Das Schlosstheater

Das Schlosstheater ist die Seele des Kulturprogramms der Stadt Fulda und lockt mit einem abwechslungsreichen Programm, das unterschiedlichste Genres aller Zeiten umfasst und sich an ein Publikum jeder Altersklasse richtet. Gerade für junge Gäste bieten Workshops, Programmeinführungen sowie günstige Tarife viele Möglichkeiten. Das spartenübergreifende Angebot ist nicht nur für Fuldaer interessant, sondern auch für Auswärtige, Touristen und Menschen aller Sprachen. Klassiker gehören ebenso zum Repertoire wie Kunst aus der Gegenwart, sodass stets Raum für Innovationen besteht.

Unser Ziel ist es, ein Programm zu bieten, das das traditionelle Repertoire pflegt und zugleich Neues entdeckt. Wichtig ist uns dabei, dass Zugangsbarrieren so niedrig wie möglich gehalten werden. So sind die Eintrittspreise günstig: Die Karten kosten selbst in der besten Kategorie maximal 28 €. Schüler, Azubis und Studierende zahlen für jede Veranstaltung nur 9 €, Mitglieder der Fuldaer Tafel können kurz vor Veranstaltungsbeginn sogar kostenlose Restkarten erhalten.

Genießen Sie also die attraktiven Veranstaltungen in einem einzigartigen Ambiente: Viele tausend Glasstäbe aus dem venezianischen Murano bilden die eindrucksvolle Decke des Theatersaals und sorgen für ein besonders eindrucksvolles Raumerlebnis.

Geschichte des Schlosstheaters

Vor fast 300 Jahren hat Fürstabt Amand v. Buseck nach Plänen des Baumeisters Gallasini 1741 den Schlossbau um eine barocke (Winter-) Reithalle ergänzen lassen. Der mächtige, ca. 20 Meter hohe Bau mit seinem in Richtung Schlossgarten weisenden barocken Walmdach war seitlich mit Stallgebäuden erweitert und hatte so bereits damals die bauliche Form, die wir heute von der Schlossstraße aus erkennen können.

1883 erwarb die Stadt Fulda das Schloss mit seinen Nebenanlagen. Nach starker Beschädigung durch Bomben 1944 konnte der Bau erst 1951 – nur teilweise instand gesetzt – einer weiteren, neuen Nutzung übergeben werden – als „Schlosstheater“. Mit dem Votum der städtischen Gremien für den Neubau eines voll funktionsfähigen Theaters für Schauspiel und Musiktheater unter Einbeziehung der barocken Bausubstanz entschied man sich Mitte der 1950er Jahre für die schwierigste Variante der Weiterentwicklung: Die Bühnenauslegung, Zuschauerraum und Foyer mussten sich dem Gebäudevolumen anpassen. So sind die bühnentechnischen Möglichkeiten, auch die Nutzbarkeit des Foyers aus heutiger Sicht wohl eingeschränkt, der Zuschauerraum mit seiner Decke mit Glasstäben aus dem venezianischen Murano bietet aber ein besonders eindrucksvolles Raumerlebnis. 1978 konnte der Bau nach zweijähriger Bauzeit übergeben werden, so wie wir ihn heute nutzen und erleben. Seitdem bewährt sich das Theater mit attraktivem Programm aber auch nach außen als lebendiges, gewichtiges städtebauliches Element im barocken Stadtbild Fuldas.

(Quelle: Freunde+Förderer Schlosstheater Fulda)

Saal/Bühnentechnik

Am 6. Juli 1978 wurde das Schlosstheater nach umfangreichen Renovierungsarbeiten und Umgestaltungen feierlich eröffnet. 13,3 Millionen DM wurden in die Fertigstellung des Theaters gesteckt, wodurch die Verwandlung „Von der Winterreitbahn zum Schlosstheater“ erfolgen konnte.

Die Aufgabe des Umbaus bestand darin, innerhalb eines baulich vorgegebenen Rahmens ein funktionsfähiges Gastspieltheater zu bauen, das mit gleicher Qualität für sprachliche und musikalische Darbietungen sowie andere Veranstaltungen geeignet ist.

Der Zuschauerraum umfasst insgesamt 680 Sitzplätze, wovon sich 552 im Parkett und 128 im Rang befinden. Um die Grundlage für eine optimale Klangentwicklung zu erzeugen, wurden Glasprofilstäbe als Saalbeleuchtung gewählt, die abgesehen von einem überwältigenden Anblick die entsprechende Akustik erzeugen.

Die Bühne mit kleiner Hinterbühne wird von einem Orchestergraben begrenzt. Das erprobte und optimal eingespielte Technik-Team gewährleistet die bestmögliche Nutzung der Räumlichkeit.

Der Förderverein

Der Förderverein Theater Kultur, Freunde + Förderer Schlosstheater Fulda e.V. wurde gegründet, um das Theater als Ort zwischenmenschlicher Begegnung zu fördern, zu beleben und vor allem die jungen Generationen verstärkt einzubeziehen. Mit Ideen, Initiativen und Geldmitteln unterstützen die Vereinsmitglieder das Schlosstheater und ermöglichen die Durchführung zusätzlicher Projekte. Die Finanzierung von Workshops erleichtert jungen Menschen den Zugang zum Theater, weckt Neugier und Interesse.

Der Verein ist aber auch ein Sprachrohr des Theaterpublikums und setzt sich in Politik und Öffentlichkeit für den Erhalt des Theaters in seiner Qualität und Vielfalt ein.

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Das Catering-Team von Susanne Assenmacher

Bei einem rundum gelungenen Theaterbesuch dürfen auch ein kühles Getränk oder ein kleiner Pausensnack nicht fehlen! Für das leibliche Wohl sorgt das Catering-Team von unserer Pächterin Susanne Assenmacher, das Sie auch an der Garderobe empfängt. Ob vor der Veranstaltung, danach oder in der Pause: Susanne Assenmacher bietet Ihnen Snacks und Getränke, die den Abend kulinarisch abrunden.

Gerne können Sie bereits vorab eine Bestellung für die Pause abgeben. 

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Tourismus und Kongressmanagement

Das Tourismus und Kongressmanagement der Stadt Fulda unterstützt als kommunale Einrichtung Veranstaltungen und ermöglicht Hotel- und Ticketbuchungen aus einer Hand.

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Spotlight GmbH

Jedes Jahr gastiert die Spotlight GmbH für ca. 3 Monate im Schlosstheater Fulda und verwandelt das Theater in den Schauplatz preisgekrönter Historien-Musicals, die sich internationaler Anerkennung erfreuen und viele tausend Besucher nach Fulda locken.

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