Corona-Pandemie aktuell - Öffnung ab dem 1. Juni 2021

Vonderau Museum und die Historischen Räume im Stadtschloss wieder geöffnet.

Für den Besuch der Museen ist eine telefonische Voranmeldung der Besucher*innen erforderlich. Vor Ort sind Erfassungsbögen zur Kontaktnachverfolgung auszufüllen. Sie können diese zu Ihrem Besuch bereits ausgefüllt mitbringen.

Anmeldungen für das Vonderau Museum unter Tel. 0661/102-3212 und für die Historischen Räume im Stadtschloss unter Tel. 0661/102-1493.

 

Wichtige Information für unsere Besucher:

Da der Aufzug im Haupttreppenhaus des Vonderau Museums zur Zeit defekt ist, sind die Toiletten im Vonderau Museum für Rollstuhlfahrer*innen momentan leider nicht zugänglich! Nur die öffentliche Toilettenanlage im Museumsinnenhof/Durchgang Steinweg kann genutzt werden!

Für den Besuch des Museums wird als Übergangslösung der Fahrstuhl neben dem Eingang zum Planetarium ersatzweise eingesetzt.

Wir entschuldigen uns für diesen technischen Ausfall, der mit Hochdruck beseitigt werden wird!

Aktuell

Nachtaktive Tiere

Studioausstellung zur Wiedereröffnung des Vonderau Museums
Eintritt frei

Fulda als erste Sternenstadt Deutschlands
Im Kampf gegen die Lichtverschmutzung hat die Stadt Fulda im Januar 2019 von der International Dark-Sky-Association (IDA) die Auszeichnung als erste „Sternenstadt“ Deutschlands erhalten. Aus diesem Anlass widmet sich eine kleine Studioausstellung den heimischen nachtaktiven Tieren, ihren besonderen Anpassungen und den Auswirkungen von künstlichem Licht auf diese Tiere.

Die kleine Ausstellung in der großen Ausstellung
Die kleine Studioausstellung wirft einen Blick auf die nachtaktiven Tiere in den Schaukästen der Dauerausstellung zu den Lebensräumen Wald, Flur und Siedlung. 10 Textfahnen nehmen klassische nachtaktive Tiere wie Uhu, Fledermaus, Waschbär und Insekten in den Fokus. Ein Video-und Foto-Zusammenschnitt zeigt die nächtlichen Besucher im heimischen Garten von Museumsleiter Dr. Frank Verse. Die nächtlichen Aufnahmen von Steinmarder, Waschbär, Biber, Spinne und Wildschwein-Rotten stammen von Madeleine Bosold von der Unteren Naturschutzbehörde und von Familie Glaser.

Anpassung an ein Leben in der Dunkelheit
Das Leben in der Dunkelheit setzt eine gute Anpassung voraus. Im Laufe der Evolution haben sich die Eigenschaften, die den Tieren Vorteile für das Leben in der Nacht verschaffen, weiterentwickelt und stärker ausgeprägt. So sind bei nachtaktiven Tieren (30% der Wirbeltiere und 60 % der Wirbellosen) die Seh-, Hör-, Tast- und Geruchssinne besonders gut ausgebildet. Von den Vögeln der Nacht haben Eulen wie bspw. der Uhu eine so ausgezeichnete Nachtsicht, dass sie sogar in mondlosen Nächten 100 Meter entfernte Mäuse sehen können. Auch Fledermäuse sind mit ihrer Ultraschall-Echo-Ortung perfekt an die Dunkelheit angepasst. Von den zugewanderten „Neubürgern“ ist der Waschbär ausgewählt worden, der als Siedlungsfolger auch im Schaukasten mit dem Dachboden anzutreffen sein könnte. Ein 2. Videofilm vom NABU Berlin-Brandenburg zeigt, wie ein zu kräftiger Waschbär versucht, nachts in einen Waldkauz-Kasten zu klettern, um ihn zu plündern.

Künstliches Licht als tödliche Falle
Was uns in der Nacht ein Gefühl von Sicherheit gibt, kann für Nachtfalter, die den Mond als Lichtquelle zur Orientierung nutzen, zur tödlichen Falle werden: Sie werden von alten Straßenlaternen mit kaltem Licht wie von einem „Kunstmond“ angezogen. In einem konstanten Winkel zur Straßenlaterne geradeaus zu fliegen funktioniert nicht mehr, denn durch die Nähe der Lichtquelle ändert sich der Winkel schnell und stetig. Die Nachtfalter korrigieren von da an unablässig ihre Flugrichtung – und enden damit auf einer endlosen Kreisbahn um die Lampe. Das kostet Kraft und lässt die erschöpften Insekten zur leichten Beute werden oder endet mit dem Erschöpfungstod.
Bei ihrer nächtlichen Jagd finden Fledermäuse nur noch im Bereich von alten Straßenlaternen mit kalt-weißem Licht reichlich Insekten-Beute. Geschätzt eine Milliarde Insekten lassen ihr Leben in einer einzigen Sommernacht allein an Deutschlands Lampen. Sie sterben aus Erschöpfung oder verbrennen. Zudem stört das künstliche Licht ihren Tag-Nacht-Rhythmus und ihr Jagd- und Fortpflanzungsverhalten.
Am Ende der Ausstellung gibt es noch Hinweise und wertvolle Tipps der Sternenstadt Fulda, was jeder rund ums Haus und in seinem Garten zur Reduzierung der Lichtverschmutzung tun kann.

In der Ausstellung wird für kleine und große Besucher*innen die Möglichkeit geboten, mit UV-Taschenlampen die nachtaktiven Tiere in den Lebensräumen Urwald, Buchenwald, Mischwald, Fichtenforst, Grünland, Feldflur, Obstgarten und Dachboden ausfindig zu machen.

(Durch den Aufbau der großen Sonderausstellung „75 Jahre Demokratie in Hessen und Fulda“ und durch eine Bauuntersuchung könnte die Wegeführung für die Besucher kurzzeitig geändert werden)

 

Vorschau

Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda

Jubiläumsausstellung

15. Juli bis 24. Oktober 2021

Am 1. Dezember 1946 setzten die Bürgerinnen und Bürger von Hessen in einer Volksabstimmung die erste demokratische Verfassung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Kraft. 2021 jährt sich die Einführung der Demokratie im neu gegründeten Land Hessen zum 75. Mal.

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Ausstellungen 2020

Kleine Krippenausstellung im Museumshof

Die für die Weihnachtszeit geplante Krippenausstellung und das damit verbundene Begleitprogramm müssen aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden.

Kleine Krippenausstellung im Museumshof
1. Dezember 2020 bis 10. Januar 2021
Eintritt frei!

Um wenigstens etwas auf die Advents- und Weihnachtszeit einzustimmen, wurden im Eingangsbereich und im Lapidarium im Innenhof des Museums einige Krippen von den Fuldaer Krippenfreunden aufgestellt, die von außen gut sichtbar sind und in den Abendstunden beleuchtet werden.
Hier werden fünf ganz unterschiedliche Krippen gezeigt, von heimatlich über orientalisch bis hin zu außergewöhnlichen Darstellungen der Heiligen Nacht.

Die Jubiläumsveranstaltungen anlässlich des 90jährigen Bestehens der Fuldaer Krippenfreunde werden auf das nächste Jahr verschoben.


Der Haimberg – Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg

Bis 31. Oktober 2020

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender,
inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen.

Weitere Informationen zur Ausstellung ->


Oliver Estavillo - Die Retrospektive

5. Mai bis 23. August 2020

In seiner Retrospektive im Vonderau Museum zeigt der 1964 in Fulda geborene Künstler Oliver Estavillo eine umfassende Schau seiner künstlerischen Entwicklung seit den frühen 1980er Jahren bis heute.

Anhand von frühen Zeichnungen, Aquarellen, vor allem aber Ölbildern aus den letzten Jahrzehnten wird dem Publikum sehr anschaulich der Weg des jungen Malers bis hin zum heute bekannten, international ausstellenden, erfolgreichen Künstler aufgezeigt.

Dies ist die bisher umfangreichste Einzelausstellung unter den zahlreichen Ausstellungen Estavillos.


Die berühmtesten Porzellangruppen aus Fulda - Die Sammlung Prof. E. Hertel

17. Dezember 2019 bis 29. März 2020

Ein Klarinettenspieler aus der Serie „Fuldaer Hofkapelle“, strahlend weiß mit Gold, ein galantes Paar bei der Morgentoilette, drei Äpfel pflückende Kinder in buntem Gewand, ein
Jägerpaar mit Hund und zahlreiche weitere kleine Vertreter der Fuldaer Porzellankunst haben dank der großzügigen Dauerleihgabe von Prof. E. Hertel und des Engagements der
 „Freunde des Museums Fulda e.V.“ den Weg zurück an ihren Herstellungsort gefunden.

Ort: Dauerausstellung Kulturgeschichte, Kloster- und Landesherrschaft


Kunst im Quadrat - Querschnitt 2020 des Kunstvereins Fulda

11. Februar bis 15. April 2020

Die Mitglieder des Kunstvereins Fulda, die ihr Jahresthema im Vorfeld demokratisch bestimmen, haben sich die nicht leichte Aufgabe der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem symbolträchtigen Format des Quadrats gestellt und widmen sich ihr in wie immer vielfältigen medialen und konzeptuellen Herangehensweisen.


Ein Selfie mit... historischen Fuldaer Migranten

Eine interaktive Ausstellung von und mit jungen Menschen in einer Welt der Diversität

21. November 2019 bis 19. Januar 2020

Das Thema Migration ist in aller Munde, obwohl es – ebenso wie die Selfie-Kultur – nichts Neues ist. Zuwanderung und Abwanderung gab es zu allen Zeiten, auch in Fulda. Auch Selfies sind als Kunstwerke nichts Neues: Albrecht Dürer malte sich selbst bereits um das Jahr 1500 und Rembrandt liebte die Selbstdarstellung und malte sich selbst etwa 80 Mal. Der chinesische Künstler Ai Weiwei zeigte 2009 per Selfie der Welt die Spuren seiner politischen Verfolgung.

Die Schülerinnen und Schüler sind da abgeholt worden, wo sie stehen, und zwar in deren täglicher Selfie-Welt, um auf diese Weise die Jugendlichen einen neuen Blick auf - das alle Menschen angehende - Thema Migration werfen zu lassen.

Die betreuenden Lehrerinnen und Lehrer haben die Jugendlichen erst einmal auf Entdeckungstour geschickt, sich mit historischen Migranten Fuldas zu beschäftigen und mehr über deren Leben zu erfahren. Die Jugendlichen haben dann gemeinsam ausgearbeitet, wie sie die von ihnen ausgewählten Migranten künstlerisch umsetzen können, damit diese Kunstwerke in der Museumsausstellung wieder Selfie-tauglich zum Einsatz kommen können. Die Kunstwerke der Jugendlichen werden in der Malerei-Dauerausstellung präsentiert. Dort gibt es eine Selfie-Wand, an der man seine in der Ausstellung gemachten Polaroid-Selfies aufhängen und die eigenen Erfahrungen und Begegnungen mit Migranten als Post-it-Notizen anpinnen kann. Außerdem gibt es eine Relax- und Lese-Ecke zum Thema Migration.

Wir bedanken uns bei den

  • 25 Schülerinnen und Schülern der Klasse 6c der Winfriedschule mit ihrer Kunstlehrerin Ursula Feling und Deutschlehrerin Franziska Weber,
  • 15 Schülerinnen und Schülern im Alter zwischen 11 und 17 Jahren des Kunstkurses der Schülerakademie Fulda von Werner Döppner,
  • 30 Schülerinnen und Schülern der Klasse 9a der Heinrich-von-Bibra-Schule mit ihrer Kunstlehrerin Hana Blahova und den
  • 20 Schülerinnen und Schülern des Oberstufen-Leistungskurses Kunst an der Freiherr-vom-Stein-Schule mit ihrer Kursleiterin Caren Zimmermann.

Dank geht auch an unsere Förderer und Unterstützer: das Amt für Jugend und Familie mit der Fachstelle für Integration und Inklusion, die Hochschul-, Landes- und Stadt-Bibliothek Fulda für die Bücher in der Lese-Ecke und an Frau Irene Höfert aus dem Stadtarchiv für die zahlreichen historischen Fotos und Daten von Migranten.


Loheland 100 - Gelebte Visionen für eine neue Welt

Eine Ausstellung des Vonderau Museums in Kooperation mit dem Archiv der Loheland-Stiftung

27. September 2019 bis 5. Januar 2020

Die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ wird zu ihrem 100. Geburtstag und im Kontext zum Bauhaus-Jubiläums erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933.

1919 wurde die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ von Hedwig von Rohden (1890-1987) und Louise Langgaard (1883-1974) als Schul- und Siedlungsexperiment in Künzell bei Fulda gegründet. Als Ausbildungsstätte für Gymnastik und Tanz setzte diese stets durch Frauen geführte private Bildungseinrichtung wie das Bauhaus auf die Einheit der künstlerischen Disziplinen und die Ausbildung aller Talente der Studierenden. Dazu wurden Werkstätten wie die Handweberei, Schneiderei, Schreinerei, Drechslerei, Töpferei und die Lederwerkstatt aufgebaut, die mit ihren herausragenden Gestaltungsergebnissen auch zum materiellen Erhalt der Siedlung beitrugen.

Loheland und das Bauhaus gingen gleichermaßen aus den europäischen Reformbewegungen hervor, die seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Antworten auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Welt suchten. Vor diesem Hintergrund wird die „Loheland Schule für Körperbildung, Landbau und Handwerk“ zu ihrem 100. Geburtstag im Kontext des 100-jährigen Jubiläums des Bauhauses erstmals umfassend in einer Ausstellung vorgestellt. Der Fokus liegt auf der erfolgreichen Tätigkeit von 1919 bis 1933, die mit etwa 800 Exponaten aus den fünf Werkstätten sowie der Lichtbildwerkstatt präsentiert wird.

Die umfangreichen Sammlungen im Archiv der Loheland-Stiftung ermöglichen es, erstmals alle Facetten Lohelands zu präsentieren und erlebbar werden zu lassen. Körperbildung, Gymnastik, Tanz, Theater und Musik waren das Herz Lohelands. Für den Ausdruckstanz, der bis 1923 zentraler Teil der Ausbildung war, sind von Studentinnen der Hochschule für Bildende Künste Dresden originalgetreue Tanzkostüme für die Ausstellung angefertigt worden. Die selbst komponierte Musik zu den Tänzen ist durch Studenten der Musikhochschule Franz Liszt in Weimar eingespielt worden. Aus den 1920er Jahren wurden Filmaufnahmen entdeckt, die erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden.

Flyer zum Download

Weitere Informationen zum Archiv der Loheland-Stiftung

Weitere Informationen zum Bauhaus-Jubiläum 2019


Wo gibt es denn hier Vulkane? Spurensuche im Vogelsberg

Eine Ausstellung der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V.


15. September bis 31. Dezember 2019

Ist man heute im Vogelsberg mit seinen grünen Wiesen und Wäldern unterwegs, ist kaum etwas von seiner „heißen Erdgeschichte“ zu erahnen. Die Bilder der Foto-Ausstellung „Wo gibt’s denn hier Vulkane?“ zeigen dagegen Orte, wo die vulkanische Vergangenheit noch erkennbar ist. Felsen, ehemalige und noch aktive Steinbrüche, eine kleine Baugrube und ein historischer Keller verdeutlichen als Geotope auch nach vielen Millionen Jahren noch unterschiedliche Aspekte des Vulkanismus.

Auf ihren Exkursionen haben Mitglieder der Sektion Vogelsberg der Deutschen Vulkanologischen Gesellschaft e.V. (DVG) in Fotos festgehalten, was sie bei ihrer „Spurensuche“ gefunden haben. In einem Begleitheft werden die Fotos kurz erläutert, die in einzelnen Kapiteln zu Lavaströmen, Schloten und verschiedenen Arten explosiver Ausbrüche von Vulkanen zusammengestellt sind. Beschreibungen und Bilder aus heute aktiven Vulkangebieten leiten die Kapitel ein, so dass sich im Vergleich ein gut verständlicher Eindruck vom Vulkangebiet Vogelsberg ergibt.

Das Begleitheft zur Ausstellung ist zum Preis von 5,00 € an der Museumskasse erhältlich.


Fulda handelt. Fulda prägt. 1000 JAHRE MÜNZ-, MARKT- UND ZOLLRECHT

Ausstellung zum Stadtjubiläum 1275 Jahre Fulda

 

13. März 2019 bis 4. August 2019

 

Um das am 12. März 744 im Auftrag des Bonifatius gegründete Kloster Fulda entstanden schon bald Siedlungen von Handwerkern und Kaufleuten. Für die südöstlich gelegene Siedlung erhielt Abt Richard von Kaiser Heinrich im Jahr 1019 das Münz-, Markt- und Zollrecht verliehen. In Fulda konnten nun Märkte abgehalten werden, Zölle für ein- und ausgeführte Waren erhoben und Münzen mit eigenem Bild und Wert geprägt werden.
Die Ausstellung verfolgt die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Wandel der Zeit von der handwerklichen Fertigung bis hin zur industriellen Produktion heute.

Der Katalog zur Jubiläumsausstellung ist zum Preis von 29,95 € an der Museumskasse erhältlich.


Junger Kunstkreis Fulda

Aufbruch in die Nachkriegsmoderne: Die Druckgraphik


17. November 2018 bis 7. Juli 2019
 

Im November 2018 jährt sich die Gründung des Jungen Kunstkreises Fulda (JuKu) zum 60sten Mal. Der Junge Kunstkreis, 1958 gegründet, löste sich 1973 wieder auf. Aus diesem Kreis sind namhafte Künstler wie Franz Erhard Walther, Karlfried Staubach, Verena Pfisterer, Rudolf Kubesch, Alexander Deisenroth, Oswald Pejas u.a. hervorgegangen sowie zahlreiche Kunsterzieher, die Generationen von Schülern geprägt haben.

Weniger bekannt sind die Aktivitäten rund um den dazugehörigen „Grafikring“ und deren künstlerische Drucke, die zur Finanzierung des Galeriebetriebs entstanden. Diese Grafiken und rund 60 Ausstellungskataloge, Einladungskarten und Plakate, die ebenfalls in künstlerischen Drucktechniken entstanden werden dem Besuchern erstmals in einer Ausstellung präsentiert.

Auf Initiative von Dr. Carlo Burschel ist ein Katalog erschienen, der zum Preis von 44,00 € an der Museumskasse erhältlich ist. Die Gestaltung von Buch und Plakat oblag Franz Erhard Walther.