50 Jahre Jugendfeuerwehr Fulda-Mitte und Austragung des Stadtpokals

Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Jugendfeuerwehr Fulda-Mitte fand der diesjährige Stadtpokal der Jugendfeuerwehren der Stadt Fulda im Rahmen eines kleinen Festes statt.

Im Jahr 1969 hatte man die Weitsicht, eine Jugendfeuerwehr zu gründen.
Die Jugendlichen wurden durch praktische Schulungen an den Löschfahr-zeugen, theoretische Unterrichtseinheiten und gemeinschaftliche Aktionen wie z. B. Zeltlager, Ausflüge, Handwerken oder Backen an die Arbeit der Einsatzabteilung herangeführt. Sie sollten natürlich das praktische arbei-ten der Feuerwehr, aber auch die Kameradschaft kennen lernen.

So ist es auch heute noch. Nur Moderner. Bei einem kurzen Kommerz überbrachte Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld seine Grüße. Da-mals schon Vorausschauend an die Zukunft zu denken und Jugendliche an die Arbeit zum Wohle der Mitmenschen heranzuziehen. Das Engagement, welches mit viel Energie in die Ausbildungsstunden gesteckt wird kann nicht hoch genug bewertet werden. Er Dankte allen Führungskräften, Ausbildern, Betreuern und natürlich den Jugendlichen für ihren Einsatz. Außerdem überbrachte er die besten Wünsche der Sparkassenversicherung und überreichte ein kleines Geschenk. Kreisjugendfeuerwehrwart überbrachte im Namen des Landkreises Fulda gemeinsam mit Bernward Münker-Breidung für die Kinderfeuerwehren des Landkreises viele Grüße und Wünschte weiterhin viel Erfolg in der Jugendarbeit. Auch der Leiter der Feuerwehr Fulda, der Sprecher der ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte, der stellv. Wehrführer von Fulda-Mitte Markus Wetter sowie Stadtjugendfeuerwehrwartin Melanie Medler bekundeten wie wichtig die Arbeit in den Jugendfeuerwehren sei. Gerade in der heutigen Zeit wo, sich einsetzten für den Nächsten nicht mehr „cool“ und attraktiv ist, sondern oft die Spielconsole im Mittelpunkt steht ist es schön zu sehen, dass es noch Jugendliche gibt die mit anpacken wollen. Alle bedankten sich nochmals auch im Besonderen bei den verantwortlichen Betreuern die die Ausbildungs- und Übungsstunden mit den Jugendlichen zusätzlich zu ihrem eigenen Dienst in der Einsatzabteilung, ihrem Arbeitsplatz und der Familie tun.

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums trafen sich wie in jedem Jahr die Jugendfeuerwehren aus dem Stadtgebiet Fulda, Dietershan, Gläseerzell, Kämmerzell, Haimbach/Rodges, Harmerz, Istergiesel-Zell, Johannesberg-Zirkenbach, Lüdermünd, Fulda-Ost und als Gastgeber natürlich Fulda-Mitte zum diesjährigen Stadtpokal. Die Jugendliche zeigen hier was sie in dem vergangenen Jahr gelernt haben. Sie müssen einen Löschangriff aufbauen, bei einer Schnelligkeitsübung Schläuche in möglichst kurzer Zeit aneinander kuppeln, Knoten aus dem Bereich der Feuerwehr beherrschen, gemeinsam einen Fragebogen ausfüllen und zum Abschluß noch eine Spaßübung bewältigen. Alle Teams lagen dicht beieinander. Gewonnen hat am Ende die Jugendfeuerwehr aus Haimbach/Rodges. Letzten Endes gilt aber der olympische Gedanke „dabei sein ist Alles“ so ist jedes Team ein Sieger.

Dass Gemeinschaft groß geschrieben wird haben die Jugendlichen schon vor Beginn der Veranstaltung gezeigt. Dem Aufruf folgend, doch bei der Stadtwette vorbei zu kommen und Tore zu schießen, ist man vom Veran-staltungsort am Deutschen Feuerwehrmuseum zum Stadion gelaufen. Hier hat man sich mit Kräften der Hauptamtlichen und der Freiwilligen Feuerwehr getroffen. Um die hundert Feuerwehrleute groß und klein versuchten nun ihr Glück.

Auch die Jüngsten in der Feuerwehr durften ihr Wissen schon unter Beweis stellen. Die Kinder im Alter zwischen 6-10 Jahren haben das Kinderfeuerwehrabzeichen “Tatze“ erwerben können. Hierzu mussten kleinere Aufgaben gelöst werden. Sie mussten zum Beispiel einen Feuerwehrknoten machen, Geräte der Feuerwehr benennen, die Notruf Nummer kennen und anrufen können. Eine gemeinsame Aktion wurde im Vorfeld schon unternommen. Hieran beteiligten sich die Kinderfeuerwehren der Stützpunkte Fulda-Nord und Fulda-Ost.

Alles in Allem war es eine gelungene Veranstaltung. Alt und Neu wurden durch den Veranstaltungsort am Deutschen Feuerwehrmuseum verbun-den. Hier gebührt noch ein Dank an den Museumsleiter Rolf Schamberger, der das Museum zur Verfügung gestellt hat. 

Bei der Feuerwehr kann Jede*r mitmachen, der sich gerne für Andere einsetzt, Spaß an Technik hat, gemeinsam Ziele erreichen will und dabei noch Freunde findet. In der Kinderfeuerwehr kann man zwischen 6-10 Jahren mitmachen. Die Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sind zwi-schen 10-17 Jahren und lernen schon das was später mal in der Einsatz-abteilung an Technik und Teamwork benötigt wird. Ab einem Alter von 17 Jahren kann man sich ehrenamtlich in der Eisatzabteilung engagieren. Auch ohne vorherige Mitgliedschaft in einer Jugendfeuerwehr. 

125 Jugendliche begeistert beim Konzert von Mark Forster

Wir können gemeinsam mit Mark Forster seine Liedzeile „Ich war dabei zum Glück“ singen.

Am Sonntag den 2. Juni 2019 besuchten 125 Jugendliche und Betreuer das Zusatzkonzert von Mark Forster in Fulda. Ermöglicht wurde dies durch die Idee von Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der den Jugendlichen und deren Ausbilder*innen für deren ehrenamtliches Engagement dankte. Nachmittags traf man sich vor der Stadtpfarrkirche um dann gemeinsam zum Universitätsplatz zu laufen. Die große Gruppe viel einigen Passanten auf. Erwartungsvoll warteten wir gespannt auf den Beginn des Konzerts. Als es dann los ging tanzten dann Alle mit. Viele Lieder konnten mitgesungen werden. Dieser Tag wird ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer bleiben. Mit strahlenden Gesichtern und ziemlich müde nach dem langen und heißen Tag, wurden die Jugendlichen von den Eltern abgeholt.

Die Jugendfeuerwehren der Stadt Fulda bedanken sich ganz herzlich bei Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld, der Sparkasse Fulda und Allen die dieses erst ermöglicht haben. Danke.

„Wir waren dabei, zum Glück“