Veranstaltungsreihen
Domplatzkonzerte
Domplatzkonzerte in Fulda
Ein einmaliges Ambiente bietet die prächtige Domkulisse mitten im Barockviertel Fuldas.
Die Reihe der Domplatzkonzerte wurde in den 90er Jahren mit Montserrat Caballé und José Carreras begründet. Inzwischen hat sich daraus ein jährliches Großevent mit mehreren Veranstaltungen im Sommer entwickelt, das pro Konzert bis zu 10.000 Besucher anzieht. In den vergangenen Jahren bereitete der Domplatz Künstlern wie Elton John, Amy Mc Donald, Sting, Andreas Gabalier, den Skorpions, André Rieu, Avantasia, Sarah Connor und Roland Kaiser die Bühne.
Ein besonderes Highlight bildete im August 2019 die Aufführungsreihe des Musicals „Bonifatius“ (Spotlight Musicals Fulda), das im Rahmen des Fuldaer Stadtjubiläums mit großem Chor und Orchester, Leinwänden und beeindrucken Illuminationen des Doms - restlos ausverkauft- aufgeführt wurde.
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Leseland Hessen
Literaturfestival für kleine und große Bücherfans
In zeitlicher Nähe zur Frankfurter Buchmesse initiiert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur die schon zur Tradition gewordene Reihe „Leseland Hessen“. Sie bietet von Anfang September bis Ende Oktober landesweit eine Fülle von Veranstaltungen. Zum 22. Mal in Folge beteiligte sich die STADT FULDA – DIE KULTURSTADT 2025 an dem Literaturfestival, bei dem bekannte Autorinnen und Autoren ebenso ihren Platz haben wie junge Talente.
Kleine und große Bücherfans in und um Fulda erlebten ein abwechslungsreiches Programm. 28 nicht öffentliche Lesungen an Schulen in Stadt und Landkreis Fulda weckten bei Kindern und Jugendlichen die Lust am Lesen und die Freude an Literatur. Zudem gaben sechs Abendveranstaltungen in der Kapelle des Vonderau Museums Fulda dem Publikum die Gelegenheit, Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu begegnen und ihnen beim Lesen aus ihren neuen Büchern zu lauschen. Der Eintritt zu den Lesungen war wie immer für das Publikum kostenfrei.
Veranstaltungen im Rahmen des Literaturfestivals „Leseland Hessen“ finden mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2 kultur statt und werden in Fulda darüber hinaus seit Jahren gefördert durch die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda. Im Herbst 2026 startet die Neuauflage des beliebten Literaturfestivals.
Literatur im Stadtschloss
Geschichte der Lesereihe
Die Lesungen im Rahmen von „Literatur im Stadtschloss“ begeistern seit über drei Jahrzehnten ein interessiertes Publikum. Die von Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Hamberger 1993 ins Leben gerufene Reihe wartet Jahr für Jahr mit hochklassigen Autorinnen und Autoren auf und macht Begegnungen mit ausgezeichneten Dichtern und Denkern, Essayisten und Erzählern möglich. Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass und Hertha Müller, die 2009 ebenfalls mit der höchsten Auszeichnung für Literaten geehrt wurde, waren in Fulda zu Gast. Ebenso finden sich viele Georg-Büchner-Preisträger in der langen Liste berühmter Literaten, die im Stadtschloss Passagen aus ihren Werken präsentierten – darunter Hanns-Josef Ortheil. Er las 1993 als erster Autor der Reihe und erfreute 2017 erneut das Publikum im Fürstensaal.
Die Reihe, die 2026 ihre 35. Auflage erfährt, wird gefördert von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und Parzellers Buchverlag GmbH & Co KG, Fulda. Der Besuch der Lesungen war und ist kostenfrei.
Seit 2019 wird im Rahmen der Reihe der Literaturpreis Fulda vergeben, der das Romandebüt des Jahres würdigt. Ermittelt wird die jeweilige Preisträgerin beziehungsweise der Preisträger von einer fünfköpfigen Jury aus Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Literaturkritikerinnen und Literaturkritikern. Aus den Erstlingswerken der Büchersaison küren sie das aus ihrer Sicht bemerkenswerteste Debüt. Erste Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreises Fulda war 2019 Johanna Maxl für ihren Roman „Unser großes Album elektrischer Tage“. 2020 ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an Nadine Schneider für ihr Debüt „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für „1000 Serpentinen Angst“. 2021 erhielt den Preis Timon Karl Kaleyta für „Die Geschichte eines einfachen Mannes“, 2022 Edgar Selge für seinen Debütroman „Hast du uns endlich gefunden“ und 2023 Silke Stamm für „Hohe Berge“. 2024 wurde Konstantin Ferstl für „Die blaue Grenze“ ausgezeichnet. 2025 erhielt Ricarda Messner für ihren Debütroman „Wo der Name wohnt“ den Literaturpreis Fulda. Hauptsponsor der Auszeichnung ist seit Beginn die Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda.
Literaturpreis Fulda
Shortlist Literaturpreis Fulda 2026
Die Favoritinnen für den Literaturpreis Fulda 2026 stehen fest: Sechs Autorinnen sind mit ihren deutschsprachigen Romandebüts noch im Rennen um die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung der Stadt Fulda. Aus den insgesamt 43 Einreichungen der deutschsprachigen Verlage nominierten die fünf Mitglieder einer unabhängigen Jury nun die sechs aus ihrer Sicht bemerkenswertesten Erstlingswerke. Die finale Entscheidung, wer den Literaturpreis Fulda 2026 erhalten wird, fällt Ende Januar 2026.
Auf der aktuellen Shortlist versammelt sind folgende Finalistinnen mit ihren Debütromanen:
Hayat Erdoğan: „Hauptsache kein Zeitgeist“ (Claassen)
Hayat Erdoğan ist Dramaturgin, Kuratorin und Kolumnistin. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Dramaturgie, war Forschungsstipendiatin der James Joyce Stiftung in Zürich und Triest, Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste, und leitete künstlerische, forschende Projekte zwischen London und Hong Kong. Von 2019 bis 2025 war sie Co-Direktorin und Dramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich.
Anja Gmeinwieser: „Wir Königinnen“ (Berlin Verlag)
Anja Gmeinwieser, geboren 1989, studierte Soziale Arbeit sowie Politik-, Theater- und Medienwissenschaften in München und Erlangen. 2018/19 war sie auf der Shortlist des Wortmeldungen-Förderpreises, 2022/23 Teilnehmerin der Romanwerkstatt des Literaturhauses München und 2023 Finalistin beim open mike. Sie lebt in der Nähe von Nürnberg.
Jina Khayyer: „Im Herzen der Katze“ (Suhrkamp)
Jina Khayyer ist Schriftstellerin, Dichterin, Malerin und Journalistin. In Deutschland geboren, iranischer Abstammung lebt und arbeitet sie seit 2006 in Paris und in der Provence. Sie ist Autorin für die Zeitschriften The Gentlewoman, Fantastic Man und Apartamento. Zuletzt wurden ihre Gedichte und Zeichnungen in der Kunsthalle Baden-Baden im Rahmen der Gruppenausstellung SEA AND FOG (2024) ausgestellt. Mit „Im Herzen der Katze“ stand sie auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.
Jehona Kicaj: „ë“ (Wallstein)
Jehona Kicaj, geboren 1991 in Kosovo und aufgewachsen in Göttingen, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere Deutsche Literaturwissenschaft in Hannover. Nach wissenschaftlichen Publikationen erscheinen von ihr seit 2020 auch literarische Texte. Sie ist Mitherausgeberin der Anthologie „„Und so blieb man eben für immer“. Gastarbeiter:innen und ihre Kinder“ (2023). Mit „ë“ stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025.
Sophia Klink: „Kurilensee“ (Frankfurter Verlagsanstalt)
Sophia Klink, geboren 1993 in München, hat Biologie studiert und über die Symbiose zwischen Bakterien und Pflanzen promoviert. Sie wurde mit dem Literaturstipendium München und dem Wolfgang-Weyrauch-Förderpreis beim Literarischen März ausgezeichnet und mit Stipendien des British Council und der Stiftung Kunst und Natur gefördert. Sie war Finalistin beim open mike. Durch einen Forschungsaufenthalt am Weißen Meer in Russland zu ihrem Roman „Kurilensee“ inspiriert, stand sie mit einem Auszug daraus auf der Shortlist des W.-G.-Sebald-Preises. Die Autorin lebt in München.
Anna Prizkau: „Frauen im Sanatorium“ (Rowohlt)
Anna Prizkau, 1986 in Moskau geboren, kam in den 90er-Jahren mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte in Hamburg und Berlin und arbeitete viele Jahre als Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. 2020 erschien ihr Erzählungsband „Fast ein neues Leben“, der mit dem Literaturpreis der Landeshauptstadt Hannover ausgezeichnet wurde. 2021 las sie beim Bachmann-Preis. Anna Prizkau lebt in Berlin.
Geschichte der Auszeichnung
Seit 2019 wird jährlich der Literaturpreis der Stadt Fulda vergeben. Er würdigt das literarische Romandebüt der jeweiligen Buchsaison. Ermittelt wird die Preisträgerin beziehungsweise der Preisträger von einer fünfköpfigen Jury aus Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowie Literaturkritikerinnen und Literaturkritikern. Aus den Erstlingswerken küren sie das aus ihrer Sicht bemerkenswerteste Debüt.
Erste Preisträgerin des mit 10.000 Euro dotierten Literaturpreises Fulda war 2019 Johanna Maxl für ihren Roman „Unser großes Album elektrischer Tage“. 2020 ging die Auszeichnung zu gleichen Teilen an Nadine Schneider für ihr Debüt „Drei Kilometer“ und an Olivia Wenzel für ihr Buch „1000 Serpentinen Angst“. 2021 wurde Timon Karl Kaleyta für „Die Geschichte eines einfachen Mannes“ ausgezeichnet. Preisträger 2022 war Edgar Selge für seinen Debütroman „Hast du uns endlich gefunden“. Im Juni 2023 nahm Silke Stamm im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses den Literaturpreis Fulda für ihren Band „Hohe Berge“ entgegen. Der Literaturpreis Fulda 2024 ging an Konstantin Ferstl für „Die blaue Grenze“. 2025 wurde Ricarda Messner für ihr Debüt „Wo der Name wohnt“ gewürdigt.
Die Preisgelder der bisher verliehenen Auszeichnungen wurden von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Fulda zur Verfügung gestellt, die Hauptsponsor des Literaturpreises Fulda ist.
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Kultur.findet.Stadt
Die Veranstaltungsreihe “Kultur.findet.Stadt” entstand im Jahr 2021, als aufgrund der Corona-Pandemie zahlreiche größere Kulturformate nicht stattfinden konnten. Inzwischen ist das Format im fest etabliert und findet jeden Sommer ein begeistertes Publikum. Das Programm ist vielseitig und bietet Platz für verschiedenste Musikstile und Comedy-Formate. Im stimmungsvollen Museumshof kann man den Künstlerinnen und Künstlern ganz nahe kommen.
Pianale Piano Festival 2026
Das “Pianale Piano Festival - Fulda beflüget” gehört zum festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Stadt Fulda und seiner Umgebung. Während der zwei Festival-Wochen vom 21. Juli bis 4. August kommen alle Klavierfans und Konzertbesucher*innen in den Genuss von elf Konzerten, die in historischen Schlössern und Räumlichkeiten von einzigartigem Ambiente in und um Fulda stattfinden.
Die Konzertreihe gestalten bis zu 34 ausgewählte junge Pianist*innen aus der ganzen Welt. Sie versammeln sich zur 19. Pianale International Academy & Competition in Fulda, erhalten Profi-Unterricht von 7 international renommierten Klavierprofessor*innen und qualifizieren sich während des Pianale Piano Festival für ein Halbfinale und Finale.
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Werk & Wein
Eventreihe mit Kunst-, Musik- und Weingenuss
Seit 2023 lädt „Werk & Wein“ während der Sommermonate einmal im Monat zur VILLA Franz Erhard Walther an der Pauluspromenade 4 ein. Hier wird seit Ende 2022 das Frühwerk des international renommierten Künstlers Franz Erhard Walther gezeigt. Die Ausstellung umfasst eine Auswahl seiner ersten Hauptwerke sowie eine Vielzahl von experimentellen Arbeiten aus den späten 1950er und Anfang der 1960er Jahre. Hinzu kommen regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen.
Jeweils Samstags Nachmittags laden auf dem ansprechend gestalteten Vorplatz der VILLA Live-Jazzmusik und eine Vinothek Kunstinteressierte und Genießer zum gemütlichen Verweilen ein. In dieser Zeit haben alle Gäste die Möglichkeit, die Ausstellung in der VILLA kostenlos zu besuchen.
Die Termine finden sich auf der Website Villa FEW.com