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Rosenbadbrücke und Uferweg offiziell eröffnet

Neue Verbindungen in der Fulda-Aue schließen Lücke im Wegenetz 

FULDA, 24. April 2026. Schon seit geraumer Zeit werden die neu entstandenen Verbindungen in der Fulda-Aue eifrig genutzt, doch erst jetzt fand die offizielle Eröffnung der neuen Brücke am Rosenbad und des Uferwegs entlang der Fulda statt. Die Stadt Fulda hat hier u.a. mit Hilfe von Fördergeldern insgesamt rund zwei Millionen Euro investiert, um die nach fast 35 Jahren marode gewordene Holzbrücke über die Fulda zu ersetzen und zudem eine komplett neue Wegeverbindung am Ostufer der Fulda zu schaffen, die nun eine Lücke im Wegenetz in der Fulda-Aue schließt und dadurch ungewohnte Verbindungen und Rundwege ermöglicht.

Bei einer kleinen Feier anlässlich der Eröffnung erinnerte Stadtbaurat Daniel Schreiner daran, dass die ersten Ideen bereits 2015 im Rahmen der Bewerbung um die Landesgartenschau entstanden seien. Später wurde das Projekt „Uferweg“ im damaligen Förderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ (heute: Förderprogramm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung") verankert. Besonders erfreut war Schreiner, dass zur Eröffnung auch einige Mitglieder der „Lokalen Partnerschaft“ (der Bürgerbeteiligung des Förderprogramms) erschienen waren, um sich von der gelungenen Umsetzung der damals diskutierten Ideen zu überzeugen. 

Vom ursprünglichen Plan, den Uferweg noch zur Landesgartenschau 2023 fertigzustellen, habe man frühzeitig Abstand genommen, weil die Fülle der Maßnahmen zu dieser Zeit andere Prioritäten erfordert habe, sagte Schreiner. Später habe sich die Maßnahme u.a. durch neue wasserrechtliche Vorgaben und Fragen des Flächenerwerbs verzögert, doch 2024 konnte dann der Uferweg einschließlich der „Balkone“ auf den Steg-Fundamenten der ehemaligen Flussbadeanstalt fertiggestellt werden. 2025 folgte dann der Ersatzneubau der Brücke, wobei die bestehende Gründung aus Rammpfählen für die neue Tragkonstruktion beibehalten wurde. Der neue Brückenüberbau wurde in Form von Quer- und Längsträgern aus gewalzten Stahlprofilen errichtet. Um die Barrierefreiheit zu verbessern, wurde ein rutschhemmender Belag verwendet und gleichzeitig wurden die Steigungswinkel abgeflacht – dadurch verlängerte sich allerdings auch das Brückenbauwerk insgesamt um einige Meter. Erleichtert hat die Bauarbeiten die Tatsache, dass mit der bereits 2021 fertiggestellten Radbrücke auf der anderen Seite der Bardostraße eine ideale Umleitungsstrecke für den Fußgängerverkehr bestand. Inzwischen herrscht wieder ein getrennter Fußgänger- und Radverkehr, denn seit Dezember 2025 ist die neue Fußgängerbrücke nutzbar, die auch beim Hessentag als Teil der Hessentagsstraße eine wichtige Rolle spielen wird. 

Durch den neuen Uferweg, der von Bardobrücke in Richtung Hornungsbrücke entlang des Rosenbads verläuft, besteht nun eine durchgehende Wegeverbindung von der Südstadt über den Badegarten und den Uferweg bis in Richtung Innenstadt. Zusätzlich wurde auch der Weg vom Lokal „Oberbayern“ in Richtung Fluss hergerichtet, sodass auch die Verbindung in Richtung Löhertor-Areal optimiert wurde.

Der Dank des Stadtbaurats galt den Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Firmen, insbesondere der Firma Giebel für den Brückenbau und die Firma Odenwäller für die Uferweggestaltung, den Planungsbüros „Werkbüro Freiraum + Landschaft“ (Tübingen) und dem Ingenieurbüro für Bauwesen Schultz (Wetzlar), sowie den involvierten Beschäftigten von Tiefbauamt, Grünflächenamt und Städtebauförderung. Auch die Verantwortlichen in den politischen Gremien bezog er in den Dank ein.