Wir vor Ort - unsere Partnerschaft für Demokratie stellt sich vor!

Die „Partnerschaft für Demokratie“ in der Stadt Fulda bringt verschiedene Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik an einen Tisch, um gemeinsam strategisch für mehr Vielfalt, Toleranz und Demokratie einzusetzen. Unterstützt wird sie dabei durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt der Stadt Fulda jährlich Gelder für einen Aktions- und Initiativfonds zur Verfügung, aus dem konkrete Projekte finanziert werden können.

Unsere „Partnerschaft für Demokratie“ in der Stadt Fulda gibt es seit Janaur 2019 und besteht aus folgenden Akteur*innen:

  • einem programmbegleitenden und zivilgesellschaftlich dominierten Entscheidungs- und Beratungsgremium, dem Begleitausschuss
  • einem Jugendforum als Beteiligungsmöglichkeit von Jugendlichen
  • der Koordinierungs- und Fachstelle als programmbetreuende und -beratende Schnittstelle zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung
  • und dem programmverantwortlichen, federführenden Amt der Stadt.

Im Jahr 2019 stehen der lokalen „Partnerschaft für Demokratie“ insgesamt 47.000 Euro zur Verfügung:

  • 30.000 Euro für lokale, zivilgesellschaftliche Projekte
  • 7.000 Euro für Projekte der Fuldaer Jugendlichen
  • 10.000 Euro für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Der Begleitausschuss

Alle „Partnerschaften für Demokratie“ werden von einem Begleitausschuss unterstützt. Der Begleitausschuss ist ein Gremium, in dem Vertreter*innen der kommunalen Verwaltung und Politik und mehrheitlich verschiedene lokale Institutionen, Organisationen und Initiativen aus der Zivilgesellschaft sitzen.

Auf diese Weise begleitet er die Zusammenarbeit der Bündnisse vor Ort, entwickelt eine Strategie für die lokale Umsetzung des Bundesprogramms und berät und entscheidet gemeinsam mit der Koordinierungs- und Fachstelle sowie dem federführenden Amt über die eingehenden Projektanträge.

Er beschließt die Inhalte der jährlichen Demokratiekonferenz und bereitet sie aktiv mit vor.

Im Begleitausschuss der Stadt Fulda sitzen aktuell folgende Mitglieder vertreten:

Feste Mitglieder:

Gewählte Mitglieder:

Beratende Mitglieder:

Termine

Sitzung am 21.05.2019 (Protokoll)

Sitzung am 28.08.2019

Nächste Sitzung am 05.12.2019

 

Geschäftsordnung

Vergabeordnung

Jugendforum deluxe

Im Fuldaer Jugendforum können sich alle interessierten Jugendlichen im Alter von 12 bis 21 Jahren engagieren und ihre eigenen Projekte und Ideen vor Ort umsetzen und mitgestalten. Die Aktionen sind immer mit jeder Menge Spaß verbunden.

  • Hier findet eure Meinung Gehör!
  • Ihr könnt die Politik beeinflussen!
  • Ihr dürft Veranstaltungen planen!

Aktuelle Informationen und Termine findet Ihr unter Aktuelles & Termine.

Ansprechpartnerin im Jugendforum ist Heike Münker.

Jugendfonds:

Der Jugendfonds ist ein Fördertopf eigens für Jugendliche. Der Fonds wird vom Jugendforum verwaltet. Über die Vergabe des Geldes entscheidet das Jugendforum selbständig. Das heißt, dass die Jugendlichen darüber diskutieren und abstimmen, welche Projekte sie im Rahmen der Leitlinien des Bundesprogramms “Demokratie leben!” umsetzen möchten. Dadurch wird die Teilhabe von jungen Menschen gestärkt, ihre Mitbestimmung in der Gesellschaft gefördert und Interesse an demokratischen Prozessen und gesellschaftlichen Entwicklungen in der Stadt angeregt.

Das federführende Amt

Das federführende Amt verantwortet das Programm gegenüber dem Bund auf kommunaler Ebene. Es ist unter anderem zuständig für die administrativ-technische Beratung von Projektträgern und Einzelmaßnahmen, die Weiterleitung der Bundesmittel an die Projektträger und die Prüfung der ordnungsgemäßen Verwendung der Fördermittel.

In der Stadt Fulda ist das Amt für Jugend, Familie und Senioren federführend für die „Partnerschaft für Demokratie“ verantwortlich.

Die Koordinierungs- und Fachstelle

Für die Steuerung der lokalen Umsetzung der Ziele des Bundesprogramms "Demokratie leben!" und der „Partnerschaft für Demokratie“ in Fulda ist in Kooperation mit dem federführenden Amt die Koordinierungs- und Fachstelle zuständig. Sie berät interessierte Vereine, Organisationen und engagierte Initiativen oder Einzelpersonen in Hinblick auf Projektarbeit in den Themenfeldern von „Demokratie leben!“, hilft ihnen bei der Beantragung finanzieller Förderungen, vernetzt die unterschiedlichen Akteur*innen miteinander, schafft Öffentlichkeit für die Ziele, Maßnahmen und Aktionen der Partnerschaft in der Stadt und koordiniert den Begleitausschuss.

Die Koordinierungs- und Fachstelle ist aktuell intern beim Amt für Jugend, Familie und Senioren der Stadt Fulda angesiedelt und angegliedert an die Fachstelle Integration und Inklusion.

Demokratiekonferenz

Die Demokratiekonferenz ist eine jährliche Veranstaltung, bei der Fuldaer Bürgerinnen und Bürger, Verbände, Vereine, Initiativen, politische und nicht-politische Interessensgemeinschaften, Migrantenselbstorganisationen und alle Interessierten zusammenkommen, um konkrete Handlungskonzepte für ein tolerantes und vielfältiges Fulda zu entwickeln. Es wird dazu eingeladen und aufgerufen, gemeinsam in einem organisierten Rahmen an Themen zu arbeiten, die das Zusammenleben vor Ort – in der Stadt Fulda – bewegen, Fragen zu stellen sowie Antworten zu finden und natürlich implizit zu zeigen: wir leben Demokratie! Die Konferenz soll den lokalen Prozess der Demokratieentwicklung unterstützen.

Rückblick Demokratiekonferenz 2019

Das Bundesprogramm "Demokratie leben!"

Für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander

Zahlreiche Initiativen, Vereine und engagierte Bürgerinnen und Bürgern in ganz Deutschland setzen sich tagtäglich für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander ein. Bei dieser wichtigen Arbeit unterstützt sie das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zu den Zielgruppen des Bundesprogramms gehören insbesondere Kinder und Jugendliche, deren Eltern, Familienangehörige und Bezugspersonen, aber auch ehren-, neben- und hauptamtlich in der Jugendhilfe Tätige, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sowie staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure. „Demokratie leben!“ ist zudem ein zentraler Baustein der „Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung“. Weitere Informationen zu den Bundesprogrammen zur Demokratieförderung und Extremismusprävention befinden sich in dem „Bericht der Bundesregierung über Arbeit und Wirksamkeit der Bundesprogramme zur Extremismusprävention.

 

Fördersumme für 2019: 115,5 Millionen Euro

„Demokratie leben!“ setzt auf verschiedenen Ebenen an. So werden Projekte zur Radikalisierungsprävention und Demokratieförderung sowohl mit kommunalen wie auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten gefördert.

Das Programm startete im Januar 2015. Die Fördersumme für das Jahr 2019 beträgt insgesamt 115,5 Millionen Euro.

Die geförderten Projekte und Initiativen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Fördermittel ausschließlich für Zwecke eingesetzt werden, die den Zielen des Grundgesetzes förderlich sind.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm auf www.demokratie-leben.de