Fuldaer Partnerschaft für Demokratie

Willkommen auf der Seite der Fuldaer Partnerschaft für Demokratie!

Die Stadt Fulda wird seit dem Jahresbeginn 2019 im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ als Partnerschaften für Demokratie gefördert. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unterstützt in ganz Deutschland Städte, Gemeinden und Landkreise darin, Handlungskonzepte zur Förderung von Demokratie und Vielfalt zu entwickeln und umzusetzen. Dafür erhält die Stadt jährliche Mittel zur Förderung von Ihren Projekten und Aktionen.

Partnerschaften für Demokratie sind Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland. Sie bestehen zum einen aus Verantwortlichen aus kommunaler Politik und Verwaltung aber vor allem aus engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Initiativen und Vereinen, religiösen Gemeinschaften und Jugendvertreter*innen die in ihrer Arbeit gegen Extremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit unterstützt werden. Anhand der lokalen Gegebenheiten und Problemlagen entwickeln sie gemeinsam eine auf die konkrete Situation vor Ort abgestimmte Strategie.

Hier erhalten Sie zukünftig Informationen zur lokalen Partnerschaft, zum  Bundesprogramm und zu Veranstaltungen. Ebenso informieren wir Sie hier rechtzeitig über die Förderrichtlinien für Projekte, die Sie einbringen wollen.

Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, selbst aktiv zu werden und mit eigenen Ideen und Impulsen das demokratische und respektvolle Miteinander in der Stadt Fulda zu gestalten und zu bereichern.

Die Stadt Fulda wird mit ihrer Partnerschaft für Demokratie zusätzlich aktiv die Jugendbeteiligung unterstützen.

Ausschreibung des Aktions- und Initiativfonds

Jetzt mit eigenem Projekt bewerben!!

Die Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda unterstützt lokale Projekte für Demokratie, Vielfalt und Toleranz auch mit Geld. Der Aktions- und Initiativfond ist ein Fördertopf mit insgesamt 30.000 €. Ab sofort können Fuldaer Vereine, Organisationen oder Initiativen bis zu 10.000 € aus diesem Topf beantragen, um eigene Projekte umzusetzen.

Themenschwerpunkte der Projekte können sein:

  • Diskriminierung von Menschen mit Behinderung (auch Ableismus)
  • Judenfeindlichkeit (auch Antisemitismus)
  • Feindschaft gegenüber Roma, Sinti, fahrendem Volk (auch Antiziganismus)
  • (Alltags-)Rassismus
  • Frauenfeindlichkeit (auch Sexismus)
  • Homo- und Transfeindlichkeit
  • Partizipation von Jugendorganisationen und Migrantenselbstorganisationen
  • rechte (Denk-)Strukturen
  • religiöser Extremismus
  • Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Kooperationsprojekte, die Bündnisse stärken, sind besonders willkommen, zum Beispiel:

  • zwischen verschiedenen Minderheitsgruppen
  • zwischen kleinen Initiativen und etablierten Einrichtungen
  • zwischen Vereinen, die ähnliche Ziele verfolgen, aber (bisher) eher nebeneinander her, statt miteinander arbeiten.

Für die Projektbewerbung brauchen Sie das Formular zur Interessensbekundung. Das können Sie bis zum 15. August 2019 ausfüllen und bei der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie  einreichen.

Hier können Sie herunterladen:

Erste Lokale Demokratiekonferenz der Stadt Fulda

Die "Partnerschaft für Demokratie" der Stadt Fulda lädt alle ein, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft stark machen wollen. „Was braucht Fulda?“ – das ist die Fragestellung, der alle Interessierten am Samstag, 6. April, bei der Demokratiekonferenz 2019 im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg nachgehen wollen. In geselliger Runde soll in der Zeit von 10.30-15.30 Uhr gemeinsam überlegt und diskutiert werden, was Fulda im Jahr 2019 unbedingt braucht. Die unterschiedlichsten Akteure aus allen Fuldaer Stadtteilen werden an diesem Tag dabei sein.

Die Konferenz ist ein wesentlicher Bestandteil der „Partnerschaft für Demokratie“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel der Demokratiekonferenz ist es, die Herausforderungen und Chancen im Fördergebiet gemeinsam zu benennen und Möglichkeiten des demokratischen, wertschätzenden Miteinanders zu schaffen. Alle Fuldaer Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure sowie Institutionen, aber auch alle Interessierten aus Politik und Verwaltung sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und auszutauschen.

Unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen sollen dabei berücksichtigt und im Rahmen von thematischen Workshop-Angeboten und Thementischen ausgetauscht werden. Unterstützt wird die Konferenz von einigen hessischen Beratungsstellen. Das Mobile Beratungsteam Hessen befasst sich in ihrem Impulsvortrag mit demokratischen Herausforderungen und Potentialen in Fulda und Osthessen und geht in einem Workshop näher auf das Thema Rechtsextremismus in Fulda ein. Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über religiöse Vielfalt auf, und die „Rote Linie“ beschäftigt sich in einem Workshop mit dem Thema Hetze im Netz. Außerdem stellt die hessische Beratungsstelle response ihre Arbeit mit Betroffenen von rechter und rassistischer Gewalt im Rahmen eines Thementisches vor und diskutiert gemeinsam mit Interessierten darüber, was man überhaupt unter Gewalt verstehen kann und wie man hier vor Ort mit diesem Phänomen umgehen kann.

Sie interessieren sich für ein weiteres Thema und wollen einen eigenen Thementisch gestalten? Dann geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an. Für die Netzwerkarbeit sind alle herzlich dazu eingeladen, ihre Informationsmaterialien mitzubringen und Interessierten zur Verfügung zu stellen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Die diesjährige Demokratiekonferenz findet am 6. April in der Zeit von 10.30 bis 15.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg (Aschenbergplatz 16) statt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 27. März 2019 möglich. Anmeldungen unter Angabe der gewünschten Workshop- oder Thementisch-Teilnahme (Erst- und Zweitwunsch) senden Sie bitte per E-Mail an die Koordinierungs- und Fachstelle: lena.mueller@fulda.de • Telefon (0661) 102-3201.

Hier finden Sie das komplette Programm