Sozialer Zusammenhalt Nordend – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten

Das Nordend ist ein äußerst heterogener Stadtteil. Sowohl viele ältere Menschen, als auch zahlreiche Studenten wohnen hier. Zudem ist das Nordend der Stadtteil der Alleinerziehenden in Fulda. Er ist geprägt durch die großen Verkehrsmagistralen B27, Leipziger Straße und die Eisenbahnstrecke, weshalb er unter einer hohen Verkehrsbelastung leidet. Zum Teil existiert ein erheblicher Renovierungsrückstau der älteren Bausubstanz. Grün- und Freiflächen im Nordend haben oftmals nur geringe Aufenthaltsqualität.

Aufgrund der wachsenden Hochschule nehmen die dringend benötigten Kleinwohnungen für ältere oder alleinstehende Personen weiter ab. Durch die hohe Fluktuation bauen sich nur wenig nachbarschaftliche Strukturen auf. Nichtsdestotrotz existiert eine gewisse Identifikation mit dem Stadtteil, die mithilfe des Förderprogramms zu einem höheren sozialen Zusammenhalt führen soll. Hierfür werden Räumlichkeiten und andere Begegnungsstätten benötigt.

Grundlage für Projekte und Maßnahmen im Förderprogramm ist die Erstellung eines Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts (kurz: ISEK). In diesem Konzept werden Stärken und Schwächen des Viertels unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner analysiert und aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen entwickelt. Zurzeit befindet sich das ISEK in der Entstehung. Sobald es abgeschlossen ist (2021), werden die dort festgehaltenen Projekte priorisiert und umgesetzt.

Weitere Informationen und wie man sich an den Veränderungsprozessen im Nordend beteiligen kann, finden Sie unter www.nordend-fulda.de.