Übersicht – Stadtteil Gläserzell

Name des Ortsvorstehers

Herr Roman Namyslo (CDU)
Sudetensraße 7
Telefon-Nr. 0661 / 5 47 57
E-Mail: roman.namyslo@fulda.de

Sprechzeiten des Ortsvorstehers

ab April 2018: Mittwoch 17.30 bis 19.30 Uhr
im Ortsvorsteherbüro im Bürgerhaus, Abt-Hadamar-Straße 5

Telefon Büro des Ortsvorstehers: 0661 / 9 52 92 80

Ortsbeirat

Persönliche Angaben der Ortsbeiratsmitglieder

Am 06. März 2016 wurde der neue Ortsbeirat des Fuldaer Stadtteils Gläserzell gewählt. Er setzt sich wie folgt zusammen:

  • Ortsvorsteher: Roman Namyslo  Jahrgang 1970, Zimmer-Fachgeselle, verheiratet, zwei Kinder
    Sudetenstraße 7, Tel.-Nr. 0661 / 5 47 57
  • stellv. Ortsvorsteher: Alfred Hosenfeld,  Jahrgang 1956, Dipl. Ingenieur, zwei Söhne
    Gläserzeller Straße 14, Tel.-Nr. 0661 / 5 12 86
  • Christoph Till, Jahrgang 1975, Diplomverwaltungswirt, verheiratet, zwei Kinder
    Am Sparbrot 16
  • Christine Langer, Jahrgang 1975, Grundschullehrerin, verheiratet, eine Tochter
    An den Eichen 3
  • Hubert Schulte, Jahrgang 1950, Dipl. Volkswirt, selbst. Bildungsreferent, verheiratet, drei Kinder, zwei Enkel
    Frankstädter Straße 3, E-Mail: hubertschulte(at)gmx.de, Tel.-Nr. 0661 / 5 53 38, Mobil 0176 / 45 82 05 59
  • Alois Raschke, Jahrgang 1956, Rentner, verheiratet, zwei Söhne
    Sudetenstraße 28, Tel.-Nr. 0661 / 5 42 83, E-Mail: a.raschke(at)fd-web.de
  • Sebastian Kümmel, Informatiker, 1 Kind
    Hochstraße 14

Bei Sorgen, Nöten, Fragen oder gerne auch Anregungen sind wir selbstverständlich für Sie da.

Wir freuen uns über jeden Besuch einer unserer Ortsbeiratssitzungen und der Wahrnehmung der Sprechzeiten bzw. den Bürozeiten des Ortsvorstehers, mittwochs 17.30 Uhr - 19.30 Uhr.

Termine der Ortsbeiratssitzungen werden spätestens 7 Tage vorher in den Schaukästen der Gerhard-Hauptmann-Straße sowie in den Aushängen am Bürgerhaus angekündigt. Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit.

 

Gläserzell – ein attraktiver Wohn- und Lebensstandort

Innenstadtnah und doch mit dörflicher Struktur – etwa 4,5 km vom Stadtkern entfernt - kam die einst selbständige Gemeinde Gläserzell im Zuge der Gebietsreform im Jahre 1972 als Stadtteil zu Fulda. Gläserzell ist dennoch als Ortsteil überschaubar geblieben:

Unweit der St. Katharina-Kirche – sie steht inmitten der denkmalgeschützten Gesamtanlage „Historischer Ortskern Gläserzell“ - liegen das neue Bürgerhaus mit Büro des Ortsvorstehers, gut sortierter Bücherei und unterschiedlich großen Räumen für Veranstaltungen und (auch private) Feiern, die Stadtteilfeuerwehr sowie eine Kindertagesstätte, die Grundschule mit einem frei zugänglichem Sportplatz und ein neu gestalteter Kinderspielplatz in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander im Zentrum des Ortes und sind somit von allen Gläserzellern schnell zu erreichen – ideal besonders für junge Familien und Kinder.
Der Platz der Heimat mitten im Ort erinnert daran, dass in den 60er Jahren in vier Bauabschnitten der hessischen Heimat Wohnungen vorzugsweise für Heimatvertriebene entstanden  sind. Die Einwohnerzahl stieg in etwa zehn Jahren von 161 (1957) auf 1165 (1969).  Inzwischen – zwei Generationen später- bilden alle Bürger eine Dorfgemeinschaft, in der man sich schnell zuhause fühlen kann.
Eine Reihe von Vereinen und Gruppen, zahlreiche Aktivitäten, gemeinsame Feste und Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt bringen die Gläserzeller zusammen und machen es neuen Mitbürgern leicht , Kontakte zu bekommen und sich sehr bald zugehörig zu fühlen: ein breit  aufgestellter Sportverein mit vielen Abteilungen und verschiedenen Sportarten für alle Altersgruppen sowie mit vielen Veranstaltungen im gesamten Jahr - besonders erfolgreich sind seit einigen Jahren die Damen, die im Fußball in der Hessenliga seit Jahren vorne mitspielen. In der Faschingszeit feiert der SVG mit ausgelassener Narrenschar in einer Fremdensitzung und nach dem Romo-Umzug im Bürgerhaus; eine eigene Kinderfastnacht mit dem einzigen Fuldaer Kinderprinzenpaar; Feste der Pfarrei, der Kindertagesstätte, der Grundschule, Hutzelfeuer, Backhausfest, Erntedankfest, der jährlich stattfindende Tag der offenen Tür der freiwilligen Feuerwehr, Sportfest,  die monatlichen gemeinsamen Nachmittage der Seniorengemeinschaft sowie viele Ausflüge und Besichtigungsfahrten für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, Familiennachmittage, Familienfeste ….

Es gibt viele Möglichkeiten, sich mit Nachbarn und Freunden zu treffen und sich den örtlichen Vereinenund Gruppen anzuschließen.

Gläserzell stellt mit seinem großflächig bebauten Westhang oberhalb der renaturierten weitflächigen Fuldaauenlandschaft (Landschaftsschutzgebiet „Auenverbund Fulda“)  ein reizvolles, wenn nicht gar ideales Wohngebiet dar mit unverbaubarer grandioser Sicht weit in beide Richtungen des Fuldatales von Maberzell über Trätzhof bis über Kämmerzell hinaus.  In wenigen Minuten erreicht  man zu Fuß die Wander-und Radwege in den Fuldawiesen sowie die angrenzenden Mischwälder rund um den Ort.


Unsere geografischen Koordinaten: 50 Grad 34`Minuten Nord (nördliche Breite) und 9 Grad 40`Minuten Ost (östliche Länge) von Greenwich; 250 m über n. N.

Geschichte von Gläserzell

Gläserzell – die Enstehung eines Ortsteils

Die Entstehung Gläserzells, bezw. die erste Erwähnung des Stadtteils von Fulda, begann mit der Niederlassung der Mönche, die in dieser Talebene eine Glasbrennerei errichteten.

Da in der Fuldaer Klosteranlage die Fenster, Speiseräume, Bogengänge, Verzierungen, sowie Gefäße und Schmuckstücke mit Glas versehen wurden, war der Bedarf an Fensterglas sehr groß. Der geeignete Platz eine Glashütte zu bauen, lag 4,5 km vom Kloster Fulda, im heutigen Gläserzell. Er lag am Wasser, das Gebiet war sandreich und wurde von riesigen Waldgebieten umrahmt.
Durch Abholzen und Verbrennen der Hölzer erhielt man die Asche für die Glasherstellung. Die Niederlassung des Glasmachers nannte man: Glasaricella, Glasaerecelle oder Glesercelle. 

Das Kloster zu Hersfeld hatte im 8. Jahrhundert seine Glashandwerker, so kann man davon ausgehen, das sich das Kloster Fulda schon bald nach seiner Gründung ebenfalls eine oder mehrere Glashütten zulegte. Die Entstehung des Namens Gläserzell fand ca. 755/760 seinen Ursprung. Der einst herrenlose Besitz war bereits 742/743 durch die Schenkung des fränkischen Hausmeiers Karlmann in das Eigentum der Mönche übergegangen. Gläserzell wird danach immer wieder erwähnt, jedoch amtlich das erste Mal unter seinem heutigen Namen in der Dotationsurkunde für die Zunft- und Handwerksschule während der Amtszeit des Abtes Hadamar(927-956).                    

Als Entstehungsjahr wird somit das Jahr 956 angegeben. 1381 verpfändete Abt Konrad 4. die Vogtei für 60 Pfund den Johannitern zu Grebenau, 1427 heißt der Ort Glesirzelle und die ersten Menschen siedelten an. 1510 lebten dort 8 Viehhalter. In dieser Zeit entstand die St. Katharina Kapelle. 1626 schreibt man Klesserzell, kurz darauf Glesserzell. 1636/1637 wütete die Pest in Fulda, ebenso in Gläserzell. 2 Einwohner überlebten. 1789 hat der Ort 16 Nachbarn. 1796 taucht dann der heutige Name „ Gläserzell „ das 1. Mal auf. 1802 zählte die Ortschaft zum Zentoberamt Fulda(Schultheißerei Steinau). 1895 besitzt Gläserzell 105 Einwohner. 1939 sind es 130. Die Menschen lebten überwiegend vom Anbau von Hackfrüchten, Getreide und der Vieh-, besonders der Schweinezucht. In unmittelbarer Nähe führte die wichtige Handelsstraße „ Antsanvia „ vorbei. Sie zog sich vom Vogelsberg über den heutigen Trätzhof direkt an Gläserzell vorbei, bis nach Hünfeld und weiter nach Osten. Gläserzell wurde somit stets eine wichtige Bedeutung beigemessen.

Infrastruktur von Gläserzell

Einrichtungen in Gläserzell

  • Bürgerhaus, Büro des Ortsvorstehers und Bücherei,  Abt-Hadamarstraße 5
  • St. Katharina-Kirche, Gläserzeller Str. 4a
  • Kindertagesstätte, Abt- Hadamar-Str. 2
  • Katharinen-Grundschule, Terassenstr. 6
  • Freiwillige Feuerwehr, Abt-Hadamar-Str. 7
  • Backhaus, Am Mühlbach
  • Frisagisten-Salon, Brückenstraße
  • Poststelle und Getränkemarkt, Sudetenstraße 26
  • Medizinische Fußpflege, Am Sparbrot 16
  • Zentrum Yoga mit Santosha, Sudetenstr. 2b
  • Sporthaus und Sportplätze
  • 3 Spielplätze, Abt-Hadamar-Straße 2, Gerhart-Hauptmann-Straße 3 und Hubertusstraße Ecke An den Eichen
  • Bolzplatz, neben der Grundschule
  • Friedhof , Friedhofstraße
  • Platz der Heimat