Einbürgerung

Einbürgerung: Was ist das?

Einbürgerung ist die Verleihung der deutschen Staatsangehörigkeit an eine Ausländerin oder einen Ausländer. Sie muss beantragt werden und wird durch Aushändigung einer besonderen Einbürgerungsurkunde vollzogen.

Einbürgerung: Wie geht das?

Im Regelfall müssen für die Einbürgerung folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Niederlassungs- oder Aufenthaltserlaubnis, Unions- oder Schweizerbürger
- mindestens acht Jahre rechtmäßiger Inlandsaufenthalt
- Unterhaltsfähigkeit
- ausreichende Deutschkenntnisse
- staatsbürgerliches Grundwissen
- keine Mehrstaatigkeit
- nicht bestraft
- Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Grundgesetzes, keine
  Anhaltspunkte für eine extremistische oder terroristische Betätigung

Für besondere Fallkonstellationen gibt es auch besondere Einbürgerungsgrundlagen mit zum Teil abweichenden Voraussetzungen. Beispiele hierfür sind Familienangehörige, die zusammen eingebürgert werden sollen, Staatenlose oder heimatlose Ausländer. Über diese Besonderheiten und Ausnahmen von den Regelvoraussetzungen beraten die Einbürgerungsbehörden und die unteren Verwaltungsbehörden.

Was muss ich mitbringen?

Vor der Stellung eines Einbürgerungsantrages ist es sinnvoll, sich direkt beim Rechts- und Ordnungsamt über die erforderlichen Dokumente zu informieren.

In jedem Fall sind notwendig:
- ein aktuelles Lichtbild
- Nachweis der Deutsch Sprachkenntnisse
- Pass
- Aufenthaltstitel
- Geburtsurkunde
- eventuelle Heiratsurkunde
- aktueller Einkommensnachweis

Welche Gebühren fallen an? 

Die Regelgebühr für eine Einbürgerung beträgt 255,00 €.
Für miteinzubürgernde minderjährige Kinder beträgt die Gebühr 51,00 €.

Rechtsgrundlage

§§ 8 ff. Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG)

Was sollte ich noch wissen?

Der Antrag wird bei einer persönlichen Vorsprache im Rechts- und Ordnungsamt der Stadt Fulda aufgenommen. Nach einer umfassenden Vorprüfung wird das Ordnungsamt den Antrag dem zuständigen Regierungspräsidium Kassel zur Entscheidung vorlegen.