und stiften reichlich Verwirrung. Auf dem Mond machen die Erdlinge eine überraschende Entdeckung: Den Mann im Mond gibt es gar nicht, sondern die Göttin des Mondes – Frau Luna – herrscht dort in ausgelassener Feierlaune gemäß ihrer Anweisung: „Lasst den Kopf nicht hängen, Kinder, seid nicht dumm!“ – und ab geht es mit Paul Linckes Meisterstück in den Operettenhimmel! Bei Ohrwürmern wie Schlösser, die im Monde liegen oder Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe wird gewalzt, gegassenhauert und natürlich marschiert, was das Zeug hält, denn eines ist gewiss bei diesem Paradebeispiel der Berliner Operette: Das macht die Berliner Luft!

Abonnement: Operetten-Abo
Spieldauer: N. N.


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Gott - Do, 3. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

GOTT
Schauspiel von Ferdinand von Schirach 

Regie: Miraz Bezar 
Produktion: EURO STUDIO Landgraf 
Mit: Ernst Wilhelm Lenik, Klaus Mikoleit, Karin Boyd, Wolfgang Seidenberg u. a.

Unser Tod soll nicht erschrecken, er soll andere nicht behelligen, er soll selbstbestimmt und friedlich sein. Können wir diese Entscheidung für uns treffen und auf Beistand hoffen? Also: Wahltod statt Qualtod? 
Bis vor Kurzem war dies nach deutschem Recht nicht möglich. Paragraf 217 des Strafgesetzbuches vom Dezember 2015 verbot die „geschäftsmäßige Förderung“ von Suizid. Dagegen hatten Ärzte, Privatpersonen, Sterbeorganisationen, Pfleger und Rechtsanwälte Verfassungsbeschwerde eingelegt. Das Verbot – so die Beschwerdeführer – verletze ihre Grundrechte. Denn wenn der Staat Sterbehilfe verbiete, so verwehre er das Recht auf selbstbestimmtes Sterben. Am 26. Februar 2020 hat das Verfassungsgericht dieses Verbot nun für verfassungswidrig erklärt. Doch was bedeutet das für unsere Zukunft? 
In seinem zweiten Theaterstück (nach Terror) widmet sich Ferdinand von Schirach erneut einem höchst relevanten gesellschaftlichen Thema. Gott stellt Fragen, die besonders die menschliche Freiheit und Autonomie betreffen. Fragen, die im großen Spannungsfeld von Moral, Christentum und Politik seit Jahren unterschiedlich und leidenschaftlich diskutiert werden.

Abonnement: Schauspiel-Abo 1 / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Peer Gynt - So, 6. NOVEMBER 2022, 18 Uhr Schlosstheater

PEER GYNT – DAS ROCKMUSICAL

Regie: Sascha von Donat 
Übersetzung: Christian Morgenstern
Produktion: Opernwerkstatt am Rhein

Peer Gynt von Henrik Ibsen wird zu Recht als Faust des Nordens bezeichnet. Er stellt Gesellschaftsformen in Frage, lässt sich naiv auf die Welt ein, erlebt dadurch sowohl märchenhafte wie fantastische Szenarien. Peer Gynts Odyssee beginnt in dunklen, norwegischen Berglandschaften. Hier wächst der Bauernsohn mit seiner Mutter auf, verarmt, von der Dorfgesellschaft ausgestoßen und verlacht. Er flüchtet sich in seine Fantasie, in Tagträume und Lügenmärchen, glaubt sich zu Höherem berufen. Kaiser der Welt will er werden und schon bald geht er auf Reisen. Der ewig suchende Peer Gynt ist ein Mensch dieser Zeit. Er kommt mit der Informationsflut und den vielen Möglichkeiten nicht zurecht. Hochaktuell ist seine vergebliche Suche nach dem eigenen Ich. Er probiert scheinbar wahllos viele Dinge aus, bis er ihrer überdrüssig ist. Erst am Ende besinnt er sich darauf, dass das Glück viel näher liegen kann, als man glaubt.   
Die klassische Übersetzung von Christian Morgenstern wurde gekonnt mit Original-Songs von Lady Gaga, Radiohead, Kyogo, Cardi B bis hin zu Ed Sheeran und Pink verflochten. Eine Live-Rockband und stimmgewaltige ProtagonistInnen entführen die ZuschauerInnen in eine hoch emotionale Welt. Und auch die Musik von Edvard Grieg wurde verrockt und kommt leitmotivisch zur Anwendung.

Abonnement: Akzente (ausschließlich Freiverkauf)
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Dyptik - Hip Hop Dance - Do, 10. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

DYPTIK - HIP HOP DANCE
Dans l’Engrenage

Choreografie: Souhail Marchiche / Mehdi Meghari
Musik: Patrick De Oliveira
Lichtdesign: Richard Gratas
Kostüme: Hélène Behar

„Körper an Körper. Sie kämpfen. Sie blockieren sich. Sie entlarven sich. Sie widersetzen sich einander. Sie befinden sich im Krieg miteinander. Dann wachen sie auf, brechen zusammen. Körper an Körper. Schließlich die Befreiung.“ Ungezwungen und unkonventionell ertanzt sich die französische Compagnie Dyptik ihre Identität und rebelliert mit Kraft und Authentizität gegen Gewohntes. 2012 von den Choreografen Mehdi Meghari und Souhail Machiche gegründet, widmet sich das Ensemble besonders dem kulturellen Austausch und legt Wert darauf, sich auf die Sicht anderer Menschen einzulassen.

Abonnement: Tanztheater-Abonnement
Veranstaltungsdauer: N. N.

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Gregory Porter - So, 13. NOVEMBER 2022, 18 Uhr Schlosstheater

GREGORY PORTER
All rise.

„Die schönste Stimme des Jazz“

Der für seinen markanten warmen Bariton bekannte Gregory Porter präsentiert sein sechstes Studioalbum All Rise, das einen brillanten Mix aus Jazz, Soul, Blues und Gospel bietet. In den von ihm selbst verfassten neuen Songs trägt er sein Herz auf der Zunge, sodass sie etwas ganz Persönliches repräsentieren. Die Lyrics sind von Porters Alltagsphilosophie durchtränkt und handeln vom wahren Leben. Das von Troy Miller (arbeitete auch für Laura Mvula, Jamie Cullum, Emili Sandé) produzierte Album spiegelt auch die Entwicklung von Porters Kunst zu etwas noch Nachdrücklicherem, Gefühlvollerem, Intimerem aber auch zum Universellen wider. Für Porter steht fest: Musik kann heilen. All Rise strotzt nur so vor Liedern über unerschütterliche Liebe, enthält aber auch ein paar aufmüpfigere Songs, weil der Weg zur Heilung schließlich nicht eben ist.

Abonnement: Live-on-Stage-Abo
Konzertdauer: N. N.

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Brentano String Quartet - Di, 15. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Fürstensaal

BRENTANO STRING QUARTET
Dvořák und die „amerikanische Identität“

Mark Steinberg, Violine
Serena Canin, Violine
Misha Amory, Viola
Nina Maria Lee, Violoncello

PROGRAMM

AntonínDvořák (1841 – 1904)
Quartett As-Dur op. 105 / op. 96: Lento
William Gran Still (1895 – 1978)
Quiet One aus Lyric Quartett
Charles Ives (1874 – 1954)
aus: Quartett Nr. 1 op. 57: Allegro. Prelude
George Walker (1922 – 2018)
Lyric for strings
Steven Mackey (* 1956)
I’ve Grown So Ugly
3 Spirituals

Großer amerikanischer Klang und Feinheit in jedem kleinsten musikalischen Detail: Das ist das Brentano String Quartet. Die Programmkompositionen der renommierten New Yorker bieten ein Alleinstellungsmerkmal in der Kammermusikszene. Das Quartett, dessen Name auf Beethovens vermeintliche „unsterbliche Geliebte“ verweist, besticht durch glänzend aufeinander abgestimmtes Ensemblespiel, technische Perfektion und herausragende Vitalität. Das Programm ist eine Hommage an Dvořák und sein amerikanisches Erbe. Die Stücke, die er in seiner Amerika-Zeit schrieb, gehören zu seinen beliebtesten. Sein offener und zutiefst egalitärer Geist stimmte perfekt mit dem fortschrittlichen Auftrag des dortigen Konservatoriums überein: eine Musikausbildung für jede(n) zu ermöglichen.

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Die Fledermaus - Mi, 16. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

DIE FLEDERMAUS
Operette in drei Aufzügen von Johann Strauss 
Text nach Henri Meilhac und Ludovic Halévy 

Musikalische Leitung: Florian Ziemen 
Produktion: Theater für Niedersachsen

Lassen Sie mit uns gemeinsam die Champagnerkorken knallen und die Geschichte um einen misslungenen Kostümball, ein gewitztes Dienstmädchen, einen sonderbaren Prinzen und einen vielleicht etwas zu heiteren Gefängniswärter erleben. Die berühmteste und beliebteste Operette sprudelt nur so von musikalischer Champagnerlaune: Um sich an seinem Freund Eisenstein zu rächen, inszeniert Dr. Falke ein Verwirrspiel beim Fest des Prinzen Orlofsky. Es kommt zu den heikelsten Verwechslungen, Eisenstein flirtet mit seiner Kammerzofe, seine Gattin erscheint inkognito als ungarische Gräfin und treibt das Spiel voran, der Geliebte dieser Gattin muss für Eisenstein eine Nacht im Gefängnis einsitzen. Dass dieser auch noch ein Tenor ist, macht dem Gefängniswärter Frosch ganz schön zu schaffen. Eine Ausgangslage für viel Durcheinander. Und am Ende zeigt sich, ob der Racheplan aufgegangen ist. Eine Inszenierung im Zeichen des Furors der goldenen Wiener Operette! Zündende Musiknummern treffen auf Sprachwitz und kabarettistische Einlagen und haben das Zeug zum Kult. Königliche Unterhaltung garantiert!

Abonnement: Operetten-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Die Pest - Fr, 18. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

DIE PEST
Schauspiel nach dem Roman von Albert Camus


Regie: András Dömötör
Produktion: Deutsches Theater Berlin
Mit: Božidar Kocevski

„Rieux wusste, dass der Pestbazillus nie stirbt und nie verschwindet, und dass vielleicht der Tag kommen würde, an dem die Pest ihre Ratten wecken und zum Sterben in eine glückliche Stadt schicken würde.“ In der algerischen Küstenstadt Oran bricht eine seltsame Seuche aus. Doktor Bernard Rieux ahnt, was alle anderen für unmöglich halten: Es ist die Pest. Der Ausnahmezustand wird ausgerufen, die Stadt hermetisch abgeriegelt, alle Verbindungen zur Außenwelt gekappt. Bald fordert die Krankheit mehr und mehr Opfer, gigantische Krankenstationen entstehen, später Massengräber. Der Arzt weiß, dass sein Kampf gegen die Seuche aussichtslos ist. Der Bazillus bleibt unbesiegbar, auch wenn die Pest Oran nach neun Monaten so unvermittelt wieder verlässt, wie sie gekommen ist. Albert Camus’ weltberühmter Roman fragt nach der Möglichkeit menschlichen Handelns im Angesicht der Katastrophe. Während des Zweiten Weltkriegs geschrieben, gilt er als Bild für den Kampf der Résistance gegen die Besetzung Frankreichs ebenso wie als zeitlose Auseinandersetzung mit dem metaphysischen Problem des Bösen.

Abonnement: Klassiker-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.

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Rebecca Leung - So, 20. NOVEMBER 2022, 17 Uhr Fürstensaal

REBECCA LEUNG
Konzert der PIANALE-Preisträgerin 2021

PROGRAMM

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750) 
Aus: Das Wohltemperiertes Klavier: 
Präludium & Fuge Cis-Dur BWV 848 
Präludium & Fuge b-Moll BWV 867 
Toccata & Fuge d-Moll BWV 565 (Bearbeitung von Ferruccio Busoni) 
Johannes Brahms (1833 – 1897) 
Variationen und Fuge über ein Thema von Händel op. 24 
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) 
Sonate Nr. 32 c-Moll für Klavier op. 111

Das diesjährige PIANALE-Preisträgerkonzert gestaltet die aus England stammende Pianistin Rebecca Leung, die im Jahr 2021 nicht nur mit dem Sonderpreis der Stadt Fulda ausgezeichnet wurde, sondern auch das Stipendium der Sparkasse Fulda erhalten hat. Die 1999 geborene Pianistin begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und studiert an der Royal Academy of Music in London. Die junge Musikerin wurde 2011 als jüngste teilnehmende Bewerberin Young Musician of the Year in der Rotary International Young Musician Competition. Außerdem wurde ihr dreimal in Folge der Iris Dire Piano Prize für die beste Performance in der Junior Royal Academy of Music verliehen. In Deutschland gewann sie neben den PIANALE-Preisen bereits im Jahr 2018 den Internationalen Klavierwettbewerb Ettlingen.

Abonnement: Junge-Elite-Abo
Konzertdauer: N. N.

 

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Chocolat - Fr, 25. NOVEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

CHOCOLAT
Szenisch-musikalischer Abend nach dem gleichnamigen Film mit Live-Musik

Mit: Ann-Kathrin Kramer, Harald Krassnitzer und Les Manouches Du Tannes 

Es ist Fastnacht, als Vianne Rocher mit ihrer kleinen Tochter Anouk in das französische Dorf Lansquenet-sous-Tannes kommt. Direkt am Kirchplatz eröffnet sie eine Pâtisserie. Für Francis Reynaud, den Dorfpfarrer, ist diese Art der „himmlischen Verführung“ absolut inakzeptabel. Rigoros verbietet er den Mitgliedern seiner Gemeinde jeden Umgang mit Vianne – und wird zu ihrem großen Gegenspieler. Auf äußerst amüsante Weise prallen zwei Lebenshaltungen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Abneigung gegen alles Fremde auf der einen Seite, Offenheit und Genuss auf der anderen. Reynaud sieht in Vianne, der alleinerziehenden Mutter einer unehelichen Tochter, die sich um die am Fluss lebenden Manouches kümmert, die Verkörperung des Bösen. Während sich Viannes Chocolaterie zum neuen Mittelpunkt des Dorfes entwickelt, flüchtet sich der Dorfpfarrer in immer verzweifeltere Verschwörungstheorien. Das Althergebrachte fühlt sich vom Modernen bedroht. Was bleibt ihm letztlich anderes übrig, als alles auf eine Karte zu setzen?
Als Appell zur Toleranz hatte die Kritik schon Lasse Hallströms Verfilmung des Stoffes gesehen, ein Kinohit Anfang der 2000er Jahre. Ann-Kathrin Kramer zählt seit mehr als zwanzig Jahren zur Crème der deutschsprachigen Filmschauspielerinnen. Seit vielen Jahren ist sie mit Harald Krassnitzer verheiratet, dem wunderbaren Wiener Tatort-Kommissar. 

Abonnement: Schauspiel-Abo 2
Konzertdauer: N. N.
 

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Madama Butterfly - So, 27. NOVEMBER 2022, 18 Uhr Schlosstheater

MADAMA BUTTERFLY
Oper von Giacomo Puccini

in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln 

Produktion: Landestheater Detmold

Der amerikanische Offizier Pinkerton möchte sich seinen Aufenthalt in Nagasaki versüßen und mietet sich eine Villa inklusive der Geisha Cio-Cio-San, genannt Butterfly, die er zur Ehefrau nimmt. Nach einer kurzen Romanze verabschiedet sich Pinkerton nach Amerika und lässt die schwangere Cio-Cio-San mit dem Versprechen wiederzukommen zurück. Butterfly glaubt ihm. Nach langen Jahren des Wartens kommt er zurück, mit einer neuen Frau an seiner Seite und nicht ahnend, dass Cio-Cio-San mittlerweile seinen Sohn geboren hat. An Cio-Cio-San hat er kein Interesse mehr, doch als er erfährt, dass er Vater ist, möchte er seinen Sohn mit in seine Heimat nehmen. Zutiefst verletzt wählt Butterfly den Freitod, als sie realisiert, dass sie für Pinkerton nur ein exotischer Zeitvertreib war. Puccini sah die Tragödie Madame Butterfly von David Belasco in einem Londoner Theater und die dramatische Handlung zog ihn in den Bann. Angetan vertonte er die Geschichte rund um Cio-Cio-Sans Seelenqualen.

Abonnement: Opern-Abo
Spieldauer: N. N.

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Zauberberg - Do, 1. DEZEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

ZAUBERBERG
Schauspiel nach dem Roman von Thomas Mann

19:30 Uhr Einführung im Foyer

Fassung: Florian Hirsch
Regie: Frank Hoffmann 
Produktion: Théâtre National du Luxembourg
Mit: Jacqueline Macaulay, Marc Baum, Ulrich Gebauer, Wolfram Koch, Marco Lorenzini u. a.

Hans Castorp, ein früh verwaister Ingenieur aus gutbürgerlichen Verhältnissen, reist im Sommer 1907 für drei Wochen aus seiner Heimatstadt Hamburg nach Davos, um seinen lungenkranken Vetter Joachim Ziemßen zu besuchen. Der „hermetische Zauber“ des vornehmen Sanatoriums Berghof und die verführerische Zeit- und Weltabgewandtheit zieht ihn derart in seinen Bann, dass er die Abreise immer wieder aufschiebt und so aus Wochen Monate und aus Monaten sieben Jahre werden, in denen die Monotonie der horizontalen Lebensweise zwischen Fiebermessen, Liegekur, Röntgen und Speisesaal ihm bald als die für ihn einzig passende erscheint. Durch die Allianz von Lust und Erregung, Begehren und Tod, die für ihn zum Maß aller Dinge wird, gehen für Castorp – wie für alle PatientInnen – Vergangenheit und Zukunft ineinander über, sodass er jedes Zeitgefühl verliert und immer mehr der Welt und der Zeit verloren geht. Gleichzeitig verändert sich durch „die Faszination des Todes“ sein Denken. Er stellt sich Fragen, die er sich nie zuvor gestellt hat. 

Abonnement: Klassiker-Abo / Donnerstags-Abo B
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Winterreisen - Do, 8. DEZEMBER 2022, 20 Uhr Fürstensaal

Winterreisen zeitgenössischer AutorInnen verschiedener Kulturen

Pegah Ferydoni, Lesung
lautten compagney Berlin

Mit weihnachtlicher Musik des 17. Jahrhunderts und Volksliedern zum Winter

Die Gedanken an Winter und Weihnachten assoziieren gleichzeitig auch immer ankommen, nach Hause finden, sich der eigenen Herkunft versichern, die alte Heimat besuchen und den aktuellen Status des eigenen Seins überprüfen. Die lautten compagney lässt deutsch schreibende AutorInnen der Gegenwart zu Wort kommen, die einen nichtdeutschen kulturellen Hintergrund haben und damit höchst interessante Aspekte zu diesem assoziativen Themenrahmen beisteuern. Die Texte werden mit weihnachtlicher Musik des 17. Jahrhunderts und Volksliedern zum Winter ergänzt. Es kommen AutorInnen ganz unterschiedlicher Herkunft zu Wort – so u. a. Melinda Nadj Abonji, Ayšegül Acevit, Wladimir Kaminer,  Herta Müller, Chima Oji und Saša Stanišic.

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Panikherz - So, 11. DEZEMBER 2022, 18 Uhr Schlosstheater

PANIKHERZ
von Benjamin von Stuckrad-Barre


Regie / Bearbeitung: Oliver Reese
Produktion: Berliner Ensembe 
Mit: Nico Holonics, Bettina Hoppe, Paul Zichner, Jonathan Kempf, Lukas Fröhlich, Peer Neumann, Gerhard Schmitt, Tilo Weber, Manuel Zacek (Live-Musik)

Benjamin von Stuckrad-Barres Autobiografie ist eine im Kern durchaus christliche Erlösungsgeschichte im Gewand eines Pop-Romans. Er entwickelt eine Essstörung, diese bekämpft er mit Kokain – appetithemmend –  und hat schlussendlich auch noch ein Alkoholproblem. In seinen Worten: "Hauptsache, viel." Mischkonsum. Polytox. Aber woher kommt dieser Wunsch nach Entgrenzung, nach Totalität? Trägt das menschliche Leben in sich den Wunsch, sich zu überwinden, die Grenzen zu sprengen? Oder anders: Weshalb eigentlich maßvoll? Und nach wessen Maß? Das Thema des Ich-Verlusts, die Sehnsucht nach Applaus und die anschließende Ich-Findung sind zentral in diesem Soundtrack eines selbstzerstörerischen Lebens. Stuckrad-Barre verfällt der Sünde unserer Zeit: Narzissmus. Also ist es nur konsequent, dass auf der Bühne nicht ein Benjamin auftritt, sondern gleich vier.
Oliver Reese und das Ensemble haben aus dem gut 500-Seiten-Roman eine Fassung von knapp 40 Seiten destilliert; getragen und weitererzählt von den Songs, die Stuckrad-Barre sein Leben lang begleiteten – vom Prediger des Rock’n’Roll: Udo Lindenberg.

Abonnement: Gegenwartstheater-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Die Wiedervereinigung der beiden Koreas - Di, 13. DEZEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

DIE WIEDERVEREINIGUNG DER BEIDEN KOREAS
von Joël Pommerat


Regie: Jochen Schölch
Bühne: Thomas Flach
Produktion: Metropoltheater München
Mit: Butz Buse, Vanessa Eckart, Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Hubert Schedlbauer, Thomas Schrimm, Dascha von Waberer, Eli Wasserscheid, Lucca Züchner

Liebe. In all ihren Facetten des Zusammenseins, der Trennung, des Glücks und des Unglücks, der schieren Unmöglichkeit. Liebe – eine immerwährende Illusion? 
In fast zwanzig schnell aufeinanderfolgenden Szenen kämpfen 27 Frauen und 24 Männer um ihr Glück: Hochzeiten geraten ins Wanken, Prostituierte werden enttäuscht, geschenkte Seelen zurückverlangt; lange verschwiegene Wahrheiten kommen ans Licht, Freundschaften verlieren den Boden, Menschen trösten einander, beteuern ihre Liebe, trennen sich; weil es keine Liebe gibt, sie nicht mehr reicht, weil zu lieben nicht genügt.
Joël Pommerat erforscht die unerklärliche Kraft der Liebe mal konkret, mal mit tragischer Poesie, mal absurd-surreal, immer scharf beobachtend und oft mit stiller Komik. Wie durch ein schillerndes Kaleidoskop zeigt er die Fragilität zwischenmenschlicher Beziehungen. Wohlbekannte Alltagssituationen geraten mit einem Wimpernschlag aus den Fugen, unerwartete Wendungen stellen die herkömmlichen Vorstellungen von Liebe auf den Kopf. Vielleicht entsteht gerade im vermeintlichen Scheitern die sublime Kraft und Entschlossenheit zum Aufbruch in die Utopie?  

Abonnement: Schauspiel-Abo 1
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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The Who and the What - Do, 15. DEZEMBER 2022, 20 Uhr Schlosstheater

THE WHO AND THE WHAT
Schauspiel in zwei Akten von Ayad Akhtar


Deutsch von Barbara Christ
Regie: Felix Prader
Produktion: EURO-STUDIO Landgraf 
Mit: Heikko Deutschmann u. a.

„Der Riss der Zeit geht durch das Herz“, so übertitelt Daniel Kehlmann seine Laudatio auf Ayad Akhtar, als dieser 2019 den Erwin Piscator Preis erhielt. So ein Riss geht auch durch das Herz und die Familie des aus Pakistan in die USA eingewanderten Familienpatriarchen Afzal. Da er die überlieferten Konventionen seines Heimatlandes aufrechterhält, gerät er in einen unlösbaren Vater-Tochter-Konflikt. Sein Ziel: für beide Töchter den richtigen Ehemann finden. 
Während bei der Jüngeren ein akzeptabler Verlobter in Aussicht ist, verbringt seine älteste Tochter Zarina viel Zeit in der Bibliothek, um an einem geheimnisvollen Buch zu schreiben. Da kommt Afzal die Dating-Plattform muslimlove.com wie gerufen. Schnell ist ein Profil seiner Tochter erstellt und werden die ersten Heiratskandidaten gefunden. Der Plan scheint zu funktionieren, doch dann fällt Afzal Zarinas Manuskript The Who and the What in die Hände. Darin beschäftigt sie sich kritisch mit dem Koran, dem Bild des Propheten und der Rolle der Frau im Islam. Gender Studies werden nicht nur in der muslimischen Welt als „bedrohlich“ für die Gesellschaftsordnung empfunden; auch in der westlichen Religion ist Gott männlich besetzt.

Abonnement: Schauspiel-Abo 2 / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Liederabend mit Christiane Karg, Do, 22. Dezember 2022, 20 Uhr Fürstensaal

WEIHNACHTEN - Naht die jubelvolle Zeit

Christiane Karg
, Gesang
Gerold Huber, Klavier

PROGRAMM

Engelbert Humperdinck (1854 – 1921)
Weihnachten; Licht der Welt; Christkindleins Wiegendlied; Weihnachtsfreude
Peter Cornelius (* 1951)
Christbaum; Die Hirten; Die Könige; Christkind
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Weihnachtslied
Joseph Marx (1882 – 1964)
Christbaum
Richard Strauss (1864 – 1949)
Weihnachtsgefühl; Die heiligen drei Könige
Max Reger (1873 – 1916)
Maria am Rosenstrauch op. 142/3
Hugo Wolf (1860 – 1903)
Ach, des Knaben Augen; Die ihr schwebet
Eduard Toldrà (1895 – 1962) 
Cantarcillo
Joaquín Nin y Castellanos (1879 – 1949)
Villancico vasco; Villancico murciano; Villancico castellano; Villancico asturiano
Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)

La madonna col bambino
Ottorino Respighi (1879 – 1936)
Noël ancien 10/2
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Noël des jouets
Cécile Chaminade (1857 – 1944)
Noël des oiseaux
Jules Massenet (1842 – 1912)
Noël des humbles; Noël des fleurs; Noël paien
 

Die international gefragte Sopranistin und leidenschaftliche Liedsängerin Christiane Karg lädt gemeinsam mit ihrem Partner am Klavier, Gerold Huber, zu einem weihnachtlichen Konzert in den Fürstensaal ein. Die Künstler präsentieren einen vielseitigen und anspruchsvollen Liederabend, der sich der im weihnachtlichen Kontext teils vernachlässigten Gattung des Kunstliedes widmet und eher selten zu erlebende Werke zu Gehör bringt.
Die in Feuchtwangen geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast. Sie gastiert weltweit auf den großen Opernbühnen und ist auch für Konzertpartien international gefragt. Liederabende liegen der Künstlerin besonders am Herzen, da sie für die Sängerin mit ihrer intimen Atmosphäre eine besondere Herausforderung darstellen.

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Konzertanter Offenbach-Abend - So, 8. JANUAR 2023, 18 Uhr Schlosstheater

KONZERTANTER OFFENBACH-ABEND
2 Einakter-Operetten von Jacques Offenbach


Komische Oper Berlin 
Musikalische Leitung: Adrien Perruchon
Szenische Einrichtung: Max Hopp
Mit: Tansel Akzeybek, Hagen Matzeit, Burghart Klaußner und dem Orchester der Komischen Oper Berlin 

Die Komische Oper Berlin präsentiert gleich zwei Werke des Urvaters der modernen Operette: Oyayaye und Fortunios Lied. Die könnten zwar unterschiedlicher kaum sein, werden aber von Schauspiellegende Burghart Klaußner, der als Fortunio höchstpersönlich durch den Abend führt, fest in den Händen gehalten. Nach einem desaströsen Konzert schifft sich der mittellose Kontrabassvirtuose Racle-à-mort als Matrose ein. Blöd nur, dass er in der Südsee Schiffbruch erleidet und auf der Insel der menschenfressenden Königin Oyayaye landet … Der alternde Advokat Fortunio würde sich wiederum auf ein solches Eiland geradezu wünschen. Ein Herzensbrecher sondergleichen, wacht er inzwischen verbissen über seine junge Frau Marie. Nicht zu Unrecht, hat sich doch Valentin, sein Sekretär, in die Schönheit verliebt. Als dieser nun die Noten zu eben jenem geheimnisvollen Lied findet, mit dem Fortunio einst die Frauen bezirzte, und es einzusetzen weiß, ist die Zeit der jungen Liebenden gekommen. Schwungvoll und auf den Punkt, mit pfeffrigem Humor gewürzt und getragen von einigen seiner besten Melodien – Offenbachs Einakter waren es, die ihm zum großen Durchbruch verhalfen.

Abonnement: Operetten-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Die Blechtrommel - Fr, 13. JANUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

DIE BLECHTROMMEL
Schauspiel nach Günter Grass


Nico Holonics als Oskar Matzerath
Regie: Oliver Reese 
Produktion: Berliner Ensemble

Noch kaum geboren, erkennt Oskar Matzerath die Welt als universales Desaster – und lehnt sie ab. Einzig die von seiner Mutter versprochene Blechtrommel eröffnet ihm eine akzeptable Überlebensperspektive: die Existenzform als Trommler, ein groteskes Künstlerdasein mit ambivalenten Motivationen und Wirkungen. So beschließt er an seinem dritten Geburtstag, nicht mehr zu wachsen, sondern zu beobachten und zu trommeln. Aus der Froschperspektive schildert er das Aufziehen des faschistischen Denkens und Handelns, berichtet von Ehebruch und Po-gromnacht, verknüpft Privatgeschichte mit Zeitgeschichte. Er ist Zeuge, Außenseiter und Beteiligter einer Welt, in der ein Zivilisationsbruch wie der Holocaust möglich ist. Nicht schuldig, aber verantwortlich für das Grauen, das in deutschem Namen begangen wurde, hat sich Günter Grass zeitlebens gefühlt. Die Blechtrommel ist auch ein Versuch, die Mechanismen der eigenen Verführung durchsichtig zu machen. Trotz aller Kontroversen um den Nobelpreisträger gilt der Text bis heute als Meilenstein der deutschen Nachkriegsliteratur. Regisseur Oliver Reese erzählt die Geschichte des ewigen Trommlers in einer ganz auf die Perspektive der Hauptfigur zugeschnittenen Fassung.

Abonnement: Klassiker-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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hr-Sinfonieorchester - Sa, 14. JANUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

HR-SINFONIEORCHESTER
Sinfoniekonzert


Marie Jacquot, Leitung
Victor Julien-Lafferière, Violoncello

Paul Dukas (1865 – 1935)
Fanfare aus La Périe
Der Zauberlehrling
Arthur Honegger (1892 – 1955)
Konzert für Violoncello und Orchester
Erich Wolfgang Korngold (1897 – 1957)
Konzert für Violoncello C-Dur op. 37
Kurt Weill (1900 – 1950)
Sinfonie Nr. 2

Wieder einmal entwickelt das hr-Sinfonieorchester mit der Dirigentin Marie Jacquot und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière ein reizvolles Programm jenseits des Mainstreams. „Klassische Musik war nicht mein Ding“, sagt Jacquot über ihre Jugend, in der sie noch zu den besten Tennisspielerinnen ihrer Generation gehörte. Heute eine der charismatischsten Frauen am Taktstock, wird sie Kurt Weill als Sinfoniker vorstellen sowie Werke von Paul Dukas, Arthur Honegger und Wolfgang Korngold.
Klar, brillant und dabei erkennbar vom Komponisten der Dreigroschenoper zu Papier gebracht: Weills 2. Sinfonie ist sein bedeutendstes Orchesterwerk, selten zu hören und hier in einer illustren Gesellschaft: Victor Julien-Laferrière wird die Cellokonzerte von Korngold und Honegger mit dem hr-Sinfonieorchester interpretieren, und Paul Dukas wird Goethes Zauberlehrling durch eine der plastischsten und spritzigsten Partituren der Spätromantik schicken.

Abonnement: Schauspiel-Abo 2 / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Dinge, die ich sicher weiß - Do, 19. JANUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

DINGE, DIE ICH SICHER WEISS
(Things I Know To Be True)
Schauspiel von Andrew Bovell


Deutsch von Maria Harpner und Anatol Preissler
Regie: Adelheid Müther  
Produktion: Ernst Deutsch Theater Hamburg
Mit: Christoph Tomanek, Maria Hartmann, Nina Petri, Rune Jürgensen, Maximilian von Mühlen, Roxana Safarabadi

Ein wunderbares vielschichtiges Stück über starke Bindungen, harmonische Geborgenheit, Liebe, Verlust, ungelebte und verwirklichte Träume, d. h. über all das, was an existenzielle Erfahrungen rührt, die wohl jede(r) im Laufe seines Lebens macht, und das Publikum somit unmittelbar erreicht und bewegt. Ein Glücksfall für das Theater – und ein Fest für SchauspielerInnen ist dieses humorvoll melancholische, auch an deutschsprachigen Theatern viel gespielte Wellmade Play, in dem jedes Wort an der richtigen Stelle steht: Kein Satz wird zu viel, aber auch kein Wort zu wenig gesagt. Weil die jüngste Tochter zu Beginn und am Ende des Stücks die Dinge aufzählt, von denen sie sicher weiß, dass sie für sie wichtig sind, lernen wir die sechsköpfige Familie Price kennen, die einem ans Herz wächst, weil es bei ihnen zugeht wie in vielen Familien, die lachen und trauern, sich lieben, sich streiten und versöhnen, aber natürlich einander auch viele ihrer Hoffnungen, Pläne und Erkenntnisse verschweigen. Und so ist am Ende des Jahres, durch das wir Eltern, Kinder und Geschwister begleiten, vieles nicht mehr so, wie es am Anfang war.

Abonnement: Schauspiel-Abo 1 / Donnerstags-Abo B
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Eugen Onegin - So, 22. JANUAR 2023, 18 Uhr Schlosstheater

EUGEN ONEGIN
Lyrische Szenen von Pjotr I. Tschaikowski


In russischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Produktion: Landestheater Detmold

Tatjana lebt in einer Welt der Bücher, die ihr einziges Fenster zur Realität sind. Abwechslung und interessante Menschen sind selten auf dem Gut ihrer Mutter. Während ihre Schwester Olga das Leben nimmt, wie es kommt, verstrickt sich Tatjana in Grübelei und Sehnsucht. Als Olgas Verehrer Lenski seinen Freund Onegin präsentiert, ist es um Tatjana geschehen. Mit der kompromisslosen Kraft der ersten Liebe wirft sie sich auf Onegin, der sie zurückweist. Auf einer Feier kommt es aus nichtigem Grund zu einem Zerwürfnis zwischen Onegin und Lenski. Im Duell tötet Onegin seinen Freund – Tatjanas Mädchenwelt liegt in Trümmern. Tatjanas Träume sind zerplatzt, aber ihr Leben geht weiter. Nach einigen Jahren begegnen sich Tatjana und Onegin in St. Petersburg wieder. Tatjana ist die Frau des reichen Gremin geworden, Onegin einsam und vom Leben enttäuscht. Er wünscht sich, die Zeit zurückzudrehen und das Leben mit Tatjana zu beginnen, das er damals ausgeschlagen hat. Obwohl sie Onegin noch immer liebt, gibt ihm Tatjana keine zweite Chance. Ein ergreifendes Stück über falsche Zeitpunkte, verpasste Gelegenheiten und eine der schönsten Opern des russischen Repertoires.

Abonnement: Opern-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Quorum Ballet - Mi, 25. JANUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

QUORUM BALLET

Made in China
Zeitgenössisches Tanztheater aus Portugal


Choreografie: Daniel Cardoso
Gastchoreografin: Xie Xin
Musik: Jorge Silva und Igor Strawinsky

Das Quorum Ballet hat es der uralten, portugiesischen Tradition gleichgetan: die Welt erkunden. Und im Besonderen: China. Daniel Cardoso und das Quorum Ballet sind in diesem Weltreich umhergereist und haben sich inspirieren lassen. Das Herz voller Erfahrungen, Erwartungen, Einflüsse, Wissen und Geschichte begann man in Shanghai die Zusammenarbeit mit der dort ansässigen Choreografin Xie Xin und zur Choreografie Made in China.
Ein Abend, der uns in eine atemberaubend aktive und vor Produktivität überquellende Welt entführt – mit dem europäischen Blick auf die Symbiose von Kraft und Fragilität. Dieser Blick kreuzt sich mit der Arbeit von Xie Xin aus dem inneren Chinas heraus, es finden Begegnungen zwischen dem europäischen und chinesischen modernen Tanz statt.
Daniel Cardosos aufregende Reise gibt seinem Werk den entscheidenden Zündfunken. Fernando Pessoa sagt dazu: „Der Wert von etwas gründet sich nicht auf dessen Lebensdauer, sondern auf der Intensität, mit der es sich auswirkt. Deshalb gibt es unvergessliche Momente und einzigartige Menschen“.

Abonnement: Tanztheater-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Alles Lüge - Do, 2. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

ALLES LÜGE UND IMMER WIEDER WÄCHST DAS GRAS

Ein musikalischer Abend zur deutschen Wiedervereinigung
Mit Texten von Niklas Ritter und Ensemble nach einer Idee von Roman Majewski


Regie: Niklas Ritter
Musikalische Leitung: Michael Frei
Produktion: Deutsches Theater Göttingen

Heute, irgendwo im Osten Deutschlands. Auf der Beerdigung ihrer Großmutter treffen sich die Brüder Thommy und Sandro wieder. Seit Jahren haben sie sich nicht mehr gesehen. Obwohl der ältere Thommy früher fast eine Vaterfigur für Sandro war, hat die Zeit nach der Wende sie entzweit. Während Sandro, der die DDR nur als Schüler miterlebte, die neue Reisefreiheit nutzt und sich musikalisch selbst verwirklichen kann, verliert Thommy schon kurz nach dem Mauerfall seinen Job als Baggerfahrer im Tagebau – und den Halt. Seine Freundin Paula verlässt ihn und geht in den Westen. Zwar bleibt er in der Heimatstadt in Ostdeutschland, doch bricht er alle Kontakte ab, auch die zur Familie. 
In Rückblenden rekonstruieren die zwei Brüder was alles passiert ist zwischen Mauerfall und heute, und wie es zu ihrem Zerwürfnis kommen konnte. 
Eine Familiengeschichte, die mit den Songs von Gerhard Gundermann und Rio Reiser das (musikalische) Lebensgefühl der Wiedervereinigung Deutschlands einfängt und überprüft, was aus den versprochenen „Blühende Landschaften“ geworden ist.

Abonnement: Gegenwartstheater-Abo / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Die lustigen Nibelungen - Sa, 4. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

DIE LUSTIGEN NIBELUNGEN

Burleske Operette von Rideamus
Musik von Oscar Straus


Musikalische Leitung: Karl Bernewitz
Inszenierung und Choreografie: Simon Eichenberger
Bühne: Stefan Prattes 
Kostüme: Marrit van der Burgt
Produktion: Landesbühne Sachsen
Mit: Elbland Philharmonie Sachsen

Auf Schloss Worms fürchtet sich König Gunther vor Königin Brunhilde, um deren Hand er angehalten hat, die aber jeden Bewerber totzuschlagen pflegt, den sie im Zweikampf überwinden kann. Und schon am Nachmittag wird sie am Bahnhof erwartet!
Helfen kann dem König da nur der berühmte Drachentöter Siegfried, der den Nibelungenschatz auf der Rheinischen Bank angelegt hat und zur rechten Zeit als Kriemhilds Bräutigam erscheint, um Gunther per Tarnkappe im Kampf heimlich beizustehen … Doch natürlich fliegt der Schwindel auf! 
Mit ihren schwungvollen Walzern, eingängigen Couplets und schmissigen Märschen wurde die parodistische Operette, die es zur Kaiserzeit wagte, Nationalstolz, militärisches Imponiergehabe und Kriegsbegeisterung aufs Korn zu nehmen, nach ihrer Uraufführung 1904 in Wien zum ersten großen Erfolg des österreichischen Komponisten Oscar Straus.

Abonnement: Operetten-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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F. Zawrel - Figurentheater - Di, 7. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

F. ZAWREL – ERBBIOLOGISCH UND SOZIAL MINDERWERTIG

Konzeption / Text: Simon Meusburger und Nikolaus Habjan
Darsteller / Puppenspiel: Nikolaus Habjan

Der Vater ist Alkoholiker, die Mutter nicht fähig, die Familie zu ernähren. So wächst Friedrich Zawrel auf. Kinderjahre in Kaisermühlen, Anordnung von Heimunterbringung, schließlich Spiegelgrund, jene „Kinderfachabteilung“ des Deutschen Reiches, in der Euthanasiemorde an kranken und behinderten Kindern stattgefunden haben. Vom Anstaltsarzt Dr. Gross wird Zawrel – als „erbbiologisch und sozial minderwertig“ eingestuft – gequält, doch er kann aus der Anstalt fliehen. Erst im Jahr 2000 kommt es nach vielen Bemühungen Zawrels zum Gerichtsverfahren gegen Gross.
Nikolaus Habjan und Simon Meusburger erzählen in ihrer Inszenierung die Geschichte von Friedrich Zawrel, die sie in intensiven Gesprächen mit ihm selbst erfragt und daraus ein packendes und berührendes Figurentheater geschaffen haben. 
2012 wurde die Inszenierung mit dem Nestroy-Preis, dem wichtigsten Theaterpreis Österreichs, ausgezeichnet.

Abonnement: Schauspiel-Abo 1
Veranstaltungsdauer: N. N.
 

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Tamaki Kawakubo und Yu Kosuge - Do, 9. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Fürstensaal

Tamaki Kawakubo, Violine 
Yu Kosuge, Klavier

PROGRAMM

Fritz Kreisler
(1875 – 1962) 
Präludium und Allegro im Stile von G. Pugnani
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sonate für Violine und Klavier e-Moll KV 304
Maurice Ravel (1875 – 1937) 
Sonate für Violine und Klavier 
César Franck (1822 – 1890) 
Sonate für Violine und Klavier A-Dur
Maurice Ravel (1875 – 1937) 
Tzigane

Die Geigerin Tamaki Kawakubo gehört zu den bemerkenswertesten Künstlerinnen und den festen Größen der Konzertbühnen im Fach Violine. Die Augsburger Allgemeine Zeitung schwärmt von ihrer „meisterhaften Technik und Tongebung“. Zahlreiche Wettbewerbserfolge und Konzerteinladungen renommierter Institutionen zeugen von ihrem Können. 
Yu Kosuge zählt mit ihrer herausragenden Technik, ihrem feinsinnigen Anschlag und einem durchdringenden Verständnis für Musik zu den weltweit meistgeschätzten Pianistinnen ihrer Generation. Bereits im Alter von neun Jahren debütierte sie mit dem Tokyo New City Orchestra und konzertierte auf den bedeutenden Podien und bei den wichtigen Festivals weltweit. Die beiden jungen Ausnahmetalente spielen ein anspruchsvolles Programm, das von der Klassik bis zur Spätromantik reicht.

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Hiob - Sa, 11. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

HIOB
Roman eines einfachen Mannes  
von Joseph Roth in einer Bearbeitung von Matthias Reichwald


„Und er säte das Heimweh für ein ganzes Leben in sein Herz.“

Regie: Matthias Reichwald
Musikalische Leitung: Anton Berman
Produktion: Deutsches Theater Göttingen

Die Familiengeschichte beginnt um 1900. In einem abgeschiedenen russischen Dorf lebt der Tora-Lehrer Mendel Singer mit seiner Frau Deborah und den Kindern Jonas, Schemarjah und Mirijam. Mendel betrachtet das Leben als Prüfung. Er nimmt Schicksalsschläge mit stoischer Demut hin und verteidigt sie als Teil eines göttlichen Willens, gegen den der Mensch nichts auszurichten hat. Mit der Geburt seines jüngsten Sohnes Menuchim, der unter Epilepsie leidet, verlässt ihn allmählich das Glück eines bescheidenen Lebens. Nach weiteren Rückschlägen erscheint Mendel die Migration nach Amerika als einziger Ausweg. Dafür muss er jedoch einen hohen Preis zahlen: Menuchim, zu dem er im Laufe der Jahre eine starke Bindung aufgebaut hat, muss zurückgelassen werden. Angekommen in der neuen Welt ist der Leidensweg aber keineswegs beendet, Mendel fühlt sich in der Großstadt New York fremd und heimatlos. Geplagt von Verlusten, scheint auf seiner Familie weiter ein unheilvoller Fluch zu liegen. Derart geprüft und voller Schuldgefühle beginnt Mendel an seinem unerschütterlichen Glauben zu zweifeln.

Abonnement: Gegenwartstheater-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Alfons - Do, 23. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

ALFONS – JETZT NOCH DEUTSCHERER

„Ein kleines Meisterwerk“ (FAZ)


Warum nur eine nehmen, wenn man zwei haben kann? Zwei Staatsbürgerschaften zum Beispiel? Klingt einfach, ist es aber nicht: „Franzose und Deutscher zugleich, das ist ein Widerspruch in sich!“, sagt Alfons. „Deutsche sind diszipliniert, pünktlich und effizient – Franzosen sind normal!“
Dennoch ist der rasende Reporter mit dem Puschelmikro das Wagnis eingegangen und hat ein Programm daraus gemacht: Es erzählt die Geschichte seiner Deutschwerdung, von den zauberhaften, sonnigen Kindheitstagen in Frankreich bis hin zum betörend samtigen Grau deutscher Amtsstuben. 
Und Alfons kommt nicht allein, sondern in überaus charmanter Begleitung: Von Flügelklängen umspielt wird seine Geschichte immer wieder zum musikalischen Pas de deux, mal humoristisch, mal nachdenklich, oft völlig überraschend.
„ALFONS – Jetzt noch deutscherer“ ist eine wunderbare Mélange aus Theater und Kabarett – und zugleich noch viel mehr als die Summe dieser Zutaten. Ein Abend mit anhaltenden Nachwirkungen: Tränen in den Augen, Wärme im Herzen – und Kater in den Lachmuskeln. So, wie es das Publikum nur bei Alfons erleben kann.

„Unerhörter Tiefgang, der immer wieder ins Fahrwasser des normalen Alltags zurückfindet. Eine wunderschöne Hommage an Freundschaft und menschliche Integrität.“ – Die Oberbadische

Bayerischer Kabarettpreises 2019; Deutscher Kleinkunstpreis 2020; Deutsch Französischer Freundschaftspreis der HomBuch 2021; Bundesverdienstkreuz 2021

Abonnement: Akzente / Donnerstags-Abo-B
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Bamberger Symphoniker - Fr, 24. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

BAMBERGER SYMPHONIKER

Jakub Hrůša, Leitung 
Genia Kühmeier, Sopran

PROGRAMM

Gustav Mahler
(1860 – 1911)
Aus: Sinfonie Nr. 5: Adagietto
Richard Strauss (1864 – 1949)
Vier letzte Lieder
Josef Suk (1874 – 1935) 
Asrael Sinfonie c-Moll op. 27

„Frauen, ihr Engel der Erde! Des Himmels lieblichste Schöpfung! Ihr seid der einzige Strahl, der unser Leben erhellt.“ (Alphonse de Lamartine)

Das Konzert beginnt mit dem bedeutungsschweren Adagietto aus Mahlers 5. Sinfonie, das durch die aufblühende Liebe zu seiner späteren Frau Alma inspiriert wurde: ein musikalischer Heiratsantrag – und ein betörend schönes Werk. 
Wie viele große Komponisten hatte auch Richard Strauss eine starke Frau an seiner Seite – die Sängerin Pauline, für die er zahlreiche Vokalwerke schrieb. Seine Vier letzte Lieder entstanden 1948 zu einer Zeit, als Strauss seine Welt nach dem Krieg in Trümmern liegen sah. Tiefe Trauer kann die Kreativität bis zum Keim ersticken, oder neue schöpferische Energien wecken – wie das emotionale Finalstück ebenfalls beweist: Ein „Werk übermenschlicher Kraft“ aus der Feder von Josef Suk, der eng mit Dvořák verbunden war. Er war nicht nur sein Meisterschüler, sondern auch Freund und Schwiegersohn. Sein Glück wurde durch den Tod Dvořáks und den tragisch frühen Tod von dessen Tochter Otylka zerstört. Suk schrieb darauf die ergreifende Sinfonie Asrael und meinte: „Solch ein Unglück zerstört entweder einen Menschen oder trägt alle schlafenden Kräfte in ihm an die Oberfläche. Die Musik hat mich gerettet.“

Abonnement: kein Abo, Sonderkonzert (nur Freiverkauf)
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Preisträgerkonzert 2022 - So, 26. FEBRUAR 2023, 17 Uhr Fürstensaal

PREISTRÄGERKONZERT 2022
71. Internationaler Musikwettbewerb der ARD

Flöte, Posaune, Streichquartett, Klavier


300 bis 400 junge, vielversprechende MusikerInnen melden sich jährlich zum Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, einem der bedeutsamsten internationalen Wettbewerbe für Nachwuchstalente. Nach einer Vorrunde treten rund 200 KandidatInnen aus bis zu 40 Ländern an und stellen sich dem kritischen Urteil der hochkarätigen, international besetzten Jury. Nur die Besten haben eine Chance auf einen der begehrten Preise, der den Aufschwung der internationalen Karriere beschleunigt. 2022 sind die Fächer Flöte, Posaune, Streichquartett und Klavier ausgeschrieben. Der Wettbewerb wird in der Zeit vom 29. August bis zum 16. September 2022 in München durchgeführt. Dort werden wir aus den PreisträgerInnen die KünstlerInnen auswählen, die wir zum Konzert in den Fürstensaal nach Fulda einladen wollen. 
Zu den Stärken des seit 1952 existierenden ARD-Musikwettbewerbs gehört, dass er insgesamt 21 Fächer abbildet, die jährlich wechseln. Für die meisten Orchesterinstrumente ist er einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Welt. Seine PreisträgerInnen finden sich in den Solopositionen renommierter Orchester wieder.

Abonnement: Junge-Elite-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Wintergarten Varieté Berlin - Di, 28. FEBRUAR 2023, 20 Uhr Schlosstheater

WINTERGARTEN VARIETÉ BERLIN
Golden Years 
Die 20er Jahre Varieté Revue No. 2


Damals wie heute heißt es: „In Berlin vor allen Dingen – Wintergarten!“ Nach dem fulminanten Erfolg von 2020 – Die 20er Jahre Varieté Revue kommen nun die GOLDEN YEARS ins Wintergarten Varieté Berlin und bieten erneut einen schillernden Abend im Gestern und Heute.
Nicht als Fortsetzung gedacht, befasst sich diese niegelnagelneue opulente Showproduktion erneut mit den Golden Twenties des vergangenen Jahrhunderts und zeigt gleichzeitig die volle Power der hohen Unterhaltungskunst der heutigen Zeit. Die Show ist ein hautnahes, authentisches Spiegelbild jener uns bis heute faszinierenden 1920er Jahre – schlägt aber auch den Bogen ins Heute und zeigt auf, was 100 Jahre danach das kommende Jahrzehnt für uns bereithält: Ambiente, Deko und Kostüme lassen im Flair der 1920er schwelgen – auf der Bühne agieren Heroen von heute, die Nachtgestalten des Berlin der 2020er Jahre. Besonderes Augenmerk hat Regisseur Rodrigue Funke dabei auf die Auswahl starker Frauen gelegt. Die neuen Frauenbilder der „alten“ 20er Jahre und ihr Kampf um Gleichberechtigung sind als Thema auch heute noch relevant und spiegeln sich in den wunderbaren Künstlerinnen von GOLDEN YEARS wieder.

Abonnement: Akzente (nur Freiverkauf)
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Tyll - Di, 2. MÄRZ 2023, 20 Uhr Schlosstheater

TYLL
Schauspiel nach dem Roman von Daniel Kehlmann


Bühnenfassung: Erik Schäffler
Regie: Erik Schäffler
Produktion: EURO-STUDIO Landgraf / Ernst Deutsch Theater Hamburg
Mit: Sven Walser, Christian Meyer, Axel Pätz u. a.

Sprachgewaltig, modern, mitreißend: der Bestseller über eine legendäre historische Figur und eine aus den Fugen geratene Welt von Daniel Kehlmann. Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf ihren Wegen durch das von den Wirren des Dreißigjährigen Krieges verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und mittendrin Tyll, jener rätselhafte Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.  
Tyll ist das Bild einer Epoche als barockes Welttheater: die vielstimmige Geschichte eines Religionskrieges, der im kollektiven Bewusstsein bis heute als große Menschheitskatastrophe verankert ist. In Tyll zeigt Kehlmann, wie dünn die Decke unserer Zivilisation ist und wie schnell Töten zur Gewohnheit wird.

Abonnement: Schauspiel-Abo-2 / Donnerstags-Abo B
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Christopher Park - Sa, 4. März 2023, 20 Uhr Fürstensaal

CHRISTOPHER PARK
Klavierabend: Werke für Klavier solo von Poulenc und Mozart


„Der Pianist Christopher Park begeistert mit einer faszinierenden technischen Souveränität, einer unglaublichen musikalischen Reife und einer besonders intensiven Spielkultur“ – so begründete die Jury der Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival ihre Entscheidung, Christopher Park zum Preisträger des renommierten Leonard Bernstein Award zu küren. Damit reiht sich der Pianist in die Riege namhafter MusikerInnen wie Lang Lang, Lisa Batiashvili oder Martin Grubinger ein, die mit diesem internationalen Preis ihre Karriere starteten. Christopher Park wurde als ECHO Rising Star ausgewählt, verbunden mit Rezitalen in den renommierten Konzerthäusern in Amsterdam, London, Paris, Wien, Barcelona oder der Elbphilharmonie Hamburg, in der er den ersten Klavierabend geben durfte.
Neben seinen solistischen Tätigkeiten widmet er sich leidenschaftlich der Kammermusik. Als „brillante Einspielung“ und „Referenzaufnahme“ wird seine Solo-CD mit Werken von Schumann, Strawinsky und Neuwirth beschrieben, die 2016 bei Oehms Classics erschienen ist. Seit einigen Jahren ist er lehrend tätig, zunächst in Frankfurt, seit 2021 hat er eine Professur an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo inne. 

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Alcina - Fr, 10. MÄRZ 2023, 20 Uhr Schlosstheater

ALCINA
Zauberoper von Georg Friedrich Händel


Eine komplizierte Handlung, ein überforderter Erzähler, eine großartige Musik, fünf Puppen, ein Tisch, ein Overheadprojektor – Oper to go. SängerInnen, die singen, SängerInnen, die mit Puppen sprechen. Puppen, die Arien singen, Puppen, die mit Puppen sprechen. Der neueste Streich der Freitagsakademie Bern nach einer Idee von Katharina Suske. Regie führt der gefeierte Wiener Puppenspieler und Opernregisseur Nikolaus Habjan. Große Gefühle, augenzwinkernde Distanz, tierischer Ernst und verzweifelter Humor.
Alcina ist eine böse und hässliche Zauberin, die die Kreuzfahrer vom rechten Weg abbringen will, indem sie sich selbst in eine unwiderstehliche Schönheit und ein elendes Stück Wüste in ein hinreißendes Zauberreich verwandelt. Dort verführt sie auch den Ritter Ruggiero, der nur mit aller Gewalt von ihrem Zauber befreit werden kann. Wer genau hinhört, erkennt die Abgründe: Eigentlich liebt Alcina Ruggiero, jetzt aber muss sie um diese Liebe kämpfen …

Dank der Förderung der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda ist der Eintritt für alle Gäste bis zum vollendeten 30. Lebensjahr frei.

Abonnement: Opern-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Sa Chen & Ungarisches Kammerorchester - Mi, 15. März 2023, 20 Uhr Fürstensaal

Sa Chen, Klavier

PROGRAMM 

Antonio Vivaldi
(1678 – 1741) 
Konzert in A-Dur RV 158 
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur
Klavierkonzert d-Moll BWV 1052
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Klavierkonzert Nr. 14 Es-Dur KV 449 
Leó Weiner (1885 – 1960)
Divertimento für Streichorchester
Béla Bartók (1881 – 1945) 
Rumänische Volkstänze

Die Chopin-Preisträgerin Sa Chen aus China gehört zu den „strahlendsten Künstlerinnen ihrer Generation“ (Classical Music Radio). Ihren Durchbruch feierte sie im Alter von 16 Jahren als jüngste Preisträgerin beim internationalen Leeds Klavierwettbewerb. Das Preisträgerkonzert mit dem Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle wurde von der BBC im TV übertragen. Die Steinway-Künstlerin ist vielfache Preisträgerin und konzertiert weltweit mit Orchestern. Sie war bei den Salzburger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und debütierte in der Tonhalle Zürich, der Carnegie Hall in New York und der Wigmore Hall in London. Das 2011 gegründete Ungarische Kammerorchester setzt sich aus den besten jungen MusikerInnen des Landes zusammen und erhält Einladungen aus dem In- und Ausland. Es hat sich der Pflege und Verbreitung der ungarischen Streichertradition verschrieben.

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Die Wahrheiten - Do, 16. MÄRZ 2023, 20 Uhr Schlosstheater

DIE WAHRHEITEN
Schauspiel 
von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Regie: Jochen Schölch 
Bühne: Thomas Flach 
Produktion: Metropoltheater München
Mit: Michele Cuciuffo, Katharina Müller-Elmau, Leo Reisinger, Mara Widmann

Jana und Erik beenden ihre 17-jährige Freundschaft zu Sonja und Bruno per SMS und mit sofortiger Wirkung. Nach den ersten Momenten der Fassungslosigkeit, Ungläubigkeit und Wut beginnen Sonja und Bruno nach den möglichen Gründen zu suchen. Erik hört unterdessen gerade von Jana, wie Bruno sie einst auf einem ihr von ihm vermittelten Coachingseminar für Führungskräfte nicht nur vor Mobbing und sexuellen Belästigungen der männlichen Seminarteilnehmer nicht beschützt, sondern sie vielmehr noch aufgefordert hat, das Ganze etwas lockerer zu sehen, um den Kursteilnehmern den Spaß nicht zu verderben. 
In der sich nun schlagartig in Gang setzenden Kommunikationslawine, die mal humorvoll, mal knallhart über die ProtagonistInnen und uns rollt, erfahren wir immer mehr Details, die die Freundschaft der beiden Paare jahrelang bestimmt und nunmehr zum endgültigen Bruch geführt haben. Dabei weiß der eine stets mehr oder noch mehr als der andere, sodass für jeden die „Wahrheit“ hinter ein und demselben Geschehnis eine andere ist. Machtmissbrauch, Grenzüberschreitungen, Vertrauensverlust, viel  zu langes Schweigen – am Ende stehen große Themen unserer Zeit im Raum.

Abonnement: Schauspiel-Abo 2 / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Kibbutz Contemporary Dance Company - So, 19. März 2023, 18 Uhr Schlosstheater

KIBBUTZ CONTEMPORARY DANCE COMPANY
Asylum

Ein Meisterwerk aus brodelnder Energie und explosiver Bewegungskunst.


Choreografie / Stage Design / Licht: Rami Be’er

In seiner jüngsten Kreation beschäftigt sich Rami Be’er, Künstlerischer Leiter der Kibbutz Contemporary Dance Company, mit den aktuellen Themen der Flüchtlingspolitik, Einwanderung und dem Schicksal von Asylsuchenden. Asyl ist für Rami Be’er nicht einfach ein Ort, sondern eine geschützte Zone und ein intimer, spiritueller Zustand. Er hinterfragt die menschliche Existenz mit der Sprache des Tanzes, frei von Fakten und Worten, und regt zum Nachdenken an. Es sind anrührende Geschichten von Unmenschlichkeit, Ausweglosigkeit und Hoffnung, die sich die TänzerInnen direkt aus dem Herzen zu reißen scheinen. Berührend und verblüffend zugleich nähern sie sich dem komplexen Thema an. Gesteigert wird die intensive Atmosphäre durch die aufwühlenden und wohltemperierten Soundcollagen, die Asylum zu einem hypnotischen Theaterereignis machen.
Die Kibbutz Contemporary Dance Company gehört zu den renommiertesten Tanzkompanien der Welt und ist mit spektakulären und hochexpressiven Inszenierungen zu einer Kulturbotschafterin Israels geworden. Es sind die brennenden Fragen der heutigen Gesellschaft, die Rami Be’er als Choreografen beschäftigen. 

Abonnement: Tanztheater-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Cum-Ex Papers - Do, 23. März 2023, 20 Uhr Schlosstheater

CUM-EX PAPERS
Eine preisgekrönte Recherche zum entfesselten Finanzwesen. 


Regie: Helge Schmidt
Recherche / Text: Franziska Bulban / Alexandra Rojkov
Mit: Ruth Marie Kröger, Jonas Anders, Günter Schaupp

Wir biten Ihnen ein Geschäft an: Wir geben Ihnen 100 Euro – Sie geben uns dafür 200 Euro zurück. Das klingt nach einem schlechten Deal? Willkommen in der Welt des verbrecherischen Steuerbetrugs! 
Das Finanzwesen hat sich von jeder Kontrolle und Ethik gelöst. Doch mit welcher Rechtfertigung lehnen Investoren und Banken die Gemeinschaft ab? Wer empört sich darüber? Warum liegt die Strafverfolgung weit hinter den Tricksern zurück? 
Im Stile eines Wirtschaftsthrillers spüren die CUM-EX PAPERS diesen Fragen nach und werfen neue Perspektiven auf ein Phänomen, das ganz eigenen Regeln zu folgen scheint.
Die Produktion CUM-EX PAPERS wurde mit dem Theaterpreis Der FAUST 2019 in der Kategorie Regie Schauspiel ausgezeichnet. 

Abonnement: Gegenwartstheater-Abo / Donnerstags-Abo B
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Kai Strobel - So, 26. März 2023, 17 Uhr Fürstensaal

Kai Strobel, 1. Preisträger des 68. Internationalen ARD Musikwettbewerb 2019 und Gewinner des Publikumspreises sowie Gewinner des 1. Preises des TROMP Percussion Competition Eindhoven 2018, zählt zu den vielversprechenden Schlagwerkern seiner Generation.
Als Solist trat er unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Asko-Schönberg Orchester, dem Musicum Collegium Basel und der Staatskapelle St. Petersburg auf.
Er ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und des Deutschen Musikwettbewerbs, sowie Laureat der Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg.

Abonnement: Junge-Elite-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Dhafer Youssef & die hr-Bigband - Do, 30. MÄRZ 2023, 20 Uhr Schlosstheater

DHAFER YOUSSEF & DIE HR-BIGBAND
Der tunesische Österreicher aus Paris: Gefeierter Jazz-Solist an der Oud


Dhafer Youssef, Oud
Daniel Garcis, Klavier
Magnus Lindgren, Leitung

Die Mischung aus Jazz und arabischer Musik bildet einen musikalisch fruchtbaren Nährboden. Dies durfte die hr-Bigband schon 2013 sehr erfolgreich in der Zusammenarbeit mit dem französisch-libanesischen Trompeter Ibrahim Maalouf feststellen. Nun ist mit dem Oud-Spieler Dhafer Youssef ein weiterer Virtuose zu Gast, der in seinen Projekten eine einzigartige Melange aus arabischen Klängen, akustischem Jazz und modernen Beats entstehen lässt. Youssef hat keine festen Ensembles, in denen er regelmäßig spielt. Für jede Aufnahme tut er sich gerne mit neuen MusikerInnen zusammen. Das passt perfekt zum Konzept der hr-Bigband, die sich mit jedem Projekt einer neuen Sache widmet. Bleibt also gespannt abzuwarten, was sich Dhafer Youssef und der schwedische Arrangeur Magnus Lindgren für dieses Projekt einfallen lassen werden.

Abonnement: Live-on-Stage-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Kian Soltani & Amsterdam Sinfonietta - Fr, 31. MÄRZ 2023, 20 Uhr Fürstensaal

KIAN SOLTANI & AMSTERDAM SINFONIETTA

Kian Soltani, Violoncello 
Candida Thompson, Leitung

PROGRAMM 


Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Sinfonie G-Dur Wq 173 / H 648 für Streicher und B.c.
Joseph Haydn (1732 – 1809)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 D-Dur
Sinfonie Nr. 13 D-Dur Hob. I:13, Adagio cantabile
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Suleika op. 34 (Sechs Gesänge) Nr. 4
Streichquartett Nr. 6 f-Moll op. 80
Franz Schubert (1797 – 1828)
Du bist die Ruh D 776 / An die Musik D 547 

„Sein Celloklang ist weich und voll wie Karamel, und er spielt mit angenehmer Wärme … er zieht das Orchester mit sich wie einen Lichtschein um die Flamme einer Kerze.“ (The Washington Post)
Individualität, Ausdruck und Präsenz zeichnen die künstlerischen Fähigkeiten des österreichischen Cellisten Kian Soltani aus. In bemerkenswert kurzer Zeit haben ihn begeisterte Kritiken, aber vor allem Einladungen in große internationale Konzertsäle vom jungen Star zu einem der aufregendsten Musiker seiner Generation gemacht. 
Die Amsterdam Sinfonietta wurde 1988 unter der Leitung von Lev Markiz gegründet. Seit 1995 ist Candida Thompson Konzertmeisterin und seit 2003 auch Künstlerische Leiterin des Ensembles. Zuletzt hat die Amsterdam Sinfonietta Tourneen durch Europa, China, Südamerika und Australien unternommen.

Abonnement: kein Abo: Sonderkonzert (nur Freiverkauf)
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Jeeps - So, 16. APRIL 2023, 18 Uhr Schlosstheater

JEEPS
Schauspiel 
von Nora Abdel-Maksoud

„Und er säte das Heimweh für ein ganzes Leben in sein Herz.“

Produktion: Münchner Kammerspiele
Mit: Eva Bay, Gro Swantje Kohlhof, Stefan Merki, Vincent Redetzki

In Deutschland werden bis zu 400 Milliarden Euro im Jahr vererbt. Was, wenn dieses Geld radikal umverteilt würde? Jeeps katapultiert vier Figuren in das Szenario einer Erbrechtsreform – mitten in einen leidenschaftlichen Schlagabtausch und persönlichen Zwiespalt. Wie verhalten sich die gesellschaftlich behauptete Leistungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zur tatsächlichen sozialen Ungleichheit? Wie navigieren wir zwischen den eigenen solidarischen Prinzipien und unseren finanziellen Sicherheiten?

Abonnement: Schauspiel-Abo 1
Veranstaltungsdauer: N. N.


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Fräulein Julie - Do, 20. APRIL 2023, 20 Uhr Schlosstheater

FRÄULEIN JULIE
Naturalistisches Trauerspiel von August Strindberg


Regie / Fassung: Torsten Fischer
Produktion: Renaissance Theater Berlin
Mit: Judith Rosmair, Dominique Horwitz

Julie, Tochter eines Grafen und Gutshofbesitzers, lässt sich in der erregenden Atmosphäre der Mittsommernacht mit dem Diener Jean ein. Am nächsten Morgen ist der Reiz verflogen: Reue und Verzweiflung des adligen Fräuleins sind die Folgen. Wie diese Begegnung jedoch von Strindberg sensibel, realistisch, spannend und überraschend in der Charakterzeichnung erzählt wird, macht verständlich, warum dieser Einakter zum berühmtesten und meistgespielten Drama des Dichters wurde.
Da ist Julie: unbefriedigt, unbeherrscht, auf der Suche nach etwas Sinnvollerem als der standesgemäßen Heirat. Und da ist Jean: der Untergebene, Fremde, Erregende. Julie provoziert Jean, er reagiert mit romantisch-ritterlichen Gesten und Worten, warnt Julie jedoch vor sich: Er tauge nicht als Spielzeug. Nach der gemeinsamen Nacht haben sich die Machtverhältnisse verschoben. Jean zeigt seine brutale Seite, beschimpft Julie, bietet ihr aber die gemeinsame Flucht an, wenn sie genug Geld zu beschaffen imstande sei. Julie sieht keinen Ausweg mehr, nimmt das Rasiermesser, das ihr Jean aufdrängt, und geht „entschlossen zur Tür  hinaus“, wie es in der Regieanweisung heißt.

Abonnement: Klassiker-Abo / Donnerstags-Abo A
Veranstaltungsdauer: N. N.

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Exil & Resilienz - Sa, 22. APRIL 2023, 20 Uhr Fürstensaal

EXIL & RESILIENZ
Musik der jüdischen und afrikanischen Diasporas


Apollo’s Fire – The Cleveland Baroque Orchestra
Jeannette Sorrell, Leitung, Cembalo und Programmgestaltung 
Amanda Powell / Ashlee Foreman, Sopran Brian Kay, Laute, Vokale

Ihrer Heimat entrissen und auf der ganzen Welt verstreut, fanden Juden und Afrikaner Kraft und Inspiration in der Musik und bewahrten mit dieser sowohl ihre kulturelle Identität als auch ihre Seele als Volk. In dieser musikalischen Reise durch die jüdischen und afrikanischen Diasporas erkundet Apollo’s Fire die bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit dieser geknechteten Menschen zwischen 1600 und 1850. Musik des jüdischen Barockkomponisten Salamone Rosse und des jüdisch inspirierten Komponisten Benedetto Marcello ist mit den Rhythmen des Lebens im Ghetto verwoben: Lieder, Tänze und Gebete ashkenazischer, sephardischer und nordafrikanischer Traditionen. 
22 MusikerInnen – einschließlich jüdischer, palästinensischer und afrikanisch-amerikanischer KünstlerInnen – erheben ihre Stimmen für Zugehörigkeit und Festlichkeit.

Abonnement: Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: N. N.


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... und mit morgen könnt ihr mich! - Di, 25. APRIL 2023, 20 Uhr Schlosstheater

... UND MIT MORGEN KÖNNT IHR MICH!
Ein Berlin-Abend mit Songs von Kurt Weill 


Komische Oper Berlin

Musikalische Leitung: Kai Tietje
Szenische Einrichtung: Barrie Kosky
Mit: Katharine Mehrling und dem Orchester der Komischen Oper Berlin 

Neben ihren umjubelten Auftritten in der Bar jeder Vernunft sowie in Ball im Savoy und My Fair Lady an der Komischen Oper Berlin wurde Katharine Mehrling zu den wichtigsten Kurt-Weill-InterpretInnen der letzten Jahre. Kaum ein Komponist vereint die Komplexität und Diversität der musikalischen Klangsprachen der 1920er Jahre besser in sich als Kurt Weill, und kaum jemand weiß damit besser zu spielen als Katharine Mehrling. Sie schlüpft in die verschiedensten Figuren seiner zahlreichen Songs und folgt den Stimmungen einer Berliner Nacht à la Weill: Vom Abschiedsbrief im Café Bauer über Berlin im Licht bis hin zu Songs aus der Dreigroschenoper. Ein Abend in der blauen Stunde, voller Einsamkeit, bittersüßer Melancholie und rotziger Schärfe!

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Veranstaltungsdauer: N. N.


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Introdans - Sa, 29. APRIL 2023, 20 Uhr Schlosstheater

INTRODANS
Zeitgenössischer Tanz aus den Niederlanden


INTRODANS hat sich seit 1971 zu einer der größten und aktivsten Ballettcompagnien der Niederlande entwickelt und geht auf eine zeitgenössische Art und Weise an die Sprache des Balletts heran und zeigt so, wie es sein kann: kreativ und überraschend.
Dynamisch, umwerfend und die Schwerkraft herausfordernd – all dies vereint INTRODANS und schafft damit die vollkommene Tanzerfahrung auf höchstem internationalem Standard. Das Ensemble glaubt daran, dass die Sprache des Tanzes so universal ist, dass alle Generationen zusammengebracht und vereint werden können. Deswegen will INTRODANS mit seinen Vorstellungen ein breites Publikum erreichen und sich mit den ZuschauerInnen aktiv verbinden. 
Das neue Programm des Ensembles dreht sich – teilweise mit Live-Musikbegleitung – rund um das Werk von Johann Sebastian Bach. Corpus Bach von Sidi Larbi Cherkaoui ist ein fließendes Spiel von zwei Tänzern um einen Live-Cellisten; Selon Désir von Andonis Foniadakis ist eine Kreation voller Sehnsucht über Teile der Johannes- und Matthäuspassion. Manuel Vignoulle schafft gemeinsam mit den TänzerInnen eine Weltpremiere für INTRODANS.

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Boulanger Trio - Di, 2. MAI 2023, 20 Uhr Fürstensaal

BOULANGER TRIO
Teach me!


Birgit Erz, Violine 
Ilona Kindt, Violoncello
Karla Haltenwanger, Klavier

Mit der Gründung des Boulanger Trios im Jahr 2006 erfüllten sich drei Musikerinnen den Traum, ihr Leben der Kammermusik zu widmen. Auch 14 Jahre später empfinden sie es als Privileg, sich tagtäglich mit dem reichen, vielseitigen Repertoire ihrer Gattung beschäftigen zu können. Das Trio begeistert durch sein leidenschaftliches Spiel und seine intelligenten Interpretationen Publikum und Presse gleichermaßen. Durch seine unvoreingenommene Sicht auf die Werke findet es stets seine ganz eigene Tonsprache für jeden Komponisten, mit dem es sich befasst. Hier besticht der in jedem Augenblick spürbare Wille der drei Künstlerinnen zum Ausdruck und die Intensität, mit der sie jedem musikalischen Detail nachspüren.
Ein Programm rund um die Namensgeberin Nadia Boulanger: Musik von Leonard Bernstein, Astor Piazzolla und Jean Françaix sowie Quincy Jones, Aaron Copland und Philip Glass. Stilistisch sind die Werke sehr verschieden, die Komponisten jedoch haben eines gemeinsam: Sie alle waren Studenten von Nadia Boulanger.
Boulangers besondere Persönlichkeit als Lehrende und ihr charismatischer Einsatz als Inspirationsquelle für KomponistInnen aus der ganzen Welt stellen den Mittelpunkt dieses Programms dar.

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Veranstaltungsdauer: N. N.


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