Literatur im Stadtschloss 2022

Judith Hermann

Dienstag, 5. April 2022, 20:00 Uhr im Fürstensaal

Daheim

Judith Hermann, geboren 1970, lebt als Autorin in Berlin. Ihr Debüt „Sommerhaus, später“ erhielt außerordentliche Resonanz im Feuilleton. Einzelne Geschichten ihres darauffolgenden Bandes „Nichts als Gespenster“ wurden für das Kino verfilmt. Für die Erzählungen „Lettipark“ erhielt sie den dänischen Blixen-Preis für Kurzgeschichten. Judith Hermanns aktueller Roman „Daheim“ wurde für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet.

Sie hat ihr früheres Leben hinter sich gelassen, ist ans Meer gezogen, in ein Haus für sich. Ihrem Exmann schreibt sie kleine Briefe, in denen sie erzählt, wie es ihr geht, in diesem neuen Leben im Norden. Sie schließt vorsichtige Freundschaften, versucht eine Affäre, fragt sich, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Judith Hermann erzählt von einer Frau, die vieles hinter sich lässt und in der intensiven Landschaft an der Küste eine andere wird. Sie erzählt von Aufbruch, von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht.


Nino Haratischwili

Mittwoch, 27. April, 20:00 Uhr im Fürstensaal

Das mangelnde Licht

Nino Haratischwili, geboren 1983 in Georgien, lebt als Theaterautorin, -regisseurin und Romanautorin in Berlin. Für ihr Werk wurde sie vielfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Anna Seghers-Preis, dem Bertolt-Brecht-Preis und dem Schiller-Gedächtnispreis. Ihr zuletzt erschienenes Buch „Die Katze und der General“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2019.

Nach der lang ersehnten Ablösung vom ins Taumeln geratenen Riesen stürzt der junge georgische Staat ins Chaos. In dieser Zeit der großen Umwälzungen finden Ende der 1980er Jahre in der Altstadt von Tbilissi vier Mädchen zusammen: die freiheitshungrige Dina, die kluge Außenseiterin Ira, die romantische Nene und die sensible Qeto. Die erste große Liebe, die Gespaltenheit einer jungen Demokratie im Bürgerkrieg, die mit der Unabhängigkeit aufbrandende Gewalt, die Stromausfälle, das ins Land gespülte Heroin und die Straßenschlachten – allem trotzt ihre Freundschaft, bis ein unverzeihlicher Verrat und ein tragischer Tod sie schließlich doch auseinandersprengt. Erst 2019 kommt es zu einer Wiederbegegnung.


Eckhart Nickel

Dienstag, 3. Mai 2022, 20:00 Uhr im Fürstensaal

Spitzweg

Eckhart Nickel, geboren 1966, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York. Er gehörte zum popliterarischen Quintett „Tristesse Royale“ und debütierte 2000 mit dem Erzählband „Was ich davon halte“. Nickel leitete mit Christian Kracht die Literaturzeitschrift „Der Freund“ in Kathmandu. Heute schreibt er für die FAS, die FAZ und ihr Magazin. Beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2017 wurde er für den Beginn von „Hysteria“ mit dem Kelag-Preis ausgezeichnet. 2019 erhielt er den Friedrich-Hölderlin-Förderpreis der Stadt Bad Homburg.

Als zufriedener Kunstbanause offenbart sich der Erzähler zu Beginn und berichtet davon, wie Carl, bewunderter Freund, ihn mit seiner Spitzweg-Begeisterung vom Gegenteil überzeugt. Als seine Passion so weit geht, dass er auch vor einem Verbrechen nicht zurückschreckt, wird die einstige Schülerfreundschaft auf ihre schwerste Probe gestellt. Eine dramatische Suche beginnt. Eckhart Nickel erzählt die Geschichte einer Obsession: Die Kunst wird zur zweiten Natur des Menschen. Eine raffinierte Kritik an der Bildvergötterung der sozial verwahrlosten Digitalgesellschaft und ihrer allmächtigen Instagrammatik.


Antje Rávik Strubel

Dienstag, 10. Mai 2022, 20:00 Uhr im Fürstensaal

Blaue Frau

Antje Rávik Strubel, 1974 geboren, lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Potsdam. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen geehrt, ihr Roman „Kältere Schichten der Luft“ war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert und wurde mit dem Rheingau Literatur Preis sowie dem Hermann-Hesse-Literaturpreis ausgezeichnet. „Sturz der Tage in die Nacht“ stand auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. 2019 erhielt sie den Preis der Literaturhäuser. Ihr aktueller Roman „Blaue Frau“ wurde mit dem Deutschen Buchpreis 2021 ausgezeichnet.

Adina wuchs als letzter Teenager ihres Dorfs im tschechischen Riesengebirge auf und sehnte sich schon als Kind in die Ferne. Mit ihr greift Antje Rávik Strubel eine Figur aus ihrem frühen Roman „Unter Schnee“ wieder auf. Nun ist Adina 20 Jahre alt und lernt bei einem Sprachkurs in Berlin die Fotografin Rickie kennen, die ihr ein Praktikum in einem neu entstehenden Kulturhaus in der Uckermark vermittelt. Unsichtbar gemacht von einem sexuellen Übergriff, den keiner ernst nimmt, strandet Adina nach einer Irrfahrt in Helsinki. Im Hotel, in dem sie schwarzarbeitet, begegnet sie dem estnischen Professor Leonides, Abgeordneter der EU, der sich in sie verliebt. Während er sich für die Menschenrechte stark macht, sucht Adina einen Ausweg aus dem inneren Exil.

Der Besuch der Lesung ist kostenfrei und nur nach Anmeldung möglich.

Ihre Anmeldung wird entgegengenommen beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt(at)fulda.de. Der Veranstalter der Lesung orientiert sich an der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen und bittet um eigenverantwortliche und situationsangepasste Nutzung eines Mund-Nase-Schutzes.


Edgar Selge

VERLEIHUNG DES LITERATURPREISES FULDA 2022 

Mittwoch, 18. Mai 2022, 20:00 Uhr im Fürstensaal

Mit dem Literaturpreis Fulda wird seit 2019 jährlich das Roman-Debüt des Jahres ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. In diesem Jahr hat sich die Jury für „Hast du uns endlich gefunden“ von Edgar Selge entschieden, der im Rahmen der Verleihung aus seinem Erstlingswerk lesen wird.

Hast du uns endlich gefunden

Edgar Selge, 1948 geboren, wuchs im ostwestfälischen Herford als Sohn eines Gefängnisdirektors auf. Er gehört zu den bedeutendsten Charakterdarstellern Deutschlands. Seine Schauspielausbildung schloss er 1975 an der Otto Falckenberg Schule in München ab. Zuvor studierte er Philosophie und Germanistik in München und Dublin sowie klassisches Klavier in Wien. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. „Hast du uns endlich gefunden“ ist sein literarisches Debüt.

Eine Kindheit um 1960, in einer Stadt, nicht groß, nicht klein. Ein bürgerlicher Haushalt, in dem viel Musik gemacht wird. Der Vater ist Gefängnisdirektor. Der Krieg ist noch nicht lange her. Die Eltern versuchen, durch Hingabe an klassische Musik und Literatur nachzuholen, was sie ihre verlorenen Jahre nennen. Überall spürt der Junge Risse in dieser geordneten Welt, verfolgt die politischen Auseinandersetzungen, die seine älteren Brüder mit Vater und Mutter führen. Aber er bleibt Zuschauer. Immer häufiger flüchtet er sich in die Welt der Fantasie. Dieser Junge, den der Autor als fernen Bruder seiner selbst betrachtet, erzählt uns sein Leben und entdeckt dabei den eigenen Blick auf die Welt.

Der Besuch der Lesung ist kostenfrei und nur nach Anmeldung möglich. Aufgrund der großen Nachfrage können keine weiteren Anmeldungen mehr entgegengenommen werden. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Der Veranstalter der Lesung orientiert sich an der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen und bittet um eigenverantwortliche und situationsangepasste Nutzung eines Mund-Nase-Schutzes.


Florian Illies

Dienstag, 7. Juni 2022, 20:00 Uhr in der Aula der Alten Universität

(Anmeldung ab Dienstag, 24. Mai 2022)

Liebe in Zeiten des Hasses.
Chronik eines Gefühls 1929-1939

Florian Illies, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn und Oxford. Er war Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) und der ZEIT, Verleger des Rowohlt Verlages, leitete das Auktionshaus Grisebach und war Mitbegründer der Kunstzeitschrift Monopol. Heute ist Florian Illies Mitherausgeber der ZEIT und freier Schriftsteller. Er lebt in Berlin.

In einem virtuosen Epochengemälde erweckt Florian Illies die dreißiger Jahre, dieses Jahrzehnt berstender politischer und kultureller Spannungen, zum Leben. Als Jean-Paul Sartre mit Simone de Beauvoir im Kranzler-Eck in Berlin Käsekuchen isst, Henry Miller und Anaïs Nin wilde Nächte in Paris und „Stille Tage in Clichy“ erleben, F. Scott Fitzgerald und Ernest Hemingway sich in New York in leidenschaftliche Affären stürzen, fliehen Bertolt Brecht und Helene Weigel wie Katia und Thomas Mann ins Exil. Genau das ist die Zeit, in der die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland ergreifen, Bücher verbrennen und die Gewalt gegen Juden beginnt. 1933 enden die „Goldenen Zwanziger“ mit einer Vollbremsung. Florian Illies führt zurück in die Epoche einer singulären politischen Katastrophe, um von den größten Liebespaaren der Kulturgeschichte zu erzählen: In Berlin, Paris, im Tessin und an der Riviera stemmen sich die großen Helden der Zeit gegen den drohenden Untergang.

Der Besuch der Lesung ist kostenfrei und nur nach Anmeldung möglich.

Ihre Anmeldung wird ab Dienstag, 24. Mai 2022, entgegengenommen beim Kulturamt der Stadt Fulda unter Telefon 0661 102 1442 oder per Mail an kulturamt(at)fulda.de. Der Veranstalter der Lesung orientiert sich an der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen und bittet um eigenverantwortliche und situationsangepasste Nutzung eines Mund-Nase-Schutzes.


Lesereihe "Literatur im Stadtschloss"

Die Lesungen im Rahmen von „Literatur im Stadtschloss“ begeistern seit fast drei Jahrzehnten ein interessiertes Publikum. Die von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger 1993 ins Leben gerufene Reihe wartet Jahr für Jahr mit hochklassigen Autorinnen und Autoren auf und macht Begegnungen mit ausgezeichneten Dichtern und Denkern, Essayisten und Erzählern möglich. Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass und Hertha Müller, die 2009 ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung für Literaten geehrt wurde, waren in Fulda zu Gast. Ebenso finden sich viele Georg-Büchner-Preisträger in der langen Liste berühmter Literaten, die im Fürstensaal des Stadtschlosses Passagen aus ihren Werken präsentierten – darunter Hanns-Josef Ortheil. Er las 1993 als erster Autor der Reihe und erfreute 2017 erneut das Publikum im Fürstensaal. Sein Kompliment an die Stadt: „... in Fulda ist die Lesung ein Fest, und die Dichter werden noch so geehrt, wie sie es verdient haben.“

Die Reihe wird gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Parzellers Buchverlag GmbH & Co KG, Fulda. Der Besuch der Lesungen ist kostenfrei.

Seit 2019 wird im Rahmen der Reihe der Literaturpreis Fulda vergeben, der das Roman-Debüt des Jahres würdigt. Ermittelt wird die jeweilige Preisträgerin beziehungsweise der Preisträger von einer fünfköpfigen Jury aus Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Literaturkritikerinnen und Literaturkritikern. Aus den Erstlingswerken der Büchersaison küren sie das aus ihrer Sicht bemerkenswerteste Debüt. Erste Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreises Fulda war 2019 Johanna Maxl für ihren Roman „Unser großes Album elektrischer Tage“. 2020 ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an Nadine Schneider für ihr Debüt „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für „1000 Serpentinen Angst“. 2021 erhielt den Preis Timon Karl Kaleyta für „Die Geschichte eines einfachen Mannes“. Hauptsponsor des Literaturpreises Fulda ist die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda. In diesem Jahr wird Edgar Selge für seinen Debüt-Roman „Hast du uns endlich gefunden“ ausgezeichnet.

2020 und 2021 musste die Reihe "Literatur im Stadtschloss" aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Schutzmaßnahmen  pausieren, lediglich der Literaturpreis Fulda konnte verliehen werden. 

Jahresprogramme seit 1993

2020 & 2021

pandemiebedingte Pause

2019                                     

  • María Cecilia Barbetta:  „Nachtleuchten“
  • Frido Mann: „Das weiße Haus des Exils“
  • Monika Rinck: „Champagner für die Pferde. Ein Lesebuch“
  • Johanna Maxl:  „Unser großes Album elektrischer Tage“ (Verleihung 1. Literaturpreis der Stadt Fulda)

2018                                      

  • Navid Kermani: „Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan“
  • Hans Pleschinski: „Wiesenstein“
  • Peter Stamm: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“
  • Eva Demski: „Den Koffer trag ich selber. Erinnerungen“
  • Ingo Schulze: „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“

2017                                     

  • Arnold Stadler: „Rauschzeit“
  • Feridun Zaimoglu: „Evangelio. Ein Luther-Roman“
  • Zsuzsa Bánk: „Schlafen werden wir später“
  • Marcel Beyer: „Das blindgeweinte Jahrhundert“
  • Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe – und was nicht“

2016                                     

  • Andreas Maier: „Der Ort“
  • Jan Wagner: „Selbstportrait mit Bienenschwarm“
  • Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“
  • Saša Stanišić: „Fallensteller“
  • Elke Heidenreich: „Alles kein Zufall“, Lesung begleitet von Pianist Marc Aurel Floros

2015                                     

  • Thomas Hettche: „Pfaueninsel“
  • Sabine Friedrich: „Wer wir sind“
  • Judith Hermann: „Aller Liebe Anfang“
  • Ulla Hahn: „Spiel der Zeit“

2014                                     

  • Clemens Mayer: „Im Stein“
  • Marion Poschmann: „Die Sonnenposition“
  • Uwe Timm: „Vogelweide“
  • Sibylle Lewitscharoff: „Blumenberg“
  • Albert Ostermaier: „Seine Zeit zu sterben“
  • Andreas Hippert: „Gedichte und Bilder“               
  • Andreas Knapp: „Höher als der Himmel“     

2013                                     

  • Linus Reichlin: „Das Leuchten in der Ferne“
  • Jochen Missfeldt: „Du graue Stadt am Meer“
  • Felicitas Hoppe: „Hoppe“
  • Doris Runge: „Zwischen für und engel“
  • Ursula Krechel: „Landgericht“
  • Barbara Köhler: „36 Ansichten des Berges Gorwetsch“

2012                                     

  • Eugen Ruge: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
  • Walther Kappacher: „Der Fliegenpalast“
  • Frank Schulz: „Onno Viets und der Irre vom Kiez“
  • Bärbel Reets: „Hesses Frauen oder der andere Blick“
  • Judith Schalansky: „Der Hals der Giraffe“
  • Jan Brandt: „Gegen die Welt“   

2011                                     

  • Reinhard Jirgl: „Die Stille“
  • Hartmut Lange: „Der Abgrund des Endlichen“
  • Peter Wawerzinek: „Raben Liebe“
  • Melinda Nadj Abonij: „Tauben fliegen auf“
  • Thomas Hettche: „Die Liebe der Väter“
  • Judith Zander: „Dinge, die wir heute sagen“
  • Helmut Krausser: „Zwei ungleiche Rivalen“

2010                                     

  • Kathrin Schmidt: „Du stirbst nicht“
  • Judith Hermann: „Alice“
  • Bartholomäus Grill: „Laduuuuuma“
  • Wilhelm Genazino: „Das Glück in glücksfernen Zeiten“
  • Günter Kunert: „Als das Leben umsonst war“ und „Auskunft für den Notfall“
  • Walter Heller: „Kaspar Maul – Der Räuber vom Teufelstein“

2009                                     

  • Terézia Mora: „Alle Tage“
  • Brigitte Kronauer: „Errötende Mörder“
  • Ulla Lenze: „Archanu“
  • Uwe Tellkamp: „Der Turm“
  • Günter Grass: „Die Box“

2008                                     

  • Martin Mosebach: „Der Mond und das Mädchen“
  • Michael Lentz: „Pazifik Exil“
  • Petra Morsbach: „Gottesdiener“
  • Péter Nádas: „Spurensicherung“
  • Peter Kurzeck: „Oktober und wer wir selbst sind“
  • Katja Lange-Müller: „Böse Schafe“

2007                                     

  • Wolfgang Büscher: „Berlin Moskau – eine Reise zu Fuß“              
  • Marlene Streeruwitz: „Entfernung“
  • Florian Illies: „Ortsgespräch“
  • Richard Weihe: „Weg des Vergessens“
  • Katharina Hacker: „Die Habenichtse“
  • Markus Orths: „Fluchtversuche“

      2006                                     

      • Daniel Kehlmann: „Die Vermessung der Welt“
      • Mirko Bonné: „Der eiskalte Himmel“
      • Irene Dische: „Großmama packt aus“
      • Ingo Schulze: „Neue Leben“
      • Erich Loest: „Sommergewitter“
      • Herma Kennel: „Bergers Dorf“, „Die Reise mit der Pfeffermaus“ und „Der Zirkusbär“ 

      2005                                     

      • Durs Grünbein: „Vom Schnee oder Descartes in Deutschland“   
      • Manfred Osten: „Das geraubte Gedächtnis“
      • Beate Rygiert: „Der Nomade“
      • Mostafa Danesch: „Der Krieg gegen den Westen“           
      • Norbert Gstrein : „Wem gehört eine Geschichte“
      • Fabian Lange: „Keine Angst vor Wein“ 

      2004                                     

      • Raoul Schrott: „Tristan Da Cunha oder die Hälfte der Erde“
      • Zoe Jenny: „Ein schnelles Leben“
      • Reinhard Kaiser: „Unerhörte Rettung“
      • Annetta Kahana: „Ich sehe was, was du nicht siehst“
      • Peter Härtling: „Leben lernen“ 

      2003                                     

      • Siegfried Lenz: „Die Entstehung einer Erzählung; vom Grundeinfall bis zur kritischen Rezeption"
      • Patrick Roth: „Die Nacht der Zeitlosen“ und „Ins Tal der Schatten“
      • Monica Bleibtreu/Helena Ruegg: Monica Bleibtreu liest Gedichte aus Alejandra Pizarniks (1936-1972) Band „Cenizas – Asche, Asche“, begleitet am Bandoneon von Helena Ruegg
      • Jens Reich: „Es wird ein Mensch gemacht“
      • Polina Daschkowa: „Pauriers Vermächtnis“ 

      2002                                     

      • Thomas Hürlimann:  „Fräulein Stark“
      • Asta Scheib: „Sei froh, dass du lebst“
      • Christoph Peters: „Kommen und gehen, manchmal bleiben“
      • Ulla Hahn: „Das verborgene Wort“
      • Gerold Effert: „Die Nacht der Katze“ und „Das Papierschiff“
      • Sigrid Früh: „Der Schatz im Keller“
      • Walter Heller: „Findlinge“

      2001                                     

      • Steinunn Sigurdardóttir: „Herzort“
      • Karl Dedecius:  Abend mit einer Auswahl polnischer Literatur
      • Friedrich Ani: „German Angst“ 
      • Wulf Kirsten: „Prinzessinnen im Krautgarten“

      2000                                     

      • Monika Maron: „Pawels Briefe“
      • Günter de Bruyn: „Deutsche Zustände“
      • Joachim Fest: „Speer. Eine Biografie“
      • Reiner Kunze: „Die wunderbaren Jahre“, „Am Sonnenhang“ und „Ein Tag auf dieser Erde“

      1999                                     

      • Marcel Reich-Ranicki: „Mein Leben“
      • Ulla Lachauer: „Ostpreußische Lebensläufe“
      • Gert Heidenreich: „Abschied von Newton“
      • Asher Reich: „Arbeiten auf Papier - Gedichte“
      • Heinrich Hannover: „Die Republik vor Gericht, 1954 – 1974“
      • Peter Merseburger: „Mythos Weimar – Zwischen Geist und Macht“ 

      1998                                     

      • Marion Gräfin Dönhoff: „Im Wartesaal der Geschichte“, „Namen, die keiner mehr kennt“ und
      • „Zivilisiert den Kapitalismus, Grenzen der Freiheit“
      • Robert Gernhardt: „Lichte Gedichte“ und vermischte Prosa
      • Harry Rowohlt: „Pooh’s Corner“ und „Die Asche meiner Mutter“ (Übersetzung des Buches von Frank Mc Court)
      • Herta Müller: „Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet“
      • Friedrich Christian Delius: „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ und „Amerikahaus und der Tanz um die Frauen“
      • Hans Joachim Schädlich : „Ostwestberlin“, „Schott“ und „Trivialroman“

      1997                                     

      • Freya Klier:  „Verschleppt ans Ende der Welt“
      • Hellmuth Karasek: „,Go West!‘ Eine Biographie der 50er Jahre“
      • Martin Walser: „Finks Krieg“                                      

      1996                                     

      • Horst Stern:   „Irish Stew“
      • Wolf Biermann: „Jizchak Katzenelson“
      • Siegfried Unseld: „Der Schriftsteller Bertold Brecht: Alles braucht Änderungen“
      • Marcel Reich-Ranicki: „Über Wolfgang Koeppen und unsere Literatur“ 

        1995                                     

        • Sarah Kirsch: „Erlkönigs Tochter“ und „Das simple Leben“
        • Erica Pedretti:  „Engste Heimat“  

        1994                                     

        • Gerold Effert: „Unter dem Vogelbeerbaum“
        • Walter Heller: „Es haädd au nuch schlemmer könnd gewaär – Rhöner Humor“
        • Günther Elm: „In Fulda verliebt“
        • Wolfgang Rill: „Das wahre Leben des Julian Zederspahn“
        • Wolfgang Hilbig: „Ich“
        • Wolf Biermann: „Der Sturz des Dädalus“ und Gesang einige seiner neusten Lieder
        • Horst Stern: „Klingt“
        • Bodo Kirchhoff: „Infanta“
        • Walter Kempowski: „Das Echolot“

        1993                                     

        • Hanns-Josef Ortheil: „Abschied von den Kriegsteilnehmern“
        • Franziska Groszer: „Julia Augenstern – Mitten am Rande der Welt“
        • Christoph Ransmayr: „Die letzte Welt“