Link zu ROBIN HOOD (Musicalsommer Fulda)

Der Musicalsommer Fulda wird nicht von der Stadt Fulda, sondern von der Spotlight GmbH Fulda veranstaltet. Dies ist eine private Produktionsfirma, die das Schlosstheater lediglich als Mieter nutzt. Deshalb folgen Sie bitte diesem Link:

https://spotlight-musicals.de

Vorverkaufstermine 2022/23 im Überblick

Vorverkaufsstart:

Abonnements können ab Montag, 20.06.2022 im Ticketshop oder online in unserem Webshop  erworben werden.

Flexgutscheine können ab Montag, 08.08.2022 im Ticketshop eingelöst werden.

Der Freiverkauf startet am 12.09.2022. Alle Tickets sind dann im Ticketshop oder online in unserem Webshop  erhältlich.

Schulen und Kitas können ab dem 07.09.2022 Tickets für alle Veranstaltungen erwerben.

Die Geschenkidee: Kulturerlebnisse!

In der gegenwärtigen Pandemie-Lage wollen wir verantwortungsvoll agieren, selbstverständlich. Aber unseren Optimismus wollen wir dennoch nicht verlieren, weshalb wir spannende Konzertprogramme vorbereitet haben, die nun darauf warten, live gespielt zu werden. Die Tickets gehen monatlich in den Verkauf, alle Details finden Sie hier: https://www.fulda.de/spielplan2021-22.html

Unsere Gutscheine können übrigens auch für den Erwerb eines Abonnements eingesetzt werden.

Worauf also warten? Verschenken Sie gemeinschaftliche Erlebnisse voller Emotionen in sichereren Zeiten, lassen Sie sich einen passenden Wertgutschein ausstellen und machen Sie Ihren Lieben damit eine Freude!

 

 

Geschenk-Gutscheine

Geschenk-Gutscheine in einem Wert Ihrer Wahl können telefonisch oder per E-Mail im Ticketshop des Theaters bestellt werden. Diese Wertgutscheine werden Ihnen dann mit der Rechnung zusammen zugeschickt.

 

Wenn Sie lieber online kaufen, können Sie das auch in unserem Webshop tun:

 

ZUM ONLINE-WERTGUTSCHEIN

 

CHRISTOPH STIBOR IM INTERVIEW MIT CHRISTOPH A. BRANDNER (Fuldaer Zeitung vom 6. Juni 2020)

 

ALLE PARTNER WERDEN MIT IM BOOT SEIN

Dass eine Theatersaison abgebrochen und eine künftige Spielzeit abgesagt werden musste, ist einmalig in der Fuldaer Kulturgeschichte. Wie fühlt sich der Verantwortliche, der im Programmheft 2019/20 dazu aufgerufen hatte, nie den Mut zu verlieren?

Ich möchte angesichts der vielen Nöte, die überall herrschen, nicht in Selbstmitleid verfallen. Klar ist es bitter, über ein Jahr Arbeit kurz vor der Vollendung dahinschmelzen zu sehen. Denken wir aber lieber daran, wie vielen Menschen durch die Zwangspause eine üble, vielleicht sogar tödliche Infektion erspart geblieben ist.

Mut brauche ich eher, wenn ich als Verantwortlicher, der auch in der Öffentlichkeit gehört wird, für die Interessen der 1,3 Millionen Kulturschaffenden (Autoindustrie: 830.000 Beschäftigte) eintrete, von denen 39% selbstständig und oftmals auf prekärem Niveau arbeiten. Ich plädiere dafür, dass sich die öffentlichen Auftraggeber nicht wegducken, sondern wie die Stadt Fulda ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und faire Ausfallgagen anbieten, wie es übrigens auch die Kulturstaatsministerin für den Bund vorgeschlagen hat. Die Etats waren ja eingeplant.

 

Beschreiben Sie uns die dramatisch-bittere aktuelle Situation.

Wenn man gewohnt ist, in einer Art Puzzlespiel eine attraktive Saison entstehen zu lassen, wird man mit dem nun so rückwärtsgewandten Arbeiten nicht recht warm. Mein tolles Team entschädigt aber für Vieles; zusammen bemühen wir uns trotz der volatilen Gesamtlage um eine möglichst gut strukturierte Arbeitsweise, denn die Aufgaben sind vielschichtig: Die Koordination mit dem Kulturdezernat, die Kommunikation mit den Produzenten, das Verfassen aktueller Pressemeldungen, die Aktualisierung von Homepage und Facebook-Auftritt, das Erstellen von Aushängen, die Versendung von Serienbriefen an die Abonnenten, die vertragliche Rückabwicklung von 16 Aufführungen, die Rückerstattung von 7.000 Tickets, die Stornierung von Hotelkontingenten, die Absagen an Zulieferer, die Konzeption bühnentechnischer Arbeiten und die Vorgespräche zu künftigen Projekten fordern uns schon ganz gut.

 

In einer Pressenotiz schlug die Stadt vor, die Krise als Chance zu begreifen. Die Zwangspause solle für Baumaßnahmen genutzt werden. Was konkret heißt das?

Die Corona-Auflagen, die aktuell erfüllt werden müssen, erlauben keinen vernünftigen Spielbetrieb im Theater. Es könnten gerade mal 70 Personen zugelassen werden. Ich bin OB Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtbaurat Daniel Schreiner sehr dankbar, dass wir die ohnehin anstehenden Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen im Zuschauerraum und im Foyer nun während der Corona-Krise durchführen können. Das erspart unserem Theaterpublikum inszenatorische Verrenkungen vor leerem Haus. Und dem Steuerzahler spart es sehr viel Geld, da wir keine teure Interimsspielstätte benötigen.

 

Kann das von Ihnen konzipierte Programm 2020/21 teilweise für die Spielzeit 2021/22 übernommen werden? Worauf hätte sich das Publikum des Sprech- und Musiktheaters besonders freuen dürfen?

Zwischen der Entscheidung zum Bauen und deren Veröffentlichung lagen nur wenige Tage. Nach zahllosen und intensiven Telefonaten mit unseren 60 Gastspielpartnern vom Einzelkünstler bis zum Sinfonieorchester waren schließlich alle informiert, dass wir die Saison 2020/21 nicht spielen können.

Nun aber wird es kompliziert, denn die Planungsvorläufe sind sehr unterschiedlich: Manche neuen Termine stehen schon, andere kann ich erst ab Herbst vereinbaren, da gerade große Institutionen eine unglaublich komplexe Planungs- und Programmstruktur haben. Das ist einer der Gründe, warum wir die Saison nicht originalgetreu verschieben können. Andere sind, dass Schauspielensembles sich verändern, Intendanzen wechseln, Produktionen abgespielt sind, andere Solisten gebucht werden, bereits geplante Premieren ausfallen oder verschoben werden müssen. Die gute Nachricht ist, dass alle Partner wieder mit im Boot sein werden. Dazu gehören so illustre Gäste wie das Deutsche Theater, das Berliner Ensemble, die Komische Oper, die Komödie, das Wintergarten Varieté (alle Berlin), das Theater Bern, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Deutsche Theater Göttingen, die Theater Halle und Hof, das Euro-Studio Landgraf, das Meininger Staatstheater, das Metropoltheater München, das Münchner Volkstheater, das Nationaltheater Mannheim und die Landesbühnen Sachsen.

 

Von der Spielpause ist die Konzertsaison 2020/21 nur teilweise betroffen. Was ist überhaupt möglich?

Im Fürstensaal könnten wir möglicherweise doppelte Kammerkonzerte für je 50 Personen spielen. Die gewohnte Auslastung von 88% wird es zwar nicht, aber wir haben hörenswerte Programme vorgesehen und würden am liebsten morgen schon anfangen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Pandemie entwickelt, wie die Politik darauf reagiert, und wie wir diese Vorgaben dann umsetzen können. Deshalb kündigen wir immer nur die Konzertabende an, die tatsächlich stattfinden können.

 

Anfang Mai wäre die Spielzeit 2019/20 zu Ende gegangen, in der ein neues Abo-System eingeführt wurde und „Hochkaräter in allen Sparten“ angeboten wurden. Welche Erfahrungen und welche herausragenden Aufführungen prägen Ihren Blick zurück?

Trotz der weitreichenden Umstrukturierung konnten wir den Abonnentenstamm von etwa 1.800 halten. Besonders die neuen Flex-Gutscheine waren ein echter Renner, sie waren innerhalb von zwei Tagen größtenteils eingelöst. Natürlich haben sich manche aus dem Abo zurückgezogen, weil sie sich nicht umstellen mochten. Die Neuabschlüsse haben das aber vollständig kompensiert. Ich kann unserem Publikum nur danken, denn die Erfahrungen von anderen Theatern zeigen, dass jegliche Veränderung rund 25% statistischen Besucherrückgang mit sich bringt. In Fulda waren es null Prozent - die Vorteile der Atmenden Abonnements scheinen also zu überzeugen.
Meine persönlichen Glanzlichter waren das Gershwin-Programm der hr-Bigband mit Tony Lakatos, Verdis Luisa Miller aus Detmold, die a cappella-Cats Take Six aus New York, die unvergleichlichen Bamberger Symphoniker unter Jakub Hrůša mit Ray Chen, Gift – einschauspielerischer Hochgenuss vom DT Berlin, Kafkas zeitgemäß umgesetzte Verwandlung aus Marburg, die gelungenen Choreografien von Northwest Dance, Judas mit Samuel Koch aus Mannheim (mit bereicherndem Nachgespräch) und natürlich Wer sind wir denn?, die drei so unterschiedlichen Abende zum Stadtjubiläum.

 

In der Vergangenheit legte die Theaterleitung regelmäßig Kulturbilanzen der jeweiligen Haushaltsjahre vor. Wie sehen die Zahlen für 2019 aus?

Wir hatten einen richtig guten Lauf, bevor Corona über die Welt zog. Bei der Auswertung der Postleitzahlen hat sich gezeigt, dass wir inzwischen sehr gleichmäßig verteilte Besuche aus dem gesamten Bundesgebiet haben.

Nach 34.000 Besuchen im Jahr 2018 haben wir 2019 eine Steigerung um 5.000 auf 39.000 Besuche erleben dürfen. Die einzelnen Sparten weisen eine Auslastung von 78 bis 97% auf. Einzig um die Oper müssen wir uns noch kümmern, sie lag bei 56%. Der Grund hierfür ist, dass es ganz neu nun ein eigenes Opernabonnement gibt, wo im Schnitt etwa 350 Personen zu Gast waren. Die Reaktionen auf die Aufführungen allerdings waren so euphorisch, dass ich zuversichtlich bin, dass wir hier noch wachsen werden.

 

Welche Hoffnungen verknüpfen Sie mit dem Jahr 2021?

Nach dem Ritt der letzten Monate wäre eine Rückkehr zum normalen Theater-Wahnsinn wünschenswert. Denn egal, was passiert war: Der Lappen ging bis zur Corona-Krise ja immer hoch. Ich wünsche mir ein Wiedersehen mit dem wunderbaren Fuldaer Publikum, ein Wiedersehen mit unseren großartigen Künstlerfreundinnen und –freunden und ein weiterhin einladendes Haus, das nach über 40 Jahren in neuem Glanz erstrahlt.

Kreditkartenzahlungen im Webshop - gesetzliche Neuregelung tritt am 14.09. in Kraft

Um das Betrugsrisiko und den Ausfall von Zahlungen durch Kreditkartenmissbrauch zu reduzieren und damit sowohl Verbraucher als auch Banken zu schützen, wird bei Bezahlungen in Webshops ab dem 14.09.2019 das 3-D Secure-Verfahren Pflicht. Bei dieser stärkeren Form der Authentifizierung des Kunden verlangen Zahlungsdienstleister einen zusätzlichen Parameter. Vielleicht kennen Sie es schon: Wer heute mit Kreditkarte bezahlt, erhält im Rahmen des 3-D Secure-Verfahrens z. B. eine SMS mit einer TAN, mit der die Zahlung abgeschlossen wird. Weitere Informationen zur PSD2 gibt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Website.

Aufgrund der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2) passen auch wir unseren Webshop entsprechend zum 14.09.2019 an!

Neues Abo-System - flexibler und nutzerfreundlicher

Abo-System wird flexibler und nutzerfreundlicher / Flex-Gutscheine als Bonus

Seit Montag den 12. August läuft der offizielle Ticketverkauf für die neue Theatersaison 2019/20. Die gute Nachricht für alle Theaterbegeisterten in Fulda: Zur neuen Saison wurde das Abo-System überarbeitet, um es flexibler und nutzerfreundlicher zu machen. Besitzer eines Abonnements haben jetzt die Möglichkeit, jedes der Tickets gegen eine Gebühr von jeweils 2€ zu tauschen – und zwar während des gesamten Verlaufes der Saison. Dieses Angebot gilt nur für Veranstaltungen, die noch nicht stattgefunden haben und vorbehaltlich der Verfügbarkeit. Ein Anspruch auf einen bestimmten Sitzplatz besteht nicht. 

Diese Tauschmöglichkeit gab es bereits eine Woche vor Beginn des Freiverkaufs. Entsprechend groß war der Andrang an der Theaterkasse, aber Theaterleiter Christoph Stibor versichert: „Es sind noch genügend Karten vorhanden, niemand muss Sorgen haben, dass er keine guten Plätze bekommt. Die Architektur im Schlosstheater sorgt dafür, dass von allen Plätzen aus gut gesehen und gehört werden kann.“ Das neue Abo-System biete den Abonnenten mehr Flexibilität. 

Und noch einen Vorteil haben die Abonnenten ab sofort: Zu jedem Abo gibt es drei sogenannte Flex-Gutscheine. Sie können mit jeweils zwei Euro Rabatt für beliebige Veranstaltungen im Verlaufe der gesamten Saison eingesetzt werden. „Das ist auch ein Dankeschön für unsere Abonnenten, von denen viele dem Schlosstheater schon seit vielen Jahren treu sind. So haben sie die Möglichkeit, nach Belieben weitere Veranstaltungen zu einem reduzierten Preis zu besuchen“, so Stibor. Gleichzeitig bittet er um Verständnis, falls es in den ersten Wochen beim Ticketverkauf zu Wartezeiten kommen sollte: „Für unsere Mitarbeiter ist das neue System durch die Flexibilisierung deutlich komplexer geworden, sodass der einzelne Vorgang – zumindest am Anfang – etwas länger dauern kann.“

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