Corona-Pandemie aktuell

Vonderau Museum und die Historischen Räume im Stadtschloss sind seit dem 1. Juni 2021 wieder geöffnet

Für den Besuch der Dauer- und Sonderausstellungen ist keine Voranmeldung erforderlich, aber nach den aktuellen Vorgaben gilt die 3G-Regel: Besuchende müssen vollständig geimpft, negativ getestet oder genesen sein. Vor Ort sind Erfassungsbögen zur Kontaktnachverfolgung auszufüllen. Sie können diese zu Ihrem Besuch bereits ausgefüllt mitbringen. Es gelten die aktuellen Hygienebestimmungen, darunter Abstands- und Maskenpflicht.

Die Teilnahme an Führungen und Veranstaltungen ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich – sofern nicht anders angegeben – unter anmeldung-museum@fulda.de oder telefonisch unter (0661) 102 3210. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nasen-Schutz abgenommen werden. Die Teilnehmer*innenzahl bei Führungen ist derzeit auf 10 Personen begrenzt. Aufgrund der Corona-Pandemie können sich kurzfristige Änderungen ergeben.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Veranstaltungen

Mittwoch, 20. Oktober 2021, 18.00 Uhr

Kuratorenführung durch die Ausstellung
"Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda"

Mit Dr. Thomas Heiler, Kulturamtsleiter
In Kooperation mit dem Fuldaer Geschichtsverein e. V.

Am 1. Dezember 1946 setzen die Bürgerinnen und Bürger von Hessen in einer Volksabstimmung die erste demokratische Verfassung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Kraft. Einem Tagebuch gleich, zeigt die Ausstellung die Schritte zur Schaffung der ältesten bis heute gültigen Landesverfassung und präsentiert die Rückkehr zur Demokratie auf Landesebene wie auch im Regionalen in Fulda. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kommen in Videointerviews zu Wort.
„Als die Demokratie zurückkam“ bleibt aber nicht bei der Verfassungsgebung stehen, sondern verfolgt die Entwicklung der Demokratie in Hessen bis heute.

Mehr Informationen unter www.fulda.de/75jahreverfassung

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter anmeldung-museum@fulda.de oder telefonisch (0661) 102 3210

 


Online-Orgelkonzert von Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser

Ein seltenes Highlight (nicht nur) für Orgel-Begeisterte: Erstmals seit langem erklang Mitte April die historische Barock-Orgel im Vonderau Museum. Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser spielte Kompositionen von Haydn und Beethoven – allerdings corona-bedingt ohne Publikum. Damit sich künftige Besucherinnen und Besucher im Museum auch akustisch einen Eindruck von dieser einmaligen Orgel machen können, produzierte der Förderverein des Museums („Freunde des Museums“) eine Video-Aufzeichnung des rund 45-minütigen Konzerts. 

Das Konzert

Domorganist Prof. Hans-Jürgen Kaiser gestaltete die Aufzeichnung als „Gesprächskonzert“ mit Flötenuhrstücken von Beethoven und Haydn sowie zwei Orgelpräludien von Haydn. Dabei erklärte er sowohl die Orgel als auch die Musikstücke:

  • Ludwig van Beethoven WoO 33 Nr. 1 und 2
  • Joseph Haydn Präambulum Nr. 2 und 3
  • Joseph Haydn FlötenuhrstückeFlötenuhr 1792 Nr. 2, 3, 4, 5, 6 | Flötenuhr 1772 Nr. 18, 21 | Flötenuhr 1793 Nr. 24

Die Orgel

Die relativ kleine Orgel wurde vermutlich im Auftrag eines Mitglieds der Von-Buseck-Familie zwischen 1724 und 1737 für die Kapelle der Dechanei hergestellt und nach 1738 in der Kapelle des dompfarrlichen Friedhofs aufgestellt. Auftraggeber war wohl entweder Stiftsdekan Bonifatius oder - und dies ist wahrscheinlicher - der erste Fuldaer Fürstbischof Amand von Buseck. Der wesentliche Impuls zur Instandsetzung der deutschlandweit seltenen Orgel vor fast zehn Jahren ging von Prof. Kaiser aus.

Seitdem steht sie - glänzend restauriert und aufs Feinste auch klanglich wiederhergestellt - an der Stirnwand der Kapelle im Vonderau Museum.  Das Klangbild dieser nahezu im Original erhaltenen Orgel war allerdings nicht zu erleben. Der Förderverein des Museums („Freunde des Museums“) schaffte jetzt Abhilfe und lud den Fuldaer Domorganisten, Prof. Hans-Jürgen Kaiser (62), ein, die Orgel für ein Video-Konzert zu bespielen. Ausschnitte daraus sollen künftig, so Museumsleiter Dr. Frank Verse, auch per Knopfdruck von den Besucherinnen und Besuchern direkt an der Orgel abgerufen werden können.

Archiv Veranstaltungen

Dienstag, 21. September 2021, 18.30 Uhr - Aula Alte Universität Fulda

Was macht ein Museum? (2) – Ausstellen

Wie entsteht eigentlich eine Ausstellung? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „MuseumsGespräche“ stellt das Vonderau Museum die Museumsarbeit näher vor. Im zweiten MuseumsGespräch steht das Thema Ausstellen im Mittelpunkt. Welche Vorbereitungen sind notwendig, um eine Ausstellung für die Museumsbesucher*innen zu eröffnen? Welche Exponate werden ausgeliehen und auf welche Art und in welchem Kontext präsentiert. Wie entsteht die Gestaltung und Architektur von Ausstellungsräumen?
Das Team der Jubiläumsausstellung „75 Jahre Verfassung“ gibt Einblicke hinter die Kulissen von der ersten Idee bis zum Ausstellungsaufbau und führt in den spannenden Entstehungsprozess einer Ausstellung ein.

 


Donnerstag, 9. September 2021, 18.30 Uhr - Aula Alte Universität Fulda

Reichsbürger*innen in Hessen

Zu den Ideologien, die die Anhänger der „Reichsbürger*innen“ vertreten, gehören Verschwörungstheorien sowie Elemente des Rechtsextremismus, Geschichtsrevisionismus und die Leugnung des Holocaust. Die „Reichsbürger*innen“ und die ihr zuzurechnenden Gruppierungen bestreiten die Existenz der Bundesrepublik Deutschland als legitimer und souveräner Staat. Mit dieser Begründung verweigern sie unter anderem das Zahlen von Steuern. Die beiden Referent*innen berichten in ihrem Vortrag über die Strukturen und Denkweisen der Reichsbürger*innen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Demokratie-Reihe der Partnerschaft für Demokratie der Stadt Fulda und im Begleitprogramm zur Jubiläumsausstellung „Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda“ und statt. Diese Veranstaltung wird gefördert im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ vom Bundesfamilienministerium. Mehr Informationen unter www.demokratie-fulda.de  sowie zur Ausstellung unter www.fulda.de/75jahreverfassung

Anmeldung bis 6. September 2021 unter demokratie@fulda.de oder telefonisch (0661) 102 3201
Veranstaltungsort: Aula Alte Universität, Universitätsstraße 1, 36037 Fulda

 


Donnerstag, 26. August 2021, 20.00 Uhr, Museumshof

Science-Slam Open Air

In der erfolgreichen Wissenschaftsshow messen sich Wissenschaftler aus ganz Deutschland mit unterhaltsamen Vorträgen über ihre Forschungsarbeit und eine Publikumsjury kürt am Ende des Abends den Sieger. Die Sommerausgabe der beliebten Veranstaltungsreihe vom Kulturzentrum Kreuz e.V. und der Hochschule Fulda findet erstmals als Open Air im Museumshof statt. Der 18. Science Slam ist sowohl Bestandteil von „Kultur.findet.Stadt“ als auch Begleitprogramm der Jubiläumsausstellung „Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda“. Die Vorträge der Slammer werden sich daher mit dem Thema „Demokratie“ auseinandersetzen.
Moderation: Lars Ruppel, Poetry Slam Meister, und Prof. Dr. Sascha Skorupka, Physikprofessor

 


Sonntag, 1. August 2021, 15.00 Uhr

Kuratorenführung durch die Ausstellung
"Als die Demokratie zurückkam – 75 Jahre Verfassung in Hessen und Fulda"

Mit Dr. Frank Verse, Museumsleiter
Am 1. Dezember 1946 setzen die Bürgerinnen und Bürger von Hessen in einer Volksabstimmung die erste demokratische Verfassung in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Kraft. Einem Tagebuch gleich, zeigt die Ausstellung die Schritte zur Schaffung der ältesten bis heute gültigen Landesverfassung und präsentiert die Rückkehr zur Demokratie auf Landesebene wie auch im Regionalen in Fulda. Zeitzeuginnen und Zeitzeugen kommen in Videointerviews zu Wort.
„Als die Demokratie zurückkam“ bleibt aber nicht bei der Verfassungsgebung stehen, sondern verfolgt die Entwicklung der Demokratie in Hessen bis heute.

Mehr Informationen unter www.fulda.de/75jahreverfassung

Für die Teilnahme ist eine vorherige Anmeldung notwendig unter museum@fulda.de oder telefonisch (0661) 102 3210.

 


Mittwoch, 21. Oktober 2020, 15.00-16.00 Uhr

Zeit zum Reden: Im Dialog

mit Constantin von Brandenstein-Zeppelin, Diözesanleiter Fulda und Ehrenpräsident des Malteser Hilfsdienstes und
Mdb Michael Brand, Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins „LebensWert“ Fulda e.V.

Im Rahmen der Ausstellung bietet der Hospiz-Förderverein ein umfangreiches und informatives Begleitprogramm an. Daher stehen jeden Mittwoch von 15.00-16.00 Uhr kompetente Gesprächspartner zum Dialog zur Verfügung.
Nach einem kurzen Impulsvortrag gibt es einen lebendigen Austausch mit den Gästen.


Sonntag, 18. Oktober 2020, 15.00 Uhr

Letzte Kuratorenführung durch die Haimberg-Sonderausstellung

mit Kurator Elmar Kramm

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug. Im späten 19. und 20. Jahrhundert wurden dort in Steinbrüchen Basalt und Kalkschotter abgebaut. Dadurch entstanden tiefe Narben in der Landschaft, die aber bis heute einen Einblick in den geologischen Aufbau des Berges ermöglichen.
In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen (VNO) die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Bei der Erfassung wurden ganz unterschiedliche Untersuchungs-Methoden in den verschiedenen Lebensräumen angewendet. Über 160 Nachtfalter-Arten und mehr als 1500 Käfer-Arten lassen ebenso erstaunen wie die faszi-nierenden Funde von winzigen Mikrofossilien im Muschelkalk.
Einen anschaulichen Einblick in die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes liefert die von Kurator Elmar Kramm konzipierte Sonderausstellung.


Mittwoch, 14. Oktober 2020, 15.00-16.00 Uhr

Zeit zum Reden: Im Dialog

mit Dr. Michael Gerber, Bischof von Fulda

Im Rahmen der Ausstellung bietet der Hospiz-Förderverein ein umfangreiches und informatives Begleitprogramm an. Daher stehen jeden Mittwoch von 15.00-16.00 Uhr kompetente Gesprächspartner zum Dialog zur Verfügung.
Nach einem kurzen Impulsvortrag gibt es einen lebendigen Austausch mit den Gästen.


Sonntag, 11. Oktober 2020, 15.00 Uhr

Tag der Restaurierung: Funde aus dem Fuldatale.
Die archäologischen Untersuchungen in der Fuldaer Langebrückenstraße

mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Konservierung der Holzfunde
Präsentation mit Jörg Büchner und Milena Wingenfeld

Deutschland- und europaweit geben Restauratorinnen und Restauratoren heute exklusive Einblicke in ihre Arbeit. An diesem Aktionstag wird Stadt- und Kreisarchäologin Milena Wingenfeld gemeinsam mit Restaurator Jörg Büchner in der Kapelle des Vonderau Museums Fulda den Besuchern spannende Einblicke in ihre Arbeit mit den sensationellen Funden in der Fuldaer Langebrückenstraße geben. Archäologin Wingenfeld wird einen kurzen Abriss der Forschungsgeschichte in der Langebrückenstraße geben sowie die Vorgehensweise, Funde und neuen Ergebnisse der aktuellen Grabung 2020 vorstellen. Restaurator Büchner wird die Methoden und Vorgehensweise bei der Holzkonservierung heute präsentieren.


Mittwoch, 7. Oktober 2020, 15.00-16.00 Uhr

Zeit zum Reden: Im Dialog

mit Dr. Sebastian Schiel, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin am Klinikum Fulda

Im Rahmen der Ausstellung bietet der Hospiz-Förderverein ein umfangreiches und informatives Begleitprogramm an. Daher stehen jeden Mittwoch von 15.00-16.00 Uhr kompetente Gesprächspartner zum Dialog zur Verfügung.
Nach einem kurzen Impulsvortrag gibt es einen lebendigen Austausch mit den Gästen.


Mittwoch, 30. September 2020, 15.00-16.00 Uhr

Zeit zum Reden: Im Dialog

mit Dagmar Pfeffermann, Leiterin vom Stationären Hospiz St. Elisabeth Fulda

Im Rahmen der Ausstellung bietet der Hospiz-Förderverein ein umfangreiches und informatives Begleitprogramm an. Daher stehen jeden Mittwoch von 15.00-16.00 Uhr kompetente Gesprächspartner zum Dialog zur Verfügung.
Nach einem kurzen Impulsvortrag gibt es einen lebendigen Austausch mit den Gästen.


Samstag, 26. September 2020, 19.00-20.00 Uhr

Klanginstallation „Moonlanding“
Präsentation / Konzert

Die Eröffnung der Klanginstallation von Frank Tischer im Innenhof
des Vonderau Museums wird von Livemusik des Künstlers begleitet.


Freitag, 25. September 2020, 19.00 Uhr

Wohin geht die Hospizarbeit?
Zwischen Professionalisierung und Ehrenamt

Vortrag in der Kapelle des Vonderau Museums
mit Pastoralpsychologe Pfarrer i. R. Frank Kittelberger aus München

Die Hospizarbeit ist aus einer bürgerschaftlichen Bewegung entstanden, die vor allem von Frauen getragen wurde und wird. Die Hospizarbeit hat inzwischen eine große gesellschaftliche Resonanz.
Wie geht es weiter? Wird die Hospizarbeit eine vor allem professionelle Dienstleistung, die sich auf dem Markt der Versorgungsanbieter durchsetzen muss? Wird die Bewegung eine Institution, die einen Beitrag zur Verplanung des Lebensendes leistet? Oder liegt ihre Zukunft im zivilgesellschaftlichen Engagement?

Frank Kittelberger war unter anderem Studienleiter für Ethik in Medizin und Gesundheitswesen an der Akademie in Tutzingen. Seine Themenfelder Spiritualität, Palliative Care, Ethik und Seelsorge mit dem Schwerpunkt der Implementierung und Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativkultur und Ethikberatung zeichnen ihn aus. Durch seine Mitarbeit in themenrelevanten Verbänden wie zum Beispiel im Deutschen Hospiz- und Palliativverband (DHPV) sowie durch seine Dozententätigkeiten an Fachhochschulen und Universitäten und diverser Zusammenarbeit mit dem eigentlich für diesen Abend vorgesehenen Referenten Prof. Dr. Gronemeyer ist er nach Aussage des Hospiz-Fördervereins eine Idealbesetzung des angekündigten Themas.

Wichtiger Hinweis: Aufgrund der Corona-Regeln ist die Besucheranzahl begrenzt.
Voranmeldungen erfolgen über das Malteser Hospiz-Zentrum unter 0661-86977250 oder hospizzentrum.fulda@malteser.org.

Der Eintritt ist frei – um eine Spende wird gebeten.

Weitere Informationen zur Ausstellung ->


Freitag, 18. September 2020, 18.30 Uhr

Noch mal leben. Eine Ausstellung über das Sterben.
Fotos: Walter Schels. Texte: Beate Lakotta
Ausstellungseröffnung in der Kapelle des Vonderau Museums

Vernissage mit musikalischer Begleitung von Silke Augustinski (Oboe).

Es sprechen:

Dr. Heiko Wingenfeld, Oberbürgermeister

Michael Brand und Silvia Hillenbrand, Hospiz-Förderverein „LebensWert“ Fulda e.V.

Walter Schels und Beate Lakotta, Fotografie und Text


Dienstag, 15. September 2020, 18.30 Uhr

Das Haimberg-Projekt des Vereins für Naturkunde in Osthessen

MuseumsGespräch mit Elmar Kramm, ehrenamtlicher Geologe des Museums und Mitglied des VNO

In diesem MuseumsGespräch wird der Haimberg als Geotop im Mittelpunkt stehen. Der ehrenamtliche Geologe des Museums wird in einem Impulsvortrag das arbeitskreisübergreifende Projekt des Vereins für Naturkunde in Osthessen im Naturschutzgebiet Haimberg bei Mittelrode vorstellen. Im untersuchten Gebiet stehen Gesteine des Röt, Muschelkalk, Keuper und Basalt an. Am bemerkenswertesten waren für den Geologen die Conodontenfunde aus dem Unteren Muschelkalk, die offenbar alle Elemente des Apparats einer Biospezies enthalten. Die in verschiedenen Teildisziplinen erzielten umfangreichen Ergebnisse sind nicht nur in der Reihe „Beiträge zur Naturkunde in Osthessen" erschienen, sondern werden auch der Öffentlichkeit in einer Sonderausstellung präsentiert, die bis 20. September verlängert wird.

Das MuseumsGespräch findet in der Kapelle des Vonderau Museums statt. Der Eintritt ist frei. An der Veranstaltung dürfen Corona-Pandemie bedingt maximal 50 Personen teilnehmen. Ein Mund-Nasen-Schutz ist erforderlich.


Sonntag, 13. September 2020

Tag des offenen Denkmals
Wider den falschen Glanz – Der frisch restaurierte
Barockschrank im Blauen Zimmer
Präsentation
mit Jörg Büchner, Restaurator
Ort: Historische Räume Stadtschloss, Dalbergsaal

Der Anfang April 2020 abgebaute Hallenschrank aus Nussbaum und anderen Edelhölzern ist restauriert ins Blaue Zimmer in den Historischen Räumen des Stadtschlosses zurückgekehrt. Die mit Förderung durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst und den Hessischen Museumsverband umfangreichen konservatorischen und restauratorischen Maßnahmen wurden von Möbelrestaurator Jörg Büchner und den Mitarbeitern seines Ateliers am Luckenberg ausgeführt. Dabei wurden etwa 1500 Leimungen vorgenommen sowie etwa 30 Furniere und 15 Profile ergänzt. Das gesamte Objekt aus der Zeit um 1700 wurde gereinigt und die Oberfläche insbesondere im Sockelbereich regeneriert. Dies bedeutet, dass der optische Gesamteindruck wiederhergestellt worden ist, ohne die Oberfläche abzunehmen und neu zu lackieren. Unpassende Ergänzungen wurden entfernt und durch passendes Holz ersetzt oder durch Retusche angeglichen. So wurde auch die ursprüngliche Schlüssellochabdeckung rekonstruiert.

Leider muss die Veranstaltung des Vonderau Museums am Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September 2020, um 15.00 Uhr abgesagt werden, bei der Möbelrestaurator Büchner vor Ort seine restauratorischen Maßnahmen vorstellen wollte. Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Stiftung Denkmalschutz alle Veranstalter aufgerufen, den Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr auf neuen Wegen zu begehen. Daher möchte auch das  Vonderau Museum diesen Tag digital erlebbar machen und hofft, die Veranstaltung vor Ort baldmöglichst nachholen zu können.

Hier finden Sie die Online-Präsentation der Restaurierungsmaßnahmen (pdf-Datei, 4,4 Mb) von Restaurator Jörg Büchner als digitaler Beitrag des Vonderau Museums zum Tag des offenen Denkmals.

Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals

 


Samstag, 12. September 2020, 10.00 Uhr

Krieg in der Bronzezeit – Der Sängersberg
Teil II: Führung über den Sängersberg
MuseumUnterwegs

mit Milena Wingenfeld, Stadt- und Kreisarchäologin
Treffpunkt: tegut-Parkplatz Bad Salzschlirf

Im Rahmen der MuseumUnterwegs-Veranstaltungsreihe im Vonderau Museum wird Stadt- und Kreisarchäologin Milena Wingenfeld mit einer Führung und einer Exkursion den Sängersberg als vorgeschichtliche Höhenbefestigung vorstellen, von der bislang wenig bekannt war. Die Archäologin wird die Ergebnisse der Ausgrabungen des Frankfurter LOEWE-Schwerpunktes „Prähistorische Konfliktforschung“ der letzten Jahre präsentieren. Die Grabungsfunde vom Sängersberg haben überraschende Erkenntnisse zu kriegerischen Auseinandersetzungen in der Bronzezeit geliefert.

Der Eintritt ist frei. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Museum ist Pflicht. In den Museumsräumen darf sich nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern aufhalten. Daher ist eine Anmeldung erforderlich unter Tel. 0661 – 1023210.