Beteiligung noch bis zum 21. Januar möglich

Aufstellung der Lämaktionspläne des Regierungspräsidiums Kassel / Zweite Öffentlichkeitsbeteiligung läuft

 

Das Regierungspräsidium (RP) Kassel weist auf die zweite Öffentlichkeitsbeteiligung im Rahmen der 3. Stufe der Lärmaktionsplanung Hessen (Teilbereich Straße) hin, die federführend vom RP Kassel bearbeitet wird. Die Planungen sind seit Kurzem öffentlich ausgelegt, noch bis zum 21. Januar 2020 können Betroffene Stellungnahmen abgeben.

Die Aufstellung von Lärmaktionsplänen erfolgt nach § 47 d Bundes-Immissionsschutzgesetz. Nach diesen gesetzlichen Bestimmungen sind Lärmaktionspläne in der Umgebung von Hauptverkehrsstraßen mit mehr als 3 Millionen Kraftfahrzeugen pro Jahr (entspricht 8200 Kraftfahrzeugen/Tag), von Haupteisenbahnstrecken von über 30.000 Zügen im Jahr sowie in Ballungsräumen mit mehr als 100.000 Einwohnern aufzustellen bzw. alle fünf Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten.

Die Entwürfe des

•             Lärmaktionsplans Hessen (3. Runde), Teilplan Regierungsbezirk Kassel Landkreise (darunter ist auch der Landkreis Fulda)

•             Lärmaktionsplans Hessen (3. Runde), Teilplan Ballungsraum Kassel

sind seit Kurzem auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Kassel http://www.rp-kassel.hessen.de unter der Rubrik „Öffentliche Bekanntmachungen“ veröffentlicht und zum Download bereitgestellt. Die Entwürfe sind während dieser Zeit darüber hinaus in Papierform beim Regierungspräsidium Kassel zu den üblichen Geschäftszeiten an folgender Adresse zur Einsichtnahme ausgelegt:

Regierungspräsidium Kassel, Am Alten Stadtschloss 1, 34117 Kassel, Raum 716.

Zu den Entwürfen können bis zum 21. Januar 2020 Stellungnahmen über das Funktionspostfach laermaktionsplanung-strasse@rpks.hessen.de auf elektronischem Wege abgegeben werden. Ferner können Stellungnahmen schriftlich innerhalb der genannten Frist direkt an die oben genannte Adresse oder über die jeweilige Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung unter dem Stichwort „Lärmaktionsplanung“ gesendet werden.

Die Stellungnahme sollte sich auf die dargestellten Lärmkonflikte und Maßnahmenkonzepte beziehen. Eine Untersuchung neuer Konfliktpunkte ist erst wieder in der 4. Runde der Lärmaktionsplanung möglich. Nach Abschluss der Bewertung der eingegangenen Stellungnahmen erfolgt die Bekanntmachung des aufgestellten Lärmaktionsplans Hessen.