Jetzt bis zum 18. August mit eigenem Projekt bewerben!

Partnerschaft für Demokratie Fulda sucht Projektträger*innen

Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda unterstützt lokale Projekte für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auch mit Geld. Der Aktions- und Initiativfond ist ein Fördertopf mit rund 90.000 € pro Jahr. Ab sofort können Fuldaer Vereine, Organisationen oder Initiativen bis zu 10.000 aus diesem Topf beantragen, um Projekte in der zweiten Jahreshälfte vor Ort umzusetzen.

Themenschwerpunkte der Projekte können sein:

  • Demokratiefeindlichkeit
  • Förderung von politischer Bildung und Engagement (insbesondere Jugendlicher und Migrant*innenselbstorganisationen)
  • gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (insbesondere Ablehnung von Menschen mit Behinderung, Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus, Homo- und Transfeindlichkeit, Muslimfeindlichkeit und Sexismus)
  • religiöser Extremismus
  • gesellschaftlicher Zusammenhalt

Kooperationsprojekte, die Bündnisse stärken, sind besonders willkommen, zum Beispiel:

  • zwischen verschiedenen Minderheitsgruppen
  • zwischen kleinen Initiativen und etablierten Einrichtungen
  • zwischen Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen, aber (bisher) eher nebeneinander her, statt miteinander arbeiten.

Für die Projektbewerbung brauchen Sie das Formular zur Interessensbekundung. Das können Sie bis zum 18. August 2020 und bei der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie einreichen.

 

Ausschreibung 2020

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Antragsformular 2020

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Antragsformular 2020  

 

Onlineformular

 

Grundsätze zur Förderung

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Save the Date: Demokratiekonferenz 2020

Die diesjährige Demokratiekonferenz findet am Sonntag, den 27. September 2020 statt.

Warum an einem Sonntag?

Die Partnerschaft für Demokratie steht auch für Diskriminierungsfreiheit.

Aus Rücksichtnahme auf die jüdische Gemeinde, die am Samstag den Schabbat feiert und Teil unserer Partnerschaft ist, weichen wir in diesem Jahr auf einen Sonntag aus. Wir beginnen mit der Demokratiekonferenz erst am Nachmittag, wenn alle vormittäglichen Gottesdienste bereits stattgefunden haben. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und freuen uns sehr, wenn wir Sie am 27. September begrüßen dürfen.

Programmflyer

Anmeldung

Demokratiereihe 2020

In der zweiten Jahreshälfte holt die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda die geplante Vortragsreihe nach.

Wir bieten gemeinsam mit Fuldaer Akteur*innen spannende Vorträge zu den Themen Religionsfreiheit, Demokratiefeindlichkeit, Rechtsextremismus, Reichsbürger*innen sowie einen Workshop zum Thema Rassismus an.

Unter der Berücksichtigung der aktuellen Hygieneauflagen können wir leider nur eine begrenzte Teilnehmendenzahl zulassen. Daher empfehlen wir Ihnen, eine rechtzeitige Anmeldung vorzunehmen. Die jeweiligen Termine, Räumlichkeiten und  Anmeldefristen können Sie der  Programmborschüre entnehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie nach Ihrer Anmeldung eine Eingangs- jedoch noch keine Teilnahmebestätigung erhalten. Erst mit Erhalt einer Teilnahmebestätigung können Sie an der von Ihnen ausgewählten Veranstaltung tatsächlich teilnehmen. Diese erhalten Sie erst nach Ende der Anmeldefrist der jeweiligen Veranstaltung.

Wenn Sie selbst Interesse haben als Vortragende*r an der Reihe mitzuwirken, können Sie sich gerne bei uns melden.

Programmbroschüre

Offene Sprechstunde der Partnerschaft für Demokratie

Wir bieten eine offene Sprechstunde für Sie an jeden Dienstag von 16:00 bis 17:00 Uhr im Behördenhaus am Schlossgarten, 2. Stock. Hier können Sie uns über die Klingel der Fachstelle Integration und Inklusion erreichen. Eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

AKTUELLES

Monitoring-Berichte Rechtsextremismus in Hessen

Wo und wie macht sich die rechte Szene in Hessen bemerkbar? Wo gibt es aktuell Vorfälle oder Hinweise auf rechtsextreme Aktivitäten und Auffälligkeiten? Um permanent eine aktuelle Bestandsaufnahme von Vorfällen und Ereignissen im Themenfeld Rechtsextremismus in Hessen sowie einen laufenden Überblick zu erhalten, stellt das Demokratiezentrum Hessen regelmäßig sogenannte Monitoring-Berichte zusammen. Sie dokumentieren unterschiedliche Vorkommnisse, Aktivitäten und Auffälligkeiten im Bereich Rechtsextremismus und aus dem rechten Milieu in Hessen in einem bestimmten Zeitraum.

Die Monitoring-Berichte erscheinen in unregelmäßigen Abständen, mindestens jedoch sechs Mal im Jahr. Seit 2019 stellen wir die neu gestalteten Berichte auch auf unserer Website der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die Monitoring-Berichte dienen der täglichen Arbeit im Beratungsnetzwerk auch, um im Bedarfsfall auf Betroffene zuzugehen oder über die ermittelnden Polizeidienststellen den Betroffenen Informationen über das Beratungsangebot zukommen zu lassen.

Grundlage der Monitoring-Recherchen sind öffentlich zugängliche, offizielle und selbst recherchierte Quellen wie Polizeiberichte, Presse- und Medienberichte, Internetpräsenzen und Beiträge in sozialen Netzwerken.

Die Monitoring-Berichte werden seit 2019 vom Frankfurter Medienbüro „achtsegel.org“ im Auftrag des Demokratiezentrums Hessen im „Beratungsnetzwerk Hessen – gemeinsam für Demokratie und gegen Rechtsextremismus" recherchiert und erstellt. Die jeweils verwendeten Quellen sind im jeweiligen Monitoring-Bericht unter bzw. neben den einzelnen Texten angegeben.

Die Monitoring-Sammlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit!

2020


> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen"  Mai/Juni 2020

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" März/April 2020

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" Januar/Februar 2020

 

2019


> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" November/Dezember 2019

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" September/Oktober 2019

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" Juni/Juli/August 2019


> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" April/Mai 2019

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" Februar/März 2019

> Monitoring Bericht "Rechtsextremismus in Hessen" Januar 2019


Projekt-Werkstatt der Partnerschaft für Demokratie

Als Auftakt und zur Vorbereitung der zweiten Förderperiode des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ fand am Montag, den 27. Januar 2020 die erste Projekt-Werkstatt der lokalen Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda im Forum des Kanzler-Palais statt. Rund 50 Personen folgten der Einladung und stellten sich und ihre Organisationen vor.

Neben einem ersten näheren Kennenlernen, hoffen wir, dass wir allen Teilnehmenden das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ in der Stadt Fulda näherbringen konnten. Nachdem die Koordinierungs- und Fachstelle dem Plenum die wichtigsten Förderkriterien vorgestellt hat, haben wir uns auch gemeinsam an der Erarbeitung und Gestaltung einiger Projektideen gewagt. Dabei durften einige der Anwesenden mit ihrem Projektideen ins Träumen geraten, während andere Teilnehmende eher sachlich oder wiederum andere der jeweiligen Gruppen kritisch auf die Projektideen blickten. Die angewandte Kreativtechnik, die wir in Kleingruppen erprobt haben, können Sie auch selbständig und als Einzelperson nutzen, um Ihre Ideen für ein Projekt aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Hier gehts zur Methode

Nach über einer Stunde intensiver Arbeit an den einzelnen Projektideen wurden diese dem Plenum vorgestellt. Dabei zeigte sich bereits ein breitgefächertes Repertoire an Ideen, die von den Organisation oder gar als Kooperation mit anderen Vereinen angegangen werden sollen. Unter anderem sollen im Förderjahr 2020 Zeitzeugengespräche, eine Näh-Werkstatt mit Geflüchteten, eine Dolmetscher-Fortbildung oder  ein Tanz-/Musik-Projekt stattfinden. So vielfältig wie die Ideen ist auch die Vereins- und Organisationslandschaft hier in Fulda, wie es sich auch bei der Projekt-Werkstatt gezeigt hat. Nähere Informationen zu den einzelnen Projekt-Ideen erhalten Sie gerne nach Kontaktaufnahme mit der Koordinierungs- und Fachstelle.

Deshalb freuen wir uns umso mehr, dass in einer so bunten und vielfältigen Stadt das gemeinsame Ziel des Bundesprogramms "Demokratie leben!" verfolgt wird, nämlich:

DEMOKRATIE FÖRDERN
VIELFALT GESTALTEN
EXTREMISMUS VORBEUGEN

Hier finden Sie zusätzliche Informationen zur Projekt-Werkstatt:

Präsentation zur Projektförderung

Öffentlichkeitsarbeit leicht gemacht

Die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie sagt Danke für Ihr Engagement in der Stadt Fulda und freut sich auf ein tolles Förderjahr 2020 mit Ihnen!

 


Neuer Programmflyer

Das Bundesprogramm Demokratie leben! geht in die zweite Förderperiode und hat dafür einen neuen Flyer herausgegeben.

Im Flyer finden Sie die wichtigsten Infos zum Bundesprogramm kurz und knapp zusammengefasst.

Auch die Schwerpunkte des Bundesprogramm wurden angepasst:

DEMOKRATIE FÖRDERN

VIELFALT GESTALTEN

EXTREMISMUS VORBEUGEN

Flyer Bundesprogramm Demokratie leben!

2019

Plakat-Wettbewerb "Vielfalt, Toleranz und Demokratie": Feierliche Ausstellungs-Eröffnung

Am Montag, den 16. September hatte die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda alle interessierten und engagierten Bürger*innen, Schulgruppen und Teilnehmer*innen des Plakat-Wettbewerbs zur feierlichen Ausstellungs-Eröffnung an der Richard-Müller-Schule eingeladen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs für Jugendgruppen und Schulklassen wurden bei der Partnerschaft für Demokratie insgesamt 23 Motive zum Thema "Vielfalt, Toleranz und Demokratie" eingereicht. Eine Jury bestehend aus Bürgermeister Dag Wehner, dem Fuldaer Jugendamt, dem Jugendforum, Mitgliedern des Begleitausschusses der Fuldaer Partnerschaft für Demokratie sowie dem Fuldaer Kunstverein hatte unter den insgesamt 23 Motiven die besten zehn ausgewählt. Alle Originalmotive können noch bis zum Beginn der Herbstferien in der Pausenhalle (A007) an der Richard-Müller-Schule angesehen werden. Am Samstag, den 14. September wurden bereits die drei besten Motive in zwei Altersklassen im Rahmen des Hessischen Familientags und der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche gekürt.

Ein weiteres Highlight wird die Präsentation der zehn besten Motive auf großen Werbeflächen (2,5 m x 3,5 m) sein, die von Bahnhof bis zum Rosengarten reichen. Diese sind vom 20. - 30. September in der Fuldaer Innenstadt zu sehen.

Bericht Osthessen-Zeitung

Bericht Osthessen-News


Erste lokale Demokratiekonferenz in Fulda

„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – Demokratie  braucht Engagement“, betonte am 06. April Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.

Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda bringt verschiedene Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik an einen Tisch, um gemeinsam strategisch gegen Rechtsextremismus, Gewalt und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Nur durch die Unterstützung der Fuldaer Zivilgesellschaft kann die Partnerschaft etwas bewegen und zu einem guten Miteinander in Fulda beitragen.

Als Auftakt zum gemeinsamen Austausch diente die in diesem Jahr erstmalig stattfindende Demokratiekonferenz, die am 06. April im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg stattfand. Mit rund 80 Teilnehmer*innen konnte diese Veranstaltung als Erfolg verbucht werden. Durch die Unterstützung und Mitwirkung der Beteiligten konnten erste Ziele ausgemacht werden, mit denen sich die Partnerschaft für Demokratie in Zukunft intensiver befassen wird.

Für ein gutes Miteinander vor Ort ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, damit sich Menschen begegnen, Meinungen austauschen und gemeinsam Projekte verwirklichen können, die einen Beitrag zu einer lebendigen Stadtgesellschaft leisten. Die Demokratiekonferenz, die jährlich stattfinden wird, soll Gelegenheit zu einem Dialog bieten und konnte diesen Dialog bereits in diesem Jahr durch die Workshop- und Thementisch-Angebote anstoßen. Hitzige, aber sachliche Diskussionen zu Themen wie Diskriminierung im Alltag, Jugendförderung oder die Sensibilisierung der Gesellschaft zu rassistischen und rechtsextremen Einstellungen fanden hier einen Raum. Wichtig war Ihnen als Teilnehmende, die Probleme selbst anzugehen, Verantwortung zu übernehmen und bereits Lösungsansätze und Strategien zu entwickeln, die noch in diesem Jahr durch Projekte mit Hilfe der Fördermittel von 30.000 Euro in Fulda umgesetzt werden können. Weitere 7.000 Euro werden der Jugendbeteiligung zugute kommen.

Wir danken Ihnen recht herzlich für die Teilnahme und das Mitwirken. Insbesondere danken wir der Bildungsstätte Anne Frank, der Roten Linie, dem Mobilen Beratungsteam und Response für die Unterstützung bei den Workshops und dem Thementisch. Mit ihnen konnte die Fuldaer Partnerschaft für Demokratie Ansprechpartner gewinnen und Hilfestellungen erfahren, die auch in Zukunft Anlaufstelle für unsere Partnerschaft  sein kann.

Bericht Fuldaer Zeitung vom 09. April 2019