Eröffnung: Mittwoch, 11. März 2020, 19.00 Uhr
12. März bis 17. Mai 2020
Ausstellung im Museumseintritt inbegriffen

Westlich der Stadt Fulda erhebt sich der Haimberg als markanter Höhenzug, dessen bewaldeter Gipfelbereich von Basalt bedeckt ist. Ein aus prähistorischer Zeit stammender, inzwischen vollständig abgebauter Schlackenwall belegt, dass die Menschen schon früh die exponierte Lage des Haimbergs zu schätzen wussten. Im späten 19. und 20. Jahrhundert wurden am Haimberg in Steinbrüchen Basalt und Kalkschotter abgebaut. Dadurch entstanden tiefe Narben in der Landschaft, die aber bis heute einen Einblick in den geologischen Aufbau des Berges ermöglichen.

In seinem jüngsten Projekt hat der Verein für Naturkunde in Osthessen die Flora und Fauna des Haimbergs neu erfasst. Über 160 Nachtfalter-Arten und mehr als 1500 Käfer-Arten lassen ebenso erstaunen wie die Funde von winzigen Mikrofossilien im Muschelkalk. Die Ausstellung versucht, einerseits Methoden aufzuzeigen, mit denen man zu diesen Ergebnissen gelangt, andererseits die verschiedenen Lebensräume vorzustellen. Diese Lebensräume sind durch das sich wandelnde Klima und den Einfluss von Land- und Forstwirtschaft in einem ständigen Wandel begriffen.

Begleitprogramm

Mittwoch, 11. März 2020, 19.00 Uhr

Der Haimberg –
Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg


Ausstellungseröffnung

 


Sonntag, 22. März 2020, 15.00 Uhr

Der Haimberg –
Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg


Kuratorenführung mit Elmar Kramm


Freitag, 24. April 2020, 15.00 Uhr

Der Haimberg –
Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg


MuseumUnterwegs (1)
Führung in der Sonderausstellung mit Elmar Kramm


Sonntag, 26. April 2020, 15.00 Uhr

Der Haimberg –
Bedrohtes Kleinod zwischen Rhön und Vogelsberg


MuseumUnterwegs (2)
Exkursion zum Haimberg, Treffpunkt vor Ort mit Elmar Kramm