DIE NÄCHSTEN KONZERTE IN FULDA

Mit der Ankündigung des jeweils nächsten Konzerts werden schriftliche Reservierungen per E-Mail oder Post entgegengenommen:

Schlosstheater Fulda
Ticketshop
Schlossstraße 5
36037 Fulda
theater@fulda.de

Wie Sie sicher schon wissen, sind auch wir verpflichtet, für jede einzelne Person

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  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer

zu erfragen, damit bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgt werden können. Dies ist eine Verfahrensweise, die das Stattfinden unserer Konzerte überhaupt erst ermöglicht. Schön, dass Sie das akzeptieren. Einen Getränkeverkauf wird es nicht geben, aber jede Besucherin und jeder Besucher wird auf seinem Platz ein Fläschchen Wasser als Aufmerksamkeit der Stadt Fulda finden. So vermeiden wir eine unnötige Schlangenbildung. Die Garderobe wird bewacht, Ihre Kleidung hängen Sie aber bitte selbst auf und ab. Bitte halten Sie entsprechend Abstand. Durch die eingeschränkte Anzahl der Besuchenden dürfte das kein Problem sein.

Viele unserer Gastproduktionen bieten uns Doppeltermine an, die wir gerne in Anspruch nehmen, wenn der erste Termin voll ist. Ich denke, dass jedem einleuchtet, dass die Programme dann etwas verkürzt werden müssen, damit möglichst viele Menschen in den Genuss des Konzerts kommen. Physisch und konzentrationsmäßig ist das für die KünstlerInnen eine echte Herausforderung. Wer mal auf einer Bühne stand, weiß, wie viel mehr Energie bei einem Konzert als bei einer Probe oder dem eigenen Üben verbraucht wird.

Der Einheitspreis von 25.-€ deckt nicht annähernd die Kosten bzw. die Mindereinnahmen für die Konzerte. Von Kritik an diesem wirklich fairen Preis für alle unsere Konzerte im Fürstensaal bitten wir deshalb Abstand zu nehmen. Wir schätzen uns glücklich, dass wir die Kultur allmählich wieder hochpäppeln können.

Link zu ROBIN HOOD (Musicalsommer Fulda)

Der Musicalsommer Fulda wird nicht von der Stadt Fulda, sondern von der Spotlight GmbH Fulda veranstaltet. Dies ist eine private Produktionsfirma, die das Schlosstheater lediglich als Mieter nutzt. Deshalb folgen Sie bitte diesem Link:

spotlight-musicals.de

 

 

CHRISTOPH STIBOR IM INTERVIEW MIT CHRISTOPH A. BRANDNER (Fuldaer Zeitung vom 6. Juni 2020)

 

ALLE PARTNER WERDEN MIT IM BOOT SEIN

Dass eine Theatersaison abgebrochen und eine künftige Spielzeit abgesagt werden musste, ist einmalig in der Fuldaer Kulturgeschichte. Wie fühlt sich der Verantwortliche, der im Programmheft 2019/20 dazu aufgerufen hatte, nie den Mut zu verlieren?

Ich möchte angesichts der vielen Nöte, die überall herrschen, nicht in Selbstmitleid verfallen. Klar ist es bitter, über ein Jahr Arbeit kurz vor der Vollendung dahinschmelzen zu sehen. Denken wir aber lieber daran, wie vielen Menschen durch die Zwangspause eine üble, vielleicht sogar tödliche Infektion erspart geblieben ist.

Mut brauche ich eher, wenn ich als Verantwortlicher, der auch in der Öffentlichkeit gehört wird, für die Interessen der 1,3 Millionen Kulturschaffenden (Autoindustrie: 830.000 Beschäftigte) eintrete, von denen 39% selbstständig und oftmals auf prekärem Niveau arbeiten. Ich plädiere dafür, dass sich die öffentlichen Auftraggeber nicht wegducken, sondern wie die Stadt Fulda ihrer Vorbildfunktion gerecht werden und faire Ausfallgagen anbieten, wie es übrigens auch die Kulturstaatsministerin für den Bund vorgeschlagen hat. Die Etats waren ja eingeplant.

 

Beschreiben Sie uns die dramatisch-bittere aktuelle Situation.

Wenn man gewohnt ist, in einer Art Puzzlespiel eine attraktive Saison entstehen zu lassen, wird man mit dem nun so rückwärtsgewandten Arbeiten nicht recht warm. Mein tolles Team entschädigt aber für Vieles; zusammen bemühen wir uns trotz der volatilen Gesamtlage um eine möglichst gut strukturierte Arbeitsweise, denn die Aufgaben sind vielschichtig: Die Koordination mit dem Kulturdezernat, die Kommunikation mit den Produzenten, das Verfassen aktueller Pressemeldungen, die Aktualisierung von Homepage und Facebook-Auftritt, das Erstellen von Aushängen, die Versendung von Serienbriefen an die Abonnenten, die vertragliche Rückabwicklung von 16 Aufführungen, die Rückerstattung von 7.000 Tickets, die Stornierung von Hotelkontingenten, die Absagen an Zulieferer, die Konzeption bühnentechnischer Arbeiten und die Vorgespräche zu künftigen Projekten fordern uns schon ganz gut.

 

In einer Pressenotiz schlug die Stadt vor, die Krise als Chance zu begreifen. Die Zwangspause solle für Baumaßnahmen genutzt werden. Was konkret heißt das?

Die Corona-Auflagen, die aktuell erfüllt werden müssen, erlauben keinen vernünftigen Spielbetrieb im Theater. Es könnten gerade mal 70 Personen zugelassen werden. Ich bin OB Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtbaurat Daniel Schreiner sehr dankbar, dass wir die ohnehin anstehenden Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen im Zuschauerraum und im Foyer nun während der Corona-Krise durchführen können. Das erspart unserem Theaterpublikum inszenatorische Verrenkungen vor leerem Haus. Und dem Steuerzahler spart es sehr viel Geld, da wir keine teure Interimsspielstätte benötigen.

 

Kann das von Ihnen konzipierte Programm 2020/21 teilweise für die Spielzeit 2021/22 übernommen werden? Worauf hätte sich das Publikum des Sprech- und Musiktheaters besonders freuen dürfen?

Zwischen der Entscheidung zum Bauen und deren Veröffentlichung lagen nur wenige Tage. Nach zahllosen und intensiven Telefonaten mit unseren 60 Gastspielpartnern vom Einzelkünstler bis zum Sinfonieorchester waren schließlich alle informiert, dass wir die Saison 2020/21 nicht spielen können.

Nun aber wird es kompliziert, denn die Planungsvorläufe sind sehr unterschiedlich: Manche neuen Termine stehen schon, andere kann ich erst ab Herbst vereinbaren, da gerade große Institutionen eine unglaublich komplexe Planungs- und Programmstruktur haben. Das ist einer der Gründe, warum wir die Saison nicht originalgetreu verschieben können. Andere sind, dass Schauspielensembles sich verändern, Intendanzen wechseln, Produktionen abgespielt sind, andere Solisten gebucht werden, bereits geplante Premieren ausfallen oder verschoben werden müssen. Die gute Nachricht ist, dass alle Partner wieder mit im Boot sein werden. Dazu gehören so illustre Gäste wie das Deutsche Theater, das Berliner Ensemble, die Komische Oper, die Komödie, das Wintergarten Varieté (alle Berlin), das Theater Bern, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Deutsche Theater Göttingen, die Theater Halle und Hof, das Euro-Studio Landgraf, das Meininger Staatstheater, das Metropoltheater München, das Münchner Volkstheater, das Nationaltheater Mannheim und die Landesbühnen Sachsen.

 

Von der Spielpause ist die Konzertsaison 2020/21 nur teilweise betroffen. Was ist überhaupt möglich?

Im Fürstensaal könnten wir möglicherweise doppelte Kammerkonzerte für je 50 Personen spielen. Die gewohnte Auslastung von 88% wird es zwar nicht, aber wir haben hörenswerte Programme vorgesehen und würden am liebsten morgen schon anfangen. Es bleibt jedoch abzuwarten, wie sich die Pandemie entwickelt, wie die Politik darauf reagiert, und wie wir diese Vorgaben dann umsetzen können. Deshalb kündigen wir immer nur die Konzertabende an, die tatsächlich stattfinden können.

 

Anfang Mai wäre die Spielzeit 2019/20 zu Ende gegangen, in der ein neues Abo-System eingeführt wurde und „Hochkaräter in allen Sparten“ angeboten wurden. Welche Erfahrungen und welche herausragenden Aufführungen prägen Ihren Blick zurück?

Trotz der weitreichenden Umstrukturierung konnten wir den Abonnentenstamm von etwa 1.800 halten. Besonders die neuen Flex-Gutscheine waren ein echter Renner, sie waren innerhalb von zwei Tagen größtenteils eingelöst. Natürlich haben sich manche aus dem Abo zurückgezogen, weil sie sich nicht umstellen mochten. Die Neuabschlüsse haben das aber vollständig kompensiert. Ich kann unserem Publikum nur danken, denn die Erfahrungen von anderen Theatern zeigen, dass jegliche Veränderung rund 25% statistischen Besucherrückgang mit sich bringt. In Fulda waren es null Prozent - die Vorteile der Atmenden Abonnements scheinen also zu überzeugen.
Meine persönlichen Glanzlichter waren das Gershwin-Programm der hr-Bigband mit Tony Lakatos, Verdis Luisa Miller aus Detmold, die a cappella-Cats Take Six aus New York, die unvergleichlichen Bamberger Symphoniker unter Jakub Hrůša mit Ray Chen, Gift – einschauspielerischer Hochgenuss vom DT Berlin, Kafkas zeitgemäß umgesetzte Verwandlung aus Marburg, die gelungenen Choreografien von Northwest Dance, Judas mit Samuel Koch aus Mannheim (mit bereicherndem Nachgespräch) und natürlich Wer sind wir denn?, die drei so unterschiedlichen Abende zum Stadtjubiläum.

 

In der Vergangenheit legte die Theaterleitung regelmäßig Kulturbilanzen der jeweiligen Haushaltsjahre vor. Wie sehen die Zahlen für 2019 aus?

Wir hatten einen richtig guten Lauf, bevor Corona über die Welt zog. Bei der Auswertung der Postleitzahlen hat sich gezeigt, dass wir inzwischen sehr gleichmäßig verteilte Besuche aus dem gesamten Bundesgebiet haben.

Nach 34.000 Besuchen im Jahr 2018 haben wir 2019 eine Steigerung um 5.000 auf 39.000 Besuche erleben dürfen. Die einzelnen Sparten weisen eine Auslastung von 78 bis 97% auf. Einzig um die Oper müssen wir uns noch kümmern, sie lag bei 56%. Der Grund hierfür ist, dass es ganz neu nun ein eigenes Opernabonnement gibt, wo im Schnitt etwa 350 Personen zu Gast waren. Die Reaktionen auf die Aufführungen allerdings waren so euphorisch, dass ich zuversichtlich bin, dass wir hier noch wachsen werden.

 

Welche Hoffnungen verknüpfen Sie mit dem Jahr 2021?

Nach dem Ritt der letzten Monate wäre eine Rückkehr zum normalen Theater-Wahnsinn wünschenswert. Denn egal, was passiert war: Der Lappen ging bis zur Corona-Krise ja immer hoch. Ich wünsche mir ein Wiedersehen mit dem wunderbaren Fuldaer Publikum, ein Wiedersehen mit unseren großartigen Künstlerfreundinnen und –freunden und ein weiterhin einladendes Haus, das nach über 40 Jahren in neuem Glanz erstrahlt.

Domplatz-Konzert mit Nigel Kennedy muss ausfallen - Tickets werden zurückgenommen

 

FULDA (TMM) Eigentlich sollte der 27. Juni 2020 ein großer Tag für Klassikfreunde auf dem Fuldaer Domplatz werden – doch jetzt ist es traurige Gewissheit: Das geplante Konzert mit Nigel Kennedy und dem Münchner Rundfunkorchester muss angesichts der Corona-Pandemie leider ausfallen, ein Ersatztermin konnte trotz intensiver Bemühungen nicht gefunden werden. Die Tickets werden daher zurückgenommen.

Nigel Kennedy, der als einer der bedeutendsten Violinvirtuosen der Welt gilt, wollte bei seinem Open-Air-Konzert in Fulda zum Beethoven-Jahr nicht nur seine persönliche Sicht auf das einzige Violinkonzert Beethovens präsentieren. Auch sein erstes eigenes Violinkonzert „inspired by Beethoven“ sollte zur Aufführung kommen. Nun hat das Corona-Virus alle Pläne durchkreuzt.

Die erworbenen Tickets können selbstverständlich zurückgegeben werden. Die Stadt Fulda ist zwar Veranstalter, der Ticketverkauf war jedoch durch externe Dienstleister erfolgt. Karteninhaber können sich für Informationen zur Ticket-Rückabwicklung deshalb ausschließlich an folgende Stellen wenden:

  • Inhaber von Reservix-Karten (Reservix Logo auf der Karte), AdTicket-Karten (AdTicket-Logo auf der Karte) oder Karten, die direkt bei Provinztour gekauft wurden, wenden sich an die Agentur Provinztour Konzert- und Theateragentur GmbH & Co. KG unter +49 (0)7139 547 oder ticket@provinztour.de
  • Inhaber von Eventim-Karten (Eventim-Logo auf der Karte) wenden sich an den Eventim-Kundenservice unter +49 (0)1806 533933

Die Stadt Fulda bedauert die coronabedingte Absage außerordentlich und dankt allen Musikfreunden, die jetzt vermutlich sehr enttäuscht sind, für ihr Verständnis.

Fulda, 25.05.2020

Die Krise als Chance begreifen – Stadt nutzt Spielpause für Investitionen ins Schlosstheater

 

Die Stadt Fulda will die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Zwangspause im Spielbetrieb des Fuldaer Schlosstheaters als Chance begreifen, um in den nächsten Monaten dringend nötige und sicherheitsrelevante Baumaßnahmen im Schlosstheater durchzuführen.

„So kann es uns gelingen, in der anhaltenden Pandemie unserer Verantwortung für den Gesundheitsschutz gerecht zu werden und zugleich die Voraussetzungen für einen lebendigen Kulturbetrieb nach der Krise zu schaffen“, sagte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld. Gleichzeitig arbeite man mit viel Kreativität daran, dem Fuldaer Publikum auch während der Zeit der Theaterschließung interessante Möglichkeiten für kulturelle Erlebnisse zu bieten.

Das Baudezernat ist derzeit mit Hochdruck dabei, um kurzfristig diverse Einzelmaßnahmen im Schlosstheater auf den Weg zu bringen, die vor allem im Zusammenhang mit der Optimierung des Brandschutzes in der Spielstätte stehen, erläuterte Stadtbaurat Daniel Schreiner. Da die dafür nötigen umfangreichen Bauarbeiten vor allem im Theatersaal selbst sowie im Foyer vorgenommen werden müssen, wäre dafür ohnehin eine längere Spielzeitunterbrechung nötig gewesen – wie sie sich jetzt angesichts der Corona-Pandemie zwangsläufig abzeichnet.

Das Programm für die Theatersaison 2020/21, das bereits fertig in der Schublade lag, kann in weiten Teilen in die Saison 2021/22 übertragen werden, „sodass wir trotz einiger unvermeidbarer Veränderungen das hohe künstlerische Niveau halten können“, ergänzte Christoph Stibor, der Leiter der Theater- und Konzertdirektion. Zudem sei die Konzertsaison 2020/21 von der Spielpause nur teilweise betroffen, da der Fürstensaal als Hauptveranstaltungsort – natürlich unter den Maßgaben der Landesregierung für solche Veranstaltungen – weiter genutzt werden könne. Die jeweiligen Konzerte werde man jedoch immer erst kurzfristig bekanntgeben können, wenn klar sei, ob und unter welchen Umständen sie stattfinden können, erklärte Stibor.

Zugleich bedankten sich Stibor und Wingenfeld bei den vielen Ticketinhabern, die nach der vorzeitigen Beendigung der Saison 2019/2020 auf eine Rückerstattung verzichtet beziehungsweise den Erstattungsbetrag dem Förderverein THEATER KULTUR e.V. des Schlosstheaters gespendet haben: „Das erleichtert einen fairen Umgang mit unseren Vertragspartnern und zeugt von großer Empathie mit den Künstlern, die fast alle von Existenzsorgen geplagt sind“, so Stibor. 

Hinweise für AbonnentInnen und KonzertbesucherInnen:

Da es in der Saison 2020/21 voraussichtlich keine Schauspiel-, Musiktheater- und Tanztheater-Vorstellungen im Schlosstheater geben wird, setzen die Theaterabonnements für die gesamte Saison aus und laufen automatisch weiter, sobald der Spielbetrieb wieder regulär startet. Die Kündigungsfrist endet darum nicht am 31. Mai 2020 sondern erst am 31. Mai 2021, sodass für Bestandskunden aktuell kein Handlungsbedarf besteht. Gebühren fallen nicht an.

Auch die Konzertabonnements werden auf diese Weise eingefroren, da es permanent neue Entwicklungen gibt, was den Infektionsschutz angeht. Konzerttickets können also ausschließlich im jeweils erst kurz vor der Veranstaltung freigeschalteten Freiverkauf mit entsprechender Platzwahl erworben werden. Zur Vermeidung von Warteschlangen erfolgt der Verkauf von Tickets ausschließlich online oder telefonisch (Zusendung gegen Rechnung). Die genauen Konzert- und Ticketverkaufstermine werden stets rechtzeitig bekanntgegeben. Bei allen Buchungen ist das Schlosstheater verpflichtet, Kontaktdaten zur Rückverfolgung von Infektionsketten zu erheben.

Ticketshop des Schlosstheaters bleibt bis auf Weiteres für Publikumsverkehr geschlossen

In Anbetracht der aktuellen Entwicklung bittet die Theaterleitung nochmal darum, Rückerstattungsanliegen wegen des vorzeitigen Saisonendes weder persönlich noch telefonisch abzuwickeln, sondern wahlweise auf dem Postweg oder per E-Mail. Dazu genügt für den Postweg das Originalticket mit einer einfachen Notiz, die alle Kontaktdaten sowie die Bankverbindung enthält.

Die Postadresse lautet:
Schlosstheater
Rückerstattung
Schlossstraße 5
36037 Fulda.

Per E-Mail genügt ein Scan oder Foto und ebenfalls die Bankverbindung.

Die E-Mail-Adresse lautet:
theaterabsage@fulda.de.

InhaberInnen eines Abonnements brauchen nichts zu unternehmen, hier erfolgt die Bearbeitung von Seiten des Theaters ohne Aufforderung.

Für alle anderen Themen wird erbeten, eine E-Mail mit dem jeweiligen Anliegen an theater@fulda.de zu senden. Um Rückruf soll nur dann ersucht werden, wenn es unvermeidbar ist.

Für den Publikumsverkehr bleibt das Theaterbüro bis auf Weiteres geschlossen!

Diese Maßnahmen dienen einerseits dem Infektionsschutz, andererseits der Bewältigung der gewaltigen Aufgabe, die mit der Rückerstattung der rund 7.000 vom vorzeitigen Saisonende betroffenen Tickets verbunden ist. Das gesamte Theaterteam wünscht allen Besucherinnen und Besuchern, dass sie die Corona-Krise wohlbehalten überstehen!

UNSERE SAISON 2019/2020 WIRD VORZEITIG BEENDET

Das Coronavirus breitet sich in wachsender Dynamik aus, sodass in absehbarer Zeit nicht mit einem Rückgang der Fallzahlen zu rechnen ist. Um mit dem Infektionsrisiko bei Kulturveranstaltungen verantwortungsvoll umzugehen, die Rückabwicklung von Ticketkäufen und Abonnementanteilen aber auch organisatorisch bewältigen zu können, wird die Theater- und Konzertsaison 2019/20 mit dem heutigen Tag vorzeitig beendet. Dies betrifft sechzehn vom Theater- und Musikmanagement der Stadt Fulda geplante Veranstaltungen in Schlosstheater und Fürstensaal bis einschließlich 6. Mai 2020.

Abwicklung der Abonnements

Wer ein Abonnement innehat, braucht nichts zu unternehmen, Umfang und Preis des jeweiligen Abonnements werden vom Theaterteam angepasst. Der vereinbarte Zahlungsmodus wird dabei berücksichtigt.

Rücknahme Einzeltickets nur bei der jeweiligen Verkaufsstelle

Die reinen Ticketpreise aus dem Freiverkauf sowie Tickets, die mit Flexgutscheinen erworben wurden, werden vollständig zurückerstattet. Dies ist aus technischen Gründen nur bei der Verkaufsstelle möglich, wo die Tickets gekauft worden waren. Eventuell bezahlte Vorverkaufsgebühren werden allerdings nicht zurückgegeben.

Im Ticketshop des Schlosstheaters gekaufte Eintrittskarten: Rückgabe bis 08. Mai erbeten

Die Inhaberinnen und Inhaber eines Tickets oder eines mit Flexgutschein erworbenen Tickets, welches im Ticket- oder Webshop des Schlosstheaters gekauft worden war, werden gebeten, dieses bis spätestens Freitag, 08. Mai 2020 zurückzugeben, um dem Theaterteam die Vorbereitungen für die kommende Saison zu ermöglichen.

Um auch hier das Infektionsrisiko zu minimieren, bietet der Ticketshop zwei Möglichkeiten an:

  1. Rücknahme per Post     
    Zusammen mit dem Ticket werden Bankverbindung, Adresse und Telefonnummer an den Ticketshop des Schlosstheaters, Schlossstraße 5, 36037 Fulda geschickt. Der entsprechende Betrag wird dann überwiesen.      
     
  2. Rücknahme per E-Mail 
    Das Ticket wird eingescannt oder abfotografiert und zusammen mit den Informationen zu Bankverbindung, Adresse und Telefonnummer per E-Mail an theaterabsage@fulda.de gesendet. Der entsprechende Betrag wird dann überwiesen.         

     

Bearbeitungszeit

Rund 7.000 Buchungen müssen rückabgewickelt werden, weshalb es zu erheblichen Bearbeitungszeiten kommen dürfte. Die Theaterleitung bittet um Geduld und Verständnis.

Von persönlichen Besuchen absehen, wenn es um Rückerstattung geht

Um die enorme Fallzahl zu bewältigen, die Bearbeitungszeiten zu optimieren und auch für das Theaterteam das Ansteckungsrisiko gering zu halten, bitten wir von einem Besuch im Ticketshop möglichst abzusehen, sofern es lediglich um Rückerstattungen geht.

Kreditkartenzahlungen im Webshop - gesetzliche Neuregelung tritt am 14.09. in Kraft

Um das Betrugsrisiko und den Ausfall von Zahlungen durch Kreditkartenmissbrauch zu reduzieren und damit sowohl Verbraucher als auch Banken zu schützen, wird bei Bezahlungen in Webshops ab dem 14.09.2019 das 3-D Secure-Verfahren Pflicht. Bei dieser stärkeren Form der Authentifizierung des Kunden verlangen Zahlungsdienstleister einen zusätzlichen Parameter. Vielleicht kennen Sie es schon: Wer heute mit Kreditkarte bezahlt, erhält im Rahmen des 3-D Secure-Verfahrens z. B. eine SMS mit einer TAN, mit der die Zahlung abgeschlossen wird. Weitere Informationen zur PSD2 gibt die Deutsche Bundesbank auf ihrer Website.

Aufgrund der EU-Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 (Payment Services Directive2) passen auch wir unseren Webshop entsprechend zum 14.09.2019 an!

Neues Abo-System - flexibler und nutzerfreundlicher

Abo-System wird flexibler und nutzerfreundlicher / Flex-Gutscheine als Bonus

Seit Montag den 12. August läuft der offizielle Ticketverkauf für die neue Theatersaison 2019/20. Die gute Nachricht für alle Theaterbegeisterten in Fulda: Zur neuen Saison wurde das Abo-System überarbeitet, um es flexibler und nutzerfreundlicher zu machen. Besitzer eines Abonnements haben jetzt die Möglichkeit, jedes der Tickets gegen eine Gebühr von jeweils 2€ zu tauschen – und zwar während des gesamten Verlaufes der Saison. Dieses Angebot gilt nur für Veranstaltungen, die noch nicht stattgefunden haben und vorbehaltlich der Verfügbarkeit. Ein Anspruch auf einen bestimmten Sitzplatz besteht nicht. 

Diese Tauschmöglichkeit gab es bereits eine Woche vor Beginn des Freiverkaufs. Entsprechend groß war der Andrang an der Theaterkasse, aber Theaterleiter Christoph Stibor versichert: „Es sind noch genügend Karten vorhanden, niemand muss Sorgen haben, dass er keine guten Plätze bekommt. Die Architektur im Schlosstheater sorgt dafür, dass von allen Plätzen aus gut gesehen und gehört werden kann.“ Das neue Abo-System biete den Abonnenten mehr Flexibilität. 

Und noch einen Vorteil haben die Abonnenten ab sofort: Zu jedem Abo gibt es drei sogenannte Flex-Gutscheine. Sie können mit jeweils zwei Euro Rabatt für beliebige Veranstaltungen im Verlaufe der gesamten Saison eingesetzt werden. „Das ist auch ein Dankeschön für unsere Abonnenten, von denen viele dem Schlosstheater schon seit vielen Jahren treu sind. So haben sie die Möglichkeit, nach Belieben weitere Veranstaltungen zu einem reduzierten Preis zu besuchen“, so Stibor. Gleichzeitig bittet er um Verständnis, falls es in den ersten Wochen beim Ticketverkauf zu Wartezeiten kommen sollte: „Für unsere Mitarbeiter ist das neue System durch die Flexibilisierung deutlich komplexer geworden, sodass der einzelne Vorgang – zumindest am Anfang – etwas länger dauern kann.“

Online-Ticketshop

Karten

Tickets für alle Vorstellungen und Konzerte der laufenden Saison können Sie im Ticketshop des Theaters erwerben.
 

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