Informationen unter dem Motto "Fulda - drunter und drüber"

Gemeinsamer „Tag der offenen Tür“ des Abwasserverband Fulda und des städtischen Amt für Grünflächen und Stadtservice am 18. August

„Fulda – drunter und drüber“: So lautet das Motto eines gemeinsamen „Tags der offenen Tür“ des Abwasserverbands Fulda (AVF) und des städtischen Amts für Grünflächen und Stadtservice am Samstag, 18. August, von 11 bis 17 Uhr auf dem Gelände des AVF und des städtischen Betriebshofs in der Weimarer Straße 26. Geboten werden Informationen und Aktionen rund um die Themen Abwasserentsorgung und Umweltschutz, Stadtservice sowie Grünflächenplanung, -gestaltung und –pflege, kurz: vieles, was es in der Stadtregion „unter und über“ der Erdoberfläche zu entdecken gibt. Dabei bietet das Programm Spaß und Unterhaltung für Jung und Alt. 

Der „Tag der offenen Tür“ steht im Zusammenhang mit den Jubiläumsfeierlichkeiten des Abwasserverbands, der in diesem Jahr mit verschiedenen Veranstaltungen sein 50-jähriges Bestehen feiert. Eine besondere Attraktion beim „Tag der offenen Tür“ ist die Möglichkeit zur Besichtigung des Hauptklärwerks in Gläserzell, eines der größten Klärwerke in Nord- und Osthessen. Zur Besichtigung ist ein Shuttledienst eingerichtet: Der Buspendeldienst besteht von 11.30 bis 15.30 Uhr jede halbe Stunde vom und zum Klärwerk ab der gekennzeichneten Stelle am Parkplatz „Weimarer Straße“. Allerdings ist die jeweilige Teilnehmerzahl begrenzt (max. 25 Personen pro Führung), die Dauer der Führung beträgt insgesamt 1,5 Stunden. (Hinweis: Die Besichtigung des Klärwerks ist für Kinder nur dann möglich, wenn diese während der Führung unter ständiger Aufsicht eines Erwachsenen stehen).

Am Betriebshof-Gelände gibt es derweil Informationen und Vorführungen zu den Themen Kanalreinigung, -inspektion und -sanierung sowie zum Kanalauskunftssystem (graphische Datenverarbeitung). Auch die Themen Grundstücksentwässerung, Rückstau- und Überflutungsschutz spielen eine Rolle, Grundstückseigentümer und Interessierte können sich fachlich beraten lassen. Zu Gast ist auch das Infomobil des HochwasserkompetenzCentrums Köln. Mehrere Fachvorträge befassen sich mit speziellen Fragen der Abwasserentsorgung und –aufbereitung (siehe unten). Zudem informiert eine Ausstellung des Umweltzentrums Fulda („virtuelles Wasser“) über das versteckte Wasser in unseren Gütern und Produkten.

Im Bereich des Amts für Grünflächen und Stadtservice ist die Besichtigung des Betriebshofes inklusive der Werkstätten und des Maschinenparks möglich. Daneben gibt es Informationen aus erster Hand über Grünflächenpflege sowie Planung von Anlagen und Pflanzflächen.

Auch für die kleinsten Gäste ist gesorgt: Es gibt den ganzen Tag über Kinderunterhaltung mit dem Circus Ikarus, außerdem wird Kinderschminken angeboten, ab 13 Uhr ist der Zauberer Papion zu Gast. Musikalische Leckerbissen bieten ab 11 Uhr die Gruppe „Earl-Dudley-Jazz“ und ab 15 Uhr die Formation „Fabianplugged“. Speisen und Getränke werden zu familienfreundlichen Preisen angeboten.

 

Folgende Fachvorträge sind geplant
(sie finden jeweils im AVF-Hauptgebäude, Langebrückenstraße 46, statt):

12 Uhr: Die Entwicklung der Stadtentwässerung in der Stadtregion 
(Dipl.-Ing. Joachim Adams)

12.30 Uhr: KlärwerkAktiv – 50 Jahre Fortschritt
(Dipl.-Ing. (FH) Albert Glocker M.Sc.)

13 Uhr: Kanäle: Verborgenes Vermögen –
Strategien zur Substanz- und Werterhaltung,
(Dipl.-Ing. Peter Geffe)

14 Uhr: Stoffcocktail Abwasser: Qualitätssicherung durch Analytik
(Dipl.-Biol. Andrea Hintzmann)

14.30 Uhr: Anlage und Planung von Pflanzbeeten
(Gärtnermeister Marcel Waber)

 

Hintergrund:

Wussten Sie schon, dass ...

 •  das Kanalnetz des Abwasserverbands im Gebiet von Fulda, Petersberg und Künzell eine Länge von 700 Kilometern hat sowie 178 Sonderbauten unterhalten werden?

•  in den drei Kläranlagen rund 14,5 Millionen Kubikmeter Abwasser pro Jahr umweltgerecht auf hohem technischen Niveau gereinigt werden?

• in Fuldas Innenstadt rund 30000 Bäume auf öffentlichen Flächen stehen?

• das Amt für Grünflächen und Stadtservice rund 400 Hektar Grünflächen bewirtschaftet und die Stadt über rund 800 Hektar an Natur- und Landschaftsschutzgebieten verfügt?

• 340 Kilometer an innerstädtischem Straßennetz durch die Mitarbeiter des Betriebsamts unterhalten werden?

• die städtische Straßenreinigung jährlich mehr als 300 Tonnen an Straßenkehricht zusammenträgt?