Spielzeit 2018/2019

Der Spielplan 2018/19 ist online, die Druckversion ist im Ticketbüro in der Schlossstraße 5 erhältlich! Gerne nehmen wir Sie in unseren Verteiler zur jährlichen Zusendung des gedruckten Spielplans auf.

VORVERKAUFSSTART

VERKAUF ABOS / WAHLABOS: ab Montag, 18.06.2018

EINLÖSEN WAHLABOS: Mittwoch, 08.08.2018 BIS Freitag, 10.08.2018
(Bitte beachten Sie, dass die Wahlabos 3 ganze Tage vor dem Start des Freiverkaufs eingelöst werden können. Im letzten Jahr konnte jeder Kartenwunsch erfüllt werden, sodass Sie ganz gelassen irgendwann innerhalb dieser 3 Tage zu uns kommen können. Damit vermeiden SIE lange Wartezeiten am 08.08., und WIR können uns angemessen um jeden von Ihnen kümmern. Wir freuen uns auf Sie!)

KARTEN IM FREIVERKAUF / SCHULVORSTELLUNGEN: ab Montag 13.08.2018

Go East! - Di, 25. September 2018 - 20 Uhr im Fürstensaal

Klavierduo Gülru Ensari & Herbert Schuch 

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Walzer op. 39 
in Kombination mit
Paul Hindemith (1895 – 1963) 
8 Walzer op. 6 Drei wunderschöne Mädchen im Schwarzwald

Özkan Manav (* 1967)
Iki anadolu ezgisi (2 anatolische Melodien, Herbert Schuch und Gülru Ensari gewidmet)

Igor Strawinski (1882 – 1971)
Le sacre du printemps (Fassung des Komponisten für Klavier 4-händig)

 

Wenn sich eine der erfolgreichsten jungen türkischen Pianistinnen mit einem der interessantesten deutschen Musiker zusammentut, ist ein faszinierendes Klavierduo das Ergebnis. Ob vierhändig an einem oder an zwei Flügeln, das Duo überzeugt auf zahlreichen internationalen Podien. Anfang 2017 erschien die hochgelobte CD-Aufnahme von GO EAST! mit einem vierhändig gespielten Programm, das mit seinem westlich-östlichen Spannungsfeld auch die private Geschichte des seit 2014 verheirateten Duos erzählt.

Spieldauer: ca. 90 Minuten inkl. Pause
Konzert-Abo & Freiverkauf

Die Troerinnen - Mi, 26. September 2018 - 20 Uhr

Die Troerinnen

Tragödie von Euripides

Fassung von Jean-Paul Sartre

 

Regie: Peter Bernhardt

Bühne und Kostüme: Monika Maria Cleres

Produktion: Meininger Staatstheater


„Die Morgenröte ist schauerlich schön, und die Götter haben uns verlassen"

 

Um die Schmach der geraubten Helena zu rächen, zogen die Griechen gegen Troja in einen erbitterten Kampf, der zehn Jahre dauern sollte. Am Tag der Zerstörung Trojas schließlich treffen Sieger und Besiegte aufeinander und die Frauen Trojas werden als Sklavinnen unter den siegreichen Griechen aufgeteilt: Die trojanische Königin Hekabe wird Odysseus, ihre Tochter Kassandra Agamemnon überlassen. Ihre Schwiegertochter Andromache wird mit dem Verlust ihres Sohnes auch jegliche Hoffnung auf die Zukunft aufgeben und Helena, die mit ihrer verbotenen Liebe zum schönen Paris den Krieg um Troja ausgelöst hat, ihrem rechtmäßigen Ehemann Menelaos wieder gegenüberstehen.

Doch auch die Griechen werden nicht unbeschadet in ihre Heimat zurückkehren, denn die zerstrittenen Götter schmieden neue Bündnisse, und den Griechen stehen jahrelange Irrfahrten, Schlachten und Kriege bevor.

 

Schauspiel-Abo 1 & Freiverkauf

Die Piraten von Penzance - Di, 16. Oktober 2018 - 20 Uhr

Die Piraten von Penzance
Komische Operette von William Schwenck Gilbert und Arthur Sullivan

 

Produktion: Meininger Staatstheater

 

An der Küste von Cornwall treiben gefürchtete Piraten ihr Unwesen. Die einzigen Opfer, die sie verschonen, sind Vollwaisen. Erstaunlicherweise sind neuerdings alle Schiffe ausschließlich mit Waisen besetzt… Auch General Stanley gibt sich als solcher aus - samt seiner „in zweiter Generation verwaisten" Töchter.

Dann ist da noch Piratenlehrling Frederic, der von seiner schwerhörigen Amme statt in einer privaten Schule in einer Piratenschule untergebracht worden war. Gerade hat er seine Ausbildung beendet und, obwohl er die Piraten liebt, verabschiedet er sich von ihnen, weil er die Seeräuberei verabscheut. Um den Piraten den Kampf anzusagen, schließt er sich einer feigen Polizistenbande an, bei welcher es allerdings zu Überraschungen kommt...

 

Operetten-Abo & Freiverkauf

Neues vom fliegenden Kamel - Fr, 19. Oktober 2018 - 20 Uhr

Neues vom fliegenden Kamel

von und mit Paul Maar

Literarisch-musikalische Reise in das Land des Nasreddin Hodscha

 

Idee und Konzept: Paul Maar

Sprecher: Paul Maar, Murat Coskun und Ibrahim Sarialtin

Musik: Capella Antiqua Bambergensis

 

Paul Maar ist einer der erfolgreichsten europäischen Autoren für Kinder- und Jugendliteratur. Seine vielfach ausgezeichneten Bücher wie Das Sams oder Lippels Traum wurden weltweit in mehr als 34 Sprachen übersetzt.

Zusammen mit der Capella Antiqua Bambergensis, die mit arabischer Musik eine besondere Atmosphäre schafft, und den Sprechern Murat Coskun und Ibrahim Sarialtin entstand mit Neues vom fliegenden Kamel ein kurzweiliges facettenreiches und einzigartiges interkulturelles Live-Projekt in deutscher und türkischer Sprache.

Nasreddin Hodscha ist der Held zahlreicher seit dem 14. Jahrhundert überlieferter Narrengeschichten aus dem Orient. Mal kommt er ganz wunderlich daher, mal tritt er als klug-listiger Fürsprecher für sich oder andere ein und regt durch seine hintergründigen Weisheiten zum Nachdenken an. Paul Maar persönlich erzählt in seinem Werk einige der wundervollen Geschichten auf seine besondere Art nach. Darüber hinaus hat er einen modernen Nasreddin geschaffen, der Schelmengeschichten aus dem Hier und Heute erzählt.

 

Spieldauer: ca. 90 Minuten inkl. Pause

Gemischtes Abo B & Freiverkauf

Die Glasmenagerie - Di, 23. Oktober 2018 - 20 Uhr

Die Glasmenagerie

Schauspiel von Tennessee Williams

 

Inszenierung: Katharina Thalbach

Mit Anna Thalbach, Nellie Thalbach, Louis Held und Sven Scheele

 

Amerika in den 1930er Jahren: Es ist die Zeit der Großen Depression. Amanda Wingfield lebt mit ihren erwachsenen Kindern Tom und Laura in einer kleinen Wohnung in St. Louis. Seit dem Verschwinden des Vaters sind die drei ganz auf sich allein gestellt. Der Tristesse des ärmlichen Alltags entflieht jedes Familienmitglied auf seine ganz eigene traumwandlerische Art und Weise: Mutter Amanda schwärmt von einer verlorenen Zeit, in der sie gesellschaftlich anerkannt war. Sohn Tom arbeitet in einer Lagerhalle, verbringt aber jede freie Minute im Kino und schreibt heimlich Gedichte. Tochter Laura, die so schüchtern ist, dass sie sich kaum vor die Tür traut, widmet sich ganz ihrer Sammlung zerbrechlicher Glastiere – ihrer Glasmenagerie, die sie ihr eigenes Leben vergessen lässt.

Mit Jim O‘Connor, Toms Arbeitskollegen, zieht die Realität in das Leben der Familie ein. Für Mutter Amanda wäre er der ideale Heiratskandidat für Laura, doch nach anfänglicher Annäherung der beiden zerbricht nicht nur eines von Lauras geliebten Glastierchen, sondern auch der Traum, dass nochmal alles möglich gewesen wäre...

 

Spieldauer: ca. 150 Minuten inkl. Pause

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

Konzert mit Tobias Feldmann - Do, 25. Oktober 2018 - 20 Uhr im Fürstensaal

Tobias Feldmann, Lise Bertaud & Julian Steckel

 

Franz Schubert (1797 - 1828)

Streichtrio Nr. 2 B-Dur D581

Jean Françaix (1912 – 1997)

Streichtrio

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

Streichtrio Es-Dur op. 3

 

In bewundernswerter Harmonie haben sich die jungen Musiker Tobias Feldmann (Violine), Lise Berthaud (Viola) und Julian Steckel (Violoncello) zum Streichtrio zusammengefunden. Der aus Fulda stammende Tobias Feldmann ist eines der vielversprechendsten Geigentalente der Musikszene und erobert die Konzertsäle derzeit im Sturm. Die französische Bratschistin Lise Berthaud war von 2013 bis 2015 auf der BBC Radio New Generation Liste, ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe und konzertiert regelmäßig mit bedeutenden Orchestern in Europa. Der charismatische Cellist Julian Steckel ist gern gesehener Gast bei großen Orchestern Europas und gewann den ARD Wettbewerb 2010.

Gemeinsam beweisen die drei, dass ein Trio mehr sein kann als nur die Summe seiner Spieler. Ihre Dynamik und ihr Stilbewusstsein garantieren Frische, Leidenschaft und musikalischen Tiefgang.

 

Spieldauer: ca. 100 Minuten inkl. Pause

Konzert-Abo & Freiverkauf

Geächtet - Fr, 26. Oktober 2018 - 20 Uhr

Geächtet

Schauspiel von Ayad Akhtar

 

Mit Patrick Khatami, Jillian Anthony, Nathalie O’Hara, Markus Angenvorth und Mark Harvey Mühlemann

 

Wenn ein Moslem, der seine Herkunft verachtet, ein Jude, der Political Correctness über alles stellt, eine aufgestiegene Afroamerikanerin im Karriere-Rausch und eine weiße Christin, die der Kunst des Islams verfallen ist, sich zum Abendessen treffen, dann birgt das schon für sich reichlich Konfliktpotenzial. Doch auch äußere Einflüsse bleiben nicht aus bei diesem Dinner, das in der schicken Upper-East-Side-Wohnung von Amir und Emily stattfindet.

In seinem Debütstück diskutiert Ayad Akhtar anhand aufgeklärter Karrieristen im vermeintlich politisch korrekten Fahrwasser hochaktuelle, brennende Themen der US-amerikanischen Gesellschaft zwischen Patriot Act und Integration, alltäglichem Rassismus und Terrorismus. 2013 wurde Geächtet mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Ein unverzichtbares Stück Literatur in einer multikulturellen Welt, in der es noch immer an adäquaten Antworten auf die sich stellenden Fragen mangelt.

 

Schauspiel-Abo 1 & Freiverkauf

Peter und der Wolf - Di, 6. November 2018 - 11:00 Uhr

Peter und der Wolf
Das sinfonische Märchen von Sergej Prokofjew

 

Ab 6 Jahren

Erzähler: Willi Weitzel

Orchester: Meininger Hofkapelle


Wer kennt ihn nicht, den mutigen kleinen Peter, der dem bösen Wolf den Kampf ansagt, um seine Freundin, die Ente zu retten? Der russische Komponist Sergej Prokofjew schrieb Peter und der Wolf vor über 80 Jahren mit sehr illustrativer Musik, um junge Konzertbesucher in die Welt der Orchestermusik einzuführen. So ist jede Figur in der Geschichte einem bestimmten Instrument zugeordnet und hat ein eigenes Musikthema. Willi Weitzel erzählt die Geschichte von Peter (Violine), der die Gartentür offen lässt, von der Ente (Oboe), die sich darüber freut und auf die große Wiese watschelt, vom Wolf (Hörner), der die Ente frisst und vom kleinen geschickten Vogel (Querflöte), mit dessen Hilfe Peter den Wolf fangen will. Wird dieses gefährliche Vorhaben gelingen?

Die Musiker der Meininger Hofkapelle begleiten den aus Funk und Fernsehen bekannten Kindermoderator Willi Weitzel, der von Peters spannenden Abenteuern erzählt, machen die Kinder mit den Instrumenten des Orchesters vertraut und nehmen sie mit auf eine akustische Reise.

 

Schulvorstellung

 

Spieldauer: ca. 60 Minuten, keine Pause

Elbphilharmonie zu Gast - Sa, 10. November 2018 - 20 Uhr

BACH AND BALTIC

Iveta Apkalna, Orgel

Kremerata Baltica

 

Pēteris Vasks (*1946)

Sinfonie für Streicher Voices

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Konzert für Orgel und Orchester, BWV 1052

Lepo Sumera (1950 – 2000)

Sinfonie für Streicher und Pauken

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Chaconne aus der Partita d-Moll, BWV 1004 (arr. Für Streichorchester)

Ēriks Ešenvalds (*1977)

Konzert für Orgel und Streichorchester Voice of the Ocean

 

Als Titularorganistin der Hamburger Elbphilharmonie verfolgt die lettische ECHO-Klassik-Preisträgerin Iveta Apkalna ein Ziel: den Glanz der Orgel auch jenseits von Kirchenmauern in den großen Konzertsälen der Welt zum Erstrahlen zu bringen. Sie gilt an der Orgel als Weltklasse-Instrumentalistin und konzertiert weltweit mit den renommiertesten Orchestern.

Ein gemeinsames Anliegen Iveta Apkalnas und der von Gidon Kremer gegründeten Kremerata Baltica ist die Musik des Baltikums: Die Künstler haben zahlreiche baltische Werke uraufgeführt und präsentieren in Bach and Baltic neben zwei Werken Bachs auch drei Werke zeitgenössischer Komponisten aus Lettland und Estland.

 

Konzert-Abo & Freiverkauf

Auf ein Neues - Di, 13. November 2018 - 20 Uhr

AUF EIN NEUES

Komödie von Antoine Rault

Mit: Marion Kracht, Daniel Morgenroth, Emma Henrici

 

Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl sie alleinerziehende Mutter ist, Karriere gemacht. Weniger erfolgreich ist sie als Mutter: Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt sich vernachlässigt und unterdrückt. An Heilig Abend stolpert Catherine vor ihrer Wohnungstür über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte, und wirft ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist empört. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, das nicht zu Nächstenliebe fähig sei. Aus Trotz lädt Catherine den Clochard kurzerhand ein, Weihnachten gemeinsam mit ihr und ihrer Tochter zu feiern. Schließlich ist es ja vor allem das Fest des Gebens!

Mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat Michel auch sein Selbstbewusstsein verloren und Catherine möchte aus ihm nun wieder einen Erfolgstypen machen. Der Wiedereingliederungsprozess beginnt und führt zu mancher Katastrophe.

 

Gemischtes Abo B & Freiverkauf

America first - Do, 15. November 2018 - 20 Uhr

AMERICA FIRST

Aus dem Tagebuch der Marilyn Monroe

Von Christoph Klimke

 

Produktion: Deutsches Theater Göttingen

Mit Angelika Fornell, Roman Majewski, Katharina Müller, Volker Muthmann, Moritz Schulze, Christoph Türkay, Gaia Vogel

 

Marilyn Monroe war die meistfotografierte Frau ihrer Zeit, aber Norma Jeane Mortenson (wie ihr richtiger Name lautet) ist hinter den Bildern verloren gegangen. Marilyn Monroe war unter den ersten, die erkannt haben, wie wichtig Selbstvermarktung für eine Künstlerkarriere ist. Und sie war ihrer Zeit voraus, weil sie das Image der Marke MM selbst bestimmen wollte. Der Preis, den sie zahlte, war hoch. Mit Alkohol und Drogen bekämpfte sie die immer größer werdende Diskrepanz zwischen Marilyn und Norma Jeane. Als sie am 5. August 1962 leblos in ihrem Haus aufgefunden wurde, setzten sofort die Spekulationen über ihren Tod ein. In Christoph Klimkes America First lässt die gealterte Marilyn noch einmal entscheidende Szenen ihres Lebens Revue passieren und begegnet dabei auch ihren großen musikalischen Erfolgen wieder.

 

Spieldauer: ca. 160 Minuten inkl. Pause

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

Gardi Hutter: Gaia Gaudi - So, 18. November 2018 - 18 Uhr

GARDI HUTTER: Gaia Gaudi

Komisches Theater – ohne Worte, mit Musik!

 

Regie: Michael Vogel

 

Seit 1981 tourt Gardi Hutter mit ihrem CLOWNESKEN THEATER durch die halbe Welt, über 3500 Vorstellungen in 33 Ländern. Sie hat 8 Stücke kreiert und 15 Kunstpreise erhalten. In ihren fast wortlosen Soli erfindet sie kleine, absurde Universen, in denen sie sich mutig, aber aussichtslos, nach Glück abstrampelt. Die Tragikomik wird erbarmungslos auf die Spitze getrieben, zur Gaudi des Publikums.

Was ist zu tun, wenn die Jungen ihren Platz einfordern, die Alten aber noch Lust und Energie und Ideen haben und nicht abtreten wollen? In früheren Zeiten übernahmen die Jungen Verantwortung und Macht just in dem Moment, als die Alten sich aufs Ofenbänkchen setzten und bald danach das Zeitliche segneten. Die Zeiten sind vorbei!

Thema ist der Generationenwechsel, mit all seinen Reibungspunkten, Chancen und Problemen. In Gardi Hutters neuer, wie immer höchst poetischer Inszenierung prallen nicht nur die verschiedenen Vorstellungen und Spielstile lustvoll aufeinander, sondern es mischen sich auch die Sparten: Musik, Tanz, Theater – und: Clownerie.

 

Gemischtes Abo A & Freiverkauf

Ailey II - Mi, 21. November 2018 - 20 Uhr

AILEY II

Tanztheater aus New York

 

„Dance is for everybody" – mit dieser Vision haben die Tänzer um Choreograf Alvin Ailey vor über 60 Jahren das Alvin Ailey American Dance Theater gegründet und den amerikanischen Tanz von Grund auf verändert. Alvin Ailey war einer der ersten, der afroamerikanische Tänzer gemeinsam mit weißen Tänzern auf der Bühne tanzen ließ. Was heute völlig normal ist, war noch vor 60 Jahren eine Sensation.

Die Compagnie hat sich schnell zu einer der international erfolgreichsten Tanzcompagnien Amerikas entwickelt und eine ganz eigene Ästhetik erschaffen. Ailey II ist die zweite Generation der legendären Compagnie, die unter der Leitung Troy Powells bemerkenswerte Erfolge feiern kann. Die besten jungen TänzerInnen des Landes widmen sich hier mit außergewöhnlicher Leidenschaft den beeindruckenden Werken junger, aufstrebender Choreografen.

Die spezielle Mischung unterschiedlichster Musik- und Tanzgenres ergibt ein einmaliges Repertoire. Ailey II folgt Einladungen aus aller Welt und beeindruckt mit unglaublicher Energie, atemberaubenden Choreografien und einer alles überstrahlenden Leidenschaft.

 

Tanztheater-Abo & Freiverkauf

ARD Preisträgerkonzert - So, 25. November 2018 - 17 Uhr im Fürstensaal

PREISTRÄGERKONZERT 2018

67. Internationaler Musikwettbewerb der ARD

 

300 bis 400 junge vielversprechende Musiker melden sich jährlich zum Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, einem der bedeutsamsten internationalen Wettbewerbe für Nachwuchstalente. Nach einer Vorrunde treten rund 200 Kandidaten aus bis zu 40 Ländern an und stellen sich dem kritischen Urteil der hochkarätigen, international besetzten Jury. Nur die Besten haben eine Chance auf einen der begehrten Preise, der den Aufschwung der internationalen Karriere beschleunigt. 2018 sind die Fächer Gesang, Viola, Trompete und Klaviertrio ausgeschrieben. Wir werden aus den Preisträgern die KünstlerInnen selbst auswählen, die wir zum Preisträgerkonzert in den Fürstensaal nach Fulda einladen wollen.

Der Wettbewerb wird in der Zeit vom 3. bis zum 21. September 2018 in München durchgeführt. Zu den Stärken des seit 1952 existierenden ARD-Musikwettbewerbs gehört, dass er insgesamt 21 Fächer abbildet, die jährlich wechseln. Für die meisten Orchesterinstrumente ist er einer der bedeutendsten Wettbewerbe der Welt. Seine Preisträger finden sich in den Solopositionen renommierter Orchester wieder.

 

Junge Elite-Abo & Freiverkauf

MADE.Festival präsentiert - Fr, 30. November 2018 - 20 Uhr

MADE.FESTIVAL PRÄSENTIERT:

Der Gewinner des Publikumspreises 2017

 

Von und mit Rolf Michenfelder

Produktion: german stage service, Marburg

 

Bereits seit 2011 bringt das MADE.Festival die Vielfalt der freien darstellenden Künste in Hessen landesweit auf die Bühne, immer auf Augenhöhe mit der Zeit. Hinter dem Festival steht eine starke Gemeinschaft und ein umfangreiches Netzwerk: Künstler, Spielstätten, Privat- und Staatstheater, hessische Kommunen und das Ministerium für Wissenschaft und Kunst. Hier wird Hessen als Theaterland der Freien Szene sichtbar. Die interregionale Biennale ist bundesweit einzigartig, stärkt den Austausch der Freien Szene Hessens und ist damit von besonderer kulturpolitischer Bedeutung.

Im Jahr 2017 gelang Rolf Michenfelder vom german stage service Marburg mit Dieses Land ist es nicht ein berührender und kämpferischer Solo-Abend, der den gesellschaftspolitischen Aufbruch der 68er dem aktuellen Rechtsruck gegenüberstellt. Die Produktion überzeugte das Festival-Publikum voll und ganz, sodass sie mit dem begehrten Publikumspreis ausgezeichnet wurde und damit die Möglichkeit auf ein weiteres Gastspiel mit einer neuen Produktion in 2018 erhielt.

Freuen Sie sich also auf die neue Produktion, diesmal im Schlosstheater Fulda! Denn sicher ist: Es wird wieder ein Abend, in dem politischer Anspruch, Unterhaltung, Biografisches und Dokumentarisches zu einer kraftvollen und eigenständigen Form zeitgenössischen Theaters zusammenfindet.

 

Freiverkauf

Die Bremer Stadtmusikanten - So, 2. & Mo, 3. Dezember 2018

DIE BREMER STADTMUSIKANTEN

Ein Märchenklassiker mit theater mimikri

Nach den Gebrüdern Grimm

Für Kinder ab 6 Jahren und Familien

 

So, 02.12.2018, 15:00 Uhr

Mo, 03.12.2018, 08:30 Uhr

Mo, 03.12.2018, 11:00 Uhr

 

theater mimikri präsentiert einen Märchenklassiker: Die Bremer Stadtmusikanten nach den Gebrüdern Grimm. Ein Theatermärchen mit Krallen, Fell und Federn. Mit Tierkonzert und Räubergesang. Mit Spaß, Spannung und Abenteuer!

Esel Emil ist auf der Flucht. Die viel zu schweren Mehlsäcke hat er längst abgeworfen. Nur mit seiner Mandoline auf dem Rücken ist er davon getrabt. Gerade noch rechtzeitig! Denn der Müller hat schon den Metzger bestellt! Auch Harald Hahn, Hund Kuno und Katze Karla soll es an den Kragen gehen. Esel Emil weiß Rat: In Bremen werden doch Stadtmusikanten gesucht! Und etwas Besseres als den Tod finden sie überall.

In konfliktreichen turbulenten Proben rauft sich ein unschlagbares Notorchester zusammen. Es gelingt ihnen eine tierisch gute Musik. Auf nach Bremen!! Der Wegweiser zeigt in den dunklen Wald. Doch das Haus, das dort leuchtet, ist keine gemütliche Herberge: Es ist das Haus der wilden Räuber! Spannend, mit einfühlsamer Komik und viel Musik zeigt theater mimikri den Weg der vier tierischen Ausreißer in ein eigenes Leben. Ein Augen- und Ohrenschmaus!

 

Spieldauer: ca. 80 Minuten inkl. Pause

Schulveranstaltungen & Freiverkauf

Weihnachtskonzert - Di, 4. Dezember 2018 - 20 Uhr im Fürstensaal

NOËLS POUR LES INSTRUMENTS WEIHNACHTSKONZERT

Dorothee Oberlinger & Mendelssohn Kammerorchester Leipzig

 

Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)

Auswahl an Chorälen aus dem Weihnachtsoratorium

Schafe können sicher weiden

aus der Kantate „Was mir behagt, ist nur die muntre Jagd" BWV 208.

Antonio Vivaldi (1678 – 1741)

Concerto RV 443 für Flautino, Streicher und b.c.

Arcangelo Corelli (1653 – 1713)

Concerto grosso op. 6 / 8 Fatto per la notte di Natale

Concerto grosso nach der Sonate op. 5 Nr. 10 F-Dur

Marc-A. Charpentier (1643 – 1704)

Noëls pour les instruments H. 531 / H. 534 (Auswahl)

Antonio Vivaldi (1678 – 1741)

Concerto RV 439 „La notte"

 

Die in Aachen geborene dreifache ECHO-Klassik-Preisträgerin Dorothee Oberlinger studierte Blockflöte und brachte das unterschätzte Instrument mit ihrem Schaffen zu neuer Virtuosität. Vielfach ausgezeichnet gastiert sie weltweit bei renommierten Festivals und auf wichtigen Konzertpodien. Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik. So wirkte sie an der jüngsten CD Touch des Schweizer Pop-Duos Yello mit. Mit dem vor 15 Jahren gegründeten, von Presse und Publikum hochgelobten Mendelssohn Kammerorchester Leipzig präsentiert sie ein festliches Barockprogramm zur Weihnachtszeit.

 

Konzert-Abo & Freiverkauf

Bruno Ganz & das delian::quartett - Mo, 10. Dezember 2018 - 20 Uhr

BRUNO GANZ UND DAS DELIAN::QUARTETT

Wer des Feuers bedarf, such’s unter der Asche (orientalisches Sprichwort)

Liebe. Goethe. Die Wüste. Teheran. – Der Orient?

Ein literarisch-musikalischer Abend

 

Bruno Ganz, Lesung

Adrian Pinzaru, Violine

Andreas Moscho, Violine

Georgy Kovalev, Viola

Miriam Prandi, Violoncello

 

Seit jeher ist der Orient Gegenstand unserer Träume, Sehnsüchte und Leidenschaften gewesen. Ob die Weisheiten des persischen Dichters und Mystikers Hafis, die Erzählungen aus Tausendundeiner Nacht, die Betrachtungen des universalgelehrten Arztes Ibn Sina, ob Wunderlampen und fliegende Teppiche, prachtvolle Paläste oder sagenhafte Schätze: Seit Jahrhunderten faszinieren und inspirieren die morgenländischen Kulturen Literaten, Philosophen und Künstler des Abendlandes über Beethoven oder Goethe bis in die Gegenwart. Hören wir aber dieser Tage von Städten wie Palmyra, Aleppo, Teheran oder Istanbul, so haben wir andere Bilder vor Augen.

Bruno Ganz und das delian::quartett laden ein zu einer kunstvoll gestalteten literarisch-musikalischen Reise: Geleitet durch Mathias Énards preisgekrönten Roman Kompass, schlagen sie eine Brücke vom Heute ins Damals und geben dem Orient den Zauber und die Magie zurück, die ihm in unserer Vorstellung verlorengegangen sein mögen.

 

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

Trüffel Trüffel Trüffel - Do, 13. Dezember 2018 - 20 Uhr

TRÜFFEL TRÜFFEL TRÜFFEL

Lustspiel von Eugène Labiche

 

Mit Annette Paulmann, Nils Kahnwald, Zeynep Bozbay, Wiebke Puls, Marie Rosa Tietjen u. a.

 

Inszenierung: Felix Rothenhäusler

Produktion: Münchner Kammerspiele

 

Erstmals sind die Münchner Kammerspiele zu Gast in Fulda und präsentieren ein französisches Lustspiel, das irrsinnig komisch und tiefgründig zugleich ist.

„Mir ist ganz schwindlig von der gesellschaftlichen Höhe, die ich so langsam erreiche." Klassenunterschiede und die mit ihnen einhergehenden sozialen Codes sind bestes Komödienmaterial, das wusste schon im 19. Jahrhundert Eugène Labiche. Trüffel Trüffel Trüffel (eigtl. La poudre aux yeux, wörtlich übersetzt Sand in den Augen), eines seiner über 175 Lustspiele, handelt von Kleinbürgern, die einander Großbürgerlichkeit vorspielen, sich gegenseitig sprichwörtlich Sand in die Augen streuen. Sie reden geschwollen daher, ordern eine Unzahl von Trüffelspeisen und abonnieren eine Loge in der Oper, wo leider nichts anderes läuft als immer wieder Rigoletto. Egal: Wer hoch hinaus will, muss hoch stapeln.

 

Schauspiel-Abo 1 & Freiverkauf

Noga Quartet - So, 16. Dezember 2018 - 17 Uhr im Fürstensaal

NOGA QUARTET

Simon Roturier, Violine

Lauriane Vernhes, Violine

Avishai Chameides, Viola

Joan Bachs, Violoncello

 

Joseph Haydn: Streichquartett h-Moll op. 33 Nr. 1 Hob. III:37

Claude Debussy: Streichquartett g-Moll op. 10 (1893)

Ludwig van Beethoven: Streichquartett a-Moll op. 132

 

Der erstaunliche Erfolgskurs des jungen Noga Quartets begann 2015 mit dem ersten Preis beim Melbourne International Chamber Music Competition und zahlreichen weiteren Wettbewerbserfolgen. Wertvolle künstlerische Impulse erhielten sie in Meisterkursen von ausgezeichneten Kammermusikern, insbesondere jedoch vom Artemis Quartett und dem Alban Berg Quartett.

Das breite Repertoire des Noga Quartets umfasst neben den Standardwerken auch zahlreiche zeitgenössische und unbekannte Kompositionen. Nach dem Debüt im Wiener Musikverein stehen für 2018 Konzerte in wichtigen Musikzentren im Kalender des Ensembles, u. a. in der Philharmonie de Paris und bei der Amsterdamer Biennale.

Im Fürstensaal präsentieren die Musiker das einzige Streichquartett Debussys zu dessen 100. Todestag im Jahr 2018. Ein Quartett des Wiener Klassikers Haydn sowie das a-Moll-Quartett von Beethoven, das zu den Spätwerken des Komponisten zählt, runden den kammermusikalischen Abend im Fürstensaal ab.

 

Junge Elite-Abo & Freiverkauf

Das Sams feiert Weihnachten - Fr, 21. Dezember 2018 - 15 & 17 Uhr

DAS SAMS FEIERT WEIHNACHTEN

Theaterstück für Kinder von Paul Maar

Produktion: Theater Schloss Maßbach

 

Das Sams ist wieder da! Die neue Geschichte vom Sams spielt im Winter während der Zeit, als Herr Taschenbier noch bei Frau Rotkohl wohnt. So etwas hat das Sams noch nicht erlebt! Was sind das nur für Flügelwesen, die angeblich im Himmel wohnen? Wieso hat Papa Taschenbier auf einmal so viele Geheimnisse? Und warum stellt man sich Bäume ins Wohnzimmer? Herr Taschenbier wünscht sich ein Weihnachtsfest wie zu seiner Kindheit. So werden Plätzchen gebacken und der Baum geschmückt. Aber am schönsten wäre es, wenn viele Gäste zu Besuch kämen. Leider hat Herr Taschenbier außer dem Sams und Herrn Mon keine Freunde. Und dann wird er auch noch krank und kann den Nikolaus nicht spielen. Kurzerhand vertritt ihn das Sams, aber dieser Besuch bei Bekannten verläuft nicht ganz so wie gewünscht. Da hat das Sams eine Idee und es gibt zum Fest eine richtig schöne samsige Überraschung.

 

Familienveranstaltungen

Willkommen - Do, 17. Januar 2019 - 20 Uhr

WILLKOMMEN

Schauspiel von Lutz Hübner und Sarah Nemitz

Produktion: Deutsches Theater Göttingen

 

Der Rest der Welt reagierte mit Kopfschütteln über die unerwartete Willkommenskultur, die Deutschland angesichts der ungeheuren Menge an Flüchtlingen bewies, die plötzlich über die Grenzen kam. Seitdem arbeitet sich das Land am Wir schaffen das der Kanzlerin ab und muss einsehen, dass es mehr braucht, als am Bahnhof Wasserflaschen zu verteilen, damit wir es auch wirklich schaffen.

In ihrer Komödie Willkommen zeigen Lutz Hübner und Sarah Nemitz, dass ein gewisses Konfliktpotenzial im Raume steht, wenn soziales Engagement und Selbstverwirklichungsambitionen aufeinander treffen. Der Raum, um den es geht, ist das Zimmer in einer kuscheligen Wohngemeinschaft, das frei wird, weil Benny ein Jahr an der New York University verbringen wird. Er will es während seiner Abwesenheit einem Flüchtling – oder gar einer Flüchtlingsfamilie – zur Verfügung stellen, natürlich nur, wenn alle Mitbewohner einverstanden sind. Doch der Konsens ist gar nicht so einfach herzustellen. Jonas fürchtet, dass arabische Mitbewohner seine karrierewichtige Nachtruhe stören werden, Doro hasst das Machogehabe arabischer Männer und Anna hat irgendwie andere Probleme, sie ist schwanger. Vielleicht wäre es ja ein guter Kompromiss, wenn der Vater von Annas Kind einziehen würde, der ist zwar in Deutschland geboren, aber sein türkischer Migrationshintergrund ist unübersehbar.

 

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

Philharmonia Quartett Berlin - Di, 22. Januar 2019 - 20 Uhr im Fürstensaal

PHILHARMONIA QUARTETT BERLIN
Die Solo-Streicher der Berliner Philharmoniker zu Gast im Fürstensaal

Daniel Stabrawa, Violine
Christian Stadelmann, Violine
Neithard Resa, Viola
Dietmar Schwalke, Violoncello

Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett G-Dur KV 387
Dmitri Schostakowitsch Streichquartett Nr. 3 F-Dur op. 73
Maurice Ravel Streichquartett F-Dur

„Four of the best“, so bezeichnete die Londoner Presse das Philharmonia Quartett Berlin nach seinem Debüt in der Wigmore Hall. Lord Yehudi Menuhin fügte hinzu: „I’d like to hear music always played as beautifully as you play“. Und tatsächlich, ob in Europa, den Vereinigten Staaten, Japan oder Südamerika, das Philharmonia Quartett Berlin hat sich seit seiner Gründung im Jahre 1985 als eines der weltweit besten Streichquartette etabliert. Mit seinem homogenen Klang und der perfekten Art des Zusammenspiels setzt es neue Maßstäbe. Das Ensemble besteht aus Musikern der Berliner Philharmoniker und spielt regelmäßig Konzerte im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, ist zu Gast bei renommierten Konzertreihen rund um den Globus wie beispielsweise der Carnegie Hall in New York oder der Wigmore Hall in Lon-don sowie bei internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen.

Konzert-Abo & Freiverkauf

Best of Poetry Slam - Fr, 25. Januar 2019 - 20 Uhr

BEST OF POETRY SLAM
Wettkampf der Bühnenpoesie – mit Jean Rico

Premiere: Zum ersten Mal ist im Schlosstheater Fulda ein Wettkampf der Poesie, ein sogenannter Poetry Slam, zu erleben. Ein Poetry Slam ist ein literarischer Vortragswettbewerb, in dem AutorInnen ihre selbst verfassten Texte innerhalb eines Zeitlimits von 5 bis 7 Minuten einem Publikum vortragen. Es zählt das gesprochene Wort und dessen Inszenierung, nicht erlaubt ist der Gebrauch fremder Texte, Gesang und Verkleidungen. Das Publikum entscheidet über mehrere Runden mittels Jurytafeln und Applaus, welche Teilnehmer ins Finale einziehen und schließlich als Sieger hervorgehen.
Der Poetry Slam Fulda wird seit 2013 monatlich von Jean Rico im Café IDEAL veranstaltet, bis Anfang 2019 wird er bereits über 50 Mal ausgerichtet worden sein. Während die regulären Veranstaltungen offen für die Teilnahme von Anfängern sind, werden im Schlosstheater Fulda ausschließlich erfahrene und renommierte KünstlerInnen, darunter Landes- und Bundes-meister, eingeladen – zu einem Wettstreit zwischen den Besten der Besten. 

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BJM – Les Ballets Jazz de Montréal - Di, 29. Januar 2019 - 20 Uhr

BJM – LES BALLETS JAZZ DE MONTRÉAL
Tanztheater aus Kanada

 

Mona Lisa: Choreografie und Lichtdesign: Itzik Galili
Kosmos: Choreografie: Andonis Foniadakis

O Balcão De Amor: Choreografie: Itzik Galili

 

BJM – Les Ballets Jazz de Montréal ist eine kanadische Compagnie unter der Leitung von Louis Robitaille, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1972 zu einer der international anerkanntesten Tanzcompagnien entwickelt hat. Ein Markenzeichen ist die Verbindung der Ästhetik klassischen Balletts mit unterschiedlichsten Formen des Tanzes. Die Tänzer sind für ihre ungeheure Expressivität und ihren unbändigen Elan bekannt. Itzik Galili hat die beiden völlig konträren Choreografien Mona Lisa und O Balcão De Amor kreiert. Während bei Mona Lisa zwei Tänzer in einer stählernen Atmosphäre, erzeugt durch Maschinenrhythmen und grelle Lichtpunkte, in ihren rostfarbigen Kostümen die ungewöhnlichsten Sprünge, Drehungen und Wendungen ausüben, widmet sich O Balcão De Amor kubanischer Musik vom „König“ des Mambo Pérez Prado. Einen weiteren Kontrast bildet Kosmos seines Kollegen Andonis Foniadakis, der das irrwitzige Tempo des täglichen Lebens in Städten in ein rasantes, fröhliches Zusammenwirken ummünzt. Die Bewegungen von Menschenmengen und das Drunter und Drüber der Stadt zeigen eine unglaubliche Energie und feiern die Mensch-lichkeit – ihre Schönheit und kreative Stärke.

 

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Heilig Abend - Do, 31. Januar 2019 - 20 Uhr

HEILIG ABEND
Schauspiel von Daniel Kehlmann

 

Mit Jacqueline Macaulay und Wanja Mues

 

Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Nur genau 90 Minuten hat Verhörspezialist Thomas Zeit, um von einer Frau namens Judith zu erfahren, ob sie tatsächlich um Mitternacht einen – gemeinsam mit ihrem Ex-Mann Peter geplanten – terroristischen Anschlag verüben will. Sie wurde auf dem Weg zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur Polizeistation gebracht. Thomas weiß offensichtlich nicht nur theoretisch alles über sie, ihre Arbeit und ihre gescheiterte Ehe, sondern auch praktisch, zum Beispiel dass ihr Ex-Mann am Tag davor von 14:30 bis 22:52 Uhr bei ihr war. Im Nebenzimmer wird Peter schon fast zwölf Stunden lang befragt. Ermittler Thomas versucht, den einen über die Aussagen des anderen zu überführen. Die Situation spitzt sich zu. Und die Zeit läuft… In dieser spannenden Psycho-Studie spielt Kehlmann geschickt mit den Erwartungen und Ängsten der Zuschauer. Er stellt Fragen, deren Beantwortung zum Weiterdenken zwingt. Geht es nur um unser eigenes Privat-leben oder auch – mehr als uns lieb ist – um das unserer Kinder?

 

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Das Dschungelbuch - So, 03.02.2019 um 15 Uhr & Mo, 04.02.2019 um 9 Uhr

DAS DSCHUNGELBUCH

Tanztheater für die ganze Familie

 

Fur Kinder ab 4 Jahren und Familien

 

Produktion: Deutsche Tanzkompanie

 

Mowgli ist allein im Dschungel. Von seinen Eltern wurde er durch einen Angriff des Tigers Shir Khan getrennt. Das Wolfsrudel nimmt sich seiner an und zieht ihn zusammen mit seinen eigenen Jungen auf. Mowgli lernt im Dschungel zu überleben und findet im Bären Balu und im schwarzen Panther Baghira Freunde, die ihn beschützen. Einfach haben es die beiden Pflegevater mit ihrem Schützling jedoch nicht. Einerseits ist Mowgli ein allen Wesen freundlich gesinnter Junge, andererseits trachtet nicht nur Shir Khan dem Menschenjungen nach dem Leben. Balu und Baghira haben alle Pfoten voll zu tun, um immer neue Gefahren von Mowgli abzuwenden und ihm gleichzeitig die schönen Seiten des Lebens nahezulegen.

Große Abenteuer und viel Heiterkeit zeichnen die fantasievolle Geschichte um die Entwicklung des Findelkindes Mowgli aus. Frei nach dem Welterfolg von Rudyard Kipling erweckt Choreograf Lars Scheibner die spannende Vorlage mit der Deutschen Tanzkompanie zu neuem Leben. Dabei dürfen die Schlange Kaa und die Affenbande natürlich nicht fehlen. Urige Spannung, der Rhythmus des Dschungels und viel Humor laden zu einem besonderen Tanzvergnügen ein.

Familien- und Kindergartenveranstaltung

Orpheus in der Unterwelt - Di, 5. Februar 2019 - 20 Uhr

ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Operette von Jacques Offenbach

Libretto von Ludovic Halévy und Hector Crémieux
Regie: Roland Hüve
Musikalische Leitung: Inga Hilsberg Produktion: Kammeroper Köln

Jacques Offenbach ist der Begründer der moder-nen Operette. Den 200. Geburtstag dieses am 20. Juni 1819 in Köln geborenen musikalischen Genies feiert die Kammeroper Köln mit Orpheus in der Unterwelt. Die Uraufführung in Paris 1858 war ein rauschender Erfolg: Seitdem reißt das Meisterwerk die Zuschauer immer wieder zu Begeisterungsstürmen hin.
Zänkerei, Vorhaltungen, Seitensprünge: Die Ehe von Orpheus und Eurydike könnte miserabler kaum sein. So reagiert Orpheus hocherfreut, als er erfährt, dass Eurydike von ihrem Liebha-ber Pluto, dem Herrn der Hölle, in die Unterwelt entführt wurde. Endlich ist er frei für neue Liebesabenteuer!
Doch die Öffentliche Meinung protestiert vehement: Nichts Geringeres als das gute Ansehen der Antike steht hier auf dem Spiel. Missmutig muss Orpheus mit dieser in den Hades reisen, um Eurydike von den Göttern zurückzufordern. Damit entfacht er einen gewaltigen Aufruhr… Auf dem Olymp ist man irritiert, die Öffentliche Meinung verlautbart jeden Tag einen neuen Skandal – welches Stück passt besser in die heutige Zeit?

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Shakespeares sämtliche Werke - Do, 7. Februar 2019 - 20 Uhr

SHAKESPEARES SÄMTLICHE WERKE (leicht gekürzt)
Komödie von Adam Long, Daniel Singer und Jess Winfield

Produktion: Theater Hof

Wer kennt Shakespeare wirklich? Da trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Um diesen Missstand zu beheben, bieten drei Schauspieler in knapp zwei Stunden das gesamte dramatische Werk Shakespeares, immerhin 37 abendfüllende Stücke mit 1834 Rollen. Natürlich werden auch die Frauenrollen von den dreien übernommen. Um einer Überforderung vorzubeugen, hat man sich zu klugen Kürzungen entschlossen, leichte Veränderungen und Improvisationen nicht ausgeschlossen.
Von „Sein oder Nichtsein“ ist es nur ein kurzer Weg zu „Hast du zur Nacht gebetet, Desdemona?“, bevor man bemerkt: „Es war die Nachtigall und nicht die Lerche.“ Selbst-verständlich gibt es auch Abwandlungen: Othello hat man vorher noch nicht als Rapper erlebt. William Shakespeare wusste, wie man sein Publikum bei Laune hält. Er bediente sich bei allen Stilen, Quellen und Bühnentraditionen; derber Humor, Actionszenen und Romantik inklusive.
Shakespeare – das volle Programm, die ganze Dröhnung!

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Fehler im System - Sa, 9. Februar 2019 - 20 Uhr

FEHLER IM SYSTEM

Eine zukunftsweisende Komödie von Folke Braband

 

Regie: Folke Braband
Mit Jasmin Wagner, Tommaso Cacciapuoti, Jürgen Tarrach, Guido Hammesfahr

 

Emma setzt Oliver vor die Tür. Endlich. Doch kurz darauf ist Oliver zurück und begrüßt Emma mit seltsam monoton klingender Stimme. Es stellt sich heraus, Oliver 4.0 ist eine KI, eine künstliche Intelligenz. Er ist ein menschenähnlicher Computer, der über die Agentur Partnercook.com als Haushaltsroboter für Emma ermittelt wurde. Der virtuelle Wunderknabe erweist sich als perfekter Ersatz für den echten Oliver, und nach und nach entwickelt die virtuelle Hilfe ungeahnte Fähigkeiten. Das findet auch Emmas Vater Lea, der sich gerade einer Geschlechtsumwandlung unterzieht. Rund um die beiden Olivers entwickeln sich viele chaotische Turbulenzen; hinzukommt, dass Chris aus der Zentrale die beiden natürlich ständig verwechselt – mit fatalen Folgen. Oliver 4.0 lernt die Liebe kennen und tut alles, um seine Emma nicht zu verlieren. Eine durchgeknallte Komödie, die zu denken gibt.

Das mit Jürgen Tarrach, Jasmin Wagner, Guido Hammesfahr und Tommaso Cacciapuoti hochkaratig besetzte Schauspiel bietet komödiantischen Spaß, aktuellen Stoff, der zum Nachdenken anregt, und beste Unterhaltung für Alt und Jung.

 

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Ensemble Modern - Di, 12. Februar 2019 - 20 Uhr im Fürstensaal

ENSEMBLE MODERN

Zu Gast: Komponist Michael Quell

 

György Ligeti (1923 – 2006)

Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten

Michael Quell (* 1960)

String II – Graviton

Johannes Brahms (1833 – 1897)

Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 – Urfassung für neun Instrumente (rekonstruiert von Jorge Rotter)


Seit seiner Gründung 1980 zählt das Ensemble Modern zu den führenden Ensembles für Neue Musik. Derzeit vereint es 20 Solisten aus 10 Nationen, deren Herkunft den kulturellen Hintergrund dieser Formation bildet. Das in Frankfurt am Main beheimatete Ensemble ist bekannt für seine einzigartige Arbeits- und Organisationsweise: Es gibt keinen Künstlerischen Leiter; Projekte, Koproduktionen und finanzielle Belange werden gemeinsam entschieden und getragen. Seine unverwechselbare programmatische Bandbreite umfasst Musiktheater, Tanz- und Videoprojekte, Kammermusik, Ensemble- und Orchesterkonzerte. Tourneen und Gastspiele führen das Ensemble Modern regelmäßig in etwa 100 Konzerten pro Jahr zu den renommiertesten Festivals sowie zu herausragenden Spielstätten weltweit.

In enger Zusammenarbeit mit Komponisten, verbunden mit dem Ziel größtmöglicher Authentizität, erarbeiten die Musiker jedes Jahr durchschnittlich 70 Werke neu, darunter etwa 20 Uraufführungen.

Im Fürstensaal präsentieren die vielfach ausgezeichneten Musiker eine rekonstruierte Nonett-Fassung der Serenade Nr. 1 von Brahms, ein Kammerkonzert Ligetis, mit dem die Musiker eine persönliche Zusammenarbeit verbindet, sowie String II des Fuldaer Komponisten Michael Quell, der die musikalischen Möglichkeiten der Teilchenphysik ergründet.

 

Spieldauer: ca. 100 Minuten inkl. Pause

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Schwarzwaldmädel - Mi, 13. Februar 2019 - 20 Uhr

SCHWARZWALDMÄDEL

Operette in drei Akten von Leon Jessel und August Neidhart

 

Musikalische Leitung: Mario Hartmuth

Regie: Tobias Rott

Produktion: Meininger Staatstheater


Die beliebte Operette Schwarzwaldmädel spielt in einem reichen, alemannischen Schwarzwalddorf, das immer mehr Touristen anzieht. Der Organist der Dorfkirche, ein älterer Herr, hat sich in das junge Dienstmädchen Bärbele verliebt. Als zwei Fremde ins Dorf kommen, sieht er bald, dass sie keine normalen Besucher sind, sondern auf der Flucht hier strandeten. Das Libretto beschreibt die Probleme von Ausgrenzung aufgrund von Armut und Herkunft. Es verwebt diese Motive in eine turbulente Liebesgeschichte rund um die Frage: Was ist gesellschaftlich inakzeptabler die Liebe zwischen einem jungen Mädchen und einem alten Mann oder die Liebe zwischen einem einheimischen Mädchen und einem Fremden auf der Flucht? Diese Problematik lost sich erst, nachdem die Geschichte am Ende durch das Wunder einer unerwarteten Erbschaft Gleichheit in der Gesellschaft herstellt.

Die Operette Schwarzwaldmädel steht in der Tradition der großen Liebesoperetten des 19. Jahrhunderts. Jessel erweist sich in diesem Singspiel als Komponist von Rang, als Könner, der mit Fantasie und Geschmack liebenswerte Melodien schafft, die in der Operettenwelt als Ohrwürmer gelten.

 

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Ballet de l'Opéra National du Rhin - So, 17. Februar 2019 - 18 Uhr

BALLET DE L’OPÉRA NATIONAL DU RHIN

Danser Bach au XXIe siècle

 

Die Musik Johann Sebastian Bachs hat über die Jahrhunderte hinweg immer wieder alle möglichen Kunstformen inspiriert, Werke aus seinem unglaublich vielfaltigen und umfangreichen Schaffen aufzugreifen und mit ihnen zu arbeiten. So stellen sich auch zeitgenössische Choreografen gerne der Aufgabe, Bachs Musik für ihre Schöpfungen zu nutzen. Das Ballet der Opéra national du Rhin präsentiert in dem Programm Danser Bach Choreografien dreier junger französischer Künstler, die Bachs Musik in ihre eigene Sprache übersetzen und aus ihrer Sichtweise heraus darstellen.

Die Compagnie wurde 1972 unter dem Namen Ballet du Rhin gegründet. Seit 1985 ist sie als Centre Choregraphique National anerkannt und hat den Anspruch, ihrem Publikum umfassende Einblicke in die Welt des Tanzes zu bieten, sowohl durch lebendige, zeitgenössische Aufführungen großer Werke des klassischen Repertoires als auch durch Neukreationen. Das Ballet de l’Opéra national du Rhin ist eines der wenigen französischen Ensembles, das von barock bis modern und von klassisch bis zeitgenössisch sämtliche Tanzstile beherrscht.

 

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Supergute Tage - Do, 21. Februar 2019 - 20 Uhr

SUPERGUTE TAGE

Oder: Die wunderbare Welt des Christopher Boone

 

Nach dem Roman von Mark Haddon

Bühnenfassung von Simon Stephens

Inszenierung: Thomas Ladwig

Produktion: Landestheater Schwaben

 

Dieses kongenial für die Bühne adaptierte Stück ist aktuelle englische Dramatik vom Feinsten: eine brillant gezeichnete Hauptfigur, Tiefe und Spannung. Der Abend führt feinsinnig in die ungewöhnliche Welt des 15-jahrigen Autisten Christopher Boone ein. Ein spannender, witzig-anrührender Abend über das Erwachsenwerden und die verloren geglaubten Hoffnungen zersplitterter Familien.

Supergute Tage beginnt mit einem Mord. Der Nachbarshund Wellington liegt mit einer Mistgabel im Bauch auf dem Rasen. Um sieben Minuten nach Zwölf findet ihn Christopher und wird schnell verdächtigt. Das ist der Beginn einer Kriminalgeschichte, und Christopher ist ihr Erzähler und Detektiv. Er weis beinahe alles über Mathematik, aber nur sehr wenig über Menschen, denn der Umgang mit ihnen versetzt ihn schnell in Panik. Er hasst es, angefasst zu werden und geht nie weiter als bis ans Ende der Straße. Die Ermittlungen der Polizei scheinen schnell abgeschlossen zu sein, und Christopher beschließt, den Täter selbst zu finden. Er bricht aus seiner kleinen Welt aus und wagt sich über ihre Grenzen hinaus. Eine spannende Reise beginnt, die Christopher nicht nur zum

Täter führt, sondern auch sein bisheriges Leben komplett auf den Kopf stellt.

 

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Tagebuch eines Wahnsinnigen - Sa, 23. Februar 2019 - 20 Uhr

TAGEBUCH EINES WAHNSINNIGEN

von Nikolai Gogol

 

Regie: Hannah Rudolph

Produktion: Deutsches Theater Berlin

Mit Samuel Finzi

 

Er ist ein kleiner Beamter im Staatsdienst. Jeden Tag müht sich Poprischtschin in seinem grauen Alltag ab, ist unglücklich in seinem Beruf und auch noch hoffnungslos in die Tochter seines höchsten Chefs verliebt. Er träumt vom sozialen Aufstieg und zieht sich mehr und mehr aus der ihn demütigenden Realität zurück, um sich schließlich komplett in eine Scheinwelt zu flüchten.

Nikolai Gogol beschreibt in Tagebuch eines Wahnsinnigen die Situation eines Mannes, der keine Chance mehr hat auf Karriere und Aufstieg in der Gesellschaft, sich aber weigert, dies zu akzeptieren. Stattdessen versucht er, seinen Minderwertigkeitskomplex durch ein bis zum Größenwahn gesteigertes Omnipotenzgefühl zu kompensieren. Samuel Finzi spielt den Wahnsinnigen, der sich mit 42 Jahren am Beginn einer neuen Karriere sieht.

„Finzi macht, mit Stimme, Gestik, Mimik, mit ganzem Körper, aus der kurzen Novelle ein intensives, so komisches wie makabres theatralisches Naturereignis." (Berliner Morgenpost)

 

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Salaputia Brass - So, 24. Februar 2019 - 17 Uhr im Fürstensaal

SALAPUTIA BRASS

Bond, Beatles and other Brits

 

Elgar Howarth (*1935)

Two Processional Fanfares

Severn Suite

Anthony Holborne (1545 – 1602)

Suite „The Fairie Round" (Arr. Roger Harvey)

George Butterworth (1885 – 1916)

Triton Suite

Derek Bourgeoise (1941 – 2017)

Airs and Atmospheres op. 367

Peter Dörpinghaus (*1990), Arr.

Best of Beatles

James Bond Potpourri

Sting (*1951)

Englishman in New York (Arr. Roman & Julian Wasserfuhr, Peter Dörpinghaus)

 

„Sie sind jung. Sie sind lässig: die elf Musiker von Salaputia Brass. Und das Wichtigste: Sie spielen exzellent." (Kristin Amme, BR)

Im Bundesjugendorchester zusammengekommen, gründete sich Salaputia Brass 2007 zunächst als Quintett, welches gleich mit einem 1. Bundespreis bei Jugend Musiziert ausgezeichnet wurde. 2011 wurde das junge dynamische Ensemble zu einem Dezett mit Schlagzeug erweitert. Schon im ersten Jahr produzierten beide Besetzungen die gemeinsame CD Sinfonietta. Es folgten Konzerttourneen und Auftritte in ganz Deutschland, unter anderem ein umjubelter Abend in der Elbphilharmonie. Die beiden CDs Sounds of Evolution und Signals from Heaven erführen ein begeistertes Medienecho.

 

Spieldauer: ca. 70 Minuten inkl. Pause

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Klasse Klasse - Di, 26. Februar 2019 - 9 / 11 Uhr - Schulveranstaltung

KLASSE KLASSE

Masken-Beatbox-Theater

 

Von Michael Vogel und Ensemble

In Koproduktion mit Theater Duisburg

Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds

 

Ab 11 Jahren

mit Beatboxer MANDO

 

KLASSE KLASSE taucht ein in den Mikrokosmos Schule und rührt an das kollektive Gedächtnis von Generationen. Wer kann sich nicht an seine eigene Schulzeit erinnern – mit all diesen unvergesslichen Typen, dem Streber und dem Star, dem Klassenclown und der Diva? In einer dynamischen Collage werden die Konflikte einer Schulklasse auf die Spitze getrieben – mit viel Musik, Witz und Poesie. Das Stück entwickelt eine eigene Ästhetik, die ganz neue Erfahrungen mit dem Theater zulässt. Das Besondere: Alle SchauspielerInnen tragen Masken und verzichten fast gänzlich auf Sprache. Doch trotzdem oder gerade deshalb ist jede Gefühlsregung umso intensiver wahrnehmbar.

Dies geschieht nicht zuletzt dank MANDO, Vizeweltmeister, Europameister und mehrfacher Deutscher Meister im Beatboxen, der live auf der Bühne die Szenen mit Sounds und Rhythmen untermalt.

KLASSE KLASSE wurde bereits für den IKARUS nominiert und als herausragende Theaterinszenierung für Kinder und Jugendliche ausgezeichnet.

 

Spieldauer: ca. 80 Minuten, keine Pause

Schulveranstaltung & Freiverkauf

Käthchen von Heilbronn - Do, 28. Februar 2019 - 20 Uhr

KÄTHCHEN VON HEILBRONN

Ritterschauspiel von Heinrich von Kleist

 

Produktion: Theater Hof

 

Der Welt und sich selbst ist sie ein Rätsel, außer ihrer Liebe zu Graf Wetter vom Strahl ignoriert sie alles. Sie verlässt den Vater und ein gesichertes Leben, schläft wie eine Magd bei des Grafen Pferden und geht für ihn ins brennende Schloss.

Engel haben ihr im Traum Graf Wetter vom Strahl als Gatten vorausgesagt. Aber: Auch der Graf hat einen Traum. Ein Engel verheißt ihm die Heirat mit einer Kaisertochter. Dennoch bleibt Käthchen ihrer Liebe treu und lässt sich in kein Verstandeskorsett pressen.Wem soll man nun vertrauen, dem Verstand oder dem Gefühl?

Die ungeheuerliche Geschichte des Käthchens von Heilbronn ist entstanden im Kopf eines radikal versponnenen Autors. Heinrich von Kleist, Dichter extremer Gefühlslagen, zeichnet in seinem geheimnisvollsten Stück einen Traum, so stark wie die Wirklichkeit, und eine Liebe, so heftig wie der Krieg.

 

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

Macbeth - Mi, 6. März 2019 - 19 Uhr - Theater in englischer Sprache

MACBETH

William Shakespeares Tragödie über Mord, Politik und Magie

 

Theater in englischer Sprache

Ab 14 Jahren

 

Regie: Paul Stebbings

Produktion: ADGE/ArtPromotion und TNT Theatre Britain

 

Ein besonderer Genuss für Liebhaber der englischen Sprache: Paul Stebbings inszeniert Macbeth – das wohl berühmteste Bühnenstück Shakespeares – in seiner Originalsprache und orientiert sich an dem ursprünglichen Stil des großen Meisters.

Durch das brillante Zusammenspiel von Magie, Politik und Tragödie ist es ein nach wie vor fesselndes und zeitbezogenes Stück.

Für ein modernes Theater stellt Macbeth aber auch eine gewisse Herausforderung dar, vor allem im Hinblick auf die Integration sowohl der surrealen als auch der realen Aspekte des Stückes. Daneben ziehen sich die übernatürlichen und unmoralischen Energien der Hexengestalten wie ein roter Faden durch das Stück.

Schon zur Zeit seines Entstehens wurde Macbeth kontrovers diskutiert, doch die Auseinandersetzung mit irrationaler Machtgier und ihren erschreckenden Resultaten wird wohl immer aktuell bleiben.

Auch nicht-englische Zuschauer werden der visuell starken Inszenierung gut folgen können.

 

Schulveranstaltung & Freiverkauf

A brace face - Do, 7. März 2019 - 20 Uhr

A BRAVE FACE

Maskentheater aus Großbritannien

 

Auch für Hörgeschädigte geeignet

 

Inszenierung: Rachael Savage

Masken: Russell Dean

Komposition: Janie Armour

Gefördert vom London International Mime Festival

Produktion: VAMOS Theatre und Mercury Theatre Colchester

 

„Liebe Mama, es ist gerade etwas schwierig. Aber mach dir keine Sorgen – mir geht es gut. Ich werde dir davon erzählen, wenn ich zurückkomme." Afghanistan, 2009: Unter klarem blauem Himmel steht ein kleines Mädchen und beobachtet die fremden Soldaten. Die Kleine lächelt Ryan an, ganz wie dessen Schwester…

Ryan ist hier, um die Welt zu sehen, um erwachsen zu werden. Nach der Militärausbildung beherrscht er nun sein Handwerk, ist Teil seines Teams im aufreibenden Kampf. Doch plötzlich wird er von Ereignissen überrollt, über die er mit niemandem sprechen kann. Und dann, als er nach Hause zurückkehrt, beginnen die wahren Probleme.

A Brave Face ist in zweijähriger Recherche-Arbeit mit Betroffenen und Experten aus Gesundheitsberufen entstanden. Das Stück des führenden Maskentheaters Großbritanniens untersucht die posttraumatische Belastungsstörung, eine unsichtbare und oft unerkannte Kriegsverletzung mit unabsehbaren Folgen, selbst für einen intakten Familienverband.

 

Spieldauer: ca. 100 Minuten inkl. Pause

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Tatort Fulda - Fr, 8. März 2019 - 20 Uhr

10 Jahre TATORT FULDA

König Ödipus – Der Urkrimi

 

Von und mit Bodo Wartke

 

Mit nur neun Requisiten und rasanten Rollenwechseln erzählt Bodo Wartke die Geschichte des Odipus, Sohn des Laios, König von Theben, der unwissend seinen eigenen Vater tötet. Und später, als Belohnung dafür, dass er Theben von der Sphinx befreit, Iokaste, die Witwe des Königs und damit seine eigene Mutter, zur Ehefrau erhält. Ein Solo-Theater mit dem Klavierkabarettisten in allen 14 Rollen!

Bodo Wartkes exzellente Darbietung seiner Bühnenfassung der klassischen Tragödie König Ödipus bietet einen barrierefreien Einstieg in einen zu Recht berühmten Sagenstoff und vereint Komödie und Tragödie zu einem fantastischen und unvergesslichen Theaterabend – so macht Bildung Spaß!

 

In Kooperation mit dem KULTURZENTRUM KREUZ E.V. FULDA

 

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Klavierabend - So, 10. März 2019 - 17 Uhr im Fürstensaal

PHILIPP SCHEUCHER

Klavierabend

 

„Sein absolut präsentes Auftreten und der blitzsaubere, wache Klang seiner Interpretation setzt neue Qualitäts-Maßstäbe."

 

Sei es der Herkulessaal in München, der Goldene Saal des Wiener Musikvereins oder das Gewandhaus in Leipzig: Philipp Scheucher spielte bereits in bedeutenden europäischen Konzertsälen. Der junge Österreicher zeichnet sich durch natürliche Ausstrahlung und Freude am Musizieren aus – so reist er das Publikum mit.

Bereits als Zwölfjähriger trat Philipp Scheucher mit seinem Lehrer Markus Schirmer im Wiener Musikverein auf und studierte später bei ihm in Graz, um weitere wichtige Impulse zu erhalten. Ihm ist es ein großes Anliegen, sein Wissen weiterzugeben. Deshalb absolvierte er, übrigens in Rekordzeit, auch ein instrumentalpädagogisches Studium.

Philipp Scheucher ist vielfach ausgezeichneter Preisträger internationaler Klavierwettbewerbe. 2017 erfolgte sein USA-Debüt, bei dem er einer von weltweit 30 Pianisten war, die am berühmten Van Cliburn Wettbewerb teilnehmen durften. 2017 wurde er bei der PIANALE mit nicht weniger als sechs Preisen ausgezeichnet.

 

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Charleys Tante - Do, 14. März 2019 - 20 Uhr

CHARLEYS TANTE

Operette nach dem Lustspiel von Brandon Thomas

 

Buch & Gesangstext: Dominik Wilgenbus
Musik: Ernst Fischer
Bearbeitung & Arrangement: Alexander Krampe

Produktion: Kammeroper München

 

Um seinen Freunden das ersehnte Rendezvous mit ihren Angebeteten zu ermöglichen, verwandelt sich der exzentrische junge Lord Babberley in Charleys Tante. Seine Wirkung als Anstandsdame ist aber so überwältigend, dass sie alle Beteiligten in ein haarsträubendes Chaos der Leidenschaften stürzt...

Die Boulevardkomödie ist seit ihrer Uraufführung ein Publikumsrenner. Doch erst, wenn vor dem Hintergrund der strengen Moral und Prüderie des viktorianischen Englands eine falsche Tante um ihr gesellschaftliches Überleben spielt, entfaltet dieser Lustspielklassiker seine volle Qualität. Gefühle, ganz gleich ob echte, falsche oder verwirrte, sind immer ein Fall für Musik. Höchste Zeit, dass Charleys Tante von der Kammeroper München in eine Operette mit Witz, Charme und voller Überraschungen verwandelt wurde! Die Musik von Ernst Fischer klingt dafür wie gemacht: Es sind schwungvolle, raffiniert instrumentierte Orchesterstücke aus den 1930er bis 1950er Jahren, die einfach nur begeistern.

 

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Through Darkness - Sa, 16. März 2019 - 20 Uhr

THROUGH DARKNESS

Comeback im Gegenlicht

 

Text, Musik und Musikalische Leitung: Fabian Dobler

Video und Klangeffekte: Stephan Boehme

Mit Douglas Yates (Gesang), Antje Steen (Bandoneon), Fabian Dobler (Klavier)

und Ensemble [OPERASSION] (Piano, Bandoneon, Geige, Cello, Gitarre, Kontrabass)


Ein erfolgreicher Sänger erblindet. In der auf Perfektion ausgerichteten Opernwelt ist kein Platz mehr für ihn. Doch in der Krise entdeckt er seine Gabe, Menschen zu berühren, und beginnt den Kampf um sein Comeback. Auf einer Reise zu den Kulturstätten Europas, die Erinnerungen schaffen soll für die kommende Zeit im Dunkel, reift ein Plan…

Through Darkness ist ein Stück über die Oper und das Leben und basiert auf einer wahren Geschichte, nämlich der des Hauptdarstellers Douglas Yates. Comeback im Gegenlicht verbindet wunderbare Musik mit einer großen Erzählung über die Suche nach dem, was im Leben wirklich zahlt. Emotionale Hohepunkte der Oper, die direkte Wirkung des Schauspiels, faszinierende Klange und die visuelle Kraft des Kinos verschmelzen zu echtem heutigem Musiktheater.

 

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In meinem Hals steckt eine Weltkugel - Mi, 20. März 2019 - 9 / 11 Uhr

IN MEINEM HALS STECKT EINE WELTKUGEL

 

Ab 15 Jahren

 

Von Gerhard Meister

Künstlerische Leitung & Regie: Tina Jucker & Claus Overkamp

Kostüme: Regina Rösing

Produktion: Junges Ensemble Marabu

 

Unvorstellbarer Reichtum auf der einen, unerträgliche Armut auf der anderen Seite. Hunderttausende auf der Flucht vor Krieg und Hunger, Während Europa die Zäune hochzieht, um das Elend fernzuhalten. Die Welt in ihren Widersprüchen konnte kaum drastischer sichtbar werden als in diesen Tagen.

Gerhard Meister beschreibt diese Welt und fragt, wie wir selbst damit zurechtkommen, Teil einer Weltordnung zu sein, die dauerhaft Not und Elend herstellt. Wie wir ein Leben im relativen Wohlstand leben können im Wissen darum, dass dieser Wohlstand irgendwie mit der Not der anderen verknüpft ist.

Das Junge Ensemble Marabu verhandelt diese Widersprüche, führt sie vor, verstrickt sich in ihnen und sucht einen Ausweg. Komisch und traurig zugleich zeigt sich die Zerrissenheit einer unbeschwerten und lebenshungrigen Jugend in einer Welt, die ein Wegschauen nicht länger entschuldigt.

 

Spieldauer: ca. 60 Minuten

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Die unsichtbare Hand - Do, 21. März 2019 - 20 Uhr

DIE UNSICHTBARE HAND

Schauspiel von Ayad Akhtar

 

Inszenierung: Jörg Gade

Produktion: Theater für Niedersachsen

 

Seit drei Wochen wird Börsenmakler Nick von Terroristen als Geisel festgehalten. Die Losegeldforderung: 10 Millionen Dollar. Anführer Imam Saleem will damit die Straßen seines Landes sanieren. Aber niemand will bezahlen. In seiner Verzweiflung macht Nick seinen Entführern einen aberwitzigen Vorschlag: Er will online an der Börse sein Lösegeld selbst verdienen. Mithilfe seines Bewachers Bashir beginnt Nick zu traden. Doch je mehr Geld sich auf den Konten der Terroristen anhäuft, desto großer wird die Versuchung, die eigenen Ziele zu verraten…

„Das neue Stück von Ayad Akhtar hat das Zeug, zu einem wahren Hit auf deutschen Bühnen zu werden", urteilte der Deutschlandfunk. Pulitzerpreistrager Ayad Akhtar, amerikanischer Autor mit pakistanischen Wurzeln, avancierte jungst zum meistgespielten Autor der USA. Er versteht es glänzend, den Zuschauer in moralische Wechselbäder zu tauchen: Ist der Glaube an die unsichtbare Hand des Marktes wirklich besser als der Glaube an die Hand Allahs?

 

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hr-Bigband - Fr, 22. März 2019 - 20 Uhr

HR-BIGBAND

Hommage an Joe Zawinul

 

Roberto Di Gioia, Keys

Jim McNeely, Leitung

 

Joe Zawinul ist bisher der einzige Europäer, dem der amerikanische Jazz maßgebliche Impulse verdankt. 1966 setzte er als einer der Ersten das E-Piano ein: Seine Komposition Mercy, Mercy, Mercy wurde dank des Wurlitzer-Sounds zum Hit für Zawinuls damaligen Bandleader Cannonball Adderley.

Wenige Jahre später engagierte Miles Davis den Keyboarder für seine epochalen Alben In a Silent Way und Bitches Brew. Dann kam Weather Report, die erfolgreichste aller Fusion-Gruppen, gegründet 1970 von Joe Zawinul und Wayne Shorter. Mit Birdland verdankte auch sie ihren größten Hit dem Mann, der ein Pionier im Umgang mit elektronischen und synthetischen Klangerzeugern im Jazz war. Zawinuls Part in diesem von Jim McNeely für die hr-Bigband orchestrierten Projekt übernimmt Roberto Di Gioia, der 1990 als 25-Jahriger von Klaus Doldinger zu Passport geholt wurde.

Der aus Italien stammende Wahlmünchner gilt als einer der interessantesten und gefragtesten Tastenkünstler Deutschlands. Das belegt neben eigenen Projekten wie Zappelbude oder Web Web auch die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Künstlern wie Max Herre, Johann Enders, Udo Lindenberg oder The Nowtist.

 

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Così fan tutte - Mi, 27. März 2019 - 20 Uhr

COSÌ FAN TUTTE
Dramma gioscoso in zwei Akten von Wolfgang Amadeus Mozart


Musikalische Leitung: Mario Hartmuth
Regie: Anthony Pilavachi
Bühne & Kostüme: Christian Rinke
Chor: Martin Wettges

Produktion: Meininger Staatstheater


„Cosi fan tutte", „so machen es alle" – und zwar, da ist die italienische Sprache eindeutig, alle Frauen. So sieht es auch der Philosoph Don Alfonso, der darüber mit den beiden jungen Offizieren Ferrando und Guglielmo in Streit gerät. Sie schließen eine Wette, um die Treue ihrer Verlobten Fiordiligi und Dorabellazu testen. In Verkleidung erscheinen sie bei den Damen, die ihre Avancen nicht allzu lange abweisen. Es kommt zur (von Don Alfonso fingierten) Doppelhochzeit. Genau in dem Moment wird jedoch die Rückkehr der Verlobten angekündigt…

Es ist die dritte Arbeit des kongenialen Duos Mozart/Da Ponte, das vier gänzlich verschiedene menschliche Charaktere zueinander in Beziehung setzt und so die Komödie zu einem Drama über menschliche Empfindungen macht. Bis zur Premiere des Dramma giocoso am 26. Januar 1790 im Wiener Burgtheater waren sich Komponist und Librettist über die Handlung uneinig: Sollten die Männer die eigene Verlobte oder die des anderen verführen? Schließlich betrügt am Ende jede/r jede/n, zusammengerechnet ergibt es zehn Treuebrüche. Für Regisseur Anthony Pilavachi hat Così fan tutte eine durchaus moralische Aussage: „Man spielt nicht mit der Liebe!".

 

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Bohemian Rhapsody - Do, 28. März 2019 - 20 Uhr im Fürstensaal

BOHEMIAN RHAPSODY

Gabor Boldoczki, Trompete

PKF – Prague Philharmonia

 

František Benda (1709 – 1786)

Sinfonie Nr. 2 G-Dur

Johann Baptist Georg Neruda (1707 – 1780)

Konzert für Trompete, Streicher und B. c. Es-Dur

Antonín Dvořák (1841 – 1904)

Nocturne für Streichorchester B-Dur op. 40

Zwei Walzer für Streichorchester op. 54 (orig. für Klavier, Bearbeitung für Streicher von A. Dvořák)

Johann Nepomuk Hummel (1778 – 1837)

Introduction, Thema und Variationen für Flügelhorn und Orchester f-Moll op. 102

Johann Baptist Vaňhal (1739 – 1813)

Sinfonia g-Moll

Konzert für Flügelhorn und Orchester F-Dur (orig. Kontrabasskonzert)

 

Der ungarische Star-Trompeter Gabor Boldoczki gehört zweifelsfrei zu den derzeit besten Trompetern. Mit seinem aktuellen Programm Bohemian Rhapsody, das er gemeinsam mit dem Kammerorchester PKF – Prague Philharmonia gestaltet, wird es böhmisch im Fuldaer Fürstensaal! Die Musiker präsentieren die stilprägende Musik des 18. und 19. Jahrhunderts und nehmen den Besucher mit auf eine musikalische Entdeckungsreise.

 

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Die Hühneroper - Mo, 1. April & Di, 2. April 2019 - 11 Uhr - Schulveranstaltung

DIE HÜHNEROPER

Ein Singspiel über das Leben auf einer Hühnerfarm und die Kraft von Träumen

 

Montag, 1. April 2019, 11 Uhr, Schulveranstaltung

Dienstag, 2. April 2019, 11 Uhr, Schulveranstaltung

 

Ab 6 Jahren

 

Bühnenfassung: Thomas Sutter

Regie: Göksen Güntel

Musikalische Leitung und Arrangements: Sinem Altan

Bühnenbild: Jochen G. Hochfeld

Kostümbild: Jane Saks

Dramaturgie: Sabine Salzmann

Liedtexte und -komposition: Thomas Sutter

Produktion: ATZE Musiktheater

 

Das kleine Hühnchen lebt auf einem Eierhof. Im Gegensatz zu den 3.333 erwachsenen Legehennen träumt es von der Freiheit, vom Fliegen und davon, goldene Eier zu legen, wenn es gros ist. Eines Tages gräbt sich Hühnchen ein Loch ins Freie und entdeckt zum ersten Mal die Welt: Dort draußen gibt es Wiesen (so grün!), einen Himmel (so blau!) und Regenwürmer (so lecker?). Hühnchens Erlebnisse in der Natur verleiten auch die alten Hühner zum Ausbruch. Allerdings sorgen die Angst vor dem Fuchs und dem Eierhofbesitzer dafür, dass abends wieder alle in ihr „Gefängnis" zurückkehren. Doch der Traum einer artgerechten Tierhaltung lässt sie nicht mehr los, und sie beginnen, ihr Hühnerleben in die eigene Kralle zu nehmen. Musikalisch entwickelt sich die thematisch topaktuelle Inszenierung zu einem spannenden Singspiel mit faszinierenden Instrumenten (unter anderem Kontrabass, Quintfidel und indisches Harmonium), zahlreichen Liedern und einer mitreisenden Gacker-Arie.

Regisseurin Goksen Guntel erzählt mit Die Hühneroper eine fantasievolle Geschichte über Freiheitsdrang, artgerechte Tierhaltung und ökologisches Bewusstsein.

 

Spieldauer: ca. 80 Minuten, keine Pause

Schulveranstaltungen & Freiverkauf

ONAIR - Sa, 6. April 2019 - 20 Uhr

ONAIR: VOCAL LEGENDS

Hommage an großen Stimmen der Pop- und Rockgeschichte

 

Nachdem die preisgekrönte Berliner Vocal-Band bereits 2018 im ausverkauften Schlosstheater gastierte, kehren die Musiker mit ihrer neuen Live-Show Vocal Legends nach Fulda zurück. Das gemischte Berliner Quintett konnte seit seiner Gründung im Jahr 2013 alle wichtigen Preise der Vokalszene gewinnen und sich in atemberaubendem Tempo an die weltweite Spitze der Vokalformationen singen. Nicht wenige Kritiker und Szenekenner zählen die Musiker zu den besten Vocal-Pop-Bands überhaupt.

Nachdem die Band in den vorherigen Programmen bereits Songs von Musiklegenden wie Led Zeppelin, Queen oder Herbert Gronemeyer spektakulär neu interpretierte, erweitert sie nun das Spektrum um weitere emotionale Songs der Pop- und Rockgeschichte, natürlich kombiniert mit Eigenkompositionen.

Mit Vocal Legends gehen ONAIR ihren erfolgreichen Weg konsequent weiter und bauen ihre Position als eine der spektakulärsten A-Cappella-Bands weltweit weiter aus.

 

Spieldauer: ca. 160 Minuten inkl. Pause

Gemischtes Abo B & Freiverkauf

Löcher - Mo, 8. April 2019 - 10 / 15 Uhr

LÖCHER – DAS GEHEIMNIS VON GREEN LAKE

Nach dem Roman von Louis Sachar

 

Ab 13 Jahren

 

Inszenierung: Moritz Seibert

Produktion: Junges Theater Bonn

Mit jugendlichen Schauspielern


Stanley Yelnats geht nichts ahnend unter einer Brücke durch, als ihm die riesigen, übel riechenden Turnschuhe eines berühmten Baseballspielers auf den Kopf fallen. Und weil sein Vater an einem bahnbrechenden Recycling-Verfahren für gebrauchte Turnschuhe arbeitet, hält er sie für ein Zeichen und nimmt sie mit. Pech, dass die Polizei schon nach dem Dieb der Schuhe sucht. Doch dieses Pech ist irgendwie typisch für den Vierzehnjährigen. Das Problem kennen auch sein Vater, sein Großvater und dessen Vater. Ist das nur Pech, oder liegt eine Art Fluch über der Familie? Nach dem „Turnschuh-Diebstahl" lässt ihm der Jugendrichter die Wahl: Jugendgefängnis oder 18 Monate Camp Green Lake. Stanley entscheidet sich für das Camp und stellt zu spät fest, dass es sich dabei um ein Erziehungslager in der texanischen Wüste handelt. Die Hitze ist unerträglich, der Alltag hart, doch Stanley gibt nicht auf. Scheinbar ist er erstmals am richtigen Ort, denn über Green Lake liegen Schatten aus der Vergangenheit, die auf seltsame Weise mit Stanleys Familiengeschichte verknüpft sind. Niemand anderes als der oft gehänselte Stanley wird die Geheimnisse von Green Lake aufdecken, wobei Zwiebeln, Schweißfüße, Pfirsiche und natürlich Löcher eine entscheidende Rolle spielen.

Mit dem Roman Löcher ist dem amerikanischen Autor Louis Sachar ein Meisterwerk gelungen, das von der Presse mit Lob überhäuft und bald nach Veröffentlichung zum internationalen Bestseller wurde.

 

Spieldauer: ca. 110 Minuten inkl. Pause

Schulvorstellungen & Freiverkauf

Die Perlenfischer - Di, 9. April 2019 - 20 Uhr

DIE PERLENFISCHER

Oper in drei Akten von Georges Bizet

 

In Französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

 

Libretto von Michel Florentin Carré und Pierre-Etienne Piestre alias Eugène Cormon

Produktion: Theater Pforzheim

 

Die Freunde Nadir und Zurga lieben beide das Mädchen Leila. Doch zugunsten ihrer Freundschaft geloben sie ewige Entsagung. Nach vielen Jahren, Zurga ist inzwischen zum Anführer der Perlenfischer gewählt worden, sehen sich die Männer wieder und erneuern ihr Gelübde. Um die Fischer vor Naturgewalten und Dämonen zu bewahren, schwört eine verhüllte, singende Priesterin ewige Keuschheit. Nadir erkennt dabei die Stimme Leilas wieder und bekennt ihr heimlich erneut seine Liebe. Als das Geheimnis entdeckt wird, steht Zurga vor der Wahl – soll er das Glück seines Freundes unterstützen oder den doppelten Eidbruch der Liebenden, wie einst gefordert, durch den Tod bestrafen.

Georges Bizet, berühmt durch seine letzte Oper Carmen, schuf mit seinem Frühwerk Die Perlenfischer eine dramatische Dreiecksgeschichte, mit leidenschaftlichen Charakteren im Widerstreit zwischen Pflicht und Neigung. Die arabisch inspirierten Melodien und Rhythmen sind effektvoll und bieten auch dem Chor glanzvolle Auftritte. Eines der schönsten Duette für Bariton und Tenor ist das Freundschaftsgelübde von Nadir und Zurga: „Au fond du temple saint" („Und in des Tempels Grund").

 

Gemischtes Abo A & Freiverkauf

Mord auf Schloss Haversham - Do, 11. April 2019 - 20 Uhr

MORD AUF SCHLOSS HAVERSHAM

Oder: The Play That Goes Wrong

 

Komödie von Jonathan Sayer, Henry Shields und Henry Lewis

Wiederaufnahme der deutschsprachigen Erstaufführung!

 

Inszenierung: Ralf Hocke
Bühne und Kostüme: Annette Mahlendorf

Produktion: Theater Hof

 

Mord auf Schloss Haversham heißt das Stück, das eine ambitionierte Laientheatertruppe aufführen will. Ein klassisches Kriminalstück in ländlicher Abgeschiedenheit mit familiären Verstrickungen, korrupten Polizeibeamten, loyal-verschwiegenen Dienern und widrigen Wetterbedingungen. Doch bei der Aufführung geht einfach alles schief: Türen lassen sich nicht öffnen, Requisiten sind nicht an ihrem Platz, Dialoge laufen in der falschen Reihenfolge ab, und Schauspieler werden bewusstlos geschlagen. Doch egal wie gnadenlos die Szenen auf der Bühne danebengehen – the show must go on! Und bloß nichts anmerken lassen!

Intendant Reinhardt Friese ist es erstmals gelungen, einem deutschsprachigen Theater die Rechte für den Londoner West-End-Hit, ausgezeichnet als Beste Komödie 2014, zu sichern. Bester Slapstick, veredelt mit feinstem Humor.

 

Spieldauer: ca. 130 Minuten inkl. Pause

Schauspiel-Abo 1 & Freiverkauf

Evergreen - Di, 30. April 2019 - 20 Uhr

EVERGREEN
Ein Spektakel von Rudolf Hild


Musikalische Leitung: Rudolf Hild
Regie: Matthias Straub
Bühne: Helge Ullmann
Kostüme: Carola Volles
Choreografie: Julia Grunwald

Produktion: Meininger Staatstheater


Zusammen mit Regisseur Matthias Straub hat Rudolf Hild einen Abend zusammengestellt, bei dem sich das gesangserprobte Meininger Schauspielensemble durch die größten Hits der letzten Jahrzehnte singen, spielen und tanzen wird. Mit frechen Choreografien von Julia Grunwald, Kostümen von Carola Volles und in einem farbenfrohen und überraschend wandlungsfähigen Bühnenbild von Helge Ullmann darf man sich freuen auf Hits wie I will always love you, Eye of the Tiger, Highway to hell, Ich mach mein Ding, 99 Luftballons, Da Da Da und noch viele weitere bekannte Songs. Es spielen Rudi and the All-Time-Rock-And-Blues-Band. Ein Abend zum Lachen, Träumen, Weinen, Abtanzen und Mitsummen, der in Ihren Erinnerungen nicht fehlen darf!

 

Gemischtes Abo B & Freiverkauf

Sonny Boys - Do, 2. Mai 2019 - 20 Uhr

SONNY BOYS

Tragikomödie von Neil Simon

 

Inszenierung: Katja Wolff

Bühne: Jan Freese

Produktion: Landestheater Detmold

Mit Heinrich Schafmeister und Jürgen Roth

 

Schon in der Theatersaison 1977/78 war Sonny Boys erfolgreich im Schlosstheater zu Gast, 40 Jahre später kommt Neil Simons bissige Boulevard-Komödie nach Fulda zurück – mit einem der gefragtesten deutschen Schauspieler: Heinrich Schafmeister. Sonny Boys ist ein das Showbusiness großartig glossierender Klassiker und eine berührende Geschichte über Freundschaft. Zur Uraufführung 1972 am New Yorker Broadway kommentierte die New York Times: „Neil Simon gibt uns Stücke mit wiedererkennbaren Leuten und ja, ja, ja – er ist extrem komisch. Und traurig."

Willie und Al, alias die Sonny Boys, sind unschlagbare Komödianten, die überall für ihre Auftritte frenetisch gefeiert werden. Über Jahrzehnte hinweg bespielen sie zusammen die großen Bühnen aller Varietes. Tatsachlich aber haben die beiden ein gut gehütetes Geheimnis: Das ach so charmante Comedy-Duo kann sich auf den Tod nicht ausstehen.

Und so kommt es, dass Al nach 43 Jahren endgültig den Showanzug in die Ecke schmeißt und die Farce beendet – Schluss mit lustig! Doch statt der großen Solokarrieren warten nur Sofa und Fernbedienung auf die beiden Comedy-Veteranen. Niemand interessiert sich mehr für die einstigen Stars – bis plötzlich ein verlockendes Angebot die exzentrischen Ex-Komiker aus ihren Fernsehsesseln lockt. Zwangsläufig müssen sich Willie und Al wieder zusammenraufen. Ob das gut gehen kann?

 

Gemischtes Abo A & Freiverkauf

Blue Moon - Di, 7. Mai 2019 - 20 Uhr

BLUE MOON

Eine musikalische Hommage an die Jazz-Ikone Billie Holiday

 

Von Torsten Fischer und Herbert Schäfer

Regie: Torsten Fischer
Bühnenbild und Kostüme: Herbert Schäfer, Vasilis Triantafillopoulos
Licht-Design: Rolf Spahn
Musikalische Einstudierung: Christian Frank

Produktion: Theater in der Josefstadt, Wien

 

Mit Sona MacDonald (u. a. für ihre Darstellung der Billie Holiday ausgezeichnet mit dem Nestroy-Theaterpreis als Beste Schauspielerin 2016) und Nikolaus Okonkwo

Vierköpfige Live-Band: Klavier, Klarinette/Saxophon/Flöte, Kontrabass, Schlagzeug

 

Im Mittelpunkt von Blue Moon steht das kurze Leben der Jazzgesang-Ikone Billie Holiday (1915 – 1959) zwischen Triumph und Absturz, Rampenlicht und Gefängnis, Höhenflug und Drogensumpf. Die Hommage Blue Moon beleuchtet in einem "Gemälde mit Musik" (Torsten Fischer) schlaglichtartig und ungeschönt das tragische Dasein der großen Sängerin, lässt in Erzählpassagen auch ihre männlichen Wegbegleiter zu Wort kommen und widmet sich vor allem den unvergesslichen Songs der Lady Day – wie sie auch genannt wurde: u. a. Body and Soul, The Man I Love, All of Me, As Time Goes By und natürlich Blue Moon.

 

Gemischtes Abo B & Freiverkauf

Die Dreigroschenoper - Do, 9. Mai 2019 - 20 Uhr

DIE DREIGROSCHENOPER

 

„Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral."

Stück mit Musik in einem Vorspiel und acht Bildern von Bertolt Brecht Musik von Kurt Weill

Produktion: Landestheater Mecklenburg-Vorpommern

 

Der „Bettlerkönig" Jonathan Peachum organisiert die Londoner Bettler und macht damit ordentlich Gewinn. Sein großer Rivale ist Macheath, der sich auf die Gaunerei verlegt hat. Daher ist Peachum ungehalten darüber, als seine Tochter Polly ausgerechnet Macheath heiratet. Peachum schwort Rache und hetzt seinem Schwiegersohn die Londoner Polizei auf den Hals. Als Macheath auch in den Flitterwochen noch die Londoner Huren aufsucht, wird er verhaftet. Selbst sein alter Freund und Polizeichef Tiger Brown kann ihm nun nicht mehr helfen, Macheath soll hingerichtet werden.

John Gays Beggar’s Opera wurde 1728 in London uraufgeführt. Zusammen mit Elisabeth Hauptmann, die das Stück übersetzte, erarbeitete Bertolt Brecht Die Dreigroschenoper, die 1928 – genau 200 Jahre später – in Berlin uraufgeführt wurde. Zum bis heute andauernden großen Erfolg des Stücks trugen auch die unvergessenen Songs des Komponisten Kurt Weill bei, die vielfach zu eigenständigen Hits wurden.

 

Schauspiel-Abo 2 & Freiverkauf

hr-Sinfonieorchester & Martin Fröst - Sa, 11. Mai 2019 - 20 Uhr

HR-SINFONIEORCHESTER

RETROTOPIA

 

Martin Fröst, Dirigent/Klarinette/Sprecher

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Ouvertüre zur Oper Die Hochzeit des Figaro

Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

4. Sinfonie

 

Werke von Anders Hillborg, Georg Philipp Telemann, Astor Piazzolla, Göran Fröst/Martin Fröst und Jesper Nordin

 

Bei seinen regelmäßigen Gastspielen in der Barockstadt Fulda präsentiert das hr-Sinfonieorchester immer wieder auch ausgefallenere, zugleich höchst reizvolle Programme jenseits des Klassik-Mainstreams. In dieser Saison ist dessen aktueller Principle Guest Artist, Martin Frost, einer der spannendsten Künstler unserer Tage, als Solist und Orchesterleiter in Personalunion auf dem Podium des Schlosstheaters zu erleben. Einer, der wie kaum ein anderer die ausgetretenen Pfade meidet, was sowohl für das von ihm präsentierte Repertoire als auch für die Art und Weise seiner musikalischen Realisation gilt. Auch beim diesjährigen Konzert des hr-Sinfonieorchesters in Fulda stellt Martin Frost einen Spannungsbogen her zwischen den großen Klassikern Mozart und Beethoven auf der einen und der zeitgenössischen Musik für Klarinette und Orchester aus seiner schwedischen Heimat auf der anderen Seite. Und selbst Musik aus der griechischen Antike steht in seinem Projekt Retrotopia auf dem Programm, mit dem Martin Frost die Grenzen des Klarinetten- und Orchester-Repertoires auf faszinierende Weise erforscht.

 

Konzert-Abo & Freiverkauf

Beijing Dance Theatre - Mi, 15. Mai 2019 - 20 Uhr

BEIJING DANCE THEATRE

Poison

 

Durch die Gründung des Beijing Dance Theatre im Jahre 2008 entstand das erste zeitgenössische Ballettensemble in China. Die Compagnie umfasst 14 bis 16 TänzerInnen, die alle eine Tanzausbildung im klassischen Ballett haben. Sie ist die erste Truppe, die klassisches Ballett mit traditionellen Elementen chinesischer Kultur und modernem Tanz verbindet.

Die Gründerin und Künstlerische Leiterin Yuanyuan Wang hat die Choreografie Poison kreiert, die aus dem Gedanken heraus entstand, dass Religion einerseits den schönen Gedanken an den Garten Eden pflegt, andererseits aber im Namen der Religion Schlachten gekämpft werden und Menschen sterben. Engel und Dämonen tanzen miteinander und sind nicht auseinanderzuhalten, Gut und Böse lässt sich ebensowenig trennen wie Schönheit und Makel.

 

Spieldauer: ca. 90 Minuten inkl. Pause

Tanztheater-Abo & Freiverkauf

Bo Skovhus & Stefan Vladar - Fr, 17. Mai 2019 - 20 Uhr im Fürstensaal

BO SKOVHUS & STEFAN VLADAR

Liederabend

 

Bo Skovhus, Bariton

Stefan Vladar, Klavier

 

Gustav Mahler (1860 – 1911)

9 Frühe Lieder

5 Lieder nach Texten von Friedrich Rückert

Abschied (aus Das Lied von der Erde)

 

Der dänische Bariton Bo Skovhus gehört zu den international gefragtesten Opern- und Liedsängern der Gegenwart und ist regelmäßiger Gast in den weltweit bedeutenden Opernhäusern und Konzertsälen. 1988 debütierte er an der Wiener Volksoper und 1991 an der Wiener Staatsoper, wo er seitdem zu den Publikumslieblingen zählt.

Neben seiner Operntätigkeit hat sich Bo Skovhus auch als herausragender Liedinterpret profiliert. Ein langjähriger musikalischer Partner ist der Wiener Pianist Stefan Vladar, mit dem Bo Skovhus bereits eine Vielzahl von Liederabenden gemeinsam gestaltet hat. Stefan Vladar tritt regelmäßig als Dirigent und Pianist in den Musikzentren Europas, Amerikas und Asiens auf. Er ist Professor für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Die beiden Musiker präsentieren im Fuldaer Fürstensaal einen Liederabend mit Werken Gustav Mahlers.

 

Spieldauer: ca. 90 Minuten inkl. Pause

Konzert-Abo & Freiverkauf

Faust (Margarethe) - So, 19. Mai 2019 - 18 Uhr

FAUST (Margarethe)

Oper von Charles Gounod

 

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Lutz Rademacher

Inszenierung: Jan Eßinger

Bühne: Sonja Füsti

Kostüme: Nora Johanna Gromer

Produktion: Landestheater Detmold

 

Das Rad der Geschichte zurückdrehen, noch einmal Jugend und Liebeslust spüren. Nicht mehr der Wunsch nach Welterkenntnis, sondern die Sehnsucht nach einem nie gelebten Leben treibt den alternden Gelehrten Faust um. Zu allem bereit, schließt Faust einen Pakt mit Mephistopheles, um die Erfüllung seiner Sehnsüchte zu erzwingen. Doch die Abmachung mit dem teuflischen Begleiter nimmt einen verhängnisvollen Verlauf: Faust verführt die blutjunge Marguerite, die er bald verlässt, getrieben von dem Drang nach immer neuen Abenteuern. Als bekannt wird, dass Marguerite ein Kind von Faust erwartet, verlangt ihr Bruder Genugtuung für die Entehrung. Faust tötet ihn im Zweikampf und flieht mit Mephistopheles zur Walpurgisnacht. Zu spät erkennt er die fatalen Folgen seines Handelns.

Gounods Faust, basierend auf Goethes Werk, ist eine der vollkommensten Schöpfungen der französischen Oper im 19. Jahrhundert. Die Geschichte vom deutschen Gelehrten ist für Gounod und seine Librettisten ein idealer Rahmen, um eine ergreifende Handlung von Liebe und Rücksichtslosigkeit auf die Bühne zu bringen. Die Oper nähert sich dem, was der Faust-Stoff ursprünglich war: ein Volksbuch, in dem sich wilde Gesellen um schone Frauen streiten.

 

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