Literaturfestival "Leseland Hessen" 2020

Während im Herbst die Frankfurter Buchmesse Literaturfreunde aus nah und fern lockt, erfreut die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst initiierte Reihe „Leseland Hessen“ Bücherfans mit einer Fülle von Veranstaltungen, bei denen eine Auswahl aus dem breiten Spektrum aktueller Neuerscheinungen vorgestellt wird. Zum 17. Mal in Folge beteiligt sich die STADT FULDA – DIE KULTURSTADT in diesem Jahr an dem landesweiten Literaturfestival, bei dem bekannte Autorinnen und Autoren ebenso ihren Platz haben wie junge Talente.

Vom 20. bis 28. Oktober 2020 wartet auf Bücherfreunde in Fulda ein abwechslungsreiches Programm. Insgesamt 22 Lesungen an Schulen in Stadt und Landkreis werden bei Kindern und Jugendlichen wieder die Lust am Lesen und die Freude an Literatur wecken. Zudem bieten sechs Abendveranstaltungen in der Kapelle des Vonderau Museums dem Publikum die Gelegenheit, Schriftstellerinnen und Schriftstellern beim Lesen aus ihren neuen Büchern zu lauschen. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei.

Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals „Leseland Hessen“ finden mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-Kultur statt und werden in Fulda darüber hinaus gefördert durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda.

Hier finden Sie das aktuelle Programm von „Leseland Hessen“ 2020 als PDF zum Herunterladen.

Bitte beachten Sie: Im Rahmen der Covid-19-Schutzmaßnahmen könnte es kurzfristig zu einer Beschränkung der Besucherzahlen und der Notwendigkeit einer Anmeldung für die Abendveranstaltungen kommen. Interessierte werden daher gebeten, sich ab Anfang Oktober 2020 an dieser Stelle über die dann aktuell geltenden Regelungen zu informieren. Anmeldungen für die Abendveranstaltungen sind erst ab dem 6. Oktober 2020 möglich.

Das Programm von Leseland Hessen 2020

Ulrike Almut Sandig

Dienstag, 20. Oktober 2020
19.00 Uhr

Kapelle, Vonderau Museum

Ulrike Almut Sandig
„Monster wie wir“

Ulrike Almut Sandig wurde 1979 in Großenhain geboren und trat bislang vor allem als Lyrikerin hervor, wobei ihr klangvoll-poetisches Werk mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

In ihrem ersten Roman „Monster wie wir“ (Schöffling & Co.) schildert die Autorin in funkelnder Prosa voll harter Beats ihre ostdeutsche Generation, geprägt von Braunkohleabbau, Identitätsverlust und der Kraft der Empathie: Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem schrecklichen Schwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden, und wird selbst zum Fürchten. Was Gewalt bedeutet, wissen Ruth und Viktor beide. Am Handlungsort des Romans, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Doch wie rettet man einander?


Raoul Schrott

Mittwoch, 21. Oktober 2020
19.00 Uhr
Kapelle, Vonderau Museum

Raoul Schrott
„Eine Geschichte des Windes
oder Von dem deutschen Kanonier
der erstmals die Welt umrundete und
dann ein zweites und ein drittes Mal"

Raoul Schrott, geboren 1964 in Landeck (Tirol), ist Autor von Romanen, Essays, Lyrik und Prosa. Außerdem arbeitet er als Übersetzer. Für sein umfangreiches Werk erhielt Raoul Schrott zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Peter-Huchel- und den Joseph-Breitbach-Preis.

„Eine Geschichte des Windes oder Von dem deutschen Kanonier der erstmals die Welt umrundete und dann ein zweites und ein drittes Mal“ “ (Carl Hanser Verlag) nimmt das Publikum mit auf eine abenteuerliche Reise: Die Hauptfigur, der Hannes aus Aachen, kam als erster einmal ganz um die Welt. Vor 500 Jahren brach er mit Magellans Flotte zu den Gewürzinseln auf und startete damit ins völlig Ungewisse. Er erlebte Meutereien und Schiffbrüche, Kämpfe und Menschenfresserei – nur um an Nelken zu kommen. Am Ende kehrte bloß ein einziges Schiff zurück. Nur 18 Seeleute überlebten, unter ihnen „Juan Aleman“. Dass er noch ein zweites und sogar drittes Mal zur Weltumsegelung aufbrach, ist alles, was man von ihm weiß. Raoul Schrott ist dieser Nebenfigur der Weltgeschichte hinterhergereist und schenkt schwelgerisch seinem Simplicissimus auf hoher See ein ganzes Leben.


Elsemarie Maletzke

Donnerstag, 22. Oktober 2020
19.00 Uhr
Kapelle, Vonderau Museum

Elsemarie Maletzke 
„Magnolienmord“

Elsemarie Maletzke wurde 1947 in Oberhessen geboren. 1968 begann sie, für die Satire-Zeitschrift „Pardon“ zu arbeiten, ging 1974 als Deutschlehrerin nach Irland und war später Redakteurin bei „Titanic“ und „Pflasterstrand“. Anfang der 1980er Jahre erschienen ihre ersten Reiseführer, später zahlreiche bedeutende Biografien. 2009 wurde sie mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet.

Im Gartenkrimi „Magnolienmord“ (Schöffling & Co.) schreibt sie mit elegantem Schwung über einen höflichen Magnolienexperten und eine spröde Gärtnerin, die ein Verbrechen zusammenführt: Simon Jankowskis schwacher Punkt sind seine geliebten Magnolien. Um sie zu retten, lässt er sich auf einen gefährlichen Handel mit einem Erpresser ein. Denn Jankowski hat mehr als seinen Ruf zu verlieren. Der angesehene Wissenschaftler am Arboretum im polnischen Kórnik schmuggelt streng geschützte Pflanzen außer Landes. Als ihm ein Kollege auf die Schliche kommt und droht, ihn auffliegen zu lassen und die Magnolien im Arboretum zu vernichten, ist Simon bereit, als Kurier ein geheimnisvolles Päckchen nach Frankfurt mitzunehmen, um es dort auf dem alten jüdischen Friedhof zu deponieren. Er nutzt einen Forschungsauftrag, um sich bei Elinor Sander einzumieten, von deren Garten er Zugang zum Friedhof hat. Die Übergabe scheitert. Das Päckchen geht verloren. Als Elinor es findet, ist Simon dem Tod nah und sie wird zur Gejagten...


Anna von Münchhausen

Freitag, 23. Oktober 2020
19.00 Uhr
Kapelle, Vonderau Museum

Anna von Münchhausen
„Der Lügenbaron.
Mein phantastischer Vorfahr und ich“

Anna von Münchhausen, Jahrgang 1953, hat in London und Hamburg Geschichte und Anglistik studiert und an der Henri-Nannen-Schule das journalistische Handwerk gelernt. Sie schrieb und redigierte als Redakteurin in der Wochenzeitung „DIE ZEIT“, als stellvertretende Ressortleiterin in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ und als Textchefin in „DIE ZEIT“.

Anlässlich des 300. Geburtstags von Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen 2020 hat die Nachfahrin des Adligen ihr kurzweiliges, informatives Buch „Der Lügenbaron. Mein phantastischer Vorfahr und ich“ (Kindler) geschrieben. Dass es mit ihrem Familiennamen eine besondere Bewandtnis hat, bemerkte Anna von Münchhausen schon in der Schule, als ihr Biologielehrer ihr eine misslungene Arbeit mit den Worten zurückgab, da habe sie sich ja was von ihrem Vorfahren abgeguckt, dem Lügenbaron. Da verstand sie: Als Münchhausen hängt man schnell mit drin, wenn es um Lügengeschichten anderer geht, bekommt Schwierigkeiten auf dem Amt, auf Reisen und vor Gericht. Das ist nicht immer schön, aber manchmal sehr lustig. Das beweist auch dieser Band – eine heitere Mischung aus den interessantesten Abenteuern und biografischen Fakten Münchhausens und den Anekdoten der Nachfahren.


Thomas Hettche

Dienstag, 27. Oktober 2020
19.00 Uhr
Kapelle, Vonderau Museum

Thomas Hettche
„Herzfaden.
Roman der Augsburger Puppenkiste“

Thomas Hettche, Jahrgang 1964, legte mit „Ludwig muß sterben“ 1989 sein literarisches Debut vor. Sein Bestseller „Pfaueninsel“ (2014) wurde u. a. mit dem Wilhelm-Raabe-Preis, dem Wolfgang-Koeppen-Preis, dem Solothurner Literaturpreis und dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet.

In seinem Roman „Herzfaden“ (Kiepenheuer & Witsch) entdeckt ein zwölfjähriges Mädchen nach einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste im Foyer des Theaters eine kleine Holztür, öffnet sie und gerät in eine Märchenwelt, in der viele Freunde warten, darunter Prinzessin Li Si, Wawa der Waran, Kater Mikesch und Lukas, der Lokomotivführer. Vor allem trifft sie dort Hatü, die Frau, die einst mit ihrem Vater all diese Marionettenfiguren geschnitzt und gebaut hatte und die eine große Geschichte zu erzählen weiß von diesem einmaligen Theater und der Familie, die es erfunden, gegründet und berühmt gemacht hat. Die Geschichte reicht weit zurück in die ersten Jahre des Zweiten Weltkriegs, als Walter Oehmichen, Schauspieler des Augsburger Theaters, im Lazarett einen Puppenschnitzer kennenlernt und ein Marionettentheater erfindet. In der Augsburger Bombennacht 1944 zerfällt der „Puppenschrein“ zu Schutt und Asche und erlebt seiner Wiedergeburt nach dem Krieg im Theater und später im Fernsehen, wo viele zum ersten Mal vom „kleinen Prinz“ erfahren und – in der ersten deutschen TV-Serie – von Jim Knopf.


Robert Brack

Mittwoch, 28. Oktober 2020
19.00 Uhr
Kapelle, Vonderau Museum

Robert Brack
„Dammbruch.
Ein Sturmflut-Thriller“

Robert Brack, 1959 in Fulda geboren, lebt seit 1981 in Hamburg. Seit 1988 publiziert er Kriminalromane, die oftmals auf realen Ereignissen in der Geschichte der Hansestadt basieren. Für seine Romane wurde er mit dem „Deutschen Krimi-Preis“ und dem „Marlowe“ der Raymond-Chandler-Gesellschaft ausgezeichnet. Er ist Mitglied des deutschen PEN-Zentrums.

„Dammbruch. Ein Sturmflut-Thriller“ (Ellert & Richter) spielt im Jahr 1962: Einbrecher Lucius „Lou“ Rinke, frisch aus der Haft entlassen, plant seinen letzten großen Coup. Nur leider hat er seine Rechnung ohne das Sturmtief „Vincinette“ gemacht, das am 16. Februar 1962 mit zerstörerischer Gewalt über die Hansestadt hereinbricht. Auch ahnt er nicht, dass er ausgerechnet in dieser Nacht einer Frau begegnen wird, die ihre ganz eigene Auffassung von der Durchsetzung von Gerechtigkeit hat. Rinke heuert den jungen Piet als Komplizen auf St. Pauli an und trifft letzte Vorbereitungen für den Einbruch. Am Abend des 16. Februar treffen sich die beiden Einbrecher in einer Kneipe in Wilhelmsburg, wo Rinke Betty kennenlernt. Die Straftat verläuft anders als geplant. Der Tresor, der im Freihafen geknackt werden soll, enthält eine fiese Überraschung. Dann schlägt das Sturmtief zu. Der Überlebenskampf gegen die entfesselten Elemente beginnt und wird auch nicht einfacher, als die beiden Männer auf Betty treffen …


Lesungen in Schulen

Johannes Herwig

Dienstag, 20. Oktober 2020

08.00 Uhr Richard-Müller-Schule

09.40 Uhr Rabanus-Maurus-Schule

Johannes Herwig
… erlebte die Nachwendezeit als Punk in seiner Geburtsstadt Leipzig, studierte Soziologie und Psychologie, war viele Jahre selbstständig im Kulturbereich tätig und wandte sich 2013 dem Schreiben zu.

„Scherbenhelden“
Leipzig 1995: Die Stadt ist im Umbruch. Nino hat die normalen Probleme eines Fünfzehnjährigen. Stress in der Schule, erste Beziehungen. Gemeinsam mit seinem Freund Max wird er beim Klauen erwischt und von einer Gruppe Punks rausgehauen, die zu seinem neuen Zuhause wird.


Anke Kuhl

Donnerstag, 22. Oktober 2020

08.05 Uhr ABC-Landschule Maberzell

10.10 Uhr Grundschule Haimbach

11.45 Uhr Johannes-Hack-Schule Petersberg

Anke Kuhl
… hat in Mainz und Offenbach Zeichnen studiert und arbeitet seit 1998 in der Frankfurter Ateliergemeinschaft labor. Für ihr Buch „Alles Familie!“ wurde sie mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis geehrt.

„Manno!“
In Comic-Episoden erzählt die Autorin und Illustratorin von der Kindheit der kleinen Anke in einer hessischen Kleinstadt. Der Leser taucht ein in eine Welt, in der Oma und Opa noch im selben Haus leben und in der man nachmittags auf ziemlich abseitige Ideen kommen kann.


Björn Berenz

Freitag, 23. Oktober 2020

08.00 Uhr Bonifatiusschule

10.05 Uhr Katharinenschule Gläserzell

11.45 Uhr Marquardschule

Björn Berenz
… hat bereits mehrere Romane für Erwachsene veröffentlicht sowie seine erste Kinderbuchreihe „Akte Ahhh…!“. Mit Christoph Dittert startet er nun eine neue Lesereihe für junge Abenteurer und Rätselfans.

„Explorer Team. Das Abenteuer beginnt!“
Der Vater des elfjährigen Lias ist bei der Suche nach einem geheimnisvollen Volk im Himalaya verschollen. Plötzlich bekommt Lias sein Expeditionstagebuch zugeschickt – voller Hinweise und Rätsel, die nur Lias lösen kann und die ihn zu seinem Vater führen können.


Usch Luhn

Montag, 26. Oktober 2020

08.00 Uhr Astrid-Lindgren-Schule

09.55 Uhr Sturmiusschule

11.30 Uhr Florenbergschule

Usch Luhn
… arbeitet seit vielen Jahren als Drehbuchautorin und Dramaturgin. Seit 1998 schreibt sie zudem mit großem Erfolg Kinderbücher.

„Lillys magische Schuhe“
Wer Lillys magische Schuhwerkstatt betritt, der bekommt Schuhe, die ihn mutiger, schneller oder beliebter machen. Aber nur ein Kind, das wirklich magische Schuhe braucht, findet die Werkstatt von Lilly Wunder, den Drachen Monsieur Archibald und die kluge Schildkröte Frau Wu.


Sarah Jäger

Dienstag, 27. Oktober 2020

08.00 Uhr Bardoschule

09.30 Uhr Winfriedschule

11.25 Uhr Marienschule

Sarah Jäger
… ist ausgebildete Theaterpädagogin und umgeschulte Buchhändlerin. Nun hat sie ihren ersten Roman veröffentlicht.

„Nach vorn, nach Süden“
Der Hinterhof des Penny-Marktes ist Treffpunkt einer Clique. Ein Teil der Jugendlichen beschließt, sich auf die Suche nach Jo zu machen, der seit Monaten verschwunden ist. Die Fahrt wird zum wilden Sommertrip.


Michael Petrowitz

Dienstag, 27. Oktober 2020

08.15 Uhr Landgräfin-Anna-Schule Bronnzell

10.00 Uhr Cuno-Raabe-Schule

11.50 Uhr Adolf-von-Dalberg-Schule

Michael Petrowitz
… studierte an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin. Er ist als freier Drehbuchautor und als Dozent für Drehbuch/Dramaturgie tätig und erhielt 2005 den Robert-Geisendörfer-Preis.

Dragon Ninjas. Der Drache des Feuers“
Die Dragon Ninjas wollen ein Blasrohr, mit dem man gewaltige Stichflammen erzeugen kann, in ihren Besitz bringen. Um es dem Drachen des Feuers abzuluchsen, müssen sie aber erst eine wertvolle Perle finden.


Thomas Thiemeyer

Mittwoch, 28. Oktober 2020

08.00 Uhr Konrad-Adenauer-Schule

09.45 Uhr Heinrich-von-Bibra-Schule

11.30 Uhr Marianum

Thomas Thiemeyer
… studierte Geologie und Geographie, ehe er Autor und Illustrator wurde. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen ist er eine feste Größe in der Unterhaltungsliteratur.

„World Runner. Die Jäger“
Tim, der sich mit Annika und Malte für die zweite Runde qualifiziert hat, steht vor der größten Herausforderung seiner Runner-Karriere: Mit seinen Freunden und ihren drei Erzrivalen müssen sie ein funktionierendes Team bilden. Wie überzeugend sie das tun, beurteilen Millionen von Zuschauern, denn jeder Augenblick des Wettbewerbs wird vom Medienkonzern GlobalGames live übertragen.


Jutta Wilke

Mittwoch, 28. Oktober 2020

09.30 Uhr Domschule

10.55 Uhr Geschwister-Scholl-Schule

Jutta Wilke
… war zuerst Anwältin, bevor sie sich dazu entschloss, ihren Weg als Autorin zu gehen. Inzwischen hat sie Erstlesebücher, Kinderbücher, Jugendbücher und Romane für junge Erwachsene veröffentlicht.

„Stechmückensommer“
Madeleine hat sich ihre Sommerferien ganz anders vorgestellt: Erst wird sie von ihren Eltern in ein Feriencamp nach Schweden geschickt und dann ganz aus Versehen auch noch von einem durchgeknallten Punk entführt. Dabei wollte Julian eigentlich nur einen VW-Bus klauen. Als auch noch Vincent, der Junge mit dem Extra-Chromosom, zu ihnen stößt, ist das ungleiche Trio komplett.