Erste Lokale Demokratiekonferenz Fuldas

„Partnerschaft für Demokratie“ lädt am 6. April ins Mehrgenerationenhaus auf den Aschenberg ein

Die "Partnerschaft für Demokratie" der Stadt Fulda lädt alle ein, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft stark machen wollen. „Was braucht Fulda?“ – das ist die Fragestellung, der alle Interessierten am Samstag, 6. April, bei der Demokratiekonferenz 2019 im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg nachgehen wollen. In geselliger Runde soll in der Zeit von 10.30-15.30 Uhr gemeinsam überlegt und diskutiert werden, was Fulda im Jahr 2019 unbedingt braucht. Die unterschiedlichsten Akteure aus allen Fuldaer Stadtteilen werden an diesem Tag dabei sein.

Die Konferenz ist ein wesentlicher Bestandteil der „Partnerschaft für Demokratie“ und wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit“ durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Ziel der Demokratiekonferenz ist es, die Herausforderungen und Chancen im Fördergebiet gemeinsam zu benennen und Möglichkeiten des demokratischen, wertschätzenden Miteinanders zu schaffen. Alle Fuldaer Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Akteurinnen und Akteure sowie Institutionen, aber auch alle Interessierten aus Politik und Verwaltung sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen und auszutauschen.

Unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen sollen dabei berücksichtigt und im Rahmen von thematischen Workshop-Angeboten und Thementischen ausgetauscht werden. Unterstützt wird die Konferenz von einigen hessischen Beratungsstellen. Das Mobile Beratungsteam Hessen befasst sich in ihrem Impulsvortrag mit demokratischen Herausforderungen und Potentialen in Fulda und Osthessen und geht in einem Workshop näher auf das Thema Rechtsextremismus in Fulda ein. Die Bildungsstätte Anne Frank klärt über religiöse Vielfalt auf, und die „Rote Linie“ beschäftigt sich in einem Workshop mit dem Thema Hetze im Netz. Außerdem stellt die hessische Beratungsstelle response ihre Arbeit mit Betroffenen von rechter und rassistischer Gewalt im Rahmen eines Thementisches vor und diskutiert gemeinsam mit Interessierten darüber, was man überhaupt unter Gewalt verstehen kann und wie man hier vor Ort mit diesem Phänomen umgehen kann.

Sie interessieren sich für ein weiteres Thema und wollen einen eigenen Thementisch gestalten? Dann geben Sie dies bei Ihrer Anmeldung an. Für die Netzwerkarbeit sind alle herzlich dazu eingeladen, ihre Informationsmaterialien mitzubringen und Interessierten zur Verfügung zu stellen. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt.

Die diesjährige Demokratiekonferenz findet am 6. April in der Zeit von 10.30 bis 15.30 Uhr im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg (Aschenbergplatz 16) statt. Eine Teilnahme ist nur nach Anmeldung bis zum 27. März 2019 möglich. Anmeldungen unter Angabe der gewünschten Workshop- oder Thementisch-Teilnahme (Erst- und Zweitwunsch) senden Sie bitte per E-Mail an die Koordinierungs- und Fachstelle: lena.mueller@fulda.de • Telefon (0661) 102-3201.

Weitere Infos und das komplette Programm finden Sie hier