Beirat der Menschen mit Behinderungen (BMB)

Stimmberechtigte Mitglieder des Beirats der Menschen mit Behinderungen in Fulda sind: Lea Widmer (Vorsitzende, oben Mitte), Elvira Storch (stellvertretende Vorsitzende, oben links) und Manuela Pleterschek (stellvertretende Vorsitzende, oben rechts), Irmgard Bischof-Schmitt, Robert Herrlich, Werner Auth, Christian Strunz (zweite Reihe von links nach rechts), Marianne Lobe, Volker Büchel, Peter Brell und Mathias Boeken (untere Reihe von links nach rechts). 

Der Beirat setzt sich für die Belange der Menschen mit Behinderung ein, damit sie gleichberechtigt und selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben in Fulda teilhaben können.

Sprechstunden des Beirats der Menschen mit Behinderungen (BMB)

Behördenhaus am Schlossgarten
Eingang: Kurfürstenstraße, Raum 315
Heinrich-von-Bibra-Platz 5-9
36037 Fulda
E-Mail: behindertenbeirat(at)fulda.de

Neuwahl des Beirates der Menschen mit Behinderungen

Turnusmäßig stehen in diesem Jahr wieder Neuwahlen des Beirates der Menschen mit Behinderungen (BMB) der Stadt Fulda für die Wahlperiode von 2022 bis 2027 an. Der BMB berät und unterstützt den Magistrat und die städtischen Gremien sowie Menschen mit Behinderung in allen wichtigen Angelegenheiten seit nunmehr zehn Jahren, um dem Ziel einer inklusiven Gesellschaft näher zu kommen. Viele Projekte und Vorhaben sind in dieser Zeit angestoßen, begleitet und erfolgreich umgesetzt worden. Hierdurch wird die Partizipation von Menschen mit Behinderung gestärkt und eine gleichberechtigte Teilhabe in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen Stück für Stück weiter ausgebaut. Die Wahlperiode des derzeitigen Beirates endet im Herbst 2022. Nun gilt es also, erneut Mitglieder für den zukünftigen BMB der Stadt Fulda zu finden.

Vom 31. Mai bis 30. Juni 2022 können Delegiertenvorschläge für die Wahl des neuen Beirates eingereicht werden. Alle Einrichtungen, Selbsthilfegruppen und Verbände für Menschen mit Behinderungen sind herzlich eingeladen, jeweils bis zu zwei Delegierte schriftlich oder durch persönliche Vorsprache einer hierzu befugten Person beim Bürgerbüro der Stadt Fulda zu benennen. Für jeden Delegierten bzw. für jede Delegierte kann zudem eine Person als Ersatz aufgeführt werden. Die Delegierten bzw. Ersatzdelegierten müssen die Voraussetzungen gemäß § 3 der Satzung des Beirats der Menschen mit Behinderungen erfüllen, das heißt

  • die Delegierten bzw. Ersatzdelegierten müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben,
  • ihren Hauptwohnsitz oder ihren ständigen Arbeitsplatz am Tag der Wahlversammlung seit mindestens drei Monaten in Fulda haben und
  • schwerbehindert oder gleichgestellt im Sinne des § 2 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234) sein.

Weitere Informationen zur Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen finden Sie weiter unten. Die Vordrucke zur Delegiertenanmeldung finden Sie hier: 

Vordruck Delegiertenanmeldung

Die Wahlversammlung findet am Mittwoch, 07. September 2022, um 16.00 Uhr im Marmorsaal des Stadtschlosses Fulda statt.

Wir laden Sie ein, Teil dieser starken Gemeinschaft zu werden. Bestimmen Sie mit und schlagen Sie geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für dieses wichtige Amt vor!

Wir freuen uns über rege Beteiligung.

Fragen und Antworten zur Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen

Alle fünf Jahre wird der Beirat der Menschen mit Behinderungen (BMB) in der Stadt Fulda neu gewählt. In diesem Jahr ist es wieder soweit: Die nächste Wahl erfolgt am 7. September 2022. Die Beiratswahl hat einige Besonderheiten, so fällt die Entscheidung darüber, wer künftig im Beirat vertreten ist, in einer sogenannten Wahlversammlung. Alle Informationen rund um die Wahl und die Möglichkeiten zur Beteiligung finden Sie in diesen „Fragen & Antworten“:   

Was ist der Beirat der Menschen mit Behinderungen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen ist die Interessenvertretung der Menschen mit Be-hinderungen in der Stadt Fulda. Er vertritt die Anliegen der Menschen mit Behinderungen gegenüber dem Magistrat der Stadt Fulda. Er wird für jeweils fünf Jahre gewählt.

Welche Aufgaben hat der Beirat der Menschen mit Behinderungen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen berät und unterstützt den Magistrat und die Gremien der Stadt Fulda in allen wichtigen Angelegenheiten, die Menschen mit Behinderungen und deren Interessen betreffen. Dies kann zum Beispiel die Gestaltung einer barrierefreien Umwelt oder die Inklusion der Menschen mit Behinderung in verschiedenen Lebensbereichen erfassen.

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen dient dabei einerseits den städtischen Gremien und der Verwaltung als fachkundiger Ansprechpartner, um seitens der Verwaltung die Anliegen, Bedürfnisse und Interessen der Menschen mit Behinderungen besser einschätzen und berücksichti-gen zu können. Er steht anderseits auch den Menschen mit Behinderungen als Ansprechpartner zur Verfügung, um ihre Anliegen, Bedürfnisse und Interessen gegenüber den städtischen Gre-mien und der Verwaltung zum Ausdruck zu bringen.

Welche Schwerpunkte der Beirat der Menschen mit Behinderungen bei seiner Arbeit setzt, wie er seine Aufgaben selbst definiert und umsetzt, ist nicht ausdrücklich vorgegeben. Dem Beirat der Menschen mit Behinderungen bleibt hierfür viel Handlungsfreiraum.

Wie setzt sich der Beirat der Menschen mit Behinderungen zusammen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen besteht aus bis zu elf gewählten Mitgliedern. Die genaue Anzahl hängt davon ab, dass sich in der Wahlversammlung eine ausreichende Anzahl von Delegierten zur Wahl stellen. An den Sitzungen des Beirats der Menschen mit Behinderun-gen nehmen in beratender Funktion teil:

  • ein vom Magistrat entsandtes hauptamtliches Mitglied,
  • fünf von der Stadtverordnetenversammlung für die Dauer ihrer Wahlzeit gewählte Stadtverordnete und
  • zwei von der Liga der Freien Wohlfahrtspflege entsandte Personen.

Wie arbeitet der Beirat der Menschen mit Behinderungen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen kommt binnen sechs Wochen nach der Wahl zu seiner ersten Sitzung zusammen. In dieser Sitzung wird ein Vorsitzender / eine Vorsitzende und bis zu drei Stellvertreter/innen zum Vorstand gewählt. Dem Vorstand obliegt die Geschäftsführung des Beirats. Er setzt die Beschlüsse des Beirats um und führt den laufenden Kontakt zum Magistrat, den Ämtern der Verwaltung und den sonstigen städtischen Gremien. Unterstützt wird die Arbeit des Beirats durch ein Beiratsbüro.

Der Beirat kommt in der Regel einmal im Monat zu einer öffentlichen Sitzung zusammen, in der die zu behandelnden Themen gemäß der Tagesordnung besprochen und beschlossen werden. Hierbei ist auch eine Zuschaltung von Mitgliedern, die nicht vor Ort anwesend sein können, durch Videokonferenzsysteme möglich, sofern keine Wahlen durchzuführen sind. Der Beirat regelt Einzelheiten seines Sitzungs- und Geschäftsablaufs durch eine Geschäftsordnung.

Die Mitglieder des Beirats enthalten für die öffentlichen Sitzungen eine Aufwandsentschädigung nach der Satzung der Stadt Fulda über die Zahlung von Entschädigungen an ehrenamtlich Tätige.

Wie wird man Mitglied des Beirats der Menschen mit Behinderungen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen wird in einer Wahlversammlung gewählt. Interessenten können von einer in der Stadt Fulda vertretenen Selbsthilfegruppe, einem in der Stadt ansässigen Verband oder einer Einrichtung für Menschen mit Behinderungen binnen einer bestimmten Frist bei der Stadt als Delegierte für diese Wahlversammlung angemeldet werden. Die Zahl der Delegierten ist jedoch auf zwei pro Selbsthilfegruppe, Verband oder Einrichtung beschränkt. Jede/r Delegierte hat in der Wahlversammlung die Möglichkeit, sich als Kandidat/in für den Beirat der Menschen mit Behinderungen zu melden. Erhält der Kandidat oder die Kandidatin dann in der Wahlversammlung eine ausreichende Stimmenzahl, ist er bzw. sie als Beiratsmitglied für die Dauer von fünf Jahren gewählt.

Dürfen alle Menschen mit Behinderungen in der Stadt Fulda an der Wahl zum Beirat der Menschen mit Behinderungen teilnehmen?

Eine unmittelbare Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen durch alle Menschen mit Behinderungen in der Stadt Fulda findet nicht statt. Personen, die nicht Delegierte in der Wahlversammlung sind, können daher nur indirekten Einfluss auf die Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen nehmen, indem sie sich in ihrem Verband, ihrer Einrichtung oder ihrer Selbsthilfegruppe für die Entsendung eines oder einer Delegierten oder die Aufstellung eines Kandidaten oder einer Kandidatin engagieren.

Wer darf den Beirat der Menschen mit Behinderungen wählen?

Der Beirat der Menschen mit Behinderungen wird durch Delegierte in einer Wahlversammlung gewählt. Die Delegierten für die Wahlversammlung müssen von den in der in der Stadt Fulda vertretenen Selbsthilfegruppen, Verbänden und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen bei der Stadt binnen einer bestimmten Frist für die Wahlversammlung angemeldet werden, damit sie an der Wahl teilnehmen können. Diese Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen dürfen jeweils bis zu zwei Delegierte in die Wahlversammlung entsenden.

Was sind Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen im Sinne der Satzung für den Beirat der Menschen mit Behinderungen?

Verbände sind Zusammenschlüsse von natürlichen oder juristischen Personen, die sich freiwillig zur Verfolgung gemeinsamer Zwecke zusammengeschlossen haben und über eine feste Organi-sationsstruktur auf Basis einer Satzung verfügen.

Gehören einem solchen Verband juristische Personen (z.B. eingetragene Vereine) an, so sind sowohl der Verband als solcher als auch die dem Verband zugehörigen juristischen Personen berechtigt, Delegierte in die Wahlversammlung zu entsenden, sofern sie im Bereich der Behindertenhilfe tätig sind.

Der Begriff der Einrichtungen im Sinne der Satzung erfasst alle Institutionen in der Stadt Fulda, die im Bereich der Behindertenhilfe tätig sind.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen ist jedoch, dass diese Einrichtungen rechtlich selbständig handlungsfähig, also juristische Personen, sind, anderenfalls sind allein die Rechtsträger dieser Einrichtungen berechtigt, zwei Delegierte zu entsenden. Diese Beschränkung auf rechtlich selbständige Einrichtungen bzw. deren Träger soll vermeiden, dass große Verbände mit einer Vielzahl rechtlich unselbständiger Einrichtungen ein Übergewicht in der Wahlversammlung erhalten.

Selbsthilfegruppen sind von Betroffenen selbst organisierte Zusammenschlüsse von Menschen mit Behinderungen. Da Selbsthilfegruppen meist dem Informations- und Erfahrungsaustausch der Betroffenen sowie der gegenseitigen emotionalen Unterstützung und Motivation dienen, fehlt es ihnen häufig an einer nach außen wirkenden Rechtspersönlichkeit. Um diese Selbsthilfegrup-pen dennoch in das Wahlverfahren einzubeziehen, wird keine Rechtspersönlichkeit (z.B. e.V.) verlangt.

Folgende Voraussetzungen für die Teilnahmefähigkeit einer Selbsthilfegruppe an dem Wahlverfahren müssen jedoch vorliegen:

  • die Selbsthilfegruppe muss mindestens drei Mitglieder haben und eine kontinuierliche und regelmäßige Gruppenarbeit leisten sowie erreichbar sein,
  • die Selbsthilfegruppe muss offen sein für neue Mitglieder aus der Stadt Fulda und ihre Existenz sowie ihr Selbsthilfeangebot im Bereich der Stadt Fulda öffentlich bekannt sein,
  • die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe müssen auf die gemeinsame Bewältigung einer Behinderung ausgerichtet sein, von denen die Mitglieder der Gruppe betroffen sind.

Was bedeutet, dass die Verbände, Einrichtungen und Selbsthilfegruppen in der Stadt Fulda vertreten sein müssen?

Für Verbände und Einrichtungen, die an der Wahl teilnehmen wollen, bedeutet dies, dass sie ihren Sitz in der Stadt Fulda haben müssen.

Für Selbsthilfegruppen bedeutet es, dass sich Ihre Gruppenarbeit zumindest auch auf den Bereich der Stadt Fulda erstreckt und dort bekannt ist sowie für Mitglieder aus der Stadt Fulda zugänglich ist. Diese Voraussetzung wird in der Regel bereits dadurch erfüllt, dass die Gruppe Delegierte benennen kann, die ihren Wohnsitz in der Stadt Fulda haben.

Wie bestimmen die Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen ihre Delegierten?

Die interne Wahl der maximal zwei Delegierten ist Sache der Selbsthilfegruppe, des Verbandes oder der Einrichtung.

Welche Voraussetzungen müssen die Delegierten erfüllen?

Die Delegierten müssen das 18. Lebensjahr vollendet haben und am Tag der Wahlversammlung ihren Hauptwohnsitz oder ihren ständigen Arbeitsplatz seit mindestens drei Monaten in Fulda haben und schwerbehindert oder gleichgestellt im Sinne des § 2 Sozialgesetzbuch Neuntes Buch (SGB IX) vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), zuletzt geändert durch Art. 8 G v. 14.12.2019 (BGBl I S. 2789) sein.

Da der Beirat der Menschen mit Behinderungen nicht nur eine Interessenvertretung der schwerbehinderten Menschen sein soll, wurden auch so genannte gleichgestellte Personen einbezogen. Hierbei wurde auf die kündigungsschutzrechtliche Gleichstellung abgestellt, da der Gleichstellungsbescheid der Bundesagentur für Arbeit einen einfachen Nachweis vergleichbar einem Schwerbehindertenausweis ermöglicht.

Menschen sind im Sinne des SGB IX schwerbehindert, wenn bei ihnen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt. Der Nachweis erfolgt in der Regel durch einen Schwerbehindertenausweis. Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber mindestens 30, können auf Antrag von der Agentur für Arbeit schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten können. Der Nachweis dieser Gleichstellung erfolgt durch den Gleichstellungsbescheid der Agentur für Arbeit.

Wann und wo ist die Wahl für den Beirat der Menschen mit Behinderungen?

Die Wahl zum Beirat der Menschen mit Behinderungen wird von den Delegierten in einer Wahlversammlung vorgenommen. Die Wahlversammlung findet am Mittwoch, dem 07. September 2022, um 16.00 Uhr im Marmorsaal im Stadtschloss, Schlossstraße 1, in Fulda statt.

Die Wahlversammlung ist öffentlich. Der Saal ist barrierefrei über den Aufzug im Schlossinnenhof zu erreichen. Delegierte sollten sich pünktlich bis zu der angegebenen Uhrzeit einfinden. Eine Verspätung kann zur Folge haben, dass der oder die Delegierte nicht mehr an den Wahlhandlungen teilnehmen kann.

Die Dauer der Wahlversammlung ist nicht genau einschätzbar, je nach Anzahl der Delegierten und Kandidaten kann die Wahlversammlung zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen.

Was sollten Verbände, Einrichtungen und Selbsthilfeorganisationen im Hinblick auf die Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen tun?

Die Verbände, Einrichtungen und Selbsthilfeorganisationen sollten zunächst intern für sich klären, ob seitens der Mitglieder Interesse an einer Teilnahme an der Beiratswahl besteht und wer Delegierte/r und/oder Kandidat/in sein möchte. Diese Entscheidungen sollten möglichst bald getroffen werden, da mit der amtlichen Bekanntmachung des Wahltermins auf den dienstags erscheinenden Fulda-Seiten der Fuldaer Zeitung eine einmonatige Frist zur Anmeldung für die Wahl beginnt.

Welche Frist gilt für die Anmeldung zur Wahl?

Mit der amtlichen Bekanntmachung des Termins für die Wahlversammlung zur Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen auf den dienstags erscheinenden Fulda-Seiten der Fuldaer Zeitung beginnt eine einmonatige Frist zur Anmeldung der Delegierten.

Ab diesem Zeitpunktder Bekanntmachung haben die Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen, die sich an der Wahl beteiligen wollen, also einen Monat Zeit, ihre Delegierten für die Wahl schriftlich oder durch persönliche Vorsprache beim Magistrat anzumelden. Die amtliche Bekanntmachung des Wahltermins wird am 31. Mai 2022 in der Fuldaer Zeitung erfolgen.

Anmeldungen, die erst nach der Anmeldefrist (30. Juni 2022) eingehen oder bis dahin nur unvollständig sind, werden nicht berücksichtigt. Aus diesem Grund bitten wir um frühzeitige Vorlage der Anmeldungen, damit ausreichend Zeit für eventuell erforderliche Rückfragen verbleibt.

Vordruck zur Delegiertenanmeldung

In welcher Form muss die Anmeldung der Delegierten erfolgen?

Die Delegierten werden von ihrer Selbsthilfegruppe, ihrem Verband oder ihrer Einrichtung zur Wahlversammlung angemeldet. Die Anmeldung muss schriftlich oder durch persönliche Vorsprache einer hierzu befugten Vertretungsperson beim Bürgerbüro der Stadt Fulda, Schlossstraße 1, 36037 Fulda, erfolgen. Anmeldungen per Telefon, Fax oder E-Mail sind nicht möglich, um die Authentizität der Anmeldungen prüfen zu können, denn die Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen ist ein förmliches Wahlverfahren.

Die Anmeldung muss die aktuelle Anschrift und das Geburtsdatum der Delegierten benennen. Mit der Anmeldung ist ein Nachweis zu erbringen, dass der bzw. die Delegierte die persönlichen Voraussetzungen (Schwerbehinderung oder Gleichstellung) erfüllt und mit seiner bzw. ihrer Benennung einverstanden ist. Falls der oder die Delegierte keinen Hauptwohnsitz in Fulda hat, aber seit mehr als drei Monaten seinen ständigen Arbeitsplatz in Fulda hat, muss die Anmeldung auch hierzu konkrete Angaben enthalten.

Die Stadt empfiehlt, die Anmeldungen schriftlich vorzunehmen und hierfür den bereitgestellten Vordruck zu verwenden, der ab 31. Mai 2022 hier heruntergeladen oder beim Bürgerbüro bezogen werden kann. Der schriftlichen Anmeldung ist eine Kopie des Schwerbehindertenausweises oder des Gleichstellungsbescheids der bzw. des Delegierten beizulegen.

Die Benennung von Ersatzdelegierten für den Fall der Verhinderung der Delegierten ist zulässig. Die Ersatzdelegierten müssen die gleichen persönlichen Voraussetzungen wie Delegierte erfüllen.

Wie ist zu erfahren, ob die Anmeldung zur Wahl erfolgreich war?

Nach Ablauf der Anmeldefrist wird die Liste der zur Wahlversammlung angemeldeten Selbsthilfegruppen, Verbände und Einrichtungen mit den Namen ihrer Delegierten bis zum Beginn der Wahlversammlung im Bürgerbüro der Stadt Fulda, Schlossstraße 1, Fulda, zu den nachfolgend genannten Öffnungszeiten öffentlich zur Einsichtnahme ausgelegt.

Die Öffnungszeiten des Bürgerbüros sind:

  • montags, dienstags und donnerstags von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr
  • mittwochs von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr
  • freitags von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr
  • samstags von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr

sofern nicht auf die genannten Tage ein gesetzlicher oder ortsüblicher Feiertag fällt.

Die Liste wird außerdem ab 31. Mai 2022 hier sichtbar sein.

Sollte eine Delegiertenanmeldung einer Selbsthilfegruppe, eines Verbands oder einer Einrichtung nicht die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen, erfolgt eine schriftliche Benachrichtigung.

Wie läuft die Wahlversammlung ab?

Die von den Verbänden, Selbsthilfegruppen und Einrichtungen rechtzeitig zur Wahlversammlung angemeldeten Delegierten finden sich am Wahltag bis zur festgelegten Uhrzeit (16.00 Uhr) im Marmorsaal im Stadtschloss, Schlossstraße 1, in Fulda zur Wahlversammlung ein. Der Saal ist barrierefrei über den Aufzug im Schlossinnenhof zu erreichen.

Die Delegierten müssen ihre Identität, in der Regel durch Personalausweis oder Reisepass, nachweisen können und ihren Schwerbehindertenausweis bzw. ihren Gleichstellungsbescheid vorlegen.

Der Wahlleiter wird die Wahlversammlung eröffnen und feststellen, wer für eine Kandidatur zum Beirat der Menschen mit Behinderungen bereit ist bzw. die Delegierten auffordern, anwesende Kandidaten und Kandidatinnen für die Beiratswahl zu benennen.

Sobald Kandidaten und Kandidatinnen für die Wahl gefunden wurden, wird die eigentliche Wahlhandlung durch Ausfüllen und Abgeben der Stimmzettel stattfinden. Für den Beirat der Menschen mit Behinderungen sind bis zu elf Beiratsmitglieder zu wählen. Jede/r Delegierte darf in freier und geheimer Wahl bis zu elf Stimmen auf die Kandidaten und Kandidatinnen verteilen. Ein Kumulieren der Stimmen, wie bei der Hessischen Kommunalwahl, ist aber nicht möglich. Die Delegierten dürfen sich bei der Wahlhandlung von einer selbst gewählten Assistenz unterstützen lassen. Ein Gebärdensprachendolmetscher wird erforderlichenfalls zur Verfügung stehen.

Nach Abgabe der Stimmzettel erfolgt die Auszählung. Gewählt sind diejenigen elf Kandidaten und Kandidatinnen, die die meisten Stimmen erhalten haben. Bei Stimmengleichheit für die letzten noch zu vergebenden Plätze erfolgt dann in einem zweiten Wahlgang eine Stichwahl. Sollte es hiernach erneut zu Stimmengleichheit kommen, entscheidet das Los.

Die Dauer der Wahlversammlung ist noch nicht einschätzbar, je nach Anzahl der Delegierten und Kandidaten bzw. Kandidatinnen kann die Wahlversammlung möglicherweise zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen.

Noch Fragen?

Falls Sie noch Fragen zur Wahl des Beirats der Menschen mit Behinderungen haben, können Sie sich gerne telefonisch oder per E-Mail an die nachfolgend benannten Personen wenden.

Ansprechpartnerin:

Birgit Dabringhausen
Gebäude: Behördenhaus am Schlossgarten Zimmer: 315
Telefon: (06 61) 1 02- 1289
E-Mail: birgit.dabringhausen@fulda.de

Wahlleiter:

Sascha Siebert
Gebäude: Stadtschloss Zimmer: B-116
Telefon: (06 61) 1 02-13 10
Telefax: (06 61) 1 02-23 10
E-Mail: sascha.siebert@fulda.de

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