Jetzt bis zum 11. Februar mit eigenem Projekt bewerben!

Partnerschaft für Demokratie Fulda sucht Projektträger*innen

Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda unterstützt lokale Projekte für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auch mit Geld. Der Aktions- und Initiativfond ist ein Fördertopf mit rund 90.000€. Ab sofort können Fuldaer Vereine, Organisationen oder Initiativen bis zu 10.000  aus diesem Topf beantragen, um Projekte umzusetzen.

Themenschwerpunkte der Projekte können sein:

  • Diskriminierung von Menschen mit Behinderung (auch Ableismus)
  • Judenfeindlichkeit (auch Antisemitismus)
  • Feindschaft gegenüber Roma, Sinti (auch Antiziganismus)
  • (Alltags-)Rassismus
  • Frauenfeindlichkeit (auch Sexismus)
  • Homo- und Transfeindlichkeit
  • Partizipation von Jugendorganisationen und Migrantenselbstorganisationen
  • rechte (Denk-)Strukturen
  • religiöser Extremismus
  • Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Kooperationsprojekte, die Bündnisse stärken, sind besonders willkommen, zum Beispiel:

  • zwischen verschiedenen Minderheitsgruppen
  • zwischen kleinen Initiativen und etablierten Einrichtungen
  • zwischen Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen, aber (bisher) eher nebeneinander her, statt miteinander arbeiten.

Für die Projektbewerbung brauchen Sie das Formular zur Interessensbekundung. Das können Sie bis zum 11. Februar 2020 und bei der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie einreichen.

Vollständige Ausschreibung

Interessenbekundung (Antragsformular)

Offene Sprechstunde der Partnerschaft für Demokratie

Dienstags von 16:00 - 17:00 Uhr ohne Voranmeldung.
Während der Sprechstunde ist die Koordinierungs- und Fachstelle telefonisch nicht zu erreichen.

Termine

Koordinierungs- und Fachstelle
Einladung zur Projekt-Werkstatt

unsere Planungen für das kommende Förderjahr sind schon in vollem Gange. Ihre auch? Im Januar werden die Fördermittel des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ für das Jahr 2020 erneut von uns ausgeschrieben und Sie können sich mit Ihren Projekt um Fördergelder bewerben.

Um Ihnen die Planung von der Idee bis zum erfolgreichen Projekt so einfach wie möglich zu gestalten, bieten wir am Montag, den 27. Januar eine Projekt-Werkstatt für Sie an.

Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie Fördergelder beantragen und wie Sie ihr Projekt erfolgreich bewerben können.

Außerdem stellen wir Ihnen vor, wie Sie sich auf unserer Webseite zurechtfinden, um alle wichtigen Dokumente finden zu können.

Sie haben noch keine konkrete Idee? Das ist auch kein Problem. Wir wollen uns an diesem Tag besser kennenlernen und vielleicht entstehen ja neue Kooperationen und gemeinsame Projekte.

 

Veranstaltungs-Flyer

 

Geförderte Projekte

 

 

 


Begleitausschuss
Mittwoch 19. Februar 2020 17:00 Uhr  Begleitausschuss-Sitzung

im Kurfürstenzimmer des Stadtschlosses

 

 

Jugendforum
Samstag 18. Januar 2020 14:00 Uhr Jugendforum

Treffpunkt: in der "Zitrone", Zitronenmannsgässchen 2, 36037 Fulda.

 


Weitere Veranstaltungshinweise
21. November 2019 - 19. Januar 2020: Sonderausstellung "Ein Selfie mit...historischen Fuldaer Migranten"  im Vonderau Museum

Eine interaktive Ausstellung von und mit jungen Menschen der Freiherr-vom-Stein-Schule, der Winfriedschule und der Heinrich-von-Bibra-Schule in einer Welt der Diversität in Zusammenarbeit mit der Fachstelle Integration und Inklusion der Stadt Fulda und dem Staatlichen Schulamt Fulda. Die Ausstellungseröffnung findet am 20. November um 18:00 Uhr statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Das Bundesprogramm Demokratie leben! geht in die zweite Förderperiode und hat dafür einen neuen Flyer herausgegeben.

Im Flyer finden Sie die wichtigsten Infos zum Bundesprogramm kurz und knapp zusammengefasst.

Auch die Schwerpunkte des Bundesprogramm wurden angepasst:

DEMOKRATIE FÖRDERN

VIELFALT GESTALTEN

EXTREMISMUS VORBEUGEN

Flyer Bundesprogramm Demokratie leben!

Aktuelles

 

Plakat-Wettbewerb "Vielfalt, Toleranz und Demokratie": Feierliche Ausstellungs-Eröffnung

Am Montag, den 16. September hatte die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda alle interessierten und engagierten Bürger*innen, Schulgruppen und Teilnehmer*innen des Plakat-Wettbewerbs zur feierlichen Ausstellungs-Eröffnung an der Richard-Müller-Schule eingeladen.

Im Rahmen eines Wettbewerbs für Jugendgruppen und Schulklassen wurden bei der Partnerschaft für Demokratie insgesamt 23 Motive zum Thema "Vielfalt, Toleranz und Demokratie" eingereicht. Eine Jury bestehend aus Bürgermeister Dag Wehner, dem Fuldaer Jugendamt, dem Jugendforum, Mitgliedern des Begleitausschusses der Fuldaer Partnerschaft für Demokratie sowie dem Fuldaer Kunstverein hatte unter den insgesamt 23 Motiven die besten zehn ausgewählt. Alle Originalmotive können noch bis zum Beginn der Herbstferien in der Pausenhalle (A007) an der Richard-Müller-Schule angesehen werden. Am Samstag, den 14. September wurden bereits die drei besten Motive in zwei Altersklassen im Rahmen des Hessischen Familientags und der Auftaktveranstaltung der Interkulturellen Woche gekürt.

Ein weiteres Highlight wird die Präsentation der zehn besten Motive auf großen Werbeflächen (2,5 m x 3,5 m) sein, die von Bahnhof bis zum Rosengarten reichen. Diese sind vom 20. - 30. September in der Fuldaer Innenstadt zu sehen.

 

Bericht Osthessen-Zeitung

 

Bericht Osthessen-News

 

 


OB Dr. Wingenfeld unterstützt Aufruf der Stadt Kassel für eine Kundgebung für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit

Die Stadt Kassel ruft vor dem Hintergrund des mutmaßlichen Mordes an Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke alle Menschen in der Region Nord- und Osthessen zu einer Kundgebung für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und Weltoffenheit auf. Sie findet statt am Donnerstag, 27. Juni 2019, um 17 Uhr, vor dem Regierungspräsidium, Am Alten Stadtschloss 1, Kassel. OB Dr. Wingenfeld unterstützt diesen Aufruf.

Bericht Osthessen-News vom 28. Juni 2019

 

Erste lokale Demokratiekonferenz in Fulda

„Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – Demokratie  braucht Engagement“, betonte am 06. April Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld.

Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda bringt verschiedene Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik an einen Tisch, um gemeinsam strategisch gegen Rechtsextremismus, Gewalt und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vorzugehen. Nur durch die Unterstützung der Fuldaer Zivilgesellschaft kann die Partnerschaft etwas bewegen und zu einem guten Miteinander in Fulda beitragen.

Als Auftakt zum gemeinsamen Austausch diente die in diesem Jahr erstmalig stattfindende Demokratiekonferenz, die am 06. April im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg stattfand. Mit rund 80 Teilnehmer*innen konnte diese Veranstaltung als Erfolg verbucht werden. Durch die Unterstützung und Mitwirkung der Beteiligten konnten erste Ziele ausgemacht werden, mit denen sich die Partnerschaft für Demokratie in Zukunft intensiver befassen wird.

Für ein gutes Miteinander vor Ort ist es wichtig, einen Raum zu schaffen, damit sich Menschen begegnen, Meinungen austauschen und gemeinsam Projekte verwirklichen können, die einen Beitrag zu einer lebendigen Stadtgesellschaft leisten. Die Demokratiekonferenz, die jährlich stattfinden wird, soll Gelegenheit zu einem Dialog bieten und konnte diesen Dialog bereits in diesem Jahr durch die Workshop- und Thementisch-Angebote anstoßen. Hitzige, aber sachliche Diskussionen zu Themen wie Diskriminierung im Alltag, Jugendförderung oder die Sensibilisierung der Gesellschaft zu rassistischen und rechtsextremen Einstellungen fanden hier einen Raum. Wichtig war Ihnen als Teilnehmende, die Probleme selbst anzugehen, Verantwortung zu übernehmen und bereits Lösungsansätze und Strategien zu entwickeln, die noch in diesem Jahr durch Projekte mit Hilfe der Fördermittel von 30.000 Euro in Fulda umgesetzt werden können. Weitere 7.000 Euro werden der Jugendbeteiligung zugute kommen.

Wir danken Ihnen recht herzlich für die Teilnahme und das Mitwirken. Insbesondere danken wir der Bildungsstätte Anne Frank, der Roten Linie, dem Mobilen Beratungsteam und Response für die Unterstützung bei den Workshops und dem Thementisch. Mit ihnen konnte die Fuldaer Partnerschaft für Demokratie Ansprechpartner gewinnen und Hilfestellungen erfahren, die auch in Zukunft Anlaufstelle für unsere Partnerschaft  sein kann.

Bericht Fuldaer Zeitung vom 09. April 2019