Konzerte im Fürstensaal und im Schlosstheater

International renommierte MusikerInnen sowie aufstrebende Talente bieten Konzerte auf höchstem Niveau. Die Programme sind vielseitig und reichen von Alter Musik über klassische bis hin zu zeitgenössischer Musik und werden in den unterschiedlichsten Besetzungen vorgetragen.
Oftmals werden Einführungsgespräche angeboten, die auf die Programme vorbereiten, Konzert-EinsteigerInnen einen leichteren Zugang ermöglichen und regelmäßigen BesucherInnen spannende Details vermitteln. Teils kommen die KomponistInnen selbst, um tiefere Einblicke in ihr Schaffen zu ermöglichen. Die Konzerte finden entweder im Fürstensaal des Stadtschlosses oder im Schlosstheater selbst statt.

  • Fürstensaal
    Der Fürstensaal befindet sich im Herzen des barocken Fuldaer Stadtschlosses und bietet mit über 300 Sitzplätzen den idealen Raum für kammermusikalische Konzerte. Das prunkvolle Ambiente ist nicht nur ein optisches Vergnügen, der Saal verfügt gleichzeitig über eine hervorragende Akustik – optimal für kleinere Besetzungen.
  • Junge Elite
    Erleben Sie die Stars von morgen in unserer Reihe Junge Elite. Ob Preisträger des renommierten ARD-Wettbewerbs, des Banff oder Mendelssohn Wettbewerbs, der PIANALE u. a.: Junge preisgekrönte Talente aus aller Welt präsentieren frische Konzertprogramme im Fürstensaal.

    Hinweis zur Barrierefreiheit

TRIO ORELON - So, 03. März 2024, 17 Uhr Fürstensaal

PREISTRÄGERINNENKONZERT 2023
72. Internationaler Musikwettbewerb der ARD

TRIO ORELON

Judith Stapf, Violine
Arnau Rovira i Bascompte, Violoncello
Marco Sanna, Klavier

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Klaviertrio Es-Dur Hob. XV:10

Robert Schumann (1810 – 1856)
Klaviertrio Nr. 2 F-Dur op. 80

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Klaviertrio Nr. 3 f-Moll op. 65

Sinfonische Dichte, homogener Gesamtklang, „kammermusikalische Intensität und Emotionalität“ (FAZ) – bereits kurz nach seiner Gründung wurden dem Trio Orelon diese Eigenschaften zugeschrieben.

Allein in den letzten zwei Jahren erspielte sich das Trio Orelon zahlreiche nationale und internationale Preise, darunter den ersten Preis und den Publikumspreis beim Internationaler Musikwettbewerb ARD in München, den ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim International Chamber Music Competition in Melbourne und den ersten Preis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Wettbewerb Schubert und die Musik der Moderne in Graz.

Darüber hinaus ist das Trio Preisträger bei Wettbewerben wie Premio Trio di Trieste, ICM Pinerolo-Torino, dem Schumann-Wettbewerb in Frankfurt und dem Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin.

Das 2019 in Köln gegründete Klaviertrio Orelon verdankt seinen Namen der Weltsprache Esperanto, in der „Orelon“ schlicht „Ohr“ bedeutet, und damit die vielen Aspekte des Hörens in der Musik versinnbildlicht.

Junge-Elite-Abo
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

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Moné Hattori & Janáček Chamber Orchestra - Mi, 13. März 2024, 20 Uhr Fürstensaal

MONÉ HATTORI & JANÁČEK CHAMBER ORCHESTRA
Moné Hattori, Violine
Janáček Chamber Orchestra
Jakub Černohorský, Leitung

Jan Zach (1699 – 1773)
Sinfonia in A-Dur

Johann Caspar Ferdinand Fischer (1656 – 1746)
Journal du printemps, Suite Nr. 1 C-Dur op. 1  

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Violinkonzert a-Moll BWV 1041

Heinrich lgnaz Franz von Biber (1644 – 1704)
Battalia à 10 (Sonata di Marche)

Giuseppe Tartini (1692 – 1770)
Teufelstrillersonate g-Moll

František Ignác Antonín Tůma (1704 – 1774)
Partita IX

Die 1999 geborene Moné Hattori ist ein wahres Ausnahmetalent: Als blutjunge, zum Teil sogar jüngste Gewinnerin aller Zeiten von fünf internationalen Violinwettbewerben gehört sie zu den Besten ihrer Generation. Ihr Konzertdebüt feierte sie im Alter von acht Jahren. Aktuell studiert sie auf dem Tokyo College of Music. Moné Hattori konzertiert regelmäßig auf den großen Bühnen Japans und war bereits in Europa und den Vereinigten Staaten auf Tournee.

Das Janáček Chamber Orchestra wurde 1964 unter der künstlerischen Leitung von Zdenek Dejmek gegründet und nach dem tschechischen Komponisten Leoš Janáček benannt. Im Jahr 2005 übergab Zdeněk Dejmek die künstlerische Leitung an den Geiger Jakub Černohorský. Das Repertoire umfasst sowohl barocke Kompositionen als auch zeitgenössische Werke. Regelmäßig konzertiert das Kammerorchester mit internationalen Solistinnen und Solisten.

Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten inkl. Pause

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7. FULDAER GITARRENFRÜHLING: Aniello Desiderio - Sa, 16. März 2024, 20 Uhr Fürstensaal

7. Fuldaer Gitarrenfrühling

ANIELLO DESIDERIO
Klassische Gitarre 

Bereits mit 8 Jahren sorgte der italienische Musiker für Aufsehen, als er erstmals öffentlich auftrat: „Wunderkind“, „Orpheus der Gitarre“, „Gitarrist des Jahrhunderts“ waren einige der Attribute, welche ihm die Presse bildhaft zuschrieb. Aber dann lieferte er kontinuierlich Höchstleistungen ab: Nicht weniger als 18 Erste Preise und viele Sonderpreise bei den wichtigsten Wettbewerben, darunter Havanna, Madrid und der Tarrega-Wettbewerb hat er sich erspielt. Als Solist wirkte er in Nord- und Südamerika, Afrika und Asien. Er spielte mit namhaften Orchestern in der New Yorker Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie und im Concertgebouw Amsterdam, um nur einige zu nennen. 1999 produzierte das Bayerische Fernsehen ein europaweit ausgestrahltes Künstlerporträt über den Neapolitaner. Auch zusammen mit seinen beiden Brüdern tritt er gelegentlich auf: als Passione Napolitana.

Ausschließlich Freiverkauf
Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten inkl. Pause

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7. FULDAER GITARRENFRÜHLING: Joscho Stephan Trio & Costel Nițescu - So, 17. März 2024, 11.30 Uhr Fürstensaal

7. Fuldaer Gitarrenfrühling

GIPSY SWING MATINÉE
JOSCHO STEPHAN TRIO featuring
COSTEL NITESCU, Jazzgeige 

Wie kein anderer prägt Joscho Stephan mit seinem Spiel den modernen Gypsy Swing: Durch seinen authentischen Ton, mit harmonischer Raffinesse und rhythmischem Gespür, vor allem aber mit atemberaubender Solotechnik hat sich Stephan einen herausragenden Ruf erspielt. Er versteht es wie kein Zweiter, den Gypsy Swing mit Latin, Klassik und Rock zu verbinden. Hier zeigt sich Joscho Stephans Stärke als kreativer Visionär. Mit seinem Trio, bestehend aus Sven Jungbeck an der Rhythmusgitarre und Volker Kamp am Kontrabass, sowie dem Geiger Costel Nitescu wird ein spannendes Programm zu hören sein, das auch Eigenkompositionen und genreuntypische Titel enthält. Alle, die Costel Nitescu schon als Solist neben Didier Lockwood oder Stochelo Rosenberg gehört haben, wissen um die Qualität dieses Ausnahmemusikers. Costel fühlt sich in traditioneller Musik aus Mitteleuropa genauso wohl wie im Jazz, wo sein Sinn für Swing und seine improvisatorischen Fähigkeiten ihn in die großen Fußstapfen von Stéphane Grappelli treten lassen.

Ausschließlich Freiverkauf
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

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Around Germany in 80 Minutes - Mi, 10. April 2024, 20 Uhr Fürstensaal

AROUND GERMANY IN 80 MINUTES
Soyoung Yoon, Violine
Marcin Sikorski, Klavier

Franz Schubert (1797 – 1828)
Sonate A-Dur D. 574

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Kdyz mne stará matka aus op. 55 Nr. 4

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sonate Nr. 1 h-Moll BWV 1014

Witold Lutosławski (1913 – 1994)
Subito

Karol Szymanowski (1882 – 1937)
La Fontaine d’Aréthuse aus Mythen op. 30

Carl Nielsen (1865 – 1931)
Romanze G-Dur CNW 60

Louis Andriessen (1939 – 2021)
Le voile du bonheur aus The Memory of Roses

Eugène Ysaÿe (1858 – 1931)
Rêve d’enfant op. 14

Lou Koster (1889 – 1973)
Avant que tu ne t’en ailles aus French Songs

Ernest Bloch (1880 – 1959)
Nigun aus der Baal Shem Suite

Claude Debussy (1862 – 1918)
Sonate g-Moll L. 140

Immer im Dienst der Musik interpretierend hat Soyoung Yoon sowohl den Yehudi-Menuhin- als auch den Henryk-Wieniawski-Wettbewerb gewonnen und sich die Silbermedaille der Indianapolis Competition erspielt. Sie gilt als erstklassige Kammermusikerin, arbeitete zudem mit Dirigenten wie Krzyszstof Penderecki, Ivor Bolton oder Krzysztof Urba´nski.

Marcin Sikorski ist Preisträger mehrerer Kammermusikwettbewerbe von Paris bis Krakau.

Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 40 Minuten inkl. Pause

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Bamberger Symphoniker & Hélène Grimaud - Di, 16. April 2024, 20 Uhr Schlosstheater

BAMBERGER SYMPHONIKER
Jakub Hrůša, Leitung
Hélène Grimaud, Klavier

Richard Wagner (1813 – 1883)
Lohengrin: Vorspiel zum 1. Aufzug

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Symphonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Robert Schumann (1810 – 1856)
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 54

Richard Wagner
Tannhäuser: Ouvertüre

Hélène Grimaud ist nicht nur eine leidenschaftliche Pianistin, die ihr Instrument mit starkem poetischem Ausdruck und unvergleichlichem technischem Können spielt. Sie zeichnet sich ebenso aus als Naturschützerin, Menschenrechtlerin und Buchautorin. Die Hingabe, mit der sie sich ihrer Arbeit widmet, bescherte ihr viele Auszeichnungen, darunter Diapason d’or,Grand Prix du disque und ECHO Klassik.

Die Bamberger Symphoniker begeistern seit 1946 weltweit ihr Publikum mit ihrem charakteristisch dunklen, runden und strahlenden Klang. Mit fast 7500 Konzerten in über 500 Städten und 63 Ländern sind sie Kulturbotschafter ganz Deutschlands. Mit Jakub Hrůša, seit September 2016 Chefdirigent, spannt sich eine Brücke zwischen den tschechischen Wurzeln der Bamberger Symphoniker und ihrem Heute.

SONDERKONZERT- ausschließlich Freiverkauf
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

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Bilder ohne Worte / ab 12 Jahren - So, 21. April 2024, 15 Uhr Schlosstheater

FAMILIENVORSTELLUNG

BILDER OHNE WORTE
Ein musikalisches Theaterstück für Felix Mendelssohn Bartholdy

ab 12 Jahren

Compagnie Bodecker & Neander
Mendelssohn Kammerorchester Leipzig
Musikalische Leitung: Peter Bruns
Buch und Regie: Lionel Ménard
Idee und Produktion: Gregor Nowak

Der Zauber des Sommernachtstraums umhüllt dieses fantastische Bildertheater. 13 Szenen entführen in das Universum des beeindruckenden Künstlers Felix Mendelssohn Bartholdy. Pantomime, Film und Objekttheater verschmelzen mit der Musik und ermöglichen eine außergewöhnliche Reise in Mendelssohns Leben – ganz ohne Worte.

Beim Besuch des Mendelssohn-Hauses Leipzig, welches in diesem Jahr wie das Orchester seinen 25. Geburtstag feiert, entdeckt das Künstlerduo Wolfram von Bodecker und Alexander Neander einen Geheimgang, der zu einem Reisekoffer und damit in eine andere Welt führt. Mendelssohn selbst und ihn prägende Personen wie sein Vater Abraham, sein Lehrer Carl Friedrich Zelter, Goethe und natürlich seine Schwester Fanny erscheinen wie in einem nächtlichen Traum und erzählen vom Wunderkind, Komponisten, Dirigenten, Maler, Reisenden und Briefschreiber. Im Zusammenspiel mit der collageartig arrangierten Musik wird ein bewegender Lebenslauf skizziert.

Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde, keine Pause

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Dianne Reeves & hr-BIGBAND - Mi, 24. April 2024, 20 Uhr Schlosstheater

DIANNE REEVES UND DIE HR-BIGBAND 

Zunächst konnte sich Dianne Reeves nicht recht entscheiden, welche musikalische Richtung sie verfolgen wollte und irrlichterte auf ihren Alben – wenn auch äußerst gewandt – zwischen Jazz, Rhythm’n’Blues, Weltmusik und Pop umher. Mitte der 1990er Jahre gelang es ihr schließlich, sich künstlerisch zu festigen und zu einer herausragenden Jazzsängerin aufzusteigen. Die New York Times feierte sie als die „meistbewunderte Jazz-Diva seit den Glanzzeiten von Sarah Vaughan, Ella Fitzgerald und Billie Holiday“.

Dann erhielt sie als erste Sängerin überhaupt 2001 bis 2003 für drei aufeinanderfolgende Alben jeweils einen Grammy. 2005 folgte der Soundtrack für den überschwänglich gelobten George-Clooney-Film Good Night, And Good Luck, für den die Sängerin ihren vierten Grammy bekam. 2014 meldete sie sich nach einer kreativen Pause mit Beautiful Life zurück und heimste für das soul-jazzige Juwel, auf dem u. a. Gregory Porter, Esperanza Spalding, Robert Glasper und Lalah Hathaway als Gäste mitwirkten, Grammy Nummer 5 ein.

Ihre erstaunliche Vielseitigkeit bewies Dianne Reeves zudem als Gastsängerin auf Alben von Wayne Shorter, Joe Sample, McCoy Tyner, Steps Ahead, Daniel Barenboim und vielen weiteren.

Live-on-Stage-Abo
Veranstaltungsdauer: ca. 2 Stunden inkl. Pause

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Beethoven-Septett - Di, 30. April 2024, 20 Uhr Fürstensaal

BEETHOVEN-SEPTETT

Sebastian Manz, Klarinette
Dag Jensen, Fagott
Felix Klieser, Horn
Franziska Hölscher, Violine
Wen-Xiao Zheng, Viola
Lionel Martin, Violoncello
Dominik Wagner, Kontrabass

Carl Nielsen (1865 – 1931)
Serenata in vano CNW 69
für Klarinette, Fagott, Horn, Violoncello und Kontrabass

Jean Françaix (1912 – 1997)
Trio für Violine, Viola und Violoncello

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Septett Es-Dur op. 20 für Klarinette, Fagott, Horn, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Wenn sich sieben gleichermaßen als SolistInnen und KammermusikerInnen etablierte KünstlerInnen zusammentun, um diesem einzigartigen Werk Tribut zu zollen, dann darf man einen höchst inspirierten Konzertabend erwarten. Um das zentrale Werk des Programms hat das Ensemble, dessen Mitglieder mindestens zur Hälfte bereits bei uns gastiert haben, zudem zwei spannende Werke für etwas kleinere Besetzungen platziert, die reizvolle Kontraste schaffen werden.

Konzert-Abo
Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause

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