Aktuelle Ausstellungen

Eisen verändert die Welt

Sonderausstellung im Zuge des hessischen Kelten-Jahres 2022
24. März 2022 bis 8. Januar 2023
Eintritt: 5,00 € / ermäßigt 3,00 €

Das Vonderau Museum Fulda beteiligt sich am Keltenjahr in Hessen 2022 mit der Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“. Dabei wird thematisiert, wie der neue Werkstoff Eisen gewonnen und verarbeitet wurde und welchen Einfluss die neuen Werkzeuge auf Handwerk und Landwirtschaft hatten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, ob Auswirkungen der intensiven Nutzung des Eisens auf die Umwelt festgestellt werden können. Dazu wurden Kooperationen mit der archäobotanischen Forschungseinrichtung an der Universität Frankfurt getroffen.

Neben Fundstücken aus dem Landkreis Fulda wird die Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus ganz Hessen bereichert. Einige der Stücke werden erstmals öffentlich gezeigt. Modellbauten, teilweise im Maßstab 1:1, verdeutlichen anschaulich technische Innovationen bei der Eisen- und Salzgewinnung sowie bei der Töpferei. Die Rekonstruktion einer Toranlage veranschaulicht den enormen Bedarf an Baumaterialien.

Durch den großen Holzbedarf und den zunehmenden Flächenbedarf der Landwirtschaft wandelte sich die Landschaft zunehmend in einen vom Menschen beeinflussten Kulturraum um. Verkohlte Pflanzenreste ermöglichen einen einzigartigen Einblick in die Ackerpflanzen vor mehr als 2000 Jahren.

Die Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“ wird in den Räumlichkeiten der archäologischen Dauerausstellung im Vonderau Museum Fulda gezeigt.

Presseartikel zur Austellungseröffnung bei osthessen-news.de vom 24.3.2022
Sonderausstellung zu Kelten im Vonderau Museum "Eisen verändert die Welt"

Begleitband zur Ausstellung im Museumshop


Vorschau

MALER | FLIEGER | KUNSTERZIEHER - 100 Jahre OSWALD PEJAS

2. November 2022 bis 29. Januar 2023

Am 19.11.2021 wäre der Fuldaer Künstler Oswald Pejas 100 Jahre alt geworden – ein Anlass, den die Stadt Fulda mit einer besonderen Ausstellung würdigt. Gezeigt wird hierzu eine Vielfalt von Arbeiten, die bislang in keiner Ausstellung zu sehen waren. Dazu gehören neben naiver  Kinderzeichnungen auch Arbeiten aus der Jugendzeit, die die Entwicklung des experimentierfreudigen Künstlers vorausahnen lassen. Ferner findet man interessante Arbeiten aus seinen Studienjahren in Düsseldorf, Kassel und Frankfurt. Herausragende Erwähnung seiner künstlerischen Entwicklung gehört den fünf Jahren seiner Tätigkeit als Kunsterzieher in Griechenland. Noch zu erwähnen ist die gezeigte Auswahl an Aquarellen, einer Mal-Technik, die Oswald Pejas in besonderer Weise beherrschte.   

Ein letztes großformatiges, nicht vollendetes Ölbild auf der Originalstaffelei rundet in der Ausstellung den künstlerischen Lebensquerschnitt ab.

Zur Ausstellung erscheint ein Ausstellungskatalog.

 

Archiv - Ausstellungen 2020 bis 2022

Querschnitt-Ausstellung 2022 - „Monochrom“

12. Juli bis 11. September 2022

Mit der Querschnitt-Ausstellung 2022 „Monochrom“ lädt der Kunstverein Fulda e.V. ein, den Reiz der Monochromie mit den verschiedenen Arbeitsweisen seiner Mitglieder zu entdecken. Alle Arbeiten werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Jury übernehmen Franziska Becker (Kunsthistorikerin, Vonderau Museum), Lioba Wingenfeld (Museumspädagogin, M.A.) und Leni Donceva (Kunsthistorikerin/Archäologin, Bad Hersfeld).

Monochromie bedeutet: Einfarbigkeit. Fallen starke Farbkontraste weg, entsteht eine hohe Konzentration auf wesentliche für die menschliche Wahrnehmung immanente Komponenten, wie beispielsweise die Wirkung von Strukturen, Licht und Schatten auf monochromen Bildern oder die Materialbeschaffenheit bei Skulpturen. Feine Nuancen werden sichtbar und der Betrachter wird auf spannende Weise auf die Grundlagen seiner Wahrnehmung zurückverwiesen.


Design & Dynastie – 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau

Die große Sommerausstellung im Stadtschloss

Anlass für die große Sommerausstellung in den Historischen Räumen des Stadtschlosses ist der 250. Geburtstag von König Wilhelm I. (1772-1843). Wilhelm Friedrich war vor seiner Inthronisation als erster König der Niederlande der erste weltliche Regent, der von 1802 bis 1806 das Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda regierte.

Im Stadtschloss von Fulda werden prächtige Kunstwerke aus den Königlichen Sammlungen und dem Palast Het Loo präsentiert, zusammen mit überraschenden zeitgenössischen Objek-ten eindrucksvoller Handwerkskunst. Inmitten der originalen Ausschmückung des barocken Stadtschlosses werden Wilhelm Friedrich und die zahlreichen Ehen der Oranier mit Deut-schen lebendig. Fast alle niederländischen Könige und Königinnen heirateten Angehörige eines deutschen Adelshauses: Wilhelm I., Wilhelm III., Wilhelmina, Juliana und Beatrix.

Die grandiose Lage des Schlosses und der Schlossgarten lassen die Besucher in die Geschich-te der Oranier eintauchen: von Wilhelm I. und Wilhelmina von Preußen bis König Willem Alexander und Máxima.

Alle Infos unter Fulda 2022 | Design & Dynastie – 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau

 


MICHAEL APITZ - MILSEBURG-TRILOGIE

"Preview-Ausstellung" zum Jubiläum 200 Jahre Landkreis Fulda

14. Juni bis 22. Juni 2022
Eintritt Museum

Der Rheingauer Künstler Michael Apitz präsentiert sein gerade fertiggestelltes großformatiges Gemälde mit dem Titel „MILSEBURG-TRILOGIE“.
Das dreiteilige Werk (gesamt 150 x 450 cm groß) ist ab dem 14. Juni 2022 zum erstenmal öffentlich ausgestellt.

Das Gemälde wird zum Jubiläum 200 Jahre Landkreis Fulda präsentiert und ist das Ergebnis einer Beschäftigung des Künstlers mit dem UNESCO-BIOSPHÄRENRESERVAT RHÖN. Nach der „Preview-Ausstellung“ im Vonderau Museum ist die Milseburg-Trilogie anschließend von 23.-26.Juni 2022 auf dem großen Bürgerfest in Schloss Fasanerie zu sehen.

Die Idee zu diesem Kunstprojekt entstand bei einem zufälligen Wiedersehen im vergangenen Spätsommer bei der Einweihung des SPÄTLESEREITER-Denkmals im Schlosshof Fulda. Apitz traf dort Torsten Raab vom Biosphärenreservat Rhön, mit dem er in dessen Zeit im UNESCO-Welterbe OBERES MITTELRHEINTAL an der Loreley schon Kontakt hatte.

Raab fragte Apitz auf dem Weinfest in Fulda, ob er die Rhön schon kenne und nicht mal Lust habe, neue Landschaftsbilder im Biosphärenreservat zu malen. Gesagt, getan. Wenige Tage später waren beide zusammen in der Rhön unterwegs und Apitz war trotz tiefhängender Nebelschwaden begeistert von dieser einzigartigen Landschaft.

"Milseburg-Trilogie" von Rheingauer Michael Apitz ziert Museumswände
osthessen-news vom 15.6.2022

Zur Homepage von apitz-art.de

 


Kurt J. Feldmann – Retrospektive

28. April bis 29. Mai 2022 VERLÄNGERT BIS 19. JUNI 2022

Bereits im Jahr 2020 sollte das Werk des Fuldaer Künstlers Prof. Kurt J. Feldmann anlässlich seines 80. Geburtstags mit einer großen Retrospektive gewürdigt werden. Doch pandemiebedingt konnte diese Ausstellung nicht stattfinden. Doch jetzt endlich ist es soweit: Die Sonderausstellung „Kurt J. Feldmann – Retrospektive“ wird vom 28. April bis 29. Mai 2022 in Kooperation dem Förderkreis Galerie 21 (Kunsttreppe-Fulda) zu sehen sein.

Die Ausstellung ehrt einen Künstler, der schon seit mehr als 60 Jahren in Fulda aktiv ist. Schon als Schüler wurde er von Oswald Pejas ausgebildet, der in ihm eine lebenslange Begeisterung für die Kunst weckte und zur Schaffung eigener Werke anregte. 1959 trat Feldmann als eines der jüngsten Mitglieder dem Jungen Kunstkreis Fulda bei, wo er maßgeblich durch Karlfried Staubach geprägt wurde. Viele seiner Werke entstanden bereits zu dieser Zeit, doch setzt sich sein facettenreiches künstlerisches Schaffen bis in die Gegenwart hinein fort. Während der ganzen Zeit bereicherte er die Kunstszene der Stadt Fulda durch einen engen Austausch mit anderen Künstlern, darunter durch seine Mitgliedschaft in der Fuldaer Kunsttreppe sowie durch zahlreiche Ausstellungen. Seine praktischen Erfahrungen ergänzte er schon in jungen Jahren um eine fundierte theoretische Basis. Daher entschied er sich für eine berufliche Laufbahn als Kunsterzieher, um seine Kenntnisse an andere weiterzugeben. Sein Weg führte Kurt J. Feldmann bis zur Professur an der früheren Fachhochschule Fulda, wo er Generationen junger Menschen prägen und für die Kunst begeistern konnte.

Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten.

Endlich große "Kurt J. Feldmann - Retrospektive" im Vonderau-Museum
osthessen-news vom 26.4.2022


200 Jahre Mollenhauer Holzblasinstrumentenbau

7. April bis 6. Juni 2022

Nach siebenjähriger Wanderschaft gründete der gelernte Drechsler und Uhrmacher Johann Andreas Mollenhauer 1822 eine Werkstatt in seiner Heimatstadt Fulda. Er spezialisierte sich auf den Bau von Holzblasinstrumenten und gab sein Wissen an etliche Nachfolger weiter. Heute fertigt Mollenhauer, inzwischen in der sechsten Generation, Holzblasinstrumente. Der Schwerpunkt liegt auf Blockflöten, die den Familiennamen zur Marke entwickelten.

Die Sonderausstellung präsentiert die Entwicklung des Unternehmens und die Geschichte der Flöte anhand zahlreicher Instrumente aus den Mollenhauer-Werkstätten von 1822 bis heute. Eine Installation und Klangstation vermittelt unterschiedlichste Hörerlebnisse und macht die Flöten sinnlich erfahrbar.

Eine Ausstellung der Fuldaer Holzblasinstrumentenbauwerkstatt Mollenhauer in Kooperation mit dem Vonderau Museum Fulda.

Flyer zur Ausstellung


Wald. Wolf. Wildnis.

Ein internationales Ausstellungsprojekt
Studioausstellung in Kooperation mit der Kunststation Kleinsassen
6. März bis 29. Mai 2022

Wald, Wolf und Wildnis – hinter den Begriffen stehen fundamentale Fragen, die unser Leben berühren und unsere Haltung zur Welt spiegeln. Neue Brisanz erhalten sie durch die Rückkehr des Wolfes in unsere Wälder – ganz aktuell auch in die Rhön. Was die einen fasziniert, schreckt die anderen. Emotionales und Rationales stehen einander oft unversöhnlich gegenüber.

Sensibilisiert für die komplexen Zusammenhänge entwickelte die Künstlerin Gisela Krohn die Idee zu einem internationalen Ausstellungsprojekt, das über mehrere Jahre an verschiedenen Orten realisiert werden soll (www.waldwolfwildnis.de): Künstler*innen in wechselnder Zusammensetzung präsentieren ihre Positionen; Filme und Vorträge erläutern die Sichtweisen von Betroffenen, Wildbiologen und Naturschützern. An jedem Ausstellungsort wird das Projekt neue Prägungen erfahren. Zum dritten Mal wird es nun in Kleinsassen in Kooperation mit Gisela Krohn realisiert und kuratiert von Dr. Elisabeth Heil.

Darüber hinaus darf die Kunststation Kleinsassen – innerhalb der Laufzeit der Ausstellung – weitere Arbeiten der beteiligten Künstler*innen in einem Raum des Fuldaer Vonderau Museums präsentieren. Diese Art der Kooperation zwischen Vonderau Museum und Kunststation Kleinsassen soll in Zukunft fortgeführt werden.


Karikaturen aus Ost- und Westeuropa zur Umwelt- und Klimakrise

Ausstellung im Rahmen der bundesweiten Eröffnung
der Renovabis-Pfingstaktion in Fulda
4. Mai bis 22. Mai 2022
Eintritt Naturkunde

In den Wochen vor Pfingsten 2022 lenkt das Bistum Fulda die Aufmerksamkeit auf den Osten Europas. Im Rahmen der bundesweiten Eröffnung der Pfingstaktion des Osteuropahilfswerks Renovabis werden dazu in Fulda und Umgebung zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, politische Diskussionen, Gottesdienste  und Begegnungen mit Gästen aus der Ukraine, aus Russland, aus Lettland, aus der Slowakei und Tschechien stattfinden. Im Vonderau Museum wird eine Ausstellung von Karikaturen ost- und westeuropäischer Künstler zur Umwelt- und Klimakrise gezeigt, die mit einer Vernissage am 03. Mai um 19.00 Uhr eröffnet werden soll. Von Seiten des Bistum Fulda wird Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez und von Seiten Renovabis Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz an der Eröffnung der Ausstellung teilnehmen, die die erste öffentliche Veranstaltung zur Aktion ist und damit den Auftakt darstellt.

 


Nachtaktive Tiere

Studioausstellung zur Wiedereröffnung des Vonderau Museums am 1. Juni 2021
Eintritt frei

Fulda als erste Sternenstadt Deutschlands
Im Kampf gegen die Lichtverschmutzung hat die Stadt Fulda im Januar 2019 von der International Dark-Sky-Association (IDA) die Auszeichnung als erste „Sternenstadt“ Deutschlands erhalten. Aus diesem Anlass widmet sich eine kleine Studioausstellung den heimischen nachtaktiven Tieren, ihren besonderen Anpassungen und den Auswirkungen von künstlichem Licht auf diese Tiere.

Die kleine Ausstellung in der großen Ausstellung
Die kleine Studioausstellung wirft einen Blick auf die nachtaktiven Tiere in den Schaukästen der Dauerausstellung zu den Lebensräumen Wald, Flur und Siedlung. 10 Textfahnen nehmen klassische nachtaktive Tiere wie Uhu, Fledermaus, Waschbär und Insekten in den Fokus. Ein Video-und Foto-Zusammenschnitt zeigt die nächtlichen Besucher im heimischen Garten von Museumsleiter Dr. Frank Verse. Die nächtlichen Aufnahmen von Steinmarder, Waschbär, Biber, Spinne und Wildschwein-Rotten stammen von Madeleine Bosold von der Unteren Naturschutzbehörde und von Familie Glaser.

Anpassung an ein Leben in der Dunkelheit
Das Leben in der Dunkelheit setzt eine gute Anpassung voraus. Im Laufe der Evolution haben sich die Eigenschaften, die den Tieren Vorteile für das Leben in der Nacht verschaffen, weiterentwickelt und stärker ausgeprägt. So sind bei nachtaktiven Tieren (30% der Wirbeltiere und 60 % der Wirbellosen) die Seh-, Hör-, Tast- und Geruchssinne besonders gut ausgebildet.


Fränkische Krippe im Barockstil

27. November 2021 - VERLÄNGERT bis 6. Februar 2022
Kapelle des Vonderau Museums im Rahmen des Fuldaer Krippenwegs

Eintritt: 1,00 €

Der Bildhauer Norbert Tuffek aus Wendelstein bei Nürnberg arbeitet an dieser Krippe seit 1998 kontinuierlich. Es handelt sich um handgeschnitzte, ca. 55 cm große,
bekleidete Gliederfiguren, viele von ihnen sind als Portraitfiguren gestaltet. Der Krippenzyklus zeigt derzeit ca. 300 Figuren in zwölf Bildern: Verkündigung an Maria, Maria bei Elisabeth, Maria durch ein Dornwald ging, Herbergssuche, Heilige Nacht mit Anbetung der Engel, Anbetung der Hirten und Könige, Beschneidung Jesu, Darstellung im Tempel, Flucht nach Ägypten, Haus Nazaret, Der zwölfjährige Jesus im Tempel, Hochzeit zu Kanaan. Die Figuren des Volkes sind zumeist in mittelfränkischer Tracht gekleidet, bei den heiligen Personen und den Königen und ihrem Gefolge ist die Kleidung an barocken Vorbildern orientiert.

Der Fuldaer Krippenweg zeigt eine Auswahl von historischen und modernen Krippen in Kirchen und in den Schaufenstern von Geschäften. Der Weg umfasst 25 Standorte von denen die große Barockkrippe in der Kapelle des Vonderau Museums und die Krippe vor dem Stadtschloss mit historischen Bauwerken Fuldas als Hintergrundgestaltung besonders erwähnenswert sind. Mehr Informationen im Flyer zum Fuldaer Krippenweg.

Weitere Infos zu den Fuldaer Krippenfreunden unter https://fuldaer-krippenfreunde.de


Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda

15. Juli bis 24. Oktober 2021 VERLÄNGERT BIS 9. JANUAR 2022

Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld freut sich sehr, dass nun auch noch der Geburtstag des Landes Hessen in Fuldas Vonderau Museum gefeiert werden kann, da die Sonderausstellung „Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda“ bis zum 9. Januar 2022 verlängert wird. . „Das gibt noch vielen Besuchern die Möglichkeit, in aller Ruhe die zahlreichen Facetten der Sonderausstellung kennenzulernen oder zu vertiefen. Denn auch für die interessanten Zeitzeugen-Berichte an den Terminals braucht man Zeit und Muße“, so Wingenfeld.

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"Wertfolle“ Tage im Lapidarium

Schaufensterausstellung im Lapidarium

10. Juli bis zum 8. August 2021

Eintritt frei

Im Lapidarium des Vonderau Museums erwartet die Besucher eine Sonderausstellung von „wertfollen“ Handwerksbetrieben und Manufakturen aus der Region Fulda.Seit Sommer 2018 schlossen sich unter dem Dach der regionalen Wirtschaftsförderung mehr als 30 Unternehmen zu einem „wertfollen“ Netzwerk zusammen. Die vordergründig falsche Schreibweise des Wortes „wertfoll“ ist angelehnt an den Mundartbegriff für Fulda = Foll.

Ausgeprägtes Qualitätsbewusstsein, handwerkliche Tradition, Nachhaltigkeit und regionale Verbundenheit werden in den Partnerbetrieben in Kombination mit hoher Ausbildungsqualität und Innovationskraft tagtäglich mit Begeisterung umgesetzt. Im Mittelpunkt ihrer Produktion steht immer das Besondere und Unverwechselbare, egal ob Maßschneiderei, Modeatelier, Goldschmiede, Hutdesign, Schreiner- und Bildhauerhandwerk, Kaffeerösterei sowie Seifen- oder Gewürzmanufaktur. „wertfoll“ bietet Genüsse für alle Sinne.
Gehen Sie auf Entdeckungstour und lassen Sie sich von einem Dutzend der „wertfollen“ Partnerunternehmen und ihren spannenden Produktwelten begeistern …

Alle Exponate samt Beschreibungen lassen sich vom Museumshof aus durch das Schaufenster betrachten. Der Zugang ist über den Museumshof bis 17:00 Uhr möglich. Allerdings kann es wegen Veranstaltungen im Innenhof des Museums temporär zu Einschränkungen kommen.


Noch mal leben. Eine Ausstellung über das Sterben

Noch mal leben. Eine Ausstellung über das Sterben
Fotos: Walter Schels. Texte: Beate Lakotta

In Kooperation mit dem Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V.

Nur noch im virtueller Rundgang während der Corona-Pandemie bedingten Schließung des Museums:

Rundgang bei museum-virtuell.com

Der Fotograf Walter Schels, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen, und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen begleiten zu dürfen. Die meisten der Porträtierten haben ihre letzte Zeit in einem Hospiz verbracht. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die sich ihrer Nähe zum Tod sehr bewusst waren. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen alte und junge Menschen, kurz vor und unmittelbar nach ihrem Tod. Die Doppelporträts strahlen jene Ruhe aus, die man braucht, um sich mit dem Sterben und der eigenen Sterblichkeit beschäftigen zu können. Es entstanden berührende Bilder, die nicht nur betroffen, sondern auch hoffnungsvoll darüber machen, wie man die letzten Tage im Leben bewusst leben kann. Die Ausstellung berichtet von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Sterbenden und lässt sie noch einmal zu Wort kommen.


Kleine Krippenausstellung im Museumshof

Die für die Weihnachtszeit geplante Krippenausstellung und das damit verbundene Begleitprogramm müssen aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden.

Kleine Krippenausstellung im Museumshof
1. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021
Eintritt frei!

Um wenigstens etwas auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen, wurden im Eingangsbereich und im Lapidarium im Innenhof des Museums einige Krippen von den Fuldaer Krippenfreunden aufgestellt, die von außen gut sichtbar sind und in den Abendstunden beleuchtet werden.
Hier werden fünf ganz unterschiedliche Krippen gezeigt, von heimatlich über orientalisch bis hin zu außergewöhnlichen Darstellungen der Heiligen Nacht.

Die Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 90jährigen Bestehens der Fuldaer Krippenfreunde werden auf das nächste Jahr verschoben.


Der Haimberg – Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg

Bis 31. Oktober 2020

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender,
inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen.

Weitere Informationen zur Ausstellung ->


Oliver Estavillo - Die Retrospektive

5. Mai bis 23. August 2020

In seiner Retrospektive im Vonderau Museum zeigt der 1964 in Fulda geborene Künstler Oliver Estavillo eine umfassende Schau seiner künstlerischen Entwicklung seit den frühen 1980er Jahren bis heute.

Anhand von frühen Zeichnungen, Aquarellen, vor allem aber Ölbildern aus den letzten Jahrzehnten wird dem Publikum sehr anschaulich der Weg des jungen Malers bis hin zum heute bekannten, international ausstellenden, erfolgreichen Künstler aufgezeigt.

Dies ist die bisher umfangreichste Einzelausstellung unter den zahlreichen Ausstellungen Estavillos.


Die berühmtesten Porzellangruppen aus Fulda - Die Sammlung Prof. E. Hertel

17. Dezember 2019 bis 29. März 2020

Ein Klarinettenspieler aus der Serie „Fuldaer Hofkapelle“, strahlend weiß mit Gold, ein galantes Paar bei der Morgentoilette, drei Äpfel pflückende Kinder in buntem Gewand, ein
Jägerpaar mit Hund und zahlreiche weitere kleine Vertreter der Fuldaer Porzellankunst haben dank der großzügigen Dauerleihgabe von Prof. E. Hertel und des Engagements der
 „Freunde des Museums Fulda e.V.“ den Weg zurück an ihren Herstellungsort gefunden.

Ort: Dauerausstellung Kulturgeschichte, Kloster- und Landesherrschaft


Kunst im Quadrat - Querschnitt 2020 des Kunstvereins Fulda

11. Februar bis 15. April 2020

Die Mitglieder des Kunstvereins Fulda, die ihr Jahresthema im Vorfeld demokratisch bestimmen, haben sich die nicht leichte Aufgabe der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Format des Quadrats gestellt und widmen sich ihr in wie immer vielfältigen medialen und konzeptuellen Herangehensweisen.


Ein Selfie mit... historischen Fuldaer Migranten

Eine interaktive Ausstellung von und mit jungen Menschen in einer Welt der Diversität

21. November 2019 bis 19. Januar 2020

Das Thema Migration ist in aller Munde, obwohl es – ebenso wie die Selfie-Kultur – nichts Neues ist. Zuwanderung und Abwanderung gab es zu allen Zeiten, auch in Fulda. Auch Selfies sind als Kunstwerke nichts Neues: Albrecht Dürer malte sich selbst bereits um das Jahr 1500 und Rembrandt liebte die Selbstdarstellung und malte sich selbst etwa 80 Mal. Der chinesische Künstler Ai Weiwei zeigte 2009 per Selfie der Welt die Spuren seiner politischen Verfolgung.

Die Schülerinnen und Schüler sind da abgeholt worden, wo sie stehen, und zwar in deren täglicher Selfie-Welt, um auf diese Weise die Jugendlichen einen neuen Blick auf - das alle Menschen angehende - Thema Migration werfen zu lassen.

Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer haben die Jugendlichen erst einmal auf Entdeckungstour geschickt, sich mit historischen Migranten Fuldas zu beschäftigen und mehr über deren Leben zu erfahren. Die Jugendlichen haben dann gemeinsam ausgearbeitet, wie sie die von ihnen ausgewählten Migranten künstlerisch umsetzen können, damit diese Kunstwerke in der Museumsausstellung wieder Selfie-tauglich zum Einsatz kommen können. Die Kunstwerke der Jugendlichen werden in der Malerei-Dauerausstellung präsentiert. Dort gibt es eine Selfie-Wand, an der man seine in der Ausstellung gemachten Polaroid-Selfies aufhängen und die eigenen Erfahrungen und Begegnungen mit Migranten als Post-it-Notizen anpinnen kann. Außerdem gibt es eine Relax- und Lese-Ecke zum Thema Migration.

Wir bedanken uns bei den

  • 25 Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c der Winfriedschule mit ihrer Kunstlehrerin Ursula Feling und Deutschlehrerin Franziska Weber,
  • 15 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 11 und 17 Jahren des Kunstkurses der Schülerakademie Fulda von Werner Döppner,
  • 30 Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a der Heinrich-von-Bibra-Schule mit ihrer Kunstlehrerin Hana Blahova und den
  • 20 Schülerinnen und Schülern des Oberstufen-Leistungskurses Kunst an der Freiherr-vom-Stein-Schule mit ihrer Kursleiterin Caren Zimmermann.

Dank geht auch an unsere Förderer und Unterstützer: das Amt für Jugend und Familie mit der Fachstelle für Integration und Inklusion, die Hochschul-, Landes- und Stadt-Bibliothek Fulda für die Bücher in der Lese-Ecke und an Frau Irene Höfert aus dem Stadtarchiv für die zahlreichen historischen Fotos und Daten von Migranten.


Loheland 100 - Gelebte Visionen für eine neue Welt

Eine Ausstellung des Vonderau Museums in Kooperation mit dem Archiv der Loheland-Stiftung

27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ wird zu ihrem 100. Geburtstag und im Kontext zum Bauhaus-Jubiläums erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933.

1919 wurde die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ von Hedwig von Rohden (1890-1987) und Louise Langgaard (1883-1974) als Schul- und Siedlungsexperiment in Künzell bei Fulda gegründet. Als Ausbildungsstätte für Gymnastik und Tanz setzte diese stets durch Frauen geführte private Bildungseinrichtung wie das Bauhaus auf die Einheit der künstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden Werkstätten wie die Handweberei, Schneiderei, Schreinerei, Drechslerei, Töpferei und die Lederwerkstatt aufgebaut, die mit ihren herausragenden Gestaltungsergebnissen auch zum materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.

Loheland und das Bauhaus gingen gleichermaßen aus den europäischen Reformbewegungen hervor, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Antworten auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Welt suchten. Vor diesem Hintergrund wird die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ zu ihrem 100. Geburtstag im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Fokus liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933, die mit etwa 800 Exponaten aus den fünf Werkstätten sowie der Lichtbildwerkstatt präsentiert wird.

Die umfangreichen Sammlungen im Archiv der Loheland-Stiftung ermöglichen es, erstmals alle Facetten Lohelands zu präsentieren und erlebbar werden zu lassen. Körperbildung, Gymnastik, Tanz, Theater und Musik waren das Herz Lohelands. Für den Ausdruckstanz, der bis 1923 zentraler Teil der Ausbildung war, sind von Studentinnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden originalgetreue Tanzkostüme für die Ausstellung angefertigt worden. Die selbst komponierte Musik zu den Tänzen ist durch Studenten der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar eingespielt worden. Aus den 1920er Jahren wurden Filmaufnahmen entdeckt, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Flyer zum Download

Weitere Informationen zum Archiv der Loheland-Stiftung

Weitere Informationen zum Bauhaus-Jubiläum 2019