FULDA, 21. Januar 2026: Nach einer irreführenden Pressemeldung des Entsorgungsdienstleisters Knettenbrech & Gurdulic (K&G) haben Stadt und Landkreis Fulda für die Bürgerinnen und Bürger klargestellt: Es gibt keine neuen Vorgaben für die Gelben Säcke und auch kein generelles Verbot von blickdichten Säcken in der Gelben Tonne.
Das in der Region zuständige Unternehmen für die Abfuhr der Gelben Tonne hatte am Montag mitgeteilt, blickdichte Plastiktüten in der Gelben Tonne künftig nicht mehr zulassen zu wollen und betreffende Tonnen daher stehen zu lassen. Auch wenn die Abfuhr der Gelben Tonnen nicht im Auftrag von Landkreis und Stadt Fulda erfolgt, konnten diese erreichen, dass keine Gelben Tonnen stehen gelassen werden, nur weil sie blickdichte Säcke enthalten. Hierauf werden die Bürgerinnen und Bürger ausdrücklich hingewiesen.
Die Abfuhr der Gelben Tonnen und der Gelben Säcke im Gebiet von Stadt und Landkreis Fulda erfolgt im Auftrag der Träger der Verpackungsabfallsammlung, den sogenannten Dualen Systemen. Als Unternehmen wurde von den Dualen Systemen die Firma Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co KG beauftragt. Dieses hatte am Montag in einer Pressemitteilung angekündigt, dass Gelbe Tonnen künftig nicht mehr geleert würden, wenn blickdickte Säcke verwendet würden. Diese Regelung solle sowohl für gefüllte, lose eingelegte als auch für zusätzlich bereitgestellte Säcke gelten. Im Unterschied zur Papier-, Bio- und Restmülltonne haben Landkreis und Stadt Fulda bei de Gelben Tonnen keine Kompetenz oder Eingriffsmöglichkeit. Beide wurden vorab über die Pressemitteilung von K&G auch nicht informiert.
Dessen ungeachtet haben Stadt und Lasndkreis nach Bekanntwerden der Meldung und ersten Beschwerden und Nachfragen von verunsicherten Bürgerinen und Bürgern umgehend Kontakt mit dem Entsorgungsunternehmen aufgenommen. Als Ergebnis kann festgehalten werden: Keinesfalls bleiben Tonnen wegen blickdichter Säcke ungeleert stehen.
Unabhängig von der nötigen Klarstellung im genannten Fall ist allerdings grundsätzlich wichtig zu betonen: In der Gelben Tonne landen leider oft nicht nur Verpackungsmüll, sondern auch andere Abfälle, die dort nicht hineingehören. Das erschwert dem Dualen System die Verwertung der Leichtverpackungen, die in der Gelben Tonne gesammelt werden. Um eine hochwertige Verwertung der gesammelten Materialien sicherstellen zu können, sind die Entsorgungsunternehmen auf die korrekte Mülltrennung durch die Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Eine sorgfältige Sortierung der Abfälle für die bestmögliche Verwertung kommt letztlich allen zugute.
Gleichzeitig weisen der Fachdienst Abfallwirtschaft des Landkreises Fulda und die Abfallwirtschaft der Stadt Fulda darauf hin, dass derzeit immer noch Leerungen nachgeholt werden, die sich wegen der Witterungsbedingungen in KW 2 verschoben hatten.
Bei Problemen mit der Abfuhr der Gelben Säcke und Gelben Tonnen werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich direkt an die Firma Knettenbrech + Gurdulic Service GmbH & Co KG zu wenden: Tel.: 06659 978888.