Corona-Pandemie aktuell

Vonderau Museum und die Historischen Räume im Stadtschloss sind seit dem 1. Juni 2021 wieder geöffnet

Für den Besuch der Dauer- und Sonderausstellungen ist keine Voranmeldung erforderlich, aber nach den aktuellen Vorgaben gilt die 3G-Regel: Besuchende müssen vollständig geimpft, negativ getestet oder genesen sein. Vor Ort sind Erfassungsbögen zur Kontaktnachverfolgung auszufüllen. Sie können diese zu Ihrem Besuch bereits ausgefüllt mitbringen. Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen, darunter Abstands- und Maskenpflicht.

Die Teilnahme an Führungen und Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich – sofern nicht anders angegeben – unter anmeldung-museum@fulda.de oder telefonisch unter (0661) 102 3210. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Die Teilnehmer*innenzahl bei Führungen ist derzeit auf 10 Personen begrenzt. Aufgrund der Corona-Pandemie können sich kurzfristige Änderungen ergeben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Wichtige Information für unsere Besucher:

Da der Aufzug im Haupttreppenhaus des Vonderau Museums zur Zeit defekt ist, sind die Toiletten im Vonderau Museum für Rollstuhlfahrer*innen momentan leider nicht zugänglich! Nur die öffentliche Toilettenanlage im Museumsinnenhof/Durchgang Steinweg kann genutzt werden!

Für den Besuch des Museums wird als Übergangslösung der Fahrstuhl neben dem Eingang zum Planetarium ersatzweise eingesetzt.

Wir entschuldigen uns für diesen technischen Ausfall, der mit Hochdruck beseitigt werden wird!

Große Jubiläumsausstellung

Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda

15. Juli bis 24. Oktober 2021

Am 1. Dezember 1946 setzten die Bürgerinnen und Bürger von Hessen in einer Volksabstimmung die erste demokratische Verfassung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Kraft. 2021 jährt sich die Einführung der Demokratie im neu gegründeten Land Hessen zum 75. Mal.

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Studioaussstellungen

Nachtaktive Tiere

Studioausstellung zur Wiedereröffnung des Vonderau Museums
Eintritt frei

Fulda als erste Sternenstadt Deutschlands
Im Kampf gegen die Lichtverschmutzung hat die Stadt Fulda im Januar 2019 von der International Dark-Sky-Association (IDA) die Auszeichnung als erste „Sternenstadt“ Deutschlands erhalten. Aus diesem Anlass widmet sich eine kleine Studioausstellung den heimischen nachtaktiven Tieren, ihren besonderen Anpassungen und den Auswirkungen von künstlichem Licht auf diese Tiere.

Die kleine Ausstellung in der großen Ausstellung
Die kleine Studioausstellung wirft einen Blick auf die nachtaktiven Tiere in den Schaukästen der Dauerausstellung zu den Lebensräumen Wald, Flur und Siedlung. 10 Textfahnen nehmen klassische nachtaktive Tiere wie Uhu, Fledermaus, Waschbär und Insekten in den Fokus. Ein Video-und Foto-Zusammenschnitt zeigt die nächtlichen Besucher im heimischen Garten von Museumsleiter Dr. Frank Verse. Die nächtlichen Aufnahmen von Steinmarder, Waschbär, Biber, Spinne und Wildschwein-Rotten stammen von Madeleine Bosold von der Unteren Naturschutzbehörde und von Familie Glaser.

Anpassung an ein Leben in der Dunkelheit
Das Leben in der Dunkelheit setzt eine gute Anpassung voraus. Im Laufe der Evolution haben sich die Eigenschaften, die den Tieren Vorteile für das Leben in der Nacht verschaffen, weiterentwickelt und stärker ausgeprägt. So sind bei nachtaktiven Tieren (30% der Wirbeltiere und 60 % der Wirbellosen) die Seh-, Hör-, Tast- und Geruchssinne besonders gut ausgebildet.    Weiterlesen ->

 

Vorschau 2022

Eisen verändert die Welt

Sonderausstellung im Zuge des hessischen Kelten-Jahres 2022
März – Dezember 2022

Im Jahr 2022 wird in Hessen das erste große Archäologie-Jahr stattfinden. Unter dem Titel „KELTEN LAND HESSEN – Archäologische Spuren im Herzen Europas“ werden die drei Hauptakteure, das Vonderau Museum Fulda, die Keltenwelt am Glauberg und das Archäologische Museum in Frankfurt jeweils Sonderausstellungen zu übergreifenden Themenkomplexen zeigen. Inzwischen haben sich weitere Museen, Institutionen und Vereine der Idee angeschlossen, sodass 2022 hessenweit Sonderausstellungen, Exkursionen, Workshops und Führungen dazu einladen, sich auf unterschiedliche Weise mit der Eisenzeit und damit mit den Kelten zu beschäftigen.

Das Vonderau Museum Fulda beteiligt sich am Archäologie-Jahr mit der Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“. Dabei wird thematisiert, wie der neue Werkstoff Eisen gewonnen und verarbeitet wurde und welchen Einfluss die neuen Werkzeuge auf Handwerk und Landwirtschaft hatten. Ein besonderer Fokus wird auf der Frage liegen, welche Auswirkungen die intensive Nutzung des Eisens auf die Umwelt hatte. Dazu wurden Kooperationen mit den archäobotanischen Forschungseinrichtungen an der Universität Frankfurt und beim Landesamt für Denkmalpflege in Wiesbaden getroffen.

Neben Fundstücken aus dem Landkreis Fulda wird die Ausstellung mit zahlreichen Leihgaben aus ganz Hessen bereichert werden; Modellbauten zeigen anschaulich die eisenzeitlichen Innovationen in der Rohstoffgewinnung und -verarbeitung.

Die Sonderausstellung „Eisen verändert die Welt“ wird in den Räumlichkeiten der archäologischen Dauerausstellung im Vonderau Museum Fulda gezeigt werden. Das Museumsteam bittet daher um Verständnis, dass aufgrund der notwendigen Umbauarbeiten in der kommenden Zeit mit Einschränkungen beim Besuch dieser Abteilung zu rechnen ist. Ab Februar 2022 wird die archäologische Dauerausstellung geschlossen, um die letzten Arbeiten vor der Ausstellungseröffnung abschließen zu können.