VERLÄNGERT BIS 15. September 2020 (Tag des Geotops)
Ausstellung im Museumseintritt inbegriffen

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender, inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. Im späten 19. und 20. Jahrhundert wurden am Haimberg in Steinbrüchen Basalt und Kalkschotter abgebaut. Dadurch entstanden tiefe Narben in der Landschaft, die aber bis heute einen Einblick in den geologischen Aufbau des Berges ermöglichen.

In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Über 160 Nachtfalter-Arten und mehr als 1500 Käfer-Arten lassen ebenso erstaunen wie die Funde von winzigen Mikrofossilien im Muschelkalk. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen. Diese Lebensräume sind durch das sich wandelnde Klima und den Einfluss von Land- und Forstwirtschaft in einem ständigen Wandel begriffen.

Presseberichte

Ausstellung „Der Haimberg – Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg“

osthessen-news.de vom 19.5.2020

Sonderausstellung "Haimberg" nun für den Besucher zugänglich

Verein für Naturkunde Osthessen (VNO) vno-fulda.de vom 19.5.2020