Übersicht - Stadteil Niederrode

Name des Ortsvorstehers

Bernhard Lindner (SPD)
Niederroder Straße 20a
36041 Fulda-Niederrode
Telefon-Nr. 0661 43470
Mobil: 0175 3426362
E-Mail: bernhard.lindner@fulda.de

Sprechzeiten des Ortsvorstehers

Freitag 17.00-18.00 Uhr
im Büro des Ortsvorstehers Wohnung, Niederroder Straße 20a

Ortsbeirat

Niederrode – ein moderner Stadtteil mit langer Tradition

Mit seinem Ortsteil Reinhards liegt Niederrode mit seinen 238 ha etwa 5 Kilometer westlich der Kernstadt Fuldas am Rande des ausgedehnten Gieseler Forstes umrahmt von fruchtbaren Wiesen und Feldern.

2006 konnte Niederrode sein 1050 – jähriges Bestehen feiern. 956 wurden die Siedlung „Rotaha“ erstmals urkundlich erwähnt. So begegnet uns der Name in einer Schenkungsurkunde, in der Abt Hadamar (927 bis 956) die Kunst- und Handwerksschule seines Klosters zur Erhöhung ihrer Leistungsfähigkeit mit einer beträchtlichen Anzahl von Gütern und Einkünften ausstattete. Dies wiederum geht zurück auf die Karlmannsche Schenkung an das Fuldaer Kloster 743. Nach langer Zeit der Selbstständigkeit wurde Niederrode mit Reinhards im Rahmen der Gebietsreform 1972 Stadtteil von Fulda.

Heute fühlen sich besonders junge Familien mit Kindern in dieser weitgehend natürlichen Umwelt sehr wohl. Daher verdreifachte sich die Einwohnerzahl seit 1970. Besonders nach der Wende wuchs die Einwohnerzahl stetig. Schnell konnten sich die Neubürgerinnen und –bürger in den weltoffenen Stadtteil integrieren. Der Bürgerverein Niederrode/Reinhards e.V. mit seinen vielfältigen Aktivitäten, wie das jährliche Backfest an Pfingsten  ist hierfür eine große Hilfe. Das Bürgerhaus wird von vielen Gruppen und Familien für unterschiedlichste Feierlichkeiten genutzt. Mit dem Stadtbus kann Fulda in wenigen Minuten erreicht werden.

Für unsere kleinen Einwohner besteht im Nachbarort Sickels eine Kindergartengruppe. Die Grundschüler besuchen die Astrid – Lindgren – Schule in der neuen Schule auf der Fulda Galerie. In verkehrssicherer und zentraler Lage können sich die Kleinen auf dem Spielplatz tummeln.

In dem auch heute noch von der Landwirtschaft geprägten Stadtteil wirtschaften neun Betriebe, sieben mit Viehhaltung. Die durch Strukturwandel in der Landwirtschaft freigewordenen Gebäude nutzen eine stattliche Zahl von Handwerksbetrieben. Neue kleine Baugebiete fügen sich harmonisch in das Ortsbild ein.

Die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen steht in Niederrode oben an. Drei Tiefbrunnen versorgen Fulda mit sauberem und weichem Trinkwasser. Ausgeprägte Kaltluftentstehungsflächen versorgen Fulda nachts mit sauerstoffhaltiger Frischluft. Diese Kaltluftabflüsse sind die „Grüne Lunge der Stadt Fulda“. Durch Produktion und Nutzung regenerativer Energie, wie Biomasseheizungen, Solaranlagen zur Stromgewinnung, Brauchwassererwärmung oder Heizungsunterstützung, leistet Niederrode seinen Beitrag zur CO2 – Verminderung.
Zur Erhaltung von Turmfalken und Rebhühner werden ornithologische Maßnahmen unterstützt.

Niederrode/Reinhards: „Traditionen erhalten, Zukunft verantwortlich gestalten“