Würdigung für Beispiele gelebter Inklusion

Der Inklusionspreis der Stadt Fulda wurde im Jahr 2019 zum ersten Mal ausgeschrieben und soll alle zwei Jahre ausgelobt werden. Mit der Verleihung des Preises, der mit 3000 Euro dotiert ist soll das Thema Inklusion nachhaltig in den Fokus gerückt werden.

Bereits bei der sogenannten Stadtwette im Jahr 2015 haben die Stadt Fulda und ihre Bürgerinnen und Bürger gezeigt, dass Inklusion in Fulda gelebt wird. Durch die Wette wurden seinerzeit 131 Beispiele gelungener Inklusion sichtbar gemacht. Dieses vielfältige Engagement soll nun auch im Rahmen des Inklusionspreises der Stadt Fulda gewürdigt werden.

Im Mittelpunkt der ersten Ausschreibung stand das Thema „Inklusion im Alltag – Teilhabe ermöglichen“. Barrierefreiheit, berufliche Teilhabe oder Gestaltung der Freizeit sind nur einige Wege, wie ein Miteinander auf Augenhöhe von Menschen mit und ohne Behinderung gelingen kann. Bewerben können sich Vereinen, Initiativen, Einzelpersonen und andere Akteure, die sich für die Inklusion von Menschen mit Behinderung einsetzen.

Eine vom Magistrat einberufene unabhängige Jury entscheidet über die Verleihung des Inklusionspreises. Ihr gehören neben Bürgermeister Wehner unter anderem auch Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen und des Behindertenbeirats an.

Bericht in der Fuldaer Zeitung zur Verleihung des 1. Inklusionspreises der Stadt Fulda

Ausschreibung Inklusionspreis 2021

„Beziehungen gestalten - Inklusion in der Corona-Pandemie“
Zum zweiten Mal vergibt die Stadt Fulda 2021 den mit 3000 Euro dotierten Inklusionspreis. In diesem Jahr soll das Engagement von Einzelpersonen und Organisationen in Corona-Zeiten im Mittelpunkt stehen. 
Die Pandemie bedeutet an vielen Stellen eine außergewöhnliche Herausforderung und Belastung für die gesamte Gesellschaft. Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, fehlende Tagesstruktur, Sorgen um die Gesundheit, Vereinsamung, infektionsschutzrechtliche Einschränkungen, Ängste und Unsicherheiten trafen Menschen mit Beeinträchtigungen, deren Angehörige und Einrichtungen der Behindertenhilfe besonders hart. Gerade in diesen schwierigen Zeiten war und ist es wichtig, dass sich Menschen umeinander kümmern, sich unterstützen und aktiv etwas gegen soziale Isolation und Ausgrenzung tun. 
Somit steht in diesem Jahr der Inklusionspreis unter dem Leitmotiv „Beziehungen gestalten - Inklusion in der Corona-Pandemie“. Ausgezeichnet werden soll der beispielhafte Einsatz, um Barrieren abzubauen sowie Interaktion und soziales Miteinander für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Fulda auch unter Corona-Bedingungen zu ermöglichen. Bewerben können sich Einzelpersonen, Einrichtungen, Initiativen oder Organisationen, die im Bereich Inklusion aktiv sind. Wenn Sie von Menschen aus Ihrer Umgebung besondere Unterstützung bekommen haben, können Sie auch eine Person oder eine Initiative für diesen Preis vorschlagen.
Eine vom Magistrat einberufene, unabhängige Jury entscheidet über die Verleihung des Inklusionspreises. Ihr gehören neben Bürgermeister Wehner unter anderem auch Vertreterinnen und Vertreter der Fraktionen und des Beirats der Menschen mit Behinderungen an.
Bewerbungen oder Vorschläge können bis zum 29. August 2021 bei der Fachstelle Vielfalt und Teilhabe postalisch oder persönlich eingereicht werden. Die Ehrung der Preisträgerinnen und Preisträger findet voraussichtlich am 04.10.2021 statt.


Das Formular ist als Download hierverfügbar:

Bewerbungsformular

Bei Fragen oder Rückmeldungen wenden Sie sich bitte an die Fachstelle Vielfalt und Teilhabe:

Kontakt
Magistrat der Stadt Fulda 
Amt für Jugend, Familie und Senioren 
Fachstelle Vielfalt und Teilhabe 
Behördenhaus am Schlossgarten - 315
Heinrich-von-Bibra-Platz 5 - 9 
36037 Fulda 
Telefon: (0661) 102 1289
E-Mail: inklusion@fulda.de