Vonderau Museum wieder geöffnet

Das Vonderau Museum hat wieder für Einzelbesucher und Kleingruppen bis 10 Personen geöffnet. In den Museumsräumen darf sich nur eine begrenzte Anzahl an Personen aufhalten. Gruppenbuchungen und Führungen sind für Kleingruppen wieder möglich. Veranstaltungen wie die MuseumsGespräche, Kuratoren- und Künstlerführungen finden wieder statt. Bitte informieren Sie sich unter VERANSTALTUNGEN, ob Voranmeldungen für diese erforderlich sind. Anmeldungen unter Tel. 0661 - 102 3210.
Bei Veranstaltungen ab einer bestimmten Teilnehmerzahl muss eine Liste mit den Kontaktdaten der Besucher unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen geführt werden.

In den Museumsräumen gelten Mund-Nasen-Schutz-Pflicht und wichtige Hygiene- und Abstandsregeln.

Aktuell

Noch mal leben. Eine Ausstellung über das Sterben

Noch mal leben. Eine Ausstellung über das Sterben
Fotos: Walter Schels. Texte: Beate Lakotta

In Kooperation mit dem Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V.


18. September bis 22. November 2020

Eintritt: 2,00 €

Der Fotograf Walter Schels, einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotografen, und die Journalistin Beate Lakotta baten unheilbar Kranke, sie in ihren letzten Tagen begleiten zu dürfen. Die meisten der Porträtierten haben ihre letzte Zeit in einem Hospiz verbracht. Aus diesen Begegnungen entstanden einfühlsame Porträts von Menschen, die sich ihrer Nähe zum Tod sehr bewusst waren. Die großformatigen Schwarz-Weiß-Fotografien zeigen alte und junge Menschen, kurz vor und unmittelbar nach ihrem Tod. Die Doppelporträts strahlen jene Ruhe aus, die man braucht, um sich mit dem Sterben und der eigenen Sterblichkeit beschäftigen zu können. Es entstanden berührende Bilder, die nicht nur betroffen, sondern auch hoffnungsvoll darüber machen, wie man die letzten Tage im Leben bewusst leben kann. Die Ausstellung berichtet von den Erfahrungen, Ängsten und Hoffnungen der Sterbenden und lässt sie noch einmal zu Wort kommen.

Flyer zur Austellung (2-seitige pdf-Datei. 1 Mb)

Weitere Informationen zur Ausstellung ->


Der Haimberg – Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg

Bis 31. Oktober 2020

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender,
inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen.

Weitere Informationen zur Ausstellung ->

Vorschau

Weihnachtskrippen - 90 Jahre Fuldaer Krippenfreunde e.V.

Weihnachtskrippen - 90 Jahre Fuldaer Krippenfreunde e.V.

Eröffnung: Sonntag, 29. November 2020, 14.00 Uhr
29. November 2020 bis 10. Januar 2021

Eintritt: 2,00 €

Die Krippenausstellung zeigt eine große Auswahl verschiedener Krippen aus dem Besitz der Mitglieder des Vereins Fuldaer Krippenfreunde e.V. Höhepunkt der diesjährigen Ausstellung ist die große Barockkrippe von Norbert Tuffek, die mit derzeit 300 Figuren von 55 cm Größe mehrere biblische Szenen abbildet. Viele der bekleideten Gliederfiguren sind als Porträtfiguren gestaltet. Bei den heiligen Personen und den Königen und ihrem Gefolge ist die Kleidung an barocken Vorbildern orientiert. Die Figuren des Volkes sind zumeist in mittelfränkischer Tracht gekleidet.

Der Krippenzyklus präsentiert in zwölf Bildern die Verkündigung an Maria, Maria bei Elisabeth, Maria durch ein Dornwald ging, die Herbergssuche, die Heilige Nacht mit Anbetung der Engel, die Anbetung der Hirten und Könige, die Beschneidung Jesu, Darstellung im Tempel, die Flucht nach Ägypten, das Haus Nazaret, den zwölfjährigen Jesus im Tempel sowie die Hochzeit zu Kanaan.

Archiv Austellungen

Oliver Estavillo - Die Retrospektive

5. Mai bis 23. August 2020

In seiner Retrospektive im Vonderau Museum zeigt der 1964 in Fulda geborene Künstler Oliver Estavillo eine umfassende Schau seiner künstlerischen Entwicklung seit den frühen 1980er Jahren bis heute.

Anhand von frühen Zeichnungen, Aquarellen, vor allem aber Ölbildern aus den letzten Jahrzehnten wird dem Publikum sehr anschaulich der Weg des jungen Malers bis hin zum heute bekannten, international ausstellenden, erfolgreichen Künstler aufgezeigt.

Dies ist die bisher umfangreichste Einzelausstellung unter den zahlreichen Ausstellungen Estavillos.


Die berühmtesten Porzellangruppen aus Fulda - Die Sammlung Prof. E. Hertel

17. Dezember 2019 bis 29. März 2020

Ein Klarinettenspieler aus der Serie „Fuldaer Hofkapelle“, strahlend weiß mit Gold, ein galantes Paar bei der Morgentoilette, drei Äpfel pflückende Kinder in buntem Gewand, ein
Jägerpaar mit Hund und zahlreiche weitere kleine Vertreter der Fuldaer Porzellankunst haben dank der großzügigen Dauerleihgabe von Prof. E. Hertel und des Engagements der
 „Freunde des Museums Fulda e.V.“ den Weg zurück an ihren Herstellungsort gefunden.

Ort: Dauerausstellung Kulturgeschichte, Kloster- und Landesherrschaft


Kunst im Quadrat - Querschnitt 2020 des Kunstvereins Fulda

11. Februar bis 15. April 2020

Die Mitglieder des Kunstvereins Fulda, die ihr Jahresthema im Vorfeld demokratisch bestimmen, haben sich die nicht leichte Aufgabe der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Format des Quadrats gestellt und widmen sich ihr in wie immer vielfältigen medialen und konzeptuellen Herangehensweisen.


Ein Selfie mit... historischen Fuldaer Migranten

Eine interaktive Ausstellung von und mit jungen Menschen in einer Welt der Diversität

21. November 2019 bis 19. Januar 2020

Das Thema Migration ist in aller Munde, obwohl es – ebenso wie die Selfie-Kultur – nichts Neues ist. Zuwanderung und Abwanderung gab es zu allen Zeiten, auch in Fulda. Auch Selfies sind als Kunstwerke nichts Neues: Albrecht Dürer malte sich selbst bereits um das Jahr 1500 und Rembrandt liebte die Selbstdarstellung und malte sich selbst etwa 80 Mal. Der chinesische Künstler Ai Weiwei zeigte 2009 per Selfie der Welt die Spuren seiner politischen Verfolgung.

Die Schülerinnen und Schüler sind da abgeholt worden, wo sie stehen, und zwar in deren täglicher Selfie-Welt, um auf diese Weise die Jugendlichen einen neuen Blick auf - das alle Menschen angehende - Thema Migration werfen zu lassen.

Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer haben die Jugendlichen erst einmal auf Entdeckungstour geschickt, sich mit historischen Migranten Fuldas zu beschäftigen und mehr über deren Leben zu erfahren. Die Jugendlichen haben dann gemeinsam ausgearbeitet, wie sie die von ihnen ausgewählten Migranten künstlerisch umsetzen können, damit diese Kunstwerke in der Museumsausstellung wieder Selfie-tauglich zum Einsatz kommen können. Die Kunstwerke der Jugendlichen werden in der Malerei-Dauerausstellung präsentiert. Dort gibt es eine Selfie-Wand, an der man seine in der Ausstellung gemachten Polaroid-Selfies aufhängen und die eigenen Erfahrungen und Begegnungen mit Migranten als Post-it-Notizen anpinnen kann. Außerdem gibt es eine Relax- und Lese-Ecke zum Thema Migration.

Wir bedanken uns bei den

  • 25 Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c der Winfriedschule mit ihrer Kunstlehrerin Ursula Feling und Deutschlehrerin Franziska Weber,
  • 15 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 11 und 17 Jahren des Kunstkurses der Schülerakademie Fulda von Werner Döppner,
  • 30 Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a der Heinrich-von-Bibra-Schule mit ihrer Kunstlehrerin Hana Blahova und den
  • 20 Schülerinnen und Schülern des Oberstufen-Leistungskurses Kunst an der Freiherr-vom-Stein-Schule mit ihrer Kursleiterin Caren Zimmermann.

Dank geht auch an unsere Förderer und Unterstützer: das Amt für Jugend und Familie mit der Fachstelle für Integration und Inklusion, die Hochschul-, Landes- und Stadt-Bibliothek Fulda für die Bücher in der Lese-Ecke und an Frau Irene Höfert aus dem Stadtarchiv für die zahlreichen historischen Fotos und Daten von Migranten.


Loheland 100 - Gelebte Visionen für eine neue Welt

Eine Ausstellung des Vonderau Museums in Kooperation mit dem Archiv der Loheland-Stiftung

27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ wird zu ihrem 100. Geburtstag und im Kontext zum Bauhaus-Jubiläums erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933.

1919 wurde die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ von Hedwig von Rohden (1890-1987) und Louise Langgaard (1883-1974) als Schul- und Siedlungsexperiment in Künzell bei Fulda gegründet. Als Ausbildungsstätte für Gymnastik und Tanz setzte diese stets durch Frauen geführte private Bildungseinrichtung wie das Bauhaus auf die Einheit der künstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden Werkstätten wie die Handweberei, Schneiderei, Schreinerei, Drechslerei, Töpferei und die Lederwerkstatt aufgebaut, die mit ihren herausragenden Gestaltungsergebnissen auch zum materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.

Loheland und das Bauhaus gingen gleichermaßen aus den europäischen Reformbewegungen hervor, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Antworten auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Welt suchten. Vor diesem Hintergrund wird die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ zu ihrem 100. Geburtstag im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Fokus liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933, die mit etwa 800 Exponaten aus den fünf Werkstätten sowie der Lichtbildwerkstatt präsentiert wird.

Die umfangreichen Sammlungen im Archiv der Loheland-Stiftung ermöglichen es, erstmals alle Facetten Lohelands zu präsentieren und erlebbar werden zu lassen. Körperbildung, Gymnastik, Tanz, Theater und Musik waren das Herz Lohelands. Für den Ausdruckstanz, der bis 1923 zentraler Teil der Ausbildung war, sind von Studentinnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden originalgetreue Tanzkostüme für die Ausstellung angefertigt worden. Die selbst komponierte Musik zu den Tänzen ist durch Studenten der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar eingespielt worden. Aus den 1920er Jahren wurden Filmaufnahmen entdeckt, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Flyer zum Download

Weitere Informationen zum Archiv der Loheland-Stiftung

Weitere Informationen zum Bauhaus-Jubiläum 2019


Wo gibt es denn hier Vulkane? Spurensuche im Vogelsberg

Eine Ausstellung der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V.


15. September bis 31. Dezember 2019

Ist man heute im Vogelsberg mit seinen grünen Wiesen und Wäldern unterwegs, ist kaum etwas von seiner „heißen Erdgeschichte“ zu erahnen. Die Bilder der Foto-Ausstellung „Wo gibt’s denn hier Vulkane?“ zeigen dagegen Orte, wo die vulkanische Vergangenheit noch erkennbar ist. Felsen, ehemalige und noch aktive Steinbrüche, eine kleine Baugrube und ein historischer Keller verdeutlichen als Geotope auch nach vielen Millionen Jahren noch unterschiedliche Aspekte des Vulkanismus.

Auf ihren Exkursionen haben Mitglieder der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. (DVG) in Fotos festgehalten, was sie bei ihrer „Spurensuche“ gefunden haben. In einem Begleitheft werden die Fotos kurz erläutert, die in einzelnen Kapiteln zu Lavaströmen, Schloten und verschiedenen Arten explosiver Ausbrüche von Vulkanen zusammengestellt sind. Beschreibungen und Bilder aus heute aktiven Vulkangebieten leiten die Kapitel ein, so dass sich im Vergleich ein gut verständlicher Eindruck vom Vulkangebiet Vogelsberg ergibt.

Das Begleitheft zur Ausstellung ist zum Preis von 5,00 € an der Museumskasse erhältlich.


Fulda handelt. Fulda prägt. 1000 JAHRE MÜNZ-, MARKT- UND ZOLLRECHT

Ausstellung zum Stadtjubiläum 1275 Jahre Fulda

 

13. März 2019 bis 4. August 2019

 

Um das am 12. März 744 im Auftrag des Bonifatius gegründete Kloster Fulda entstanden schon bald Siedlungen von Handwerkern und Kaufleuten. Für die südöstlich gelegene Siedlung erhielt Abt Richard von Kaiser Heinrich im Jahr 1019 das Münz-, Markt- und Zollrecht verliehen. In Fulda konnten nun Märkte abgehalten werden, Zölle für ein- und ausgeführte Waren erhoben und Münzen mit eigenem Bild und Wert geprägt werden.
Die Ausstellung verfolgt die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Wandel der Zeit von der handwerklichen Fertigung bis hin zur industriellen Produktion heute.

Der Katalog zur Jubiläumsausstellung ist zum Preis von 29,95 € an der Museumskasse erhältlich.


Junger Kunstkreis Fulda

Aufbruch in die Nachkriegsmoderne: Die Druckgraphik


17. November 2018 bis 7. Juli 2019
 

Im November 2018 jährt sich die Gründung des Jungen Kunstkreises Fulda (JuKu) zum 60sten Mal. Der Junge Kunstkreis, 1958 gegründet, löste sich 1973 wieder auf. Aus diesem Kreis sind namhafte Künstler wie Franz Erhard Walther, Karlfried Staubach, Verena Pfisterer, Rudolf Kubesch, Alexander Deisenroth, Oswald Pejas u.a. hervorgegangen sowie zahlreiche Kunsterzieher, die Generationen von Schülern geprägt haben.

Weniger bekannt sind die Aktivitäten rund um den dazugehörigen „Grafikring“ und deren künstlerische Drucke, die zur Finanzierung des Galeriebetriebs entstanden. Diese Grafiken und rund 60 Ausstellungskataloge, Einladungskarten und Plakate, die ebenfalls in künstlerischen Drucktechniken entstanden werden dem Besuchern erstmals in einer Ausstellung präsentiert.

Auf Initiative von Dr. Carlo Burschel ist ein Katalog erschienen, der zum Preis von 44,00 € an der Museumskasse erhältlich ist. Die Gestaltung von Buch und Plakat oblag Franz Erhard Walther.


Querschnitt 2018 des Kunstvereins Fulda e.V. zum Thema Chaos

6. November bis 16. Dezember 2018
 

Die Querschnitt-Ausstellung des Kunstvereins Fulda ist bereits eine feste Einrichtung im Vonderau Museum. „Chaos“ heißt das diesjährige Thema, mit dem sich ca. 80 Mitglieder des Kunstvereins Fulda auseinandergesetzt haben. Ebenso facettenreich wie die zahlreichen Assoziationen, die dieses Thema weckt, gestaltet sich auch die Ausstellung mit den kreativen Umsetzungen der Künstlerinnen und Künstler, die eine große Bandbreite an Techniken und Medien zum Einsatz gebracht haben.

Onlinebericht von Traudi Schlitt für osthessen-news vom 7.11.2018 über die Ausstellungseröffnung:

Zum 30-jährigen Jubiläum: Ausstellung des Kunstvereins im Vonderaumuseum


Drei Lebenswege – Drei Frauen des jungen Kunstkreises Fulda

7. September bis 21. Oktober 2018

Die drei befreundeten Künstlerinnen Gertraut Fuchs (Gerhart), Ellinor Giebel (Jahn) und Bärbel Zielke (Stückradt-Nikutta) haben die Anfangszeit des Jungen Kunstkreises Fulda hautnah miterlebt. Ihre Lebenswege führten dann aus Fulda heraus, in die Welt und nach 60 Jahren wieder zurück nach Fulda, wo sie auf Anregung des international renommierten Künstlers Franz Erhard Walther ihre unterschiedlichen Lebenswege in Gemälden, Zeichnungen, Textilarbeiten und Skulpturen präsentieren. 

 

Begleitet wird die Ausstellung von einer kleinen Broschüre, die zum Preis von 8,50 € an der Museumskasse erworben werden kann.  

 


Andrea(s) Gallasini (1681-1766): Vom Stuckateur zum fürstlichen Baumeister in Fulda

15. Mai bis 19. August 2018

 

In der Reihe „Berühmte Architekten in Fulda“ wird nach Johann Dientzenhofer und Sep Ruf die Sonderausstellung über den Barockbaumeister Andrea(s) Gallasini (1681-1766) präsentiert. 

Der 1681 in Lugano geborene Gallasini begann seine Laufbahn als Stuckateur und stieg bereits 1715 zum fürstlich-waldeckschen Bauinspektor auf. Im Jahre 1720 trat er in Fulda im Amt des Bauinspektors in Erscheinung und avancierte 1728 für rund 30 Jahre zum fürstlichen Baumeister. Zahlreiche Sakralbauten und repräsentative städtische Großbauten prägen bis heute das Gesicht der Residenzstadt Fulda. Auch auf dem Land errichtete Gallasini eine Vielzahl von Kirchen und Prachtbauten. Die Ausstellung zeigt originale Entwürfe und Pläne sowie fotografische Aufnahmen und Schaubilder. 

Der zur Sonderausstellung erschienene Katalog ist zum Preis von 24,95 Euro an der Museumskasse erhältlich.


"I'm Not There" - Bob Dylan Ausstellung

28. April bis 13. Mai 2018

Bob Dylan wird verehrt als Singer-Songwriter und bewundert als Nobelpreisträger für Literatur. „I’m Not There“ zeigt in Bild umgesetzte Dylan-Songs: Lieder werden Leinwand! Dylan selbst wird nicht erwartet. Schließlich war er noch nie da, wo ihn die Leute haben wollten. Aber seine Songs sind da und quicklebendig. Künstler aus der Region Fulda stellen aus, Künstler aus Hessen sind dabei, wie Michael Apitz, der Zeichner der Spätlesereiter Comics. Aus ganz Deutschland malen u.a. Bernd Lehmann aus der Lüneburger Heide, Renate Matzke aus Lindau oder MiHo aus Thüringen. Die Pop-Art-Ikone James F. Gill beteiligt sich mit einem Portrait und der „Tabaluga-Zeichner“ Helme Heine steuert zwei eigens für „I’m Not There“ entstandene Werke bei.

Zentraler Ort der Ausstellung ist das Vonderau Museum. Weitere Orte sind die Galerie vor den Spiegelsälen im Stadtschloss und fünf private Galerien.

Weitere Informationen unter: www.fulda-trifft-dylan.de


Weihnachtskrippen der Fuldaer Krippenfreunde e.V.

25. November 2017 bis 7. Januar 2018
 

In der diesjährigen Advents- und Weihnachtszeit präsentiert diese Ausstellung Krippen aus der Region Fulda oder mit der Region in Bezug stehende Krippen. Die Präsentation im Vonderau Museum Fulda ist in diesem Jahr Teil des Rhöner Krippenwegs (www.rhoener-krippenweg.de).