Bike & Ride-Anlagen am Bahnhof Fulda

Die DB Station&Service AG hat im Jahre 2019 in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) eine Offensive zur Schaffung von 100.000 Fahrrad-Abstellanlagen an Bahnhöfen in Deutschland gestartet. Ziel ist es, die Bahnhöfe für den Umstieg vom Auto aufs Fahrrad in Kombination mit der Bahn attraktiver zu machen. Hierzu sollen qualitativ hochwertige Fahrrad-Abstellanlagen in ausreichender Anzahl an Bahnhöfen zur Verfügung gestellt werden („Bike + Ride-Offensive der DB“).

Die DB Station&Service AG stellt dabei innerhalb des Bahnhofs bzw. des Bahnbetriebsgeländes geeignete Flächen kostenlos zur Verfügung und übernimmt teilweise Projektierungsleistungen. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) trägt 40% der Kosten für die Fahrrad-Abstellanlagen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Die Stadt Fulda unterstützt das Projekt, in dem sie die Fahrrad-Abstellanlagen beschafft und aufstellen lässt. Der Eigenanteil bei den Kosten beträgt 60%.

Im März 2020 wurden an insgesamt 6 Standorten im unmittelbaren Umfeld des ICE-Bahnhofs Fulda 225 Fahrrad-Abstellanlagen errichtet. Die Standorte sind teilweise überdacht. Die neuen Anlagen bieten PendlerInnen, FreizeitradlerInnen und TouristInnen eine optimale Bike+Ride-Verknüpfung und einen kurzen Zugang zu den Bahnsteigen. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rd. 30.800 Euro. Die Errichtung der Fahrrad-Abstellanlagen ist damit das erste Projekt in Hessen und bundesweit eine der ersten größeren Maßnahmen im Rahmen der Bike + Ride-Offensive von DB und BMU.  

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert das Projekt (FKZ 03K12148) im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative und Bike & Ride - Offensive mit einer Förderquote von 40 % der Gesamtkosten.

Klimaschutzmanagement: Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Fulda

Mit dem Beschluss des Klimaschutzkonzeptes und der Einrichtung eines Klimaschutzmanagements soll es an die Umsetzung konkreter Maßnahmen gehen. Mit Projekten, Aktionen und Information der Bürgerinnen und Bürger und Akteure soll der Weg zu einem klimafreundlichen Fulda geebnet und Potentiale zur regionalen Wertschöpfung nutzbar gemacht werden.

Das Vorhaben wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Titel des Vorhabens: Anschlussvorhaben "Beratende Begleitung bei der Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Fulda"
Laufzeit: 01.04.2019 bis 31.07.2021
Förderkennzeichen: 03KS8229-1

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Weitere Informationen zur Nationalen Klimaschutz-Initiative und Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten finden Sie unter folgenden Links:
BMU
Projektträger Jülich

Dialogforum: Nachhaltige Mobilität in Fulda

Dialogforum: Nachhaltige Mobilität in Fulda – Herausforderungen und Möglichkeiten

Am 29. November 2019 waren alle Interessierten herzlich eingeladen im Forum gemeinsam mit den Moderatoren der Planersocietät und Radverkehr-Konzept sowie Vertretern der Stadtverwaltung über nachhaltige Mobilität in Fulda zu diskutieren und sich aktiv mit Ideen einzubringen.

Die Ergebnisse sind hier festgehalten.

 

Elektroautos für die Stadtverwaltung

Fahrzeugemissionen stellen besonders im innerstädtischen Bereich oft eine Belastung für die Einwohnerinnen und Einwohner dar. Die Stadt Fulda schafft daher vermehrt elektrisch betriebene Fahrzeuge an, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine nachhaltigere Mobilität zu ermöglichen. Die neuen E-Fahrzeuge der IT-Abteilung, des Tiefbauamts, und des Fahrzeug-Pools bewegen sich hauptsächlich im innerstädtischen Bereich und haben damit fast nie eine höhere Tagesfahrleistung als 150 km. Damit ist der Wechsel auf Elektrofahrzeuge sinnvoll und auch umsetzbar für die Stadt Fulda.

Innerhalb des Fördervorhabens 3EMI3113 (1.1.2019 - 31.12.2020) wurden drei weitere E-Fahrzeuge und entsprechende Ladesäulen beschafft. Die Förderung lief ebenfalls i.R.d. Förderrichtlinie "Elektromobilität vor Ort" und wurde durch das BMVI mit einem Volumen von 30.211 € gefördert. Die Umsetzung der Förderrichtlinie wird von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

Das Projekt „Elektrofahrzeuge für die Stadtverwaltung Fulda“ (1.10.2016 - 31.3.2019) wurde im Rahmen der Förderrichtlinie "Elektromobilität vor Ort" mit insgesamt 13.468 Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Hier wurden die ersten drei Elektro-Fahrzeuge für den städtischen Fuhrpark beschafft.

Fuldas Rechenzentrum ist eine bundesweite Klimaschutz-Innovation

Das neue kommunale Rechenzentrum der Stadt Fulda stellt eine bundesweite Innovation im Bereich des Klimaschutzes dar. Der Bund als Fördergeber beteiligt sich mit einer maximalen Förderung von 200.000 €, zukünftig werden mehr als 80 % CO2 zu vorausgehender Technologie eingespart.

Das bisherige Rechenzentrum der Stadtverwaltung Fulda ist durch einen beständigen Zuwachs des Datenvolumens an die Kapazitätsgrenze gelangt. Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Stadtverwaltung hat deshalb eine Konzeption für einen Neubau erstellt, die nicht nur im Stande ist, das enorme Datenvolumen zu handhaben, sondern auch äußerst sparsam und klimafreundlich das Rechenzentrum zu kühlen. Die Neukonzeptionierung ist wichtig, da die bisherigen Kühlsysteme mit konventioneller Kühltechnik einen immensen Stromverbrauch hervorrufen. An dieser Stelle besteht großes Energieeinsparpotential durch den Neubau.

Das Kühlkonzept des neuen kommunalen Rechenzentrums sieht deshalb eine Kombination von Abwärmesystemen, Erdkühlung und vorrangiger Nutzung der Abwärme zur Beheizung der städtischen Gebäude vor. Die Nutzung von geothermaler Energie zur energieeffizienten Kühlung eines Rechenzentrums ist eine bundesweite Innovation. Als Klimaschutzmaßnahme mit Vorbildcharakter wird das Vorhaben deshalb durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit 200.000 € gefördert. Das Rechenzentrum soll an neuer Örtlichkeit im Jahr 2018 produktiv werden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.