Übersicht - Stadtteil Zirkenbach

Name des Ortsvorstehers

Georg Krönung (BLZ)
Gieselbachweg 14 a
Telefon-Nr. 0661 / 9 33 55 22
E-Mail: georg.kroenung@fulda.de

Sprechzeiten des Ortsvorstehers

Dienstag 18.00-19.00 Uhr
nach Vereinbarung im Ortsvorsteherbüro, Röderkreuzweg 1

Telefon Büro des Ortsvorstehers: 0661 402094

Ortsbeirat

Dorfglocke von Zirkenbach

Zirkenbachs Wahrzeichen ist die Dorfglocke. Sie wurde 1753 von Johann Krick in Eckweisbach gegossen und am Haus des Stifters Jörg Herbert in Zirkenbach Nr.39 angebracht. Seitdem läutet sie um 6.00, 12.00 und 18.00 Uhr sowie bei Todesfällen.

Am 18. September 1988 wurde der Glockenturm durch einen Brand zerstört. Unter Leitung des Fortbildungszentrums Johannesberg konnte eine Rekonstruktion des Türmchens geschaffen und auf dem Anwesen der heutigen Familie Bott wieder montiert werden. So fand die Dorfglocke 1991 wieder ihren angestammten Platz über den Dächern von Zirkenbach.

Geschichte von Zirkenbach

Die Ursprünge des Stadtteils Zirkenbach reichen aufgrund erster Ansiedlungen am vorgeschichtlichen Verkehrsweg (Ortesweg) bis ins 9. Jahrhundert zurück.

Urkundlich erwähnt wurde Zirkenbach erstmalig im Jahr 1160. Der Name ist abgeleitet von dem Circumbach, der in einem Bogen um das Dorf fließt und an dessen Mündung in den Gieselbach sich die Ortschaft angesiedelt hat. Heute wird der Bach Saurode genannt.

Die Zahl der Einwohner steigerte sich fortlaufend von ca. 60 im Jahr 1510 bis 169 im Jahr 1895 und bestand mehrheitlich aus Vollerwerbsbauern sowie Leinenwebern und einem Müller.
Die Bauernhöfe gehörten zum Besitz des Klosters Johannesberg im Rahmen der Lehensherrschaft.

Zirkenbach heute

Die Ortschaft liegt am südwestlichen Stadtrand Fuldas. Sie zeichnet sich aus durch eine ruhige ländliche Lage und dennoch kurze Entfernung zum Stadtzentrum. Am höchsten Punkt in der Nähe des Röderkreuzes hat man einen außergewöhnlichen Blick über die gesamte Stadt mit dahinter liegendem Rhönpanorama.
Im Jahr 2010 beging Zirkenbach die 850-Jahr-Feier.

Der durch die geschichtliche Entwicklung geprägte Bezug zu Johannesberg ist heute noch vorhanden. So ist Zirkenbach ein Teil des Kirchspiels, dem auch Harmerz, Johannesberg und Zell angehören und das die Ortschaften durch die gemeinsame Kirche in Johannesberg und dorfübergreifende Vereine verbindet.

Zirkenbach hat ein Bürgerhaus, das in 1994 eingeweiht wurde, und häufig auch für private Feierlichkeiten genutzt wird.
Mittlerweile hat Zirkenbach ca. 450 Einwohner.

Infrastruktur von Zirkenbach

  • Geschäfte/Branche
    Fenster- und Türen-Montagebetrieb, Getränkehandel, Haus-Service, KFZ-Teile, Kosmetik und Nageldesign, Sanitär- und Heizungsbau, Steuerberatung, Stuck und Putz
  • Verkehr
    Stadtbusverbindung im 60 Minuten-Takt
  • Arbeitsstätten
    Industrie- und Handwerksbetriebe
    3 Landwirtschaftsbetriebe, davon
    2 Haupterwerbsbetriebe und 1 Nebenerwerbsbetrieb

Vereine in Zirkenbach

1986 wurde der Bürgerverein Zirkenbach e.V. gegründet. Der Bürgerverein setzt sich für kulturelle Belange sowie der Pflege von Traditionen ein. So errichtet der Bürgerverein jährlich das Hutzelfeuer und die in den Verein integrierte Kirmestanzgruppe gestaltet die Kirmes im Kirchspiel Johannesberg. Natürlich kommt auch das gesellschaftliche und gesellige Miteinander u.a. durch verschiedene Ausflüge, Wanderungen, 1. Mai- Feste nicht zu Kurz.

1875 wurde die Freiwillige Feuerwehr Johannesberg / Zirkenbach gegründet.
Nach der Gebietsreform am 01. Juli 1972 erfolgte der Anschluss der Freiwilligen Feuerwehr Johannesberg / Zirkenbach an die Freiwillige Feuerwehr Fulda. Seit dieser Zeit firmiert sie unter Stadtteilfeuerwehr Fulda-Johannesberg / Zirkenbach.