Der "Fürst zu Fulda" (1802-1806) - Fulda

Datum
08.08.2022
Zeiten
Mo, Di, Mi, Do, Fr, Sa, So: 00:00
Veranstaltungsort
Innenstadt

Beschreibung

„Der ,Fürst zu Fulda‘ (1802-1806) – Orte der Erinnerung an Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau (1772-1843)“

 

Acht illustrierte Info-Stelen in der Fuldaer Innenstadt lenken die Aufmerksamkeit der Passantinnen und Passanten auf das Wirken von Fuldas erstem weltlichen Herrscher: „Der ,Fürst zu Fulda‘ (1802-1806) – Orte der Erinnerung an Wilhelm Friedrich von Oranien-Nassau (1772-1843)“ ist die Außenpräsentation überschrieben. Sie begleitet die große Sommerausstellung „Design & Dynastie. 250 Jahre Hofleben Oranien-Nassau“ im Fuldaer Stadtschloss, die aus Anlass seines 250. Geburtstags dem ersten König der Niederlande Wilhelm I. gewidmet und vom 18. Juni bis 25. August zu sehen ist (Infos dazu unter www.fulda2022.de).

 

Die Ausstellung im Außenraum lädt zu einer historischen Entdeckungstour ein und führt zu Gebäuden und Sehenswürdigkeiten, die im engeren oder weiteren Sinne mit dem Wirken Wilhelm Friedrichs in Fulda verbunden sind. Zumeist weisen sie auf die vielfältigen Neuerungen hin, die der engagierte Reformer zwischen 1802 und 1806 in Fulda auf den Weg gebracht hat, ehe er 1815 erster König der Niederlande wurde. Neben dem Stadtschloss, von dem aus Wilhelm Friedrich als „Fürst zu Fulda“ regierte, zählt zu den Stationen beispielsweise die Alte Universität. Nach ihrer Auflösung errichtete der Regent dort im Zuge seiner Bildungsreform ein Lyzeum und wies zudem der von ihm 1802 gegründeten ersten evangelischen Gemeinde Fuldas einen eigenen Gottesdienstraum zu. Weitere Stationen sind unter anderem die nach dem Herrscher benannte Wilhelmstraße mit ihrem klassizistischen Häuserensemble und das in unmittelbarer Nähe 2014 zu seinem Gedenken errichtete Ehrenmal. Auch das Gebäude der heutigen Musikschule bildet einen Ort der Erinnerung. Hier gründete der „Fürst zu Fulda“ das Wilhelmshospital, ein Krankenhaus nach den neuesten Standards seiner Zeit.

 

Eine kleine Broschüre begleitet die Ausstellung im Stadtraum. Sie ist in deutscher und in englischer Sprache erschienen und kostenlos erhältlich in der Tourist-Information, im Stadtschloss, im Vonderau Museum, im VHS-Forum Kanzlerpalais und in der Musikschule.