Glasfaserbau in der Stadt Fulda

Nach der Vertragsunterzeichnung (von links nach rechts): OB Dr. Heiko Wingenfeld, Regionalmanager der Telekom Hartmut Müller und Stadtbaurat Daniel Schreiner.

7.000 Haushalte in Fulda können in Gigabit-Liga aufsteigen/ Umsetzung bis 2022

Bis zum ersten Quartal 2022 sollen für circa 7.000 Haushalte in der Kernstadt Glasfaseranschlüsse mit einem Tempo von bis zu 1 GBit/s (Gigabit pro Sekunde) bis in die Häuser verlegt werden. Dieses gemeinsame Ziel verfolgen die Stadt Fulda und die Deutsche Telekom. Beide Parteien haben eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben. Die Ausbaukosten trägt allein die Telekom.

Als Baustart ist April 2021 geplant und die Bauarbeiten sollen in ca. zwölf Monaten abgeschlossen sein. Dabei kommt das Glasfaser-Kabel von der Vermittlungsstelle über den Verteilerkasten im Gehwegbereich direkt ins Haus der Kunden. Im Zuge der Arbeiten werden rund 150 Kilometer Glasfaserkabel verlegt und 32 Glasfasernetzverteiler neu aufgestellt. Dabei wird in Straßenabschnitten vorgegangen. Sobald ein Abschnitt fertiggestellt ist, können die Anlieger die neu gebauten Glasfaseranschlüsse bereits nutzen.

Die Telekom wird gemeinsam mit der Stadt alles tun, um den Ausbau mit modernsten technischen Möglichkeiten gut und schnell zu bewältigen und dabei die Beeinträchtigungen für die Bürger wie den Verkehr so gering wie möglich zu halten.

Auch Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld freut sich über das Projekt: „Schnelles Internet wird gerade in diesen Zeiten immer wichtiger: Eltern sind vermehrt im Home-Office und in Video-Konferenzen, und Kinder bekommen gleichzeitig ihre Hausaufgaben online gestellt oder tauschen sich mit Schulfreundinnen und -freunden aus. Da braucht es eine stabile und leistungsfähige Internet-Verbindung. Ich begrüße es daher sehr, dass die Telekom ihr Netz in Fulda auf die moderne Glasfaser-Technik bis in die Häuser aufrüsten will und nach der Innenstadt weitere Stadtteile folgen sollen.“

Die Stadt Fulda hat gemeinsam mit dem Landkreis und 21 weiteren kreisangehörigen Kommunen eine Gigabit-Masterplanung in Auftrag gegeben. Ziel ist es hierbei die Grundlagen für das sogenannte „Graue-Flecken“- Förderprogramm zu schaffen, damit auch überall dort, wo ein marktgetriebener Ausbau nicht stattfinden wird, die Glasfaserleitungen mit Hilfe von Fördermitteln unmittelbar in die Haushalte und Unternehmen verlegt werden können. „Der Breitbandausbau geht kontinuierlich weiter, die Kernstadt profitiert als erster Bereich von diesem Projekt der Telekom, sagt Hartmut Müller, zuständiger Regionalmanager der Telekom. „Wir freuen uns sehr auf eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Fulda, auch für die schon weiteren in Planung befindlichen Stadtbereiche wie um die Frankfurter Straße Richtung Kohlhaus oder auch im Bereich Nordend zwischen Bahnlinie und B27 sowie rund um den Waidesgrund.“

Der Glasfaser-Anschluss bietet alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen: Wie zum Beispiel Arbeiten von zu Hause oder Video-Streaming. Er eignet sich auch für Telemedizin und Smart Home. So sind z.B. im Telekom Produkt „Magenta TV“ hochauflösendes Fernsehen (auch zeitversetzt), Mediatheken oder oder Streaming-Dienste bereits integriert. Der Weg zum neuen Anschluss – was Kunden bereits tun können Kunden, die im Ausbaugebiet wohnen und sich schon jetzt für einen GlasfaserAnschluss entscheiden, können sich bereits registrieren. Hierzu ist auch die Angabe des Hauseigentümers bzw. der Hausverwaltung erforderlich, falls Kunden zur Miete wohnen. Auch Hauseigentümer können sich bereits registrieren, wenn sie ihre Immobilie mit einem Glasfaseranschluss aufwerten möchten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.telekom.de/jetzt-glasfaser.