Aktuell

Kunst im Quadrat - Querschnitt 2020 des Kunstvereins Fulda

Eröffnung: Sonntag, 9. Februar 2020, 14.00 Uhr
11. Februar bis 5. April 2020

Die Mitglieder des Kunstvereins Fulda, die ihr Jahresthema im Vorfeld demokratisch bestimmen, haben sich die nicht leichte Aufgabe der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Format des Quadrats gestellt und widmen sich ihr in wie immer vielfältigen medialen und konzeptuellen Herangehensweisen.

Weitere Informationen


Die berühmtesten Porzellangruppen aus Fulda - Die Sammlung Prof. E. Hertel

VERLÄNGERT bis 29. März 2020
Ausstellung im Museumseintritt Kulturgeschichte inbegriffen

Ein Klarinettenspieler aus der Serie „Fuldaer Hofkapelle“, strahlend weiß mit Gold, ein galantes Paar bei der Morgentoilette, drei Äpfel pflückende Kinder in buntem Gewand, ein
Jägerpaar mit Hund und zahlreiche weitere kleine Vertreter der Fuldaer Porzellankunst haben dank der großzügigen Dauerleihgabe von Prof. E. Hertel und des Engagements der
 „Freunde des Museums Fulda e.V.“ den Weg zurück an ihren Herstellungsort gefunden.

Ort: Dauerausstellung Kulturgeschichte, Kloster- und Landesherrschaft

Vorschau

Der Haimberg – Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg

Eröffnung: Mittwoch, 11. März 2020, 19.00 Uhr
12. März bis 17. Mai 2020
Ausstellung im Museumseintritt inbegriffen

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender,
inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen.


Oliver Estavillo – Die Retrospektive

Eröffnung: Mittwoch, 29. April 2020, 19.00 Uhr
30. April bis 23. Juni 2020

In seiner Retrospektive im Vonderau Museum zeigt der 1964 in Fulda geborene Künstler Oliver Estavillo eine umfassende Schau seiner künstlerischen Entwicklung seit den frühen 1980er Jahren bis heute. Anhand von frühen Zeichnungen, Aquarellen, vor allem aber Ölbildern aus den letzten Jahrzehnten wird dem Publikum sehr anschaulich der Weg des jungen Malers bis hin zum heute bekannten, international ausstellenden, erfolgreichen Künstler aufgezeigt.

Zur Homepage von Oliver Estavillo

Archiv Austellungen

Eine interaktive Ausstellung von und mit jungen Menschen in einer Welt der Diversität

Eröffnung: Mittwoch, 20. November 2019 um 18.00 Uhr
21. November 2019 bis 19. Januar 2020

Das Thema Migration ist in aller Munde, obwohl es - ebenso wie die Selfie-Kultur – nichts Neues ist. Zuwanderung und Abwanderung gab es zu allen Zeiten, auch in Fulda. Auch Selfies sind als Kunstwerke nichts Neues: Albrecht Dürer malte sich selbst bereits um das Jahr 1500 und Rembrandt liebte die Selbstdarstellung und malte sich selbst etwa 80 Mal. Der chinesische Künstler Ai Weiwei zeigte 2009 per Selfie der Welt die Spuren seiner politischen Verfolgung.

Die Schülerinnen und Schüler sind da abgeholt worden, wo sie stehen, und zwar in deren täglicher Selfie-Welt, um auf diese Weise die Jugendlichen einen neuen Blick auf - das alle Menschen angehende - Thema Migration werfen lassen ...

Die betreuenden Lehrer*innen haben die Jugendlichen erst einmal auf Entdeckungstour geschickt, sich mit historischen Migranten Fuldas zu beschäftigen und mehr über deren Leben zu erfahren. Die Jugendlichen haben dann gemeinsam ausgearbeitet, wie sie die von ihnen ausgewählten Migranten künstlerisch umsetzen können, damit diese Kunstwerke in der Museumsausstellung wieder Selfie-tauglich zum Einsatz kommen können. Die Kunstwerke der Jugendlichen werden in der Malerei-Dauerausstellung präsentiert. Dort gibt es eine Selfie-Wand, an der man seine in der Ausstellung gemachten Polaroid-Selfies aufhängen und die eigenen Erfahrungen und Begegnungen mit Migranten als Post-it-Notizen anpinnen kann. Außerdem gibt es eine Relax- und Lese-Ecke zum Thema Migration.

Wir bedanken uns bei den

25 SchülerInnen der Kl. 6c der Winfriedschule mit ihrer Kunstlehrerin Ursula Feling + Deutschlehrerin Franziska Weber,

15 SchülerInnen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren des Kunstkurses der Schülerakademie Fulda von Werner Döppner,

30 SchülerInnen der Kl. 9a der Heinrich-von-Bibra-Schule mit ihrer Kunstlehrerin Hana Blahova und den

20 SchülerInnen des Oberstufen-Leistungskurses Kunst an der Freiherr-vom-Stein-Schule mit ihrer Kursleiterin Caren Zimmermann.

Dank geht auch an unsere Förderer + Unterstützer:

Amt für Jugend und Familie mit der Fachstelle für Integration und Inklusion, die Hochschul-, Landes- und Stadt-Bibliothek für die Bücher in der Lese-Ecke und an Frau Höfert aus dem Stadtarchiv für die zahlreichen historischen Fotos und Daten von Migranten.

Eintritt frei!


Loheland 100 - Gelebte Visionen für eine neue Welt

Eine Ausstellung des Vonderau Museums in Kooperation mit dem Archiv der Loheland-Stiftung
Eröffnung: Donnerstag, 26. September 2019 um 18.00 Uhr
27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ wird zu ihrem 100. Geburtstag und im Kontext zum Bauhaus-Jubiläums erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933.

1919 wurde die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ von Hedwig von Rohden (1890-1987) und Louise Langgaard (1883-1974) als Schul- und Siedlungsexperiment in Künzell bei Fulda gegründet. Als Ausbildungsstätte für Gymnastik und Tanz setzte diese stets durch Frauen geführte private Bildungseinrichtung wie das Bauhaus auf die Einheit der künstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden Werkstätten wie die Handweberei, Schneiderei, Schreinerei, Drechslerei, Töpferei und die Lederwerkstatt aufgebaut, die mit ihren herausragenden Gestaltungsergebnissen auch zum materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.

Loheland und das Bauhaus gingen gleichermaßen aus den europäischen Reformbewegungen hervor, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Antworten auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Welt suchten. Vor diesem Hintergrund wird die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ zu ihrem 100. Geburtstag im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Fokus liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933, die mit etwa 800 Exponaten aus den fünf Werkstätten sowie der Lichtbildwerkstatt präsentiert wird.

Die umfangreichen Sammlungen im Archiv der Loheland-Stiftung ermöglichen es, erstmals alle Facetten Lohelands zu präsentieren und erlebbar werden zu lassen. Körperbildung, Gymnastik, Tanz, Theater und Musik waren das Herz Lohelands. Für den Ausdruckstanz, der bis 1923 zentraler Teil der Ausbildung war, sind von Studentinnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden originalgetreue Tanzkostüme für die Ausstellung angefertigt worden. Die selbst komponierte Musik zu den Tänzen ist durch Studenten der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar eingespielt worden. Aus den 1920er Jahren wurden Filmaufnahmen entdeckt, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Eintritt: 3,00 €

Flyer zum Download

Weitere Informationen zum Archiv der Loheland-Stiftung

Weitere Informationen zum Bauhaus-Jubiläum 2019


Spurensuche im Vogelsberg

Eine Ausstellung der Sektion Vogelsberg
der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V.

15. September 2019 (Tag des Geotops) VERLÄNGERT BIS 31. Dezember 2019

Ist man heute im Vogelsberg mit seinen grünen Wiesen und Wäldern unterwegs, ist kaum etwas von seiner „heißen Erdgeschichte“ zu erahnen. Die Bilder der Foto-Ausstellung „Wo gibt’s denn hier Vulkane?“ zeigen dagegen Orte, wo die vulkanische Vergangenheit noch erkennbar ist. Felsen, ehemalige und noch aktive Steinbrüche, eine kleine Baugrube und ein historischer Keller verdeutlichen als Geotope auch nach vielen Millionen Jahren noch unterschiedliche Aspekte des Vulkanismus.

Auf ihren Exkursionen haben Mitglieder der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. (DVG) in Fotos festgehalten, was sie bei ihrer „Spurensuche“ gefunden haben. In einem Begleitheft werden die Fotos kurz erläutert, die in einzelnen Kapiteln zu Lavaströmen, Schloten und verschiedenen Arten explosiver Ausbrüche von Vulkanen zusammengestellt sind. Beschreibungen und Bilder aus heute aktiven Vulkangebieten leiten die Kapitel ein, so dass sich im Vergleich ein gut verständlicher Eindruck vom Vulkangebiet Vogelsberg ergibt.

Das Begleitheft zur Ausstellung (54 Seiten, 5,00 €) ist an der Museumskasse erhältlich.
Im Begleitprogramm zur Sonderausstellung werden Führungen und eine „MuseumUnterwegs“-Exkursion angeboten.


Fulda handelt. Fulda prägt.

1000 Jahre Münz-, Markt- und Zollrecht

Eröffnung: Dienstag, 12. März 2019 um 20.00 Uhr
Laufzeit: 13. März 2019 bis 4. August 2019

Um das am 12. März 744 im Auftrag des Bonifatius gegründete Kloster Fulda entstanden schon bald Siedlungen von Handwerkern und Kaufleuten. Für die südöstlich gelegene Siedlung erhielt Abt Richard von Kaiser Heinrich im Jahr 1019 das Münz-, Markt- und Zollrecht verliehen. In Fulda konnten nun Märkte abgehalten werden, Zölle für ein- und ausgeführte Waren erhoben und Münzen mit eigenem Bild und Wert geprägt werden.
Die Ausstellung verfolgt die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Wandel der Zeit von der handwerklichen Fertigung bis hin zur industriellen Produktion heute.


Junger Kunstkreis Fulda

Aufbruch in die Nachkriegsmoderne:
Die Druckgraphik

Eröffnung: Freitag, 16. November 2018, 18.00 Uhr
Laufzeit: 17. November 2018 bis 24. März 2019VERLÄNGERT BIS 7. JULI 2019

Im November 2018 jährt sich die Gründung des Jungen Kunstkreises Fulda (JuKu) zum 60sten Mal. Der Junge Kunstkreis, 1958 gegründet, löste sich 1973 wieder auf. Aus diesem Kreis sind namhafte Künstler wie Franz Erhard Walther, Karlfried Staubach, Verena Pfisterer, Rudolf Kubesch, Alexander Deisenroth, Oswald Pejas u.a. hervorgegangen sowie zahlreiche Kunsterzieher, die Generationen von Schülern geprägt haben.

Weniger bekannt sind die Aktivitäten rund um den dazugehörigen „Grafikring“ und deren künstlerische Drucke, die zur Finanzierung des Galeriebetriebs entstanden. Diese Grafiken und rund 60 Ausstellungskataloge, Einladungskarten und Plakate, die ebenfalls in künstlerischen Drucktechniken entstanden werden dem Besuchern erstmals in einer Ausstellung präsentiert.

Es erscheint ein Katalog auf Initiative von Dr. Carlo Burschel, Gestaltung von Buch und Plakat oblag Franz Erhard Walther.


Querschnitt 2018

des Kunstvereins Fulda e.V.
zum Thema Chaos

Laufzeit: 6. November bis 16. Dezember 2018

Die Querschnitt-Ausstellung des Kunstvereins Fulda ist bereits eine feste Einrichtung im Vonderau Museum. „Chaos“ heißt das diesjährige Thema, mit dem sich ca. 80 Mitglieder des Kunstvereins Fulda auseinandergesetzt haben. Ebenso facettenreich wie die zahlreichen Assoziationen, die dieses Thema weckt, gestaltet sich auch die Ausstellung mit den kreativen Umsetzungen der Künstlerinnen und Künstler, die eine große Bandbreite an Techniken und Medien zum Einsatz gebracht haben.

Onlinebericht von Traudi Schlitt für osthessen-news vom 7.11.2018 über die Ausstellungseröffnung:

Zum 30-jährigen Jubiläum: Ausstellung des Kunstvereins im Vonderaumuseum


Drei Lebenswege –

Drei Frauen des Jungen Kunstkreises

Laufzeit: 7. September bis 21. Oktober 2018

In der vollbesetzten Kapelle des Vonderau Museums Fulda begrüßte
OB Dr. Heiko Wingenfeld die zahlreichen Gäste, die zur Ausstellungs-
eröffnung der „drei Frauen des Jungen Kunstkreises“ gekommen waren.
Die drei Frauen, die befreundeten Künstlerinnen Gertraut Fuchs (Gerhart), Ellinor Giebel (Jahn) und Bärbel Zielke (Stückradt-Nikutta), haben die Anfangszeit des Jungen Kunstkreises Fulda hautnah miterlebt. Ihre Lebenswege führten dann aus Fulda heraus, in die Welt und nach 60 Jahren wieder zurück nach Fulda, wo sie auf Anregung von Franz Erhard Walther ihre unterschiedlichen Lebenswege nun in Gemälden, Zeichnungen, Textilarbeiten und Skulpturen präsentieren.


Andrea(s) Gallasini (1681-1766)

Vom Stuckateur zum fürstlichen Baumeister in Fulda

15. Mai bis 19. August 2018

In der Reihe „Berühmte Architekten in Fulda“ wird nach Johann
Dientzenhofer und Sep Ruf die Sonderausstellung über den
Barockbaumeister Andrea(s) Gallasini (1681 - 1766) präsentiert.


"I'm Not There" - Bob Dylan Ausstellung

Samstag, 28. April bis Sonntag, 13. Mai 2018

Bob Dylan wird verehrt als Singer-Songwriter und bewundert als Nobelpreisträger für Literatur. „I’m Not There“ zeigt in Bild umgesetzte Dylan-Songs: Lieder werden Leinwand! Dylan selbst wird nicht erwartet. Schließlich war er noch nie da, wo ihn die Leute haben wollten. Aber seine Songs sind da und quicklebendig. Künstler aus der Region Fulda stellen aus, Künstler aus Hessen sind dabei, wie Michael Apitz, der Zeichner der Spätlesereiter Comics. Aus ganz Deutschland malen u.a. Bernd Lehmann aus der Lüneburger Heide, Renate Matzke aus Lindau oder MiHo aus Thüringen. Die Pop-Art-Ikone James F. Gill beteiligt sich mit einem Portrait und der „Tabaluga-Zeichner“ Helme Heine steuert zwei eigens für I’m Not There entstandene Werke bei.

Zentraler Ort der Ausstellung ist das Vonderau Museum. Weitere Orte sind die Galerie vor den Spiegelsälen im Stadtschloss und fünf private Galerien.

Weitere Informationen unter: www.fulda-trifft-dylan.de


Weihnachtskrippen der Fuldaer Krippenfreunde e.V.

25. November 2017 bis 7. Januar 2018

Gezeigt werden Krippen aus der Region Fulda oder damit in Bezug stehende Krippen. Die Ausstellung ist in diesem Jahr Teil des Rhöner Krippenwegs (www.rhoener-krippenweg.de).


Die Gute Form … ist wieder zurück!

Gesellenstücke der Schreiner-Innung

12. Juli bis 16. Juli 2017


Stippvisite der Berliner Bonifatius-Skulptur
im Vonderau Museum

4. Juli bis 20. August 2017

Querschnitt 2017 – Flow
21. Mai bis 30. Juni 2017

2016

Von Pfeffersäcken und Hungerleidern
Geschichte(n) übers Essen und Trinken

24. November 2016 bis 2. April 2017

Querschnitt 2016 - „Geteilt“
24. September bis 23. Oktober 2016

artist 2016
Graphikerin Susanne Isabel Bockelmann, Komponist Michael Quell,
Maler Jens Rausch und den Architekten Max Reith und Markus Burger
13. August bis 11. September 2016

Dalí – Ein Leben für die Kunst
5. Mai bis 31. Juli 2016

 

... und am Anfang steht ein Mord.
Fulda - Ort von Heiligen
25. Februar bis 17. April 2016

Der Frauenberger Kreuzweg
und sein Bildhauer Wenzel Marx (1711-1773)

11. Februar bis 10. April 2016