Literaturfestival "Leseland Hessen" 2021

Während im Herbst die Frankfurter Buchmesse Literaturfreunde aus nah und fern lockt, erfreut die vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst initiierte Reihe „Leseland Hessen“ Bücherfans mit einer Fülle von Veranstaltungen, bei denen eine Auswahl aus dem breiten Spektrum aktueller Neuerscheinungen vorgestellt wird. Zum 18. Mal in Folge beteiligt sich die STADT FULDA – DIE KULTURSTADT in diesem Jahr an dem landesweiten Literaturfestival, bei dem bekannte Autorinnen und Autoren ebenso ihren Platz haben wie junge Talente.

Vom 14. bis 24. September 2021 wartet auf Bücherfreunde in Fulda ein abwechslungsreiches Programm. Insgesamt 25 Lesungen an Schulen in Stadt und Landkreis werden bei Kindern und Jugendlichen wieder die Lust am Lesen und die Freude an Literatur wecken. Zudem bieten fünf Abendveranstaltungen in der Aula der Alten Universität dem Publikum die Gelegenheit, Schriftstellerinnen und Schriftstellern beim Lesen aus ihren neuen Büchern zu lauschen. Der Eintritt zu den Lesungen ist frei.

Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals „Leseland Hessen“ finden mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2 kultur statt und werden in Fulda darüber hinaus gefördert durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda.

Hier finden Sie das aktuelle Programm von „Leseland Hessen“ 2021 als PDF zum Herunterladen.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Das Programm von Leseland Hessen 2021

Martin Mosebach

Dienstag, 14. September 2021
19.00 Uhr

Aula, Alte Universität

Martin Mosebach
„Krass"

Martin Mosebach wurde 1951 in Frankfurt am Main geboren, wo er auch heute lebt. Zu seinem Werk zählen Romane, Erzählungen, Filmdrehbücher, Hörspiele, Lyrik sowie Essays. Für sein Schaffen wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter mit dem Georg-Büchner-Preis. Der Schriftsteller ist Mitglied der Akademie für Sprache und Dichtung, der Deutschen Akademie der Künste in Berlin-Brandenburg sowie der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

„Krass“ (Rowohlt): Ralph Krass ist ein Geschäftsmann, der Menschen mit kannibalischem Appetit verbraucht. Ist er unendlich reich oder nur ein Hochstapler, kalt berechnend, oder träumt er hemmungslos? Als in Neapel die Assistentin eines Zauberers in seinen Kreis tritt, bietet er ihr einen ungewöhnlichen Pakt an. Beobachtet wird das Ganze mit einem Blick voll Neid und Eifersucht von seinem Sekretär, dem Pechvogel Dr. Jüngel. Aber erst nachdem die kleine Gesellschaft durch einen Eklat auseinandergeflogen ist, gelingt es Jüngel an seinem Zufluchtsort in der französischen Provinz, die Mosaiksteine des Geschehenen zu einem Bild zu ordnen.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.


Johanna Adorján

Freitag, 17. September 2021
19.00 Uhr
Aula, Alte Universtität

Johanna Adorján
„Ciao"

Johanna Adorján, geboren 1971 in Stockholm, wuchs in München auf und studierte Theater- und Opernregie. Seit 1994 arbeitet sie als Journalistin, ab 2001 fürs Feuilleton der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, heute für die „Süddeutsche Zeitung“. Ihr erstes Buch, der Bestseller „Eine exklusive Liebe“, erschien 2009 und wurde in 16 Sprachen übersetzt. 2013 folgte der Erzählungsband „Meine 500 besten Freunde“, 2016 ihr Roman „Geteiltes Vergnügen“, 2019 ihr Buch „Männer“. Johanna Adorján lebt in Berlin.

„Ciao“ (Kiepenheuer & Witsch): Johanna Adorján entwirft mit ihrem Roman eine Gesellschaftssatire, die extrem komisch ist und gleichzeitig ernsthaft gegenwärtig. Ist der Untergang des alten weißen Mannes beschlossene Sache oder sollte man mit dieser Spezies doch gnädig sein? Hans Benedek, einst ein gefragter Feuilletonist, hat seinen Bedeutungsverlust selbst noch gar nicht realisiert. Er wähnt sich weiterhin als Mann von beträchtlichem Einfluss, glaubt, dass alle Welt die Ohren spitzt, wenn er einen Gedanken formuliert. Aber die Zeichen mehren sich, dass sich etwas verändert hat. Seine ständigen Affären mit Praktikantinnen sind nicht mehr so unbeschwert wie noch vor einigen Jahren. Seine Tochter beschimpft ihn als Mörder, da er immer noch Bacon zum Frühstück isst. Als seine Frau ihn auf die Idee bringt, ein Porträt über die gefragteste junge Feministin des Landes zu schreiben, wittert Hans seine Chance. Doch die Begegnung mit ihr wird Hans in einen Abgrund von bisher ungekannter Tiefe stürzen. Ein Roman über Menschen, über die die Zeit hinweggegangen ist. Über Leute von gestern im heutigen Leben. Übers Älterwerden. Und ein bisschen auch über die Liebe.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.


Bernd-M. Beyer

Mittwoch, 22. September 2021
19.00 Uhr
Aula, Alte Universität

Bernd-M. Beyer 
„71/72 - Die Saison der Träumer

Bernd-M. Beyer, Jahrgang 1950, studierte Volkswirtschaft und Politik und arbeitete zunächst als Tageszeitungsredakteur, dann viele Jahre als Programmleiter im Verlag Die Werkstatt mit dem Schwerpunkt Fußballliteratur. Seit seinem altersbedingten Ausscheiden ist er vor allem als Autor im Bereich Fußballgeschichte tätig. Zu seinen vielbeachteten Veröffentlichungen zählen „Das Goldene Buch der Fußball-Weltmeisterschaft“ (2014; als Herausgeber mit Dietrich Schulze-Marmeling) und „Helmut Schön. Eine Biografie“ (2017; ausgezeichnet als Fußballbuch des Jahres).

„71/72 – Die Saison der Träumer“ (Verlag Die Werkstatt): Deutschland 1971/72: Der Bundesligaskandal erschüttert das Land, die Nationalelf um Beckenbauer und Netzer spielt Zauberfußball und wird Europameister, Willy Brandt will mehr Demokratie wagen, die RAF hält Deutschland in Atem, die Band „Ton Steine Scherben“ liefert den Sound für Aufbruch und Protest. Dieses Buch schildert eine einzigartige Fußballsaison und zeichnet zugleich ein „großartiges Porträt einer aufmüpfigen Gesellschaft“ (FAZ). Der stille Fußballstar Stan Libuda und der rebellische Rock-Poet Rio Reiser sind die Träumer, die die Leserinnen und Leser durch ein wildes Jahr begleiten.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.


Elsa Dix

Donnerstag, 23. September 2021
19.00 Uhr
Aula, Alte Universität

Elsa Dix
„Der tote Rittmeister"

Elsa Dix ist eine aus Norddeutschland stammende Krimiautorin. Sie lebt heute mit ihrem Mann und ihrem Hund in Düsseldorf und verbringt jede freie Minute auf Norderney. Nach die „Die Tote in der Sommerfrische“ ist ihr neues Buch der zweite Band der Seebad-Krimireihe um das sympathische Ermittlerduo Viktoria Berg und Christian Hinrichs.

„Der tote Rittmeister“ (Goldmann): Norderney 1913: Im glanzvollen Seebad, wo der Adel des Kaiserreichs die Sommerfrische genießt, herrscht anlässlich des Thronjubiläums eine feierliche Stimmung. Doch dann überschatten bestürzende Ereignisse die sommerliche Idylle: Ein Rittmeister der kaiserlichen Kavallerie wird ermordet, und ein kleines Mädchen aus dem nahen Seehospiz verschwindet spurlos. Die unerschrockene Viktoria Berg begibt sich mit dem Journalisten Christian Hinrichs auf die Suche nach der Wahrheit und entdeckt in der feinen Seebadgesellschaft Abgründe, tief und geheimnisvoll wie die Nordsee.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.


Anna Schneider

Freitag, 24. September 2021
19.00 Uhr
Aula, Alte Universität

Anna Schneider
„Grenzfall - Der Tod in ihren Augen"

Schon als Kind liebte Anna Schneider Geschichten und lauschte im Wirtshaus ihrer Großmutter den Erzählungen der Gäste. Vor allem wenn es spannend wurde, war ihr Interesse geweckt. So ist es wenig verwunderlich, dass sie eine Vorliebe für Kriminalfälle entwickelte und sich nach dem Abitur bei der Polizei bewarb. Zum Glück wurde sie damals abgelehnt, sonst wäre sie vielleicht nie zum Schreiben gekommen. Für ihre Thriller lässt sie sich gern im Alltag inspirieren. So auch für die „Grenzfall“-Serie: Eine Zeitungsmeldung über einen vermissten Wanderer in Lenggries im Tölzer Land brachte sie auf die Idee. Die Nähe zur österreichischen Grenze tat dann ihr übriges. Die Serie spielt in beiden Ländern, Deutschland und Österreich, und lässt zwei gegensätzliche Ermittler aufeinandertreffen, die erst einen Weg finden müssen, als Team zusammenzuwachsen. Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

„Grenzfall – Der Tod in ihren Augen“ (Fischer Taschenbuch): Sie könnten unterschiedlicher nicht sein und müssen doch gemeinsam einen Mörder jagen – der erste Fall für das deutsch-österreichische Ermittlerteam Alexa Jahn und Bernhard Krammer. Am Brauneck in Lenggries wird an einer Felswand eine leblose Frau entdeckt. Doch was auf den ersten Blick wie ein Kletterunfall aussah, entpuppt sich als grausamer Mord. Dem Oberkörper der Toten wurden Beine aus Stroh angenäht. Kurz darauf tauchen weitere Leichenteile am Achensee in Tirol auf. Stammen sie ebenfalls von der Toten? Doch weshalb sollte der Täter die Leiche auf zwei Länder verteilen? Für die junge und engagierte Oberkommissarin Alexa Jahn, die gerade ihren Dienst bei der Kripo Weilheim angetreten hat, ist es die erste große Ermittlung. Sie könnte jede Unterstützung gebrauchen, doch auf den desillusionierten Kollegen auf österreichischer Seite, Chefinspektor Bernhard Krammer, kann sie nicht zählen. Alexa ist lange auf sich allein gestellt und bekommt es mit einem Täter zu tun, dem sie vielleicht nicht gewachsen ist.

Bitte beachten Sie: Pandemiebedingt ist die Zahl der Teilnehmenden begrenzt und nur nach Anmeldung möglich beim Kulturamt der Stadt Fulda, Telefon (0661) 102-1442, oder per Mail an kulturamt@fulda.de. Bitte geben Sie bei der Anmeldung Ihren Namen, Ihre Anschrift und Ihre Telefonnummer an. Der Einlass erfolgt nur nach bestätigter Anmeldung und auf Basis der 3G-Regel. Besucherinnen und Besucher müssen einen Nachweis über ihre Impfung, ihre Genesung oder einen negativen Corona-Test vorlegen. Zudem ist die Einhaltung der behördlich angeordneten Abstandsregeln von 1,5 Metern zu beachten und das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Auf dem Sitzplatz kann während der Veranstaltung der Mund-Nase-Schutz abgenommen werden.

Lesungen in Schulen

Mara Andeck

Mittwoch, 15. September 2021

08.15 Uhr Landgräfin-Anna-Schule Bronnzell

10.00 Uhr Cuno-Raabe-Schule

Mara Andeck
… hat Journalistik und Biologie studiert. Heute schreibt sie mit viel Freude Kinderbücher und rettet heimatlose Tiere. Mit ihrem Mann und zwei Hunden lebt sie in der Nähe von Stuttgart.

„Tschakka! - Huhn voraus
Ausgebüxt! Mit leisem Platsch und lautem Gegacker landet ein schwarzes Flauschhuhn in Tabeas Garten und ist im nächsten Moment schon wieder weg. Ein klarer Fall für Tabea und Freund Einstein: Als Tschakka und Stoneman, in coolen Heldenoutfits und auf superschnellen Waveboards, starten sie zur Huhnrettung! Jetzt können sie fast alles: einen wundertollen geheimen Garten finden, Oberfiesling Luis austricksen und sogar ein bisschen die Welt retten.


Thomas J. Hauck

Mittwoch, 15. September 2021

08.05 Uhr ABC-Landschule Maberzell

10.10 Uhr Grundschule Haimbach

11.45 Uhr Johannes-Hack-Schule Petersberg

und

Donnerstag, 16. September 2021

08.00 Uhr Bonifatiusschule

10.05 Uhr Katharinenschule Gläserzell

11.45 Uhr Marquardschule

Thomas J. Hauck
… arbeitet als Kinderbuchautor, Filmemacher, Schauspieler, Meerwellentänzer, Caramellbonbonerist. Er lebt im Hier, aber auch viel im Dort, wie er sagt, unter anderem auf der MS Rosendaehl am Strand von Ostende und in den Weinbergen des Remstals.

„Der Mann mit dem Raben“
Irgendwann im 21. Jahrhundert sitzen auf der Kirchhofmauer über der Stadt fünf Kinder, die sich „Die Dachziegelbande“ nennen und auf Abenteuer warten. Durch Zufall entdecken sie einen mysteriösen Ort mit alten wertvollen Büchern. Und immer wieder erscheint ihnen ein Mönch mit einem Raben. Die fünf Kinder erleben Abenteuer an Orten und begegnen Menschen, die es wirklich gab und gibt: die Krypta, Lioba, das Kloster, der Mönch. Für diejenigen, die es genau wissen wollen, gibt es im Buch Hintergrundinfos von schlauen Köpfen - historisch geprüft und super spannend!

Das Buch, das von Julia Dürr reich und lebendig illustriert wurde, erscheint im September 2021 im Rahmen der gemeinsamen Bewerbung von Fulda und Petersberg als „Orte der karolingischen Bildungsreform“ um das Europäische Kulturerbe-Siegel. Die Bewerbung steht unter dem Motto „raban. Bildung in Bewegung“. Mehr Informationen dazu unter www.raban-europa.de


Fabian Lenk

Donnerstag, 16. September 2021

10.00 Uhr Propst-von-Mengersen-Schule Johannesberg

11.50 Uhr Adolf-von-Dalberg-Schule

Fabian Lenk
… wurde 1963 geboren, ist als Redakteur tätig und hat viele Bücher für Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Er schreibt bevorzugt Bücher, die mit Geschichte oder spannenden Orten zu tun haben. Mit seiner Familie lebte er in der Nähe von Bremen.

„Das schwarze Drachenboot“
Ein Krimi aus der Wikingerzeit – Norwegen um 900: Ein Drachenboot, angeführt von einer schwarzen Elfe, treibt im Fjord sein Unwesen. Der neunjährige Tjark macht sich auf, um das Rätsel des vermeintlichen Geisterschiffs zu lösen.
 


Michael Peinkofer

Freitag, 17. September 2021

08.00 Uhr Astrid-Lindgren-Schule

09.55 Uhr Sturmiusschule

11.30 Uhr Florenbergschule Pilgerzell

Michael Peinkofer
… ist Jahrgang 1969 und entdeckte schon früh seine Leidenschaft fürs Geschichtenerzählen. Mit seinen Fantasy-Werken für Erwachsene gelang ihm der Sprung auf die Bestsellerlisten. Erfolgreich ist er aber auch im Bereich Kinder- und Jugendbuch, dem seine besondere Vorliebe gilt.

„Die Farm der fantastischen Tiere“
Die Zwillinge Monty und Nell verbringen die Ferien auf der Farm ihrer Tante und haben sich das stinklangweilig vorgestellt. Nun trauen sie ihren Augen nicht und erleben großartige Abenteuer mit außergewöhnlichen Geschöpfen, die ihre Hilfe brauchen.


Volker Mehnert

Montag, 20. September 2021

ACHTUNG! 

Neue Reihenfolge und Anfangzeiten der Lesungen:

08.30 Uhr Geschwister-Scholl-Schule

10.10 Uhr Domschule

11.45 Uhr Lüdertalschule Großenlüder

Volker Mehnert
… reist als Buchautor, Journalist und Reiseschriftsteller seit Jahrzehnten kreuz und quer durch die Welt. Besonders gern erkundet er Lateinamerika. Deshalb war er natürlich auch in Patagonien und an den einsamen Ufern der Magellanstraße unterwegs. Bei seiner Lesung nimmt der Autor sein junges Publikum mit auf große Fahrt. 

„Magellan oder Sternstunden der Seefahrt“
Es wird ein Abenteuer, wie es die Menschheit bis dahin noch nicht erlebt hat: Im Jahr 1519 bricht eine Flotte von fünf Schiffen von Spanien aus auf, um eine Route zu den legendären Gewürzinseln des Orients zu erkunden. Ihr Kapitän ist der Portugiese Ferdinand Magellan, ein genialer Seemann und zu allem entschlossener Entdecker. Drei Jahre dauert die Fahrt, bei der ein Seeweg um Südamerika und die Gewürzinseln gefunden werden. Am Schluss kehrt ein einziges morsches und klappriges Schiff in die Heimat zurück. An Bord befinden sich noch 18 zerlumpte Seeleute, mehr tot als lebendig. Aber sie haben die kühnste Seefahrt aller Zeiten vollendet – die erste Umsegelung der Welt.


Suza Kolb

Montag, 20. September 2021

08.00 Uhr Konrad-Adenauer-Schule

09.45 Uhr Heinrich-von-Bibra-Schule

11.30 Uhr Marianum

Suza Kolb
… schreibt am liebsten Abenteuer, die von frechen, wilden Heldinnen und Helden handeln – mit vier oder auch nur zwei Beinen. Die Ideen dazu findet sie hauptsächlich in ihrer direkten Umgebung. Aber auch das Thema „lebendige Geschichte“ liegt der im Rheinland geborenen, nach Bayern ausgewanderten und mit Wurzeln in der ehemaligen DDR behafteten Bestsellerautorin sehr am Herzen.

Und zwischen uns eine Mauer“
Die 13-jährige Luisa aus West-Berlin verbringt im Sommer 1983 drei Wochen ihrer Ferien bei Verwandten in der DDR. Schnell freundet sie sich mit dem Nachbarsjungen Uwe an, der ein glühender Fan westlicher Musik ist und diese heimlich hört, dessen parteitreue Zwillingsschwester Marietta es aber gar nicht gern sieht, dass die beiden sich immer besser verstehen. Für Luisa sind die Ferien im Osten zunächst ein großes Abenteuer: die Fahrten im Trabi, kein Telefon im Haus, mit anderen Leuten zum Einkaufsladen stürmen und dort dann ewig Schlange stehen, weil es angeblich etwas Seltenes zu kaufen gibt – dies und einiges mehr unterscheidet sich von ihrem Leben im Westen. Luisa muss aber feststellen, dass das Leben in der DDR ganz anders ist, als sie es bei früheren Besuchen wahrgenommen hat, dass sie als Klassenfeindin kritisch beobachtet wird und dass es hier durchaus gefährlich sein kann, seine Gedanken mit Freunden oder sogar der Familie zu teilen … Die Schilderung aus mehreren Perspektiven sowie Tagebucheinträge und kurze Stasiprotokolle vermitteln ein lebhaftes Bild der deutsch-deutschen Teilung und des Alltags in der DDR.


Iris Lemanczyk

Dienstag, 21. September 2021

08.00 Uhr Bardoschule

09.30 Uhr Winfriedschule

11.25 Uhr Marienschule

Iris Lemanczyk
… lebt in Stuttgart. Nach dem Studium reiste sie um die Welt, bevor sie einige Jahre als Zeitungsredakteurin arbeitete. Doch die Ferne lockte sie immer wieder und so folgten Aufenthalte in Namibia, Indien, Kambodscha, Iran, Georgien.... Ihre Kinder- und Jugendbücher spielen oft in anderen Ländern und beruhen auf Tatsachen.

„Brennnessel-Haut“
Kajetan und Heiner sind unzertrennliche Freunde. Als die Nazis an die Macht kommen, wird Kajetan als „dreckiger Zigeuner“ beschimpft. In der Schule darf er nicht mehr neben Heiner sitzen. Kajetan wird von Mitschülern gehänselt und getriezt, nur noch Heiner und die Webers halten zu ihm. Doch dann muss Heiner wegziehen – und Kajetans Familie landet im Ummenwinkel, einem bewachten Lager. Stück für Stück wird Kajetan und seiner Familie das bisherige Leben genommen – und die Freiheit. Ein Buch, das die Diskriminierung von Sinti und Roma im Dritten Reich beleuchtet.


Lea Kaib

Dienstag, 21. September 2021

08.00 Uhr Richard-Müller-Schule

09.40 Uhr Rabanus-Maurus-Schule

11.45 Uhr Eduard-Stieler-Schule

Lea Kaib
… wurde 1990 geboren und wohnt in Leverkusen. Die studierte Germanistin empfiehlt als „Liberiarium“ unzählige Bücher, Filme und Serien auf ihren Social-Media-Kanälen, insbesondere Jugendbücher, New Adult und Fantasy. Freiberuflich arbeitet sie als Journalistin. Lea Kaib wünscht sich, dass es mehr Werke wie „Not that kind of girl“ von Lena Dunham gäbe.

„Love with Pride“
Neue Stadt, neues Ich: Als die introvertierte Stella ihr Studium am College in Haydensburgh beginnt, ist sie froh, ihr altes Leben hinter sich zu lassen. Sie möchte nicht länger die unbeliebte, unsichtbare Außenseiterin sein. Dieses Mal wird alles anders, dieses Mal wird sie Freunde und Freundinnen finden und ganz sie selbst sein können. Dann trifft sie auf Ellie, die so ganz anders ist als sie selbst – impulsiv, immer fröhlich –, und ihr ganzes Leben steht plötzlich Kopf. Denn diese Freundschaft fühlt sich nach mehr an, so etwas hat Stella noch nie erlebt. Doch im Gegensatz zu Ellie kann sie mit ihren Gefühlen nicht offen umgehen, und das könnte der Anfang vom Ende der beiden bedeuten.