STADTRADELN: Fulda geht vom 18. Juni bis 8. Juli an den Start

Trotz Corona findet auch in diesem Jahr wieder der beliebte Wettbewerb Stadtradeln statt: Vom 18. Juni bis 8. Juli heißt es in Fulda nunmehr zum 5. Mal wieder Fahrradkilometer sammeln und damit etwas für das Klima und die Gesundheit tun. Anmeldungen sind noch jederzeit möglich. Die Stadt Fulda ruft alle dazu auf, bei der dreiwöchigen bundesweiten Aktion mitzumachen und ein deutliches Zeichen für Klimaschutz und mehr Radverkehr in der Region zu setzen.
 

„Wir sind froh, dass wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie das liebgewonnene Stadtradeln und somit ein Stück Normalität in unserer Stadt anbieten können“, so Stadtbaurat und Umweltdezernent Daniel Schreiner. Auch wenn in diesem Jahr die Regeln etwas verändert sind, so können Radelbegeisterte dennoch ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten. Schreiner erläutert: „Wir setzen in diesem Jahr auf das individuelle Fahren, was jedoch nicht das lockere gemeinschaftliche Radfahren in Kleinstgruppen ausschließen soll. Dennoch können wir keine Teams offiziell zulassen - vielmehr wird jeder, der sich unter www.stadtradeln.de anmeldet, automatisch dem sogenannten Offenen Team zugeordnet.“

Worum geht es?
Nimm (nicht nur) diese 21 Tage möglichst oft das Rad – egal, ob auf Alltagswegen, dienstlich oder auf einer unserer angebotenenen Touren zum Mitradeln – Hauptsache CO2-frei unterwegs! Zeig mit Deiner Teilnahme, dass mit Radelnden zu rechnen ist – als gleichberechtigten Verkehrsteilnehmenden mit Anspruch auf attraktive Radinfrastruktur und als Stadtklimaschützer_innen! Besonders erfolgreiche Kommunen werden vom Klima-Bündnis prämiert.
Stadtradeln Spielregeln

Wer kann teilnehmen?
Jeder der in Fulda wohnt, arbeitet, einem Verein angehört, zur Schule geht oder studiert kann teilnehmen.

Wie kann ich mitmachen?
Auf www.stadtradeln.de kannst Du einfach einem bestehenden Team beitreten oder Du gründest Dein eigenes Team. Die täglich geradelten Kilometer trägst Du dann im Online-Radelkalender ein.

Wann wird geradelt?
Die Stadt Fulda nimmt vom 18. Juni bis 8. Juli teil. Der Aktionszeitraum umfasst wie in allen Kommunen 21 Tage.

Wie bleibe ich auf dem Laufenden?
Alle wichtigen Infos über die Anmeldung, die Gewinnchancen (unter anderem für ein Pedelec im Wert von 1000 Euro) sowie die jeweiligen Ergebnisse und vieles mehr gibt es unter:
www.stadtradeln.de , www.facebook.com/stadtradeln, www.stadtradeln.de/Fulda


Meldeplattform Radverkehr

Unter Autofahrer_innen ist es schon lange bekannt. Gerade nach frostigen Wintern werden sie dazu aufgerufen, Straßenschäden zu melden um den Städten und Gemeinden somit zu helfen. Städte und Gemeinden sind häufig aus Zeit- und Kostengründen selbst nicht in der Lage den Ist-Zustand laufend zu kontrollieren und alle Schäden zu erfassen. Daher sind sie für jede Hilfe der Bürgerinnen und Bürger dankbar.   

Dies ist die Idee der Meldeplattform Radverkehr. Hilf der Stadt Fulda Mängel zu orten und trage somit dazu bei, dass Radfahrende sich zukünftig sicherer und komfortabler fortbewegen können. Die Meldeplattform verkürzt den Weg von Dir zur Kommune und findet sofort den richtigen Ansprechpartner. 

Auch von unterwegs kannst Du bequem Mängel an der Radinfrastruktur melden. Lade Dir dazu einfach die kostenlose App des Radroutenplaners Hessen, verfügbar für Android und iOS, herunter. Neben der Planung von Routen mit dem Fahrrad kannst Du dort unter der Rubrik "Meldeplattform" Eintragungen vornehmen.

Bike & Ride-Anlagen am Bahnhof Fulda

Die DB Station&Service AG hat im Jahre 2019 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) eine Offensive zur Schaffung von 100.000 Fahrrad-Abstellanlagen an Bahnhöfen in Deutschland gestartet. Ziel ist es, die Bahnhöfe für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad in Kombination mit der Bahn attraktiver zu machen. Hierzu sollen qualitativ hochwertige Fahrrad-Abstellanlagen in ausreichender Anzahl an Bahnhöfen zur Verfügung gestellt werden („Bike + Ride-Offensive der DB“).

Die DB Station&Service AG stellt dabei innerhalb des Bahnhofs bzw. des Bahnbetriebsgeländes geeignete Flächen kostenlos zur Verfügung und übernimmt teilweise Projektierungsleistungen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) trägt 40% der Kosten für die Fahrrad-Abstellanlagen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Stadt Fulda unterstützt das Projekt, in dem sie die Fahrrad-Abstellanlagen beschafft und aufstellen lässt. Der Eigenanteil bei den Kosten beträgt 60%.

Im März 2020 wurden an insgesamt 6 Standorten im unmittelbaren Umfeld des ICE-Bahnhofs Fulda 225 Fahrrad-Abstellanlagen errichtet. Die Standorte sind teilweise überdacht. Die neuen Anlagen bieten PendlerInnen, FreizeitradlerInnen und TouristInnen eine optimale Bike+Ride-Verknüpfung und einen kurzen Zugang zu den Bahnsteigen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rd. 30.800 Euro. Die Errichtung der Fahrrad-Abstellanlagen ist damit das erste Projekt in Hessen und bundesweit eine der ersten größeren Maßnahmen im Rahmen der Bike + Ride-Offensive von DB und BMU.  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert das Projekt (FKZ 03K12148) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und Bike & Ride - Offensive mit einer Förderquote von 40 % der Gesamtkosten.

Dialogforum: Nachhaltige Mobilität in Fulda

Dialogforum: Nachhaltige Mobilität in Fulda – Herausforderungen und Möglichkeiten

Am 29. November 2019 waren alle Interessierten herzlich eingeladen im Forum gemeinsam mit den Moderatoren der Planersocietät und Radverkehr-Konzept sowie Vertretern der Stadtverwaltung über nachhaltige Mobilität in Fulda zu diskutieren und sich aktiv mit Ideen einzubringen.

Die Ergebnisse sind hier festgehalten.

 

Stadt Fulda beim Wettbewerb der Hessischen Klima-Kommunen ausgezeichnet

 

Geothermal gekühltes Rechenzentrum - preisgekrönte Innovation mit Vorbildcharakter

Große Anerkennung für die Bemühungen der Stadt Fulda um innovativen Klimaschutz: Bei der Konferenz „Klima-Kommunal“ in Frankfurt erhielt die Stadt unter den 53 Teilnehmern des Wettbewerbs „So machen wir’s“ einen von zwei Preisen in der Kategorie „Klimaschutz“ für das neue geothermal gekühlte Rechenzentrum in Fuldas Westen. Die Jury lobte: Die Nutzung von geothermaler Energie zur energieeffizienten Kühlung eines Rechenzentrums ist eine bundesweite Innovation mit der die Stadt Fulda ein Zeichen setzt. Mit dem Konzept hatte es die Stadt Fulda im November 2018 bereits bis ins Finale des Hessischen Staatspreises für innovative Energielösungen geschafft. Als Klimaschutzmaßnahme mit Vorbildcharakter wurde das Millionen-Vorhaben der Stadt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau, und Reaktorsicherheit auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit 200.000 Euro gefördert. 

Den Preis nahmen in dieser Woche in Frankfurt Klimaschutzmanagerin Dorothea Hergott und der Leiter des Gebäudemanagements (GM) der Stadt Fulda, Frank Volmer, stellvertretend für das gesamte Projektteam der Stadtverwaltung entgegen, zu dem unter auch der Leiter der IT-Abteilung, Michael Dietzel, sowie Cornelia Gieler, Dietmar Kömpel und Michael Rutkowski (GM), Timo Heumüller (Controlling), Ursula Fleck (Kämmerei) und Christoph Uhl (Feuerwehr Fulda) gehörten.

Hessens Umweltministerin Priska Hinz, die den Preis überreichte, betonte mit Blick auf das Fuldaer Pilotprojekt: „Fulda hat einen sehr innovativen Ansatz entwickelt und erhebliche Einsparpotentiale mobilisiert.“ Erst auf dem jüngsten hessischen Klimaempfang habe der Forscher Harald Lesch die Klimarelevanz des Internets betont: Aus dem inzwischen enormen Energiebedarf der EDV-technischen Infrastruktur resultiert dringender Handlungsbedarf. Fulda leiste vor diesem Hintergrund wichtige Pionierarbeit: „Es ist eindeutig ein Projekt mit Vorbildcharakter für andere Kommunen mit Rechenzentren“, so die Ministerin. Die Jury betonte darüber hinaus die spezielle Relevanz des Fuldaer Projekts für Hessen, wo insbesondere im Rhein-Main-Gebiet immer mehr Rechenzentren bzw. mehr Leistung benötigt werde.

Hessischer Staatspreis für innovative Energielösungen

Fulda schafft es in die Finalistenrunde

Hessens Wirtschaftsstaatssekretär Mathias Samson hat am Dienstag (20.11.2018) im Rahmen des Zukunftsforums Energiewende in Kassel an sieben Träger den Hessischen Staatspreis für innovative Energielösungen verliehen. „Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Energiebedarf im Jahr 2050 vollständig aus erneuerbaren Quellen zu decken“, sagte Samson. „Dafür brauchen wir auch zwingend Innovationen in vielen verschiedenen Bereichen. Der Hessische Staatspreis soll ein Anreiz dazu sein. Schon die erste Wettbewerbsrunde zeigt, wie breit das Engagement für die Energiewende in Hessen ist.“

Der Staatspreis ist in diesem Jahr erstmals verliehen worden. Eine Fachjury hatte die Sieger aus über 60 Einsendungen ausgewählt.

Die Stadt Fulda hat in der Kategorie "Energieeffizienz" das Projekt "Geothermal gekühltes Rechenzentrum" eingereicht und hat es damit bis in die Finalistenrunde geschafft. 

 

Fulda aktiv gegen den Klimawandel

Der Klimaschutz ist eine globale Herausforderung. Die Bundesregierung bemüht sich seit Beginn der 1990er Jahren mit Gesetzen und Förderprogrammen, den zunehmenden Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verringern.

Auch die Stadt Fulda stellt sich dieser Aufgabe. Schon im Jahre 1997 trat die Stadt Fulda dem Klima-Bündnis e.V. bei. Im darauffolgenden Jahr entstand eine Untersuchung zum Klimaschutzprogramm für umweltpolitische Entscheidungen und ein modernes Energiemanagement. Die lokale Agenda 21 wurde im Jahr 2001 eingerichtet. Im Rahmen der Agenda 21 wurde dann 2004 / 2005 ein Kommunales Klimaschutzkonzept erstellt, wodurch auch die Einsparpotentiale der Haushalte und Kleinverbraucher im Stadtgebiet ersichtlich wurden. Das 2010 entwickelte Klimaschutzteilkonzept bilanzierte vor allem den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen kommunaler Liegenschaften. Dadurch konnten Handlungsempfehlungen zur Energieeinsparung und Effizienzsteigerung für die Stadt Fulda erstellt werden, besonders als Grundlage für künftige Sanierungsvorhaben. Gleichzeitig wurden für 32 städtische Gebäude Energieausweise erstellt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Auch die zahlreichen Anträge und Anfragen der Fraktionen zum Themenkreis Klimaschutz und Energiesparen zeigen die Bedeutung im politischen Tagesgeschäft.

Gemäß nach dem Motto „think global, act local", wird der kommunale Klimaschutz in Fulda auch weiterhin eine tragende Rolle einnehmen. Das Ziel ist dabei, das gesunde und lebenswerte Fulda weiterzuentwickeln. Die Basis dafür stellt das Integrierte Klimaschutzkonzept (14,8 MB) der Stadt Fulda dar, an dem von 2011 bis 2013 viele Einzelpersonen und Institutionen mitgearbeitet haben. Die Umsetzung wird seit 2017 von Klimaschutzmanagerin Dorothea Hergott begleitet.

 

Kurze Klimaschutzbroschüre 

Gremienbeschlüsse 

Präsentation der Klima und Effizienzagentur

Beratung & Kontakt

REGIONALE ANSPRECHPARTNER ZU ENERGIE IN OSTHESSEN

Sie möchten Ihr Haus energetisch sanieren, auf Ökostrom umsteigen oder Energiefresser in Ihrem Haushalt aufspüren? In Fulda gibt es viele Beratungsstellen und -angebote, die Ihnen helfen Antworten zu finden.

Liste zum Download

 


Energieberatung der Verbraucherzentrale Hessen in Fulda

Kommen Sie zu uns!

Die Energieberater der Verbraucherzentrale Hessen geben Ihnen unabhängig und kompetent Tipps zu allen Fragen rund ums Energie sparen. Die Experten helfen Ihnen, erneuerbare Energie in Ihrem Haushalt zu nutzen und Fördermittel für die Sanierungen Ihres Hauses zu erhalten. Die Energieberatung ist für Sie kostenlos. Um eine fachkundige Beratung zu garantieren, beauftragen die Verbraucherzentralen mehr als 500 qualifizierte Experten deutschlandweit als Energieberater. Die Förderung des Bundeswirtschaftsministeriums garantiert die Unabhängigkeit und Neutralität der Beratung.

Die Stationäre Energieberatung in Fulda

Kontakt:

Verbraucherzentrale
Karlstraße 2
36037 Fulda
Telefon: 0661/77453 | Fax: 0661/242216

Die Energieberatung im Energiestützpunkt ist kostenlos.

oder über das kostenfreie Energietelefon: 0800 - 809 802 400

Beratungsthemen:

  • Strom sparen
  • Heizen und Lüften
  • Baulicher Wärme- und Hitzeschutz
  • Heizungs- und Regelungstechnik
  • Erneuerbare Energien (Solarenergie, Wärmepumpen)
  • Förderprogramme
  • Wechsel des Energieversorgers
  • und alle weiteren Themen des privaten Energieverbrauchs

Ablauf:

  • ausführliche persönliche Beratung im Energiestützpunkt (ca. 45 Minuten)
  • Terminvereinbarung erforderlich

Bitte zum Termin mitbringen:

  • die Energiekosten-Abrechnungen der letzten 3 Jahre (wenn vorhanden)
  • das Schornsteinfegerprotokoll der letzten Überprüfung Ihrer Heizung
  • eventuell Baupläne des Hauses, in dem Sie wohnen oder aussagekräftige Fotos (bei Schimmelbefall, etc.)

Ergebnis:

Detaillierte, auf Ihr konkretes Problem zugeschnittene Handlungsempfehlungen

Geeignet für:

Mieter, private Haus- oder Wohnungseigentümer, private Vermieter, Bauherren

Zusätzlich bietet die Verbraucherzentrale Hessen je nach Wohnsituation verschiedene Energie-Checks an. Der Energieberater analysiert die Situation vor Ort und klärt beispielsweise Fragen zum Strom- und Wärmeverbrauch, Sparpotentiale, Gebäudehülle und Heizungsanlage oder analysiert die Einstellung der solarthermischen Anlage oder des Heizsystems.

Terminvereinbarung für Energie-Checks unter 0800 - 809 802 400 (kostenfrei). Ein Energie-Check kostet 30 Euro mit Ausnahme des Basis-Checks für Wohnungen, der kostenlos ist.

Weitere Informationen zum Energieprojekt und den Beratungsangeboten gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de, www.verbraucherzentrale-hessen.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).

Tipps & Tools für Klimaschutz und Energiesparen

Solar-Kataster Hessen

Das Solar-Kataster Hessen bietet mit wenig Aufwand einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potentiale von Dach- und Freiflächen. Dabei werden die Potentiale für Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung sowie auch für solarthermische Anlagen zur Wärmeerzeugung angezeigt. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner liefert Ihnen individuelle Informationen über die Amortisationszeit und die Rendite einer geplanten Solaranlage.

Webanwendung Solar-Kataster Hessen

Publikationen:
Wissenswertes zum Solar-Kataster
Hilfe zur Nutzung des Solar-Kataster
FAQ zum Solar-Kataster


Vorgaben durch das Energieeinsparrecht - Wie funktioniert das mit Energieausweis und co?

Das Energieeinsparrecht fordert energieeffiziente Gebäude: Es beschränkt sowohl den Primärenergiebedarf, der zum Heizen, Wassererwärmen und Lüften benötigt wird, als auch den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle. Diese Anforderungen werden kontinuierlich angehoben.
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung informiert hier über rechtliche Vorgaben und ob und welche Nachrüstpflichten für Ihre Immobilie bestehen.


Vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung herausgegeben, finden Sie hier eine Liste besonders sparsamer Haushaltsgeräte 2018/2019.

Mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamtes können Sie Ihren persönlichen Anteil am Ausstoß von CO2-Emissionen abschätzen. Mit umgerechnet rund 11 Tonnen Treibhausgasen liegen die Einwohner Deutschlands im Schnitt deutlich über dem weltweiten Pro-Kopf-Aufkommen von ca. 6,8 Tonnen.

Ermitteln Sie Ihren persönlichen ökologischen Fußabdruck und erhalten wertvolle Tipps zur Einsparung von Ressourcen. Der ökologische Fußabdruck zählt alle Ressourcen die für den Alltag benötigt werden und zeigt auf, wie viel Fläche benötigt wird, um all die Energie und Rohstoffe zur Verfügung zu stellen.

Das Energiesparkonto macht Ihren Energieverbrauch sichtbar. Beobachten und vergleichen Sie die Entwicklung Ihrer Energiedaten. Das Energiesparkonto zeigt Ihnen anschaulich, wo und wie Sie am besten Energie sparen können. Das zahlt sich am Ende doppelt aus, für Ihr Portemonnaie und für die Umwelt.


Energie-Fibel

Die ENERGIE-FIBEL bietet praxisnahe Informationen rund ums Thema Energie, Energieeinsparung und Wärmedämmung. Diese Informationen sind einerseits allgemein, andererseits erhellen regionale Beispiele was es zu den verschiedenen Themen in Osthessen zu entdecken gibt. Der Fokus wird dabei auf aktuelle Entwicklungen und Perspektiven gelegt. Ferner gibt sie ihren Leser/innen Adressen und Links an die Hand, hinsichtlich detaillierter Informationen, Beratungs- und Fördermöglichkeiten. Die Energie-Fibel ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Hessischen Energiesparaktion, dem Umweltzentrum Fulda und der Stadt Fulda.

www.energie-fibel.de

Fuldas Rechenzentrum ist eine bundesweite Klimaschutz-Innovation

Das neue kommunale Rechenzentrum der Stadt Fulda stellt eine bundesweite Innovation im Bereich des Klimaschutzes dar. Der Bund als Fördergeber beteiligt sich mit einer maximalen Förderung von 200.000 €, zukünftig werden mehr als 80 % CO2 zu vorausgehender Technologie eingespart.

Das bisherige Rechenzentrum der Stadtverwaltung Fulda ist durch einen beständigen Zuwachs des Datenvolumens an die Kapazitätsgrenze gelangt. Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Stadtverwaltung hat deshalb eine Konzeption für einen Neubau erstellt, die nicht nur im Stande ist, das enorme Datenvolumen zu handhaben, sondern auch äußerst sparsam und klimafreundlich das Rechenzentrum zu kühlen. Die Neukonzeptionierung ist wichtig, da die bisherigen Kühlsysteme mit konventioneller Kühltechnik einen immensen Stromverbrauch hervorrufen. An dieser Stelle besteht großes Energieeinsparpotential durch den Neubau.

Das Kühlkonzept des neuen kommunalen Rechenzentrums sieht deshalb eine Kombination von Abwärmesystemen, Erdkühlung und vorrangiger Nutzung der Abwärme zur Beheizung der städtischen Gebäude vor. Die Nutzung von geothermaler Energie zur energieeffizienten Kühlung eines Rechenzentrums ist eine bundesweite Innovation. Als Klimaschutzmaßnahme mit Vorbildcharakter wird das Vorhaben deshalb durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit 200.000 € gefördert. Das Rechenzentrum soll an neuer Örtlichkeit im Jahr 2018 produktiv werden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Elektroautos für die Stadtverwaltung

Fahrzeugemissionen stellen besonders im innerstädtischen Bereich oft eine Belastung für die Einwohnerinnen und Einwohner dar. Die Stadt Fulda schafft daher vermehrt elektrisch betriebene Fahrzeuge an, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine nachhaltigere Mobilität zu ermöglichen. Die neuen E-Fahrzeuge der IT-Abteilung, des Tiefbauamts, und des Fahrzeug-Pools bewegen sich hauptsächlich im innerstädtischen Bereich und haben damit fast nie eine höhere Tagesfahrleistung als 150 km. Damit ist der Wechsel auf Elektrofahrzeuge sinnvoll und auch umsetzbar für die Stadt Fulda.
 

Derzeit läuft i.R.d. Förderung "Elektromobilität vor Ort" durch das BMVI das Fördervorhaben 3EMI3113 (1.1.2019 - 1.6.2020) mit einem Fördervolumen von 30.211 €, in dessen Rahmen drei weitere E-Fahrzeuge und entsprechende Ladesäulen beschafft werden. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.


Das Projekt „Elektrofahrzeuge für die Stadtverwaltung Fulda“ (1.10.2016 - 31.3.2019) wurde im Rahmen der Förderrichtlinie Elektromobilität vor Ort mit insgesamt 13.468 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Hier wurden die ersten drei Elektro-Fahrzeuge für den städtischen Fuhrbpark beschafft.

Klimaschutzmanagement: Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Fulda

Mit dem Beschluss des Klimaschutzkonzeptes und der Einrichtung eines Klimaschutzmanagements soll es an die Umsetzung konkreter Maßnahmen gehen. Mit Projekten, Aktionen und Information der Bürgerinnen und Bürger und Akteure soll der Weg zu einem klimafreundlichen Fulda geebnet und Potentiale zur regionalen Wertschöpfung nutzbar gemacht werden.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Titel des Vorhabens: Anschlussvorhaben "Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Fulda"
Laufzeit: 01.04.2019 bis 31.03.2021
Förderkennzeichen: 03KS8229-1

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutz-Initiative und Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten finden Sie unter folgenden Links:
BMU
Projektträger Jülich