Aktuelle Ausstellungen

Europa, Fulda und Ich

Wie beeinflusst die EU unseren Alltag?

7. März bis 30. Juni 2024
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 6. März 2024 um 19.00 Uhr

Arbeit, Freizeit, Einkaufen, Gesundheit, Reisen, Bildung, Sicherheit und vieles mehr: Die Europäische Union durchdringt alle Bereiche unseres Lebens. Doch welchen Einfluss hat die Europapolitik auf unseren Alltag?

Anlässlich der Europawahl am 9. Juni 2024 stellt die Fotoausstellung 26 Persönlichkeiten aus der Stadt und Region Fulda und ihre Verbindungen zur EU in großformatigen Porträtaufnahmen von Walter M. Rammler vor. Alle sind auf ganz unterschiedliche Weise, ob privat, beruflich oder unternehmerisch, mit Europa im Alltag verknüpft. Die porträtierten Personen erzählen von ihren Erlebnissen und Perspektiven, von den Herausforderungen in der Europäischen Union sowie Wünschen und Ideen zur Zukunft Europas. Sie laden uns ein, die europäischen Einflüsse in unserem täglichen Leben wahrzunehmen.

„Europa, Fulda und Ich“ ist ein Kooperationsprojekt des Vonderau Museums, EUROPE DIRECT Fulda und Pulse of Europe Fulda in Zusammenarbeit mit dem Fotografen Walter M. Rammler.

Kosten: Museumseintritt
Freier Eintritt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.
Freier Eintritt jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Flyer zur Ausstellung mit Rahmenprogramm

Begleitprogramm zur Ausstellung

Ein umfangreiches Rahmenprogramm begleitet die Ausstellung. Alle Infos und Termine finden Sie im Bereich Veranstaltungen.

Die Vorführungen im Planetarium zum Thema werden jeweils vier Wochen im Voraus hier veröffentlicht.

Workshops für Gruppen und Schulklassen (9.-13. Klasse)

Die Europäische Union – Vorteile, Vorzüge und Probleme (Dauer 90 Minuten)
Schüler-Arbeitsblätter in gedruckter Fassung sind an der Museumskasse erhältlich
zur Ansicht ->

Information und Anmeldung unter 0661 102-3210 oder museum(at)fulda.de

Podcast „Mein Europa“

Der Interview-Podcast begleitet die Ausstellung „Europa, Fulda und Ich“. Claudia Hümmler-Hille spricht mit wechselnden Gästen, darunter die porträtierten Menschen aus der Ausstellung sowie weitere Persönlichkeiten aus der Region, über deren Biografien, Gefühle und Verbindungen zu Europa und der EU. Der Podcast wird produziert von Klaus Becker in Kooperation mit dem Förderverein „Freunde des Museums“.

Neue Folgen erscheinen immer montags und freitags, verfügbar auf allen gängigen Plattformen, u.a. LetsCast.fm,  SpotifyAmazon MusicRTL+Podcast.de

Kooperationspartner

Die Kunststation Kleinsassen zeigt vom 16. April bis 31. Mai 2024 die Studioausstellung „EuropArt – in Vielfalt vereint“. Zu sehen sind Arbeiten aus unterschiedlichsten Ländern Europas, die im Rahmen der über vierzigjährigen Geschichte der Kunststation in die Sammlung der Artothek der Kunststation aufgenommen wurden und zum Verkauf stehen. Ergänzend werden vier großformatige Porträtfotografien aus der Ausstellung „Europa, Fulda und Ich“ in der Kunststation zu sehen sein.


Egon Knapp 1934 - 2015

25. April bis 30. Juni 2024
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 24. April 2024 um 19.00 Uhr

Der JuKu-Künstler Egon Knapp entdeckte bereits in der Jugend sein künstlerisches Talent, später studierte er an der Werkkunstschule in Offenbach. Als gelernter Grafikdesigner machte er Karriere als Art- und Creative-Director in einer großen PR Agentur, jedoch gelang es ihm nie, sich künstlerisch frei zu verwirklichen.

Fast wären seine Arbeiten im Container gelandet, doch durch Zufall konnten Rita und Pedro Herzig seine Bilder davor bewahren. Zusammen mit dem Ehepaar Herzig, Galerie 21, stellt das Vonderau Museum in dieser Sonderausstellung diese Werke aus. Egon Knapp wäre dieses Jahr 90 Jahre alt geworden.

Zur Ausstellung ist ein kleiner Katalog beim Imhof-Verlag zum Preis von 7,50 € erschienen und an der Museumskasse erhältlich.

Der Eintritt für die Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten.
Freier Eintritt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.
Freier Eintritt jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Presserundschau:

Egon Knapp - Die geretteten Bilder eines Fuldaer Künstlers
osthessen-news.de vom 25.04.2024

Vonderau Museum eröffnet Ausstellung „Egon Knapp 1935-2015“
osthessen-zeitung.de vom 25.04.2024


Unter einem DACH - 12 Museen entdecken

18. Mai 2024 bis 11. Januar 2025
Ausstellungsort: Konzeptkaufhaus KARL, Rabanusstraße 19, 36037 Fulda

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 11 – 18 Uhr und Samstag 11 – 16 Uhr
Eintritt frei

Die Ausstellung zeigt die vielfältige und lebendige Museumslandschaft Fuldas erstmals in einer gemeinsamen Präsentation. Alle Museen sammeln und vermitteln die Geschichte, Kultur und Natur der Stadt und Region Fulda. Entdecken Sie Fuldas einzigartige Museumswelt in zwölf Ausstellungsräumen anhand großformatiger Fotografien, ausgewählter Exponate und mehrerer Medienstationen im Konzeptkaufhaus KARL. Der museumspädagogische Aktionsbereich lädt mit Angeboten und Workshops zum Mitmachen ein.

Zu den Fuldaer Museen gehören:

Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Fuldaer Museen unter Federführung des Vonderau Museums der Stadt Fulda.

Informationen & Programm:
www.tourismus-fulda.de/untereinemdach

Flyer:
Fuldaer Museen Unter einem Dach
 

Archiv - Ausstellungen 2022 bis 2024

Steinreich – Minerale und Gesteine im Alltag

1. Februar bis 24. März 2024 VERLÄNGERT BIS 16. JUNI 2024
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 31. Januar 2024 um 19.00 Uhr

Die Sonderausstellung „Steinreich – Minerale und Gesteine im Alltag“ beleuchtet die Verwendung von Mineralen und Gesteinen im täglichen Leben und bezieht auch die bergbauliche Geschichte der Region mit ein.
Wer in Fuldas Innenstadt unterwegs ist, läuft auf Basaltpflastersteinen, Sandstein- und Kalksteinplatten. Heimischer Sandstein war ein beliebter Baustoff für viele bekannte Fuldaer Sehenswürdigkeiten. Die Speise-Salzgewinnung begann im 16. Jahrhundert durch Salinen bei Großenlüder und Salzschlirf. Seit 1910 werden Salze im Kalibergwerk bei Neuhof abgebaut, die in der Landwirtschaft, der Industrie und in Haushaltsprodukten genutzt werden. Kaolin, das „weiße Gold“, wurde bei Abtsroda für Fuldas Porzellanmanufaktur gewonnen. Braunkohle wurde an mehreren Stellen in der Rhön abgebaut.

Minerale begegnen uns auch täglich in Kosmetik- und Hygieneprodukten, wir schreiben mit ihnen und nutzen sie für künstlerische Zwecke. Warum wir immer mehr Aluminium und Lithium brauchen, was Schwefel mit Autoreifen zu tun hat, ist dabei ebenso Thema, wie das aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenkende Eisen. Wie es nach dem Bergbau-Abbau weitergeht und welche Chancen dabei für die Natur entstehen, ist das abschließende Thema der Sonderausstellung.

Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen und Führungen.

Der Eintritt für die Sonderausstellung ist im Museumseintritt enthalten.
Freier Eintritt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.
Freier Eintritt jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Presserundschau:

So fern und doch so nah: Vonderau-Ausstellung „Steinreich“ eröffnet
osthessen-zeitung.de vom 01.02.2024


Johann Andreas Herrlein (1723-1796)

21. Dezember 2023 bis 17. März 2024
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 20. Dezember 2023 um 19.00 Uhr

Anlässlich des 300. Geburtstages des fuldischen Hofmalers Johann Andreas Herrlein (1723-1796) würdigt das Vonderau Museum den bedeutendsten Maler der Barockzeit in Fulda mit einer Ausstellung. Kuratiert wird die Gemäldeschau von dem Herrlein-Experten und ehemaligen Museumsleiter Dr. Gregor Stasch.

Johann Andreas Herrleins Werk umfasst religiöse Themen bis hin zu Genrebildern, meisterhafte Portraits und detailreiche Landschaftsbilder. Besonders seine Genrebilder geben uns einen Einblick in das Alltagsleben der Barockzeit in Fulda und Umgebung.

Zur Ausstellung ist ein umfangreicher Begleitband vom Imhof-Verlag aus Petersberg erschienen.

Eintritt: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €
Freier Eintritt bis zum vollendeten 25. Lebensjahr.
Freier Eintritt jeweils am ersten Sonntag im Monat.

Presseartikel:
Ausstellungseröffnung über Wirken von Johann Andreas Herrlein
osthessen-news vom 21.12.2023 von Anke Zimmer

 


Querschnitt-Ausstellung 2023 - „Fragil“

26. September bis 26. November 2023

Eintritt: 3,00 €
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.

In gewohnter Tradition und das bereits zum 29. Mal öffnet das Vonderau Museum Fulda seine Tore für den Kunstverein Fulda e.V. Die weit über 100 Mitglieder haben sich vor über einem Jahr das Thema „FRAGIL" ausgewählt. Das Wort „fragil" besitzt Synonyme wie „zart" und „zerbrechlich" oder „gebrechlich". Ein hauchdünnes Stoffgewebe kann ebenso fragil wirken, wie Blütenblätter oder die Flügel eines Schmetterlings.

Ganz fragil ist auch der Balanceakt zwischen Mensch und Natur, zwischen Monokultur und Artenvielfalt, sowie Überbevölkerung versus Ökosystem. Auch unsere sozialen, zwischenmenschlichen Beziehungen sollten behutsam gepflegt werden. Schnelllebigkeit und Konsumdenken offenbaren immer deutlicher die Zerbrechlichkeit von Beziehungen.

Unsere Gesellschaftssysteme sind fragil und reagiert ständig empfindlicher auf Störungen, wie die Coronakrise. In seinem Song „Fragile" beklagt der britische Musiker Sting die Gewalt und verweist auf unsere Zerbrechlichkeit. Wie anfällig unsere Demokratie und dünn der Boden unserer kultivierten Zivilisation sind, erleben wir aktuell.

Die Künstlerinnen und Künstler des Kunstvereins Fulda e. V. haben eine spannende, sehenswerte und relevante Ausstellung organisiert und präsentieren über drei Etagen ihre Werke.

Presseartikel zur Ausstellung:

Gelungener Auftakt - "Fragil" - Sensible Querschnitts-Ausstellung des Kunstvereins Fulda
osthessen-news.de (pm) vom 27.9.2023

Spannende und gute Unterhaltung: Kunstverein eröffnet Ausstellung
osthessen-zeitung.de (pn) vom 25.9.2023


Essenz – Blick in die Rhön

22. Juni bis 3. September 2023
Eintritt: 5,00 €/ 3,00 € ermäßigt
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre.
Freier Eintritt für Dauerkarteninhaber der Landesgartenschau, Tageskarteninhaber bis zu 14 Tage nach Gültigkeit der Eintrittskarte.

Den Bildern der kommenden Ausstellung ESSENZ liegt das schöne Buch mit dem Titel „Essenz -Sterne der Rhön“ von Frank Kayser zugrunde.
Große Fine Art Prints und einfühlsame Texte zeigen uns die Rhön völlig neu und anders. Man erlebt AUGENschmaus und MUNDart aus vier Perspektiven.

Mit „Essenz“ hat der international tätige und preisgekrönte Fotograf und Filmemacher Frank Kayser seiner Heimat eine einzigartige Liebeserklärung gemacht. Er fängt die Rhön in ihrer rauen, aber auch liebevollen Wirklichkeit ein. Anhand der 4 Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft extrahiert er, wofür das Mittelgebirge heute steht: Tradition und Moderne, Schwartenmagen und Kaviar, karge Böden und kulinarische Höchstleistungen.
Mit seiner Lieblings-Leica-Kamera wandert Kayser durch raue Nebelfelder und schwarzes Basaltgeröll, an lichtdurchfluteten Streuobstwiesen und wuseligen Fischteichen vorbei hin zu Bäuerinnen, Brauern und Lebensmittelhandwerkern mit Leidenschaft. Die Momentaufnahmen nehmen den Betrachter mit, die Rhön zu fühlen, riechen und vielleicht in Kindheitserinnerungen zu schwelgen, ganz egal ob man in diesem Landstrich groß geworden ist oder nicht. Sie zeigen uns Menschen, die ihre Heimat auf ihre Weise innovativ prägen und die Ärmel hochkrempeln.

Die Kulturlandschaft Rhön, die in den Sonderausstellungen im EG und ersten OG so eindrucksvoll durch die Fotographien Frank Kaysers in Scene gesetzt wird, ist jedoch insbesondere durch den Klimawandel bedroht. Dieser Bedrohung widmet sich der zweite Teil der Ausstellung, die gerade durch den Kontrast zum ersten Teil der Ausstellung eine Sensibilisierung für das Thema „Klimawandel“ erreichen möchte. Dazu wird zunächst eine Bestandsaufnahme angestrebt, die auch Klimaschwankungen der Vergangenheit beschreibt und auf deren Ursachen eingeht. Der Blick auf die Gegenwart spürt ersten Veränderungen in Flora und Fauna sowie im Wassermanagement nach. Abgerundet wird dieser Teil der Sonderausstellung, die im Übrigen auch die naturkundliche Dauerausstellung mit einbezieht, durch Einschätzungen verschiedener Institutionen wie HessenForst oder Naturschutzbehörde zur Klimaentwicklung.


Jens Rausch - Vom Wesen der Dinge

16. März bis 29. Mai 2023
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 15. März 2023 um 19.00 Uhr

Jens Rauschs Malerei verweist auf eine intensive Auseinandersetzung mit der Natur und deren natürlichen Systemen, Strukturen und Zyklen. So sucht er in seiner künstlerischen Arbeit stets nach materiellen Entsprechungen für seine jeweiligen Bildwerke und wählt hierzu jene aus, die ihrerseits aus natürlichen Prozessen stammen oder diese auslösen: Asche, Bitumen, Feuer, Ruß, Kalk oder Eisenoxid finden regelmäßig Anwendung in seinen Werken. Natürliche Kreisläufe öffnen und schließen sich in den jeweiligen Werken. Alles verbindet sich so zu einer komplexen Einheit in einer Art Zusammenspiel zwischen Material, dem künstlerisch-experimentellen Einwirken und dem Titel mit dem jeweiligen Bildmotiv.

Die Werkschau gibt einen Überblick über das vielfältige Schaffen und die Experimentierfreude des Künstlers anhand beispielhafter Werke aus seinen bedeutsamsten Werkserien: BERGEn, der EXPERIMENTIERFELDER, der ALCHEMISTISCHEN MISCHWÄLDER sowie der neuen Werkgruppe MILES (Meilen). Ein Rückgriff auf ausgewählte frühere Arbeiten stellt dabei seine künstlerische Entwicklung und die materiellen sowie gedankliche Bezüge zu der ihm ganz eigenen Denkschule heraus.

Zusätzlich gibt es ein Rahmenprogramm mit Führungen des Künstlers und ein Künstlergespräch mit Jens Rausch.

3,00 €/ 2,00 € ermäßigt

Mehr zum Künstler -> www.jensrausch.de


Ötzi - Der Mann aus dem Eis

16. Februar bis 14. Mai VERLÄNGERT BIS 21. Mai 2023
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 15. Februar 2023 um 19.00 Uhr

Als im Jahr 1991 eine mumifizierte Leiche aus der Kupferzeit in den Ötztaler Alpen entdeckt wurde, ging die Meldung um die Welt. Bis heute ist die Faszination für „Ötzi“ ungebrochen. In Zusammenarbeit mit dem Büro Expo-Fauna Luksch werden in der Sonderausstellung neben einer aufwendigen Reproduktion der Mumie auch die Nachbildungen der Gegenstände zu sehen sein, die „Ötzi“ bei seinem Tod bei sich trug. Die Ausstellung präsentiert außerdem die damaligen Jagdwaffen und Jagdtiere, aber auch die Welt des Ackerbaus und der Viehzucht. Tierpräparate, Modelle und Inszenierungen zeichnen ein sehr anschauliches Bild der Lebenswelt vor gut 5.000 Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung durch Funde derselben Zeitstellung aus dem Fuldaer Land.

5,00 €/ 3,00 € ermäßigt

Mehr zur Ausstellung ->

 


Siglinde Kallnbach „a performancelife“ und Jürgen Raap „Wunder der Anatomie“

1. Dezember 2022 bis 5. Februar 2023
Ausstellungseröffnung: Mittwoch, 30. November 2022 um 19.00 Uhr
Eintritt: 3,00 € / 2,00 € ermäßigt, beinhaltet den Eintritt in die Naturkundeabteilung

Siglinde Kallnbach stammt aus Tann/Rhön, studierte in Kassel und lebt heute als Künstlerin in Köln.
Jürgen Raap lebt und arbeitet in Köln als bildender Künstler und Kulturjournalist.

Siglinde Kallnbach präsentiert in dieser Ausstellung ihr lebenslanges Kunstprojekt „a performancelife“. Sie sammelt auf Leinwänden unterschiedlicher Größe, Textilien und anderen Bildträgern Unterschriften oder kurze Statements zur Bekundung von Mitgefühl: Ursprünglich, ab 2000, ging es um Empathie und Solidarität mit Krebskranken, später erweiterte sie das Projekt auf andere Opfer, nämlich die von Naturkatastrophen, Kriegen, die Opfer von Terroranschlägen oder der Corona-Pandemie. Diese Objekte in orginaler und in transformierter Form schickt sie an Betroffene bzw. deren Familien oder stellvertretend an Repräsendanten betroffener Regionen sowie an Helfer. Im Zusammenhang der Terroranschläge z.B. an Städte wie Paris, Nizza, Brüssel-Molenbeek, Berlin oder London. Dieses Projekt sowie ihre gesamtes Werk setzt sich in komplexer Weise mit politischer und gesellschaftlicher Gewalt und dem Gegenpol Empathie und Solidarität auseinander. Aufgrund ihrer Arbeit wurde die Künstlerin Opfer sowohl rechter als auch linker Gewalt.

Jürgen Raaps Malerei mit Acryl-Öl-Bildern stehen in der Tradition eines surreal-phantastischen Realismus. Der Obertitel „Wunder der Anatomie“ und die Motive beziehen sich auf die Kunst- und Wunderkammern als Vorläufer der heutigen Museen und auf die Schausammlungen zur Anatomie, Ethnologie und Naturkunde in Universalmuseen. Manche Exponate reflektieren auch die Performances von Siglinde Kallnbach, übersetzen anhand von Fotovorlagen zeitbasierte Kunst in Malerei. Kombiniert wird diese Ikonografie bisweilen mit Anspielungen auf die trivialen Kuriositätenkabinette auf den Rummelplätzen früherer Epochen und mit Bildhintergründen, die Rhönlandschaften oder urzeitliche Landschaften darstellen, die von Reptilien bevölkert werden.

Presseartikel:

Trost in der Katastrophe: Über die Kunst, Menschen mitfühlen zu lassen - Osthessen-News vom 1. Dezember 2022

Doppelausstellung im Vonderau Museum – Wingenfeld: Einzigartig - Osthessen-Zeitung vom 1. Dezember 2022


MALER | FLIEGER | KUNSTERZIEHER - 100 Jahre OSWALD PEJAS

3. November 2022 bis 29. Januar 2023

Am 19.11.2021 wäre der Fuldaer Künstler Oswald Pejas 100 Jahre alt geworden – ein Anlass, den die Stadt Fulda mit einer besonderen Ausstellung würdigt. Gezeigt wird hierzu eine Vielfalt von Arbeiten, die bislang in keiner Ausstellung zu sehen waren. Dazu gehören neben naiver  Kinderzeichnungen auch Arbeiten aus der Jugendzeit, die die Entwicklung des experimentierfreudigen Künstlers vorausahnen lassen. Ferner findet man interessante Arbeiten aus seinen Studienjahren in Düsseldorf, Kassel und Frankfurt. Herausragende Erwähnung seiner künstlerischen Entwicklung gehört den fünf Jahren seiner Tätigkeit als Kunsterzieher in Griechenland. Noch zu erwähnen ist die gezeigte Auswahl an Aquarellen, einer Mal-Technik, die Oswald Pejas in besonderer Weise beherrschte.   

Ein letztes großformatiges, nicht vollendetes Ölbild auf der Originalstaffelei rundet in der Ausstellung den künstlerischen Lebensquerschnitt ab.

Zur Ausstellung ist ein 96-seitigen Ausstellungskatalog mit 77 Farb-Abbildungen beim Imhof-Verlag erschienen und zum Preis von 19,95 € an der Museumskasse erhältlich.

Eintritt: 2,00 € / ermäßigt 1,50 €

Presseartikel zur Ausstellung:

Ausstellung zum 100.: Das Vonderau Museum würdigt den großen "Ossi" Pejas - osthessen-news

 


Eisen verändert die Welt

Sonderausstellung im Zuge des hessischen Kelten-Jahres 2022
24. März 2022 bis 8. Januar 2023
Eintritt: 5,00 € / ermäßigt 3,00 €

Das Vonderau Museum Fulda beteiligt sich am Keltenjahr in Hessen 2022 mit der Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“. Dabei wird thematisiert, wie der neue Werkstoff Eisen gewonnen und verarbeitet wurde und welchen Einfluss die neuen Werkzeuge auf Handwerk und Landwirtschaft hatten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Frage, ob Auswirkungen der intensiven Nutzung des Eisens auf die Umwelt festgestellt werden können. Dazu wurden Kooperationen mit der archäobotanischen Forschungseinrichtung an der Universität Frankfurt getroffen.

Neben Fundstücken aus dem Landkreis Fulda wird die Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus ganz Hessen bereichert. Einige der Stücke werden erstmals öffentlich gezeigt. Modellbauten, teilweise im Maßstab 1:1, verdeutlichen anschaulich technische Innovationen bei der Eisen- und Salzgewinnung sowie bei der Töpferei. Die Rekonstruktion einer Toranlage veranschaulicht den enormen Bedarf an Baumaterialien.

Durch den großen Holzbedarf und den zunehmenden Flächenbedarf der Landwirtschaft wandelte sich die Landschaft zunehmend in einen vom Menschen beeinflussten Kulturraum um. Verkohlte Pflanzenreste ermöglichen einen einzigartigen Einblick in die Ackerpflanzen vor mehr als 2000 Jahren.

Die Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“ wird in den Räumlichkeiten der archäologischen Dauerausstellung im Vonderau Museum Fulda gezeigt.

Presseartikel zur Austellungseröffnung bei osthessen-news.de vom 24.3.2022
Sonderausstellung zu Kelten im Vonderau Museum "Eisen verändert die Welt"

Begleitband zur Ausstellung im Museumshop


Naturfotografie – Dokumentierte Faszination – Faszinierende Dokumentation

Eine Ausstellung des Vereins für Naturkunde in Osthessen e.V.  in Kooperation mit dem Vonderau Museum
Eröffnung: Sonntag, 9. Oktober 2022, 14.30 Uhr in der Kapelle des Vonderau Museums
Laufzeit: 9. Oktober bis 20. November 2022
Eintritt: Erwachsene 1,80 €

Die Natur fasziniert den Menschen durch die Vielfalt ihrer Formen und Farben sowie durch die erstaunliche Komplexität ihrer Strukturen. Der Wunsch, diese Schönheit festzuhalten und sie anderen zu vermitteln, lässt so manches beeindruckende Foto entstehen.
Man braucht oft große Erfahrung sowie viel Zeit und Geduld, den Zauber der Natur auf einem Foto festzuhalten. Ein gelungenes Foto kann den Betrachter auch motivieren, sich mit der Natur zu beschäftigen.
Die Beobachtung ist der Ausgangspunkt für das Sammeln naturwissenschaftlicher Daten, die dann in Publikationen ausgewertet werden. Hier wiederum ist die Fotografie bei der Dokumentation nicht wegzudenken. Mit dieser Ausstellung möchten wir unseren Besuchern die Naturfotografie unter den Blickwinkeln Faszination und Dokumentation näherbringen. Hier in der naturkundlichen Dauerausstellung werden die Fotografien von zehn Fotografen präsentiert, die heute alle mit der Natur der Region Osthessen auf besondere persönliche Weise verbunden sind.

Flyer zur Ausstellung mit Informationen zu den Fotografen

Presseartikel zur Ausstellung:

Faszinierende Tier- und Naturfotografie im Vonderau-Museum zu entdecken - Osthessen|News (osthessen-news.de)

Riesige Milchstraße und winzige Milben: Naturfotoausstellung eröffnet (osthessen-zeitung.de)

Naturfotografie-Ausstellung in Fulda - Audio: | hessenschau.de | Kultur

Vom Universum bis in die Mikrowelt: Sonderausstellung zu Naturfotografie im Vonderau-Museum - Fuldaer Zeitung

 


Querschnitt-Ausstellung 2022 - „Monochrom“

12. Juli bis 11. September 2022

Mit der Querschnitt-Ausstellung 2022 „Monochrom“ lädt der Kunstverein Fulda e.V. ein, den Reiz der Monochromie mit den verschiedenen Arbeitsweisen seiner Mitglieder zu entdecken. Alle Arbeiten werden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Die Jury übernehmen Franziska Becker (Kunsthistorikerin, Vonderau Museum), Lioba Wingenfeld (Museumspädagogin, M.A.) und Leni Donceva (Kunsthistorikerin/Archäologin, Bad Hersfeld).

Monochromie bedeutet: Einfarbigkeit. Fallen starke Farbkontraste weg, entsteht eine hohe Konzentration auf wesentliche für die menschliche Wahrnehmung immanente Komponenten, wie beispielsweise die Wirkung von Strukturen, Licht und Schatten auf monochromen Bildern oder die Materialbeschaffenheit bei Skulpturen. Feine Nuancen werden sichtbar und der Betrachter wird auf spannende Weise auf die Grundlagen seiner Wahrnehmung zurückverwiesen.


Design & Dynastie – 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau

Die große Sommerausstellung im Stadtschloss

Anlass für die große Sommerausstellung in den Historischen Räumen des Stadtschlosses ist der 250. Geburtstag von König Wilhelm I. (1772-1843). Wilhelm Friedrich war vor seiner Inthronisation als erster König der Niederlande der erste weltliche Regent, der von 1802 bis 1806 das Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda regierte.

Im Stadtschloss von Fulda werden prächtige Kunstwerke aus den Königlichen Sammlungen und dem Palast Het Loo präsentiert, zusammen mit überraschenden zeitgenössischen Objek-ten eindrucksvoller Handwerkskunst. Inmitten der originalen Ausschmückung des barocken Stadtschlosses werden Wilhelm Friedrich und die zahlreichen Ehen der Oranier mit Deut-schen lebendig. Fast alle niederländischen Könige und Königinnen heirateten Angehörige eines deutschen Adelshauses: Wilhelm I., Wilhelm III., Wilhelmina, Juliana und Beatrix.

Die grandiose Lage des Schlosses und der Schlossgarten lassen die Besucher in die Geschich-te der Oranier eintauchen: von Wilhelm I. und Wilhelmina von Preußen bis König Willem Alexander und Máxima.

Alle Infos unter Fulda 2022 | Design & Dynastie – 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau

 


MICHAEL APITZ - MILSEBURG-TRILOGIE

"Preview-Ausstellung" zum Jubiläum 200 Jahre Landkreis Fulda

14. Juni bis 22. Juni 2022
Eintritt Museum

Der Rheingauer Künstler Michael Apitz präsentiert sein gerade fertiggestelltes großformatiges Gemälde mit dem Titel „MILSEBURG-TRILOGIE“.
Das dreiteilige Werk (gesamt 150 x 450 cm groß) ist ab dem 14. Juni 2022 zum erstenmal öffentlich ausgestellt.

Das Gemälde wird zum Jubiläum 200 Jahre Landkreis Fulda präsentiert und ist das Ergebnis einer Beschäftigung des Künstlers mit dem UNESCO-BIOSPHÄRENRESERVAT RHÖN. Nach der „Preview-Ausstellung“ im Vonderau Museum ist die Milseburg-Trilogie anschließend von 23.-26.Juni 2022 auf dem großen Bürgerfest in Schloss Fasanerie zu sehen.

Die Idee zu diesem Kunstprojekt entstand bei einem zufälligen Wiedersehen im vergangenen Spätsommer bei der Einweihung des SPÄTLESEREITER-Denkmals im Schlosshof Fulda. Apitz traf dort Torsten Raab vom Biosphärenreservat Rhön, mit dem er in dessen Zeit im UNESCO-Welterbe OBERES MITTELRHEINTAL an der Loreley schon Kontakt hatte.

Raab fragte Apitz auf dem Weinfest in Fulda, ob er die Rhön schon kenne und nicht mal Lust habe, neue Landschaftsbilder im Biosphärenreservat zu malen. Gesagt, getan. Wenige Tage später waren beide zusammen in der Rhön unterwegs und Apitz war trotz tiefhängender Nebelschwaden begeistert von dieser einzigartigen Landschaft.

"Milseburg-Trilogie" von Rheingauer Michael Apitz ziert Museumswände
osthessen-news vom 15.6.2022

Zur Homepage von apitz-art.de

 


Kurt J. Feldmann – Retrospektive

28. April bis 29. Mai 2022 VERLÄNGERT BIS 19. JUNI 2022

Bereits im Jahr 2020 sollte das Werk des Fuldaer Künstlers Prof. Kurt J. Feldmann anlässlich seines 80. Geburtstags mit einer großen Retrospektive gewürdigt werden. Doch pandemiebedingt konnte diese Ausstellung nicht stattfinden. Doch jetzt endlich ist es soweit: Die Sonderausstellung „Kurt J. Feldmann – Retrospektive“ wird vom 28. April bis 29. Mai 2022 in Kooperation dem Förderkreis Galerie 21 (Kunsttreppe-Fulda) zu sehen sein.

Die Ausstellung ehrt einen Künstler, der schon seit mehr als 60 Jahren in Fulda aktiv ist. Schon als Schüler wurde er von Oswald Pejas ausgebildet, der in ihm eine lebenslange Begeisterung für die Kunst weckte und zur Schaffung eigener Werke anregte. 1959 trat Feldmann als eines der jüngsten Mitglieder dem Jungen Kunstkreis Fulda bei, wo er maßgeblich durch Karlfried Staubach geprägt wurde. Viele seiner Werke entstanden bereits zu dieser Zeit, doch setzt sich sein facettenreiches künstlerisches Schaffen bis in die Gegenwart hinein fort. Während der ganzen Zeit bereicherte er die Kunstszene der Stadt Fulda durch einen engen Austausch mit anderen Künstlern, darunter durch seine Mitgliedschaft in der Fuldaer Kunsttreppe sowie durch zahlreiche Ausstellungen. Seine praktischen Erfahrungen ergänzte er schon in jungen Jahren um eine fundierte theoretische Basis. Daher entschied er sich für eine berufliche Laufbahn als Kunsterzieher, um seine Kenntnisse an andere weiterzugeben. Sein Weg führte Kurt J. Feldmann bis zur Professur an der früheren Fachhochschule Fulda, wo er Generationen junger Menschen prägen und für die Kunst begeistern konnte.

Der Eintritt ist im Museumseintritt enthalten.

Endlich große "Kurt J. Feldmann - Retrospektive" im Vonderau-Museum
osthessen-news vom 26.4.2022


200 Jahre Mollenhauer Holzblasinstrumentenbau

7. April bis 6. Juni 2022

Nach siebenjähriger Wanderschaft gründete der gelernte Drechsler und Uhrmacher Johann Andreas Mollenhauer 1822 eine Werkstatt in seiner Heimatstadt Fulda. Er spezialisierte sich auf den Bau von Holzblasinstrumenten und gab sein Wissen an etliche Nachfolger weiter. Heute fertigt Mollenhauer, inzwischen in der sechsten Generation, Holzblasinstrumente. Der Schwerpunkt liegt auf Blockflöten, die den Familiennamen zur Marke entwickelten.

Die Sonderausstellung präsentiert die Entwicklung des Unternehmens und die Geschichte der Flöte anhand zahlreicher Instrumente aus den Mollenhauer-Werkstätten von 1822 bis heute. Eine Installation und Klangstation vermittelt unterschiedlichste Hörerlebnisse und macht die Flöten sinnlich erfahrbar.

Eine Ausstellung der Fuldaer Holzblasinstrumentenbauwerkstatt Mollenhauer in Kooperation mit dem Vonderau Museum Fulda.

Flyer zur Ausstellung


Wald. Wolf. Wildnis.

Ein internationales Ausstellungsprojekt
Studioausstellung in Kooperation mit der Kunststation Kleinsassen
6. März bis 29. Mai 2022

Wald, Wolf und Wildnis – hinter den Begriffen stehen fundamentale Fragen, die unser Leben berühren und unsere Haltung zur Welt spiegeln. Neue Brisanz erhalten sie durch die Rückkehr des Wolfes in unsere Wälder – ganz aktuell auch in die Rhön. Was die einen fasziniert, schreckt die anderen. Emotionales und Rationales stehen einander oft unversöhnlich gegenüber.

Sensibilisiert für die komplexen Zusammenhänge entwickelte die Künstlerin Gisela Krohn die Idee zu einem internationalen Ausstellungsprojekt, das über mehrere Jahre an verschiedenen Orten realisiert werden soll (www.waldwolfwildnis.de): Künstler*innen in wechselnder Zusammensetzung präsentieren ihre Positionen; Filme und Vorträge erläutern die Sichtweisen von Betroffenen, Wildbiologen und Naturschützern. An jedem Ausstellungsort wird das Projekt neue Prägungen erfahren. Zum dritten Mal wird es nun in Kleinsassen in Kooperation mit Gisela Krohn realisiert und kuratiert von Dr. Elisabeth Heil.

Darüber hinaus darf die Kunststation Kleinsassen – innerhalb der Laufzeit der Ausstellung – weitere Arbeiten der beteiligten Künstler*innen in einem Raum des Fuldaer Vonderau Museums präsentieren. Diese Art der Kooperation zwischen Vonderau Museum und Kunststation Kleinsassen soll in Zukunft fortgeführt werden.


Karikaturen aus Ost- und Westeuropa zur Umwelt- und Klimakrise

Ausstellung im Rahmen der bundesweiten Eröffnung
der Renovabis-Pfingstaktion in Fulda
4. Mai bis 22. Mai 2022
Eintritt Naturkunde

In den Wochen vor Pfingsten 2022 lenkt das Bistum Fulda die Aufmerksamkeit auf den Osten Europas. Im Rahmen der bundesweiten Eröffnung der Pfingstaktion des Osteuropahilfswerks Renovabis werden dazu in Fulda und Umgebung zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, politische Diskussionen, Gottesdienste  und Begegnungen mit Gästen aus der Ukraine, aus Russland, aus Lettland, aus der Slowakei und Tschechien stattfinden. Im Vonderau Museum wird eine Ausstellung von Karikaturen ost- und westeuropäischer Künstler zur Umwelt- und Klimakrise gezeigt, die mit einer Vernissage am 03. Mai um 19.00 Uhr eröffnet werden soll. Von Seiten des Bistum Fulda wird Weihbischof Prof. Dr. Karlheinz Diez und von Seiten Renovabis Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz an der Eröffnung der Ausstellung teilnehmen, die die erste öffentliche Veranstaltung zur Aktion ist und damit den Auftakt darstellt.

 


Nachtaktive Tiere

Studioausstellung zur Wiedereröffnung des Vonderau Museums am 1. Juni 2021
Eintritt frei

Fulda als erste Sternenstadt Deutschlands
Im Kampf gegen die Lichtverschmutzung hat die Stadt Fulda im Januar 2019 von der International Dark-Sky-Association (IDA) die Auszeichnung als erste „Sternenstadt“ Deutschlands erhalten. Aus diesem Anlass widmet sich eine kleine Studioausstellung den heimischen nachtaktiven Tieren, ihren besonderen Anpassungen und den Auswirkungen von künstlichem Licht auf diese Tiere.

Die kleine Ausstellung in der großen Ausstellung
Die kleine Studioausstellung wirft einen Blick auf die nachtaktiven Tiere in den Schaukästen der Dauerausstellung zu den Lebensräumen Wald, Flur und Siedlung. 10 Textfahnen nehmen klassische nachtaktive Tiere wie Uhu, Fledermaus, Waschbär und Insekten in den Fokus. Ein Video-und Foto-Zusammenschnitt zeigt die nächtlichen Besucher im heimischen Garten von Museumsleiter Dr. Frank Verse. Die nächtlichen Aufnahmen von Steinmarder, Waschbär, Biber, Spinne und Wildschwein-Rotten stammen von Madeleine Bosold von der Unteren Naturschutzbehörde und von Familie Glaser.

Anpassung an ein Leben in der Dunkelheit
Das Leben in der Dunkelheit setzt eine gute Anpassung voraus. Im Laufe der Evolution haben sich die Eigenschaften, die den Tieren Vorteile für das Leben in der Nacht verschaffen, weiterentwickelt und stärker ausgeprägt. So sind bei nachtaktiven Tieren (30% der Wirbeltiere und 60 % der Wirbellosen) die Seh-, Hör-, Tast- und Geruchssinne besonders gut ausgebildet.


Fränkische Krippe im Barockstil

27. November 2021 - VERLÄNGERT bis 6. Februar 2022
Kapelle des Vonderau Museums im Rahmen des Fuldaer Krippenwegs

Eintritt: 1,00 €

Der Bildhauer Norbert Tuffek aus Wendelstein bei Nürnberg arbeitet an dieser Krippe seit 1998 kontinuierlich. Es handelt sich um handgeschnitzte, ca. 55 cm große,
bekleidete Gliederfiguren, viele von ihnen sind als Portraitfiguren gestaltet. Der Krippenzyklus zeigt derzeit ca. 300 Figuren in zwölf Bildern: Verkündigung an Maria, Maria bei Elisabeth, Maria durch ein Dornwald ging, Herbergssuche, Heilige Nacht mit Anbetung der Engel, Anbetung der Hirten und Könige, Beschneidung Jesu, Darstellung im Tempel, Flucht nach Ägypten, Haus Nazaret, Der zwölfjährige Jesus im Tempel, Hochzeit zu Kanaan. Die Figuren des Volkes sind zumeist in mittelfränkischer Tracht gekleidet, bei den heiligen Personen und den Königen und ihrem Gefolge ist die Kleidung an barocken Vorbildern orientiert.

Der Fuldaer Krippenweg zeigt eine Auswahl von historischen und modernen Krippen in Kirchen und in den Schaufenstern von Geschäften. Der Weg umfasst 25 Standorte von denen die große Barockkrippe in der Kapelle des Vonderau Museums und die Krippe vor dem Stadtschloss mit historischen Bauwerken Fuldas als Hintergrundgestaltung besonders erwähnenswert sind. Mehr Informationen im Flyer zum Fuldaer Krippenweg.

Weitere Infos zu den Fuldaer Krippenfreunden unter https://fuldaer-krippenfreunde.de


Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda

15. Juli bis 24. Oktober 2021 VERLÄNGERT BIS 9. JANUAR 2022

Oberbürgermeister Dr. Wingenfeld freut sich sehr, dass nun auch noch der Geburtstag des Landes Hessen in Fuldas Vonderau Museum gefeiert werden kann, da die Sonderausstellung „Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda“ bis zum 9. Januar 2022 verlängert wird. . „Das gibt noch vielen Besuchern die Möglichkeit, in aller Ruhe die zahlreichen Facetten der Sonderausstellung kennenzulernen oder zu vertiefen. Denn auch für die interessanten Zeitzeugen-Berichte an den Terminals braucht man Zeit und Muße“, so Wingenfeld.

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