Lesereihe "Literatur im Stadtschloss"

Die Lesereihe "Literatur im Stadtschloss" gibt es seit 1993. Sie wird gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie Parzellers Buchverlag GmbH & Co KG, Fulda. Die Lesungen finden im Fürstensaal des Stadtschlosses Fulda (Schlossstr. 1) statt. Der Besuch der Lesungen ist kostenfrei.

Literaturpreis der Stadt Fulda

Seit 2019 wird jährlich zum Abschluss der Reihe der Literaturpreis der Stadt Fulda vergeben, der das literarische Debüt des Jahres würdigt. Eine fünfköpfige Jury aus Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Literaturkritikerinnen und Literaturkritikern kürt aus den Erstlingswerken der Büchersaison das aus ihrer Sicht bemerkenswerteste Debüt. 2020 geht die Auszeichnung an Nadine Schneider für ihr Debüt „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für „1000 Serpentinen Angst“. Hauptsponsor des Literaturpreises Fulda ist die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda. 

Flyer "Literatur im Stadtschloss 2020" zum Download

Autorenlesungen 2020

RAOUL SCHROTT


LESUNG AM DIENSTAG, 17. MÄRZ 2020, ENTFÄLLT.

„Eine Geschichte des Windes oder
Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck (Tirol), ist Autor von Romanen, Essays, Lyrik und Prosa. Außerdem arbeitet er als Übersetzer. Für sein umfangreiches Werk erhielt Schrott zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis. Zuletzt erschien von ihm „Gehirn und Gedicht“ (gemeinsam mit dem Hirnforscher Arthur Jacobs), die Erzählung „Das schweigende Kind“, die Übersetzung von „Hesiods Theogonie“, der Gedichtband „Die Kunst an nichts zu glauben“ sowie die Essaysammlung „Politiken & Ideen“.

Der Hannes aus Aachen kam als erster einmal ganz um die Welt. Vor 500 Jahren brach er mit Magellans Flotte zu den Gewürzinseln auf. Und damit ins völlig Ungewisse. Meutereien. Schiffbrüche. Kämpfe, Menschenfresserei – nur um an Nelken zu kommen. Am Ende kehrte bloß ein einziges Schiff zurück. Nur 18 Seeleute überlebten, unter ihnen „Juan Aleman“. Dass er noch ein zweites und sogar drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach, ist alles, was man von ihm weiß. Raoul Schrott ist dieser Nebenfigur der Weltgeschichte hinterhergereist: Schwelgerisch und voll fühlbarer Details schenkt er seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.


NORBERT HUMMELT


LESUNG AM DIENSTAG, 24. MÄRZ 2020, ENTFÄLLT.

„Sonnengesang“

Norbert Hummelt, geboren 1962 in Neuss, lebt heute in Berlin. Er ist Lyriker, Essayist und Übersetzer sowie Autor literarischer Features für verschiedene Radiosender. Für seine literarische Arbeit wurde er unter anderem mit dem Rolf-Dieter-Brinkmann-Preis, dem Mondseer Lyrikpreis, dem Hermann-Lenz-Stipendium und dem Niederrheinischen Literaturpreis ausgezeichnet. Für sein lyrisches Gesamtwerk erhielt er 2018 den Hölty-Preis für Lyrik. Zuletzt erschienen seine Gedichtbände „Pans Stunde“ und „Fegefeuer“.

Die Sonne und ihr Licht stehen im Mittelpunkt von Norbert Hummelts neuen Gedichten. Denn ganz gleich, wie kunstreich der Mensch seine Welt einrichtet, ohne das Sonnenlicht ist er verloren. Sie ist das künstliche Licht der Raumstation, die den Himmel über Berlin passiert. Die Kraft, die die Natur belebt, den Blick des Betrachters lenkt. Der Klang einer Glocke, der Ruf der Ringeltaube lassen Bilder aufsteigen, in denen Licht und Helligkeit gespeichert sind. Träume lassen sich nicht festhalten, außer in Versen – sie schwingen nach in den lebendigen Rhythmen dieser Gedichte, die einfach wie Lieder sind und doch voller Geheimnisse.

 


HANNS ZISCHLER


LESUNG AM DIENSTAG, 31. MÄRZ 2020, ENTFÄLLT.

„Der zerrissene Brief“

Hanns Zischler, geboren 1947 in Nürnberg, lebt heute in Berlin. Er arbeitet als Schauspieler, Dramaturg, Regisseur, Sprecher, Fotograf, Übersetzer, Essayist und Schriftsteller. Seine Forschungsarbeit „Kafka geht ins Kino“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. 2013 erhielt er den Preis der Literaturhäuser. Von ihm erschienen „Der Schmetterlingskoffer“ (gemeinsam mit Hanna Zeckau), „Berlin ist zu groß für Berlin“ und „Die Erkundung Brasiliens“ (gemeinsam mit Sabine Hackethal und Carsten Eckert) sowie 2014 sein literarisches Debüt „Das Mädchen mit den Orangenpapieren“.

War es Fernweh, war es Liebesleichtsinn, der die 17-jährige Pauline 1899 aus ihrem fränkischen Dorf ins ferne New York ausbüxen ließ? Sechzig Jahre später wird sie von der liebesenttäuschten jungen Elsa besucht, die sie in der Nachkriegszeit als Kind „per Brief adoptiert“ hat. Gemeinsam durchwandern die beiden Frauen im Gespräch das tiefe Labyrinth von Paulines bis dahin verschollenen Lebensaugenblicken. Sie weben die bunten Fäden einer verloren geglaubten Zeit mit Hilfe von Briefen, Fotos, Notizen und Gedichten zu einem Stoff, dessen Muster erst nach und nach erkennbar wird.


NORBERT SCHEUER


LESUNG AM DIENSTAG, 7. APRIL 2020, ENTFÄLLT.

„Winterbienen“

Norbert Scheuer, geboren 1951 in Prüm, lebt als freier Schriftsteller in der Eifel. Für sein umfangreiches Werk erhielt er zahlreiche Literaturpreise. Zuletzt veröffentlichte er die Romane „Die Sprache der Vögel“, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, und „Am Grund des Universums“. Sein Roman „Überm Rauschen“ stand auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises und war „Buch für die Stadt Köln“. Mit „Winterbienen“ war Norbert Scheuer abermals auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises vertreten und erhielt für den Roman den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis.

Januar 1944: Während über der Eifel britische und amerikanische Bomber kreisen, gerät der wegen seiner Epilepsie nicht wehrtaugliche Egidius Arimond in höchste Gefahr. Er bringt nicht nur als Fluchthelfer jüdische Flüchtlinge in präparierten Bienenstöcken über die Grenze, er verstrickt sich auch in Frauengeschichten. Mit Eleganz und Feingefühl gelingt Norbert Scheuer die sprachliche und inhaltliche Verflechtung des sanften Bienenstaats und des brutalen NS-Staats. Er erzählt von einer Welt, die geprägt ist von Zerstörung und dem Wunsch nach einer friedlichen Zukunft.


TERÉZIA MORA

DIENSTAG, 5. MAI 2020, 20:00 UHR

„Auf dem Seil“

Terézia Mora, geboren 1971 in Sopron (Ungarn), lebt als Schriftstellerin und Übersetzerin in Berlin. Ihr literarisches Debüt, der Erzählungsband „Seltsame Materie“, wurde mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet. Für ihren Roman „Das Ungeheuer“, den zweiten Band ihrer Trilogie um Darius Kopp, erhielt sie 2013 den Deutschen Buchpreis. Für ihr Gesamtwerk wurde ihr 2018 der Georg-Büchner-Preis zugesprochen. Terézia Mora zählt außerdem zu den renommiertesten Übersetzern aus dem Ungarischen. 2019 hat sie mit „Auf dem Seil“ den abschließenden Band ihrer Trilogie vorgelegt.

Ist das Leben ein ewiger Balanceakt? Darius Kopp drohte an seinem Unglück zu zerbrechen. Drei Jahre sind vergangen, seit seine Frau Flora, seine große Liebe, gestorben ist. Der IT-Experte ist mit Floras Asche durch Europa gereist und schließlich auf Sizilien gelandet. Dort taucht eines Tages unverhofft seine 17-jährige Nichte auf. Das Mädchen ist allein unterwegs und weicht ihm nicht mehr von der Seite. Lorelei braucht Darius‘ Hilfe – und er die ihre. Mit ihr geht er zurück nach Berlin. Und er lernt, sein Glück daran zu messen, was man durch eigenen Willen verändern kann – und was nicht.


VERLEIHUNG DES 2. FULDAER LITERATURPREISES

DIENSTAG, 26. MAI 2020, 20:00 UHR

Lesung der beiden Preisträgerinnen

Mit dem Literaturpreis Fulda wird seit 2019 jährlich zum Abschluss der Lesereihe „Literatur im Stadtschloss“ das Debüt des Jahres ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. 2020 verleiht die Jury den Literaturpreis Fulda zu gleichen Teilen an Nadine Schneider und Olivia Wenzel. Der Schriftsteller und Journalist Jan Brandt hält als Jurymitglied die Laudatio. Beide Preisträgerinnen werden Passagen aus ihren Debüts lesen.

NADINE SCHNEIDER: „Drei Kilometer“

Nadine Schneider, geboren 1990, veröffentlichte Kurzgeschichten in Anthologien, war mehrfach Stipendiatin der Bayerischen Akademie des Schreibens und erhielt für „Drei Kilometer” den Bloggerpreis für Literatur „Das Debüt 2019“. Sie lebt in Berlin und arbeitet dort am Theater.

In der Begründung der Jury heißt es: „Drei Kilometer“ erzählt von der Zeit in einem rumänischen Dorf vor dem Sturz der Diktatur. Besonders bemerkenswert ist die ruhige poetische Sprache, in der Nadine Schneider von Beziehungen erzählt und durch Auslassungen große Imaginationsräume schafft.

OLIVIA WENZEL: „1000 Serpentinen Angst“

Olivia Wenzel, geboren 1985, schreibt Theatertexte, Prosa und macht Musik als Otis Foulie. Wenzels Stücke wurden unter anderem an den Münchner Kammerspielen, am Hamburger Thalia Theater und am Deutschen Theater Berlin aufgeführt. „1000 Serpentinen Angst“ ist ihr erster Roman.

Auszug aus der Begründung der Jury: „1000 Serpentinen Angst“ erzählt von den Konsequenzen anhaltender Diskriminierung in einer Weise, die es in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur so noch nicht gab. Olivia Wenzel arbeitet mit dialogischen Formen, Kommunikations- und Diskursfragmenten und stellt historische und persönliche Erfahrungen neu zur Diskussion.

Autorenlesungen im Überblick

2019                                     

  • María Cecilia Barbetta:  „Nachtleuchten“
  • Frido Mann: „Das weiße Haus des Exils“
  • Monika Rinck: „Champagner für die Pferde. Ein Lesebuch“
  • Johanna Maxl:  „Unser großes Album elektrischer Tage“ (Verleihung 1. Literaturpreis der Stadt Fulda)

2018                                      

  • Navid Kermani: „Entlang den Gräben. Eine Reise durch das östliche Europa bis nach Isfahan“
  • Hans Pleschinski: „Wiesenstein“
  • Peter Stamm: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“
  • Eva Demski: „Den Koffer trag ich selber. Erinnerungen“
  • Ingo Schulze: „Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst“

2017                                     

  • Arnold Stadler: „Rauschzeit“
  • Feridun Zaimoglu: „Evangelio. Ein Luther-Roman“
  • Zsuzsa Bánk: „Schlafen werden wir später“
  • Marcel Beyer: „Das blindgeweinte Jahrhundert“
  • Hanns-Josef Ortheil: „Was ich liebe – und was nicht“

2016                                     

  • Andreas Maier: „Der Ort“
  • Jan Wagner: „Selbstportrait mit Bienenschwarm“
  • Frank Witzel: „Die Erfindung der Roten Armee Fraktion durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969“
  • Saša Stanišić: „Fallensteller“
  • Elke Heidenreich: „Alles kein Zufall“, Lesung begleitet von Pianist Marc Aurel Floros

2015                                     

  • Thomas Hettche: „Pfaueninsel“
  • Sabine Friedrich: „Wer wir sind“
  • Judith Hermann: „Aller Liebe Anfang“
  • Ulla Hahn: „Spiel der Zeit“

2014                                     

  • Clemens Mayer: „Im Stein“
  • Marion Poschmann: „Die Sonnenposition“
  • Uwe Timm: „Vogelweide“
  • Sibylle Lewitscharoff: „Blumenberg“
  • Albert Ostermaier: „Seine Zeit zu sterben“
  • Andreas Hippert: „Gedichte und Bilder“               
  • Andreas Knapp: „Höher als der Himmel“     

2013                                     

  • Linus Reichlin: „Das Leuchten in der Ferne“
  • Jochen Missfeldt: „Du graue Stadt am Meer“
  • Felicitas Hoppe: „Hoppe“
  • Doris Runge: „Zwischen für und engel“
  • Ursula Krechel: „Landgericht“
  • Barbara Köhler: „36 Ansichten des Berges Gorwetsch“

2012                                     

  • Eugen Ruge: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“
  • Walther Kappacher: „Der Fliegenpalast“
  • Frank Schulz: „Onno Viets und der Irre vom Kiez“
  • Bärbel Reets: „Hesses Frauen oder der andere Blick“
  • Judith Schalansky: „Der Hals der Giraffe“
  • Jan Brandt: „Gegen die Welt“   

2011                                     

  • Reinhard Jirgl: „Die Stille“
  • Hartmut Lange: „Der Abgrund des Endlichen“
  • Peter Wawerzinek: „Raben Liebe“
  • Melinda Nadj Abonij: „Tauben fliegen auf“
  • Thomas Hettche: „Die Liebe der Väter“
  • Judith Zander: „Dinge, die wir heute sagen“
  • Helmut Krausser: „Zwei ungleiche Rivalen“

2010                                     

  • Kathrin Schmidt: „Du stirbst nicht“
  • Judith Hermann: „Alice“
  • Bartholomäus Grill: „Laduuuuuma“
  • Wilhelm Genazino: „Das Glück in glücksfernen Zeiten“
  • Günter Kunert: „Als das Leben umsonst war“ und „Auskunft für den Notfall“
  • Walter Heller: „Kaspar Maul – Der Räuber vom Teufelstein“

2009                                     

  • Terézia Mora: „Alle Tage“
  • Brigitte Kronauer: „Errötende Mörder“
  • Ulla Lenze: „Archanu“
  • Uwe Tellkamp: „Der Turm“
  • Günter Grass: „Die Box“

2008                                     

  • Martin Mosebach: „Der Mond und das Mädchen“
  • Michael Lentz: „Pazifik Exil“
  • Petra Morsbach: „Gottesdiener“
  • Péter Nádas: „Spurensicherung“
  • Peter Kurzeck: „Oktober und wer wir selbst sind“
  • Katja Lange-Müller: „Böse Schafe“

2007                                     

  • Wolfgang Büscher: „Berlin Moskau – eine Reise zu Fuß“              
  • Marlene Streeruwitz: „Entfernung“
  • Florian Illies: „Ortsgespräch“
  • Richard Weihe: „Weg des Vergessens“
  • Katharina Hacker: „Die Habenichtse“
  • Markus Orths: „Fluchtversuche“

      2006                                     

      • Daniel Kehlmann: „Die Vermessung der Welt“
      • Mirko Bonné: „Der eiskalte Himmel“
      • Irene Dische: „Großmama packt aus“
      • Ingo Schulze: „Neue Leben“
      • Erich Loest: „Sommergewitter“
      • Herma Kennel: „Bergers Dorf“, „Die Reise mit der Pfeffermaus“ und „Der Zirkusbär“ 

      2005                                     

      • Durs Grünbein: „Vom Schnee oder Descartes in Deutschland“   
      • Manfred Osten: „Das geraubte Gedächtnis“
      • Beate Rygiert: „Der Nomade“
      • Mostafa Danesch: „Der Krieg gegen den Westen“           
      • Norbert Gstrein : „Wem gehört eine Geschichte“
      • Fabian Lange: „Keine Angst vor Wein“ 

      2004                                     

      • Raoul Schrott: „Tristan Da Cunha oder die Hälfte der Erde“
      • Zoe Jenny: „Ein schnelles Leben“
      • Reinhard Kaiser: „Unerhörte Rettung“
      • Annetta Kahana: „Ich sehe was, was du nicht siehst“
      • Peter Härtling: „Leben lernen“ 

      2003                                     

      • Siegfried Lenz: „Die Entstehung einer Erzählung; vom Grundeinfall bis zur kritischen Rezeption"
      • Patrick Roth: „Die Nacht der Zeitlosen“ und „Ins Tal der Schatten“
      • Monica Bleibtreu/Helena Ruegg: Monica Bleibtreu liest Gedichte aus Alejandra Pizarniks (1936-1972) Band „Cenizas – Asche, Asche“, begleitet am Bandoneon von Helena Ruegg
      • Jens Reich: „Es wird ein Mensch gemacht“
      • Polina Daschkowa: „Pauriers Vermächtnis“ 

      2002                                     

      • Thomas Hürlimann:  „Fräulein Stark“
      • Asta Scheib: „Sei froh, dass du lebst“
      • Christoph Peters: „Kommen und gehen, manchmal bleiben“
      • Ulla Hahn: „Das verborgene Wort“
      • Gerold Effert: „Die Nacht der Katze“ und „Das Papierschiff“
      • Sigrid Früh: „Der Schatz im Keller“
      • Walter Heller: „Findlinge“

      2001                                     

      • Steinunn Sigurdardóttir: „Herzort“
      • Karl Dedecius:  Abend mit einer Auswahl polnischer Literatur
      • Friedrich Ani: „German Angst“ 
      • Wulf Kirsten: „Prinzessinnen im Krautgarten“

      2000                                     

      • Monika Maron: „Pawels Briefe“
      • Günter de Bruyn: „Deutsche Zustände“
      • Joachim Fest: „Speer. Eine Biografie“
      • Reiner Kunze: „Die wunderbaren Jahre“, „Am Sonnenhang“ und „Ein Tag auf dieser Erde“

      1999                                     

      • Marcel Reich-Ranicki: „Mein Leben“
      • Ulla Lachauer: „Ostpreußische Lebensläufe“
      • Gert Heidenreich: „Abschied von Newton“
      • Asher Reich: „Arbeiten auf Papier - Gedichte“
      • Heinrich Hannover: „Die Republik vor Gericht, 1954 – 1974“
      • Peter Merseburger: „Mythos Weimar – Zwischen Geist und Macht“ 

      1998                                     

      • Marion Gräfin Dönhoff: „Im Wartesaal der Geschichte“, „Namen, die keiner mehr kennt“ und
      • „Zivilisiert den Kapitalismus, Grenzen der Freiheit“
      • Robert Gernhardt: „Lichte Gedichte“ und vermischte Prosa
      • Harry Rowohlt: „Pooh’s Corner“ und „Die Asche meiner Mutter“ (Übersetzung des Buches von Frank Mc Court)
      • Herta Müller: „Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet“
      • Friedrich Christian Delius: „Der Spaziergang von Rostock nach Syrakus“ und „Amerikahaus und der Tanz um die Frauen“
      • Hans Joachim Schädlich : „Ostwestberlin“, „Schott“ und „Trivialroman“

      1997                                     

      • Freya Klier:  „Verschleppt ans Ende der Welt“
      • Hellmuth Karasek: „,Go West!‘ Eine Biographie der 50er Jahre“
      • Martin Walser: „Finks Krieg“                                      

      1996                                     

      • Horst Stern:   „Irish Stew“
      • Wolf Biermann: „Jizchak Katzenelson“
      • Siegfried Unseld: „Der Schriftsteller Bertold Brecht: Alles braucht Änderungen“
      • Marcel Reich-Ranicki: „Über Wolfgang Koeppen und unsere Literatur“ 

        1995                                     

        • Sarah Kirsch: „Erlkönigs Tochter“ und „Das simple Leben“
        • Erica Pedretti:  „Engste Heimat“  

        1994                                     

        • Gerold Effert: „Unter dem Vogelbeerbaum“
        • Walter Heller: „Es haädd au nuch schlemmer könnd gewaär – Rhöner Humor“
        • Günther Elm: „In Fulda verliebt“
        • Wolfgang Rill: „Das wahre Leben des Julian Zederspahn“
        • Wolfgang Hilbig: „Ich“
        • Wolf Biermann: „Der Sturz des Dädalus“ und Gesang einige seiner neusten Lieder
        • Horst Stern: „Klingt“
        • Bodo Kirchhoff: „Infanta“
        • Walter Kempowski: „Das Echolot“

        1993                                     

        • Hanns-Josef Ortheil: „Abschied von den Kriegsteilnehmern“
        • Franziska Groszer: „Julia Augenstern – Mitten am Rande der Welt“
        • Christoph Ransmayr: „Die letzte Welt“