Aktuelle Informationen für die Stadt Fulda

Städtische Musikschule öffnet am 9. November wieder für Präsenzbetrieb

Fulda, 6. November 2020: Nach den jüngsten Änderungen der hessischen Regelungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie (Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung) dürfen Musikschulen in Hessen ab sofort wieder für den Publikumsverkehr öffnen. Die Musikschule der Stadt Fulda nimmt daher am Montag, 9. November, wieder den Präsenzbetrieb auf. Die seit Sommer geltenden Abstands- und Hygieneregeln für den Unterrichtsbetrieb an der Musikschule bleiben selbstverständlich in Kraft.

Die Kooperationsangebote der Musikschule mit einzelnen Schulen und Kindergärten, für die ggf. besondere Regeln gelten, werden je nach Absprache mit den dortigen Leitungen nach Bedarf weiterhin online stattfinden.

Mit Blick auf die städtischen Turnhallen und Sportplätze, die ebenfalls von einer erneuten Änderung des Verordnungstextes betroffen sind, wird voraussichtlich erst am Montag eine Entscheidung fallen, da die entsprechenden Auslegungshinweise der hessischen Landesregierung noch fehlen. 


Überarbeitete Statistik auf der Corona-Webseite des Landkreises Fulda

Fulda, 4. November 2020: Der Landkreis Fulda veröffentlicht ab sofort seine überarbeitete Statistik auf der Webseite www.corona-fulda.de. Die Statistik ist eine Ergänzung zu den Zahlen des RKI und gibt einen Zwischenstand zu dessen Veröffentlichungen und wird täglich um die Mittagszeit aktualisiert. 

Ergänzt wird die tägliche Statistik an einigen Tagen in der Woche durch themenspezifische Auswertungen wie beispielsweise medianes Alter, Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz oder Anzahl der gemeldeten Fälle pro Meldewoche. Die Themenschwerpunkte sollen sowohl für Bürgerinnen und Bürger als auch für die Medien die Entwicklung der Corona-Pandemie im Landkreis Fulda darstellen. 

In den vergangenen Tagen wurde an den Landkreis Fulda die Frage herangetragen, warum er keine Zahlen der mit Sars-CoV-2 infizierten Personen auf Gemeindeebene veröffentlicht. Im Landkreis Fulda liegt ein flächendeckendes Infektionsgeschehen vor. Viele Infektionsorte und Infektionsereignisse können nicht nachvollzogen werden. Gleichzeitig gibt es innerhalb des Landkreises eine hohe Mobilität zwischen den einzelnen Städten und Gemeinden. Viele arbeiten nicht in ihrer Wohngemeinde. Viele gehen in einer anderen Gemeinde in die Schule, bewegen sich zum Einkaufen über die Gemeindegrenzen hinweg. Bei einem solch diffusen Infektionsgeschehen würde eine rein wohnortbezogene Meldung dazu führen, dass entweder aufgrund einer niedrigen Zahl in einer Gemeinde dort ein vermeintliches Sicherheitsgefühl oder an anderer Stelle aufgrund von einer hohen Zahl eine falsche Betroffenheit entsteht. Daher der Landkreis Fulda davon ab, diese gemeindebezogene Verteilung auszuwerten.

Aktuelles Infektionsgeschehen

Die Zahl der Verstorbenen, die positiv auf das Virus getestet wurden, ist von 17 auf 18 gestiegen. Die Person, die verstorben ist, war 73 Jahre alt und befand sich in stationärer Behandlung.  In einer Gemeinschaftsunterkunft in Wüstensachsen hat sich ein Infektionsschwerpunkt ergeben, nachdem zuvor vier Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. 66 Kontaktpersonen der Einrichtung wurden ebenfalls auf das Virus getestet, 31 von ihnen haben inzwischen ebenfalls ein positives Testergebnis. 
Zudem gibt es ein Infektions-Cluster in einer Religionsgemeinschaft in Fulda. Bislang stehen mit dieser Religionsgemeinschaft 48 Infizierte in Zusammenhang. Insgesamt wurden etwa 400 Kontaktpersonen auf Sars-CoV-2 getestet und quarantänisiert. 
Das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda hat für die beiden Einrichtungen alle notwendigen Maßnahmen getroffen. Dazu gehören insbesondere die Recherche der Kontaktpersonen, die Veranlassung der Tests und die Quarantänisierung der betreffenden Personen.
 



Corona: Aktuelle Hinweise und Regelungen der Stadt Fulda

Fulda, 2. November 2020: Angesichts der deutlich steigenden Zahlen im Zusammenhang mit der aktuellen Corona-Pandemie sowie mit Blick auf die angekündigten Maßnahmen von Bund und Ländern zur Eindämmung des Infektionsgeschehens hat auch die Stadt Fulda Beschränkungen mit Blick auf städtische Einrichtungen und Veranstaltungen beschlossen.

Die städtischen Museen (Vonderau-Museum und historischen Räume des Stadtschlosses) schließn bis zum 30. November. Veranstaltungen des Museums wie das Museumsgespräch am 10. November oder die Eröffnungsfeier zur Krippenausstellung am 29. November werden abgesagt.

 

Weitere Regelungen im Überblick:

Schließung der Bürgerhäuser
Aufgrund der aktuellen Lage werden die städtischen Bürgerhäuser ab Sonntag, 1. November, bis auf weiteres für jegliche Nutzung geschlossen. Lediglich Sitzungen von Ortsbeiräten sowie Aufstellungsversammlungen zu Wahlvorschlägen können - unter Beachtung der Hygienevorschriften - stattfinden.

Ab Montag keine Stadtführungen der Tourist-Info
Die Tourist-Information der Stadt Fulda wird vom 2. bis 30. November keine Stadtführungen durchführen. Zudem wird die Tourist-Info in dieser Zeit ihre Öffnungszeiten beschränken: Montag bis Freitag 9.30 bis 16.30 Uhr.

Konzertveranstaltungen werden verschoben
Zwei Konzerte im Rahmen des städtischen Theater- und Konzertprogramms, die im November im Fürstensaal geplant waren, müssen verschoben werden: Das Konzert unter dem Motto „Jung. Weiblich. Weltklasse“ (geplant am 8.November) und „Jungfrau. Königin. Göttin“ (3. November). Die Ersatztermine stehen noch nicht fest. Die Ticketinhaber werden rechtzeitig informiert. Darüberhinaus sind weitere Veranstaltungen im Bereich der freien Kulturarbeit der Stadt betroffen: am 5. November „Global Klezmer Ensemble Noisten“ (Aula Alte Universität); am 14. November „Konzert mit Samira Spiegel“ (Aula Alte Universität), am 20. November (Reihe Neue Kammermusik) „Duo Stock Wettin“ (Marmorsaal) und 21. November „Konzert des Beethovenorchesters“ (Fürstensaal). Bei den letztgenannten Konzerten laufen noch Gespräche hinsichtlich einer Verlegung.

Einschränkungen beim Kursangebot der Volkshochschule
Die Kurse, Seminare und Deutsch-Integrationskurse laufen weiter. Lediglich die Kurse im Bereich Sport/Gesundheit müssen ab dem 2. November ausfallen. Vorträge und Einzelveranstaltungen im November finden nicht statt.

Gedenkstunde zum Volkstrauertag muss ausfallen
Die traditionelle Gedenkstunde zum Volkstrauertag (15. November), welche die Stadt Fulda gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge veranstaltet, muss in diesem Jahr entfallen.  

Beschränkungen für Trauungen
Das Standesamt Fulda hatte bereits mehrfach die Vorgaben für die standesamtlichen Trauungen eingeschränkt. Demnach dürfen aktuell noch drei Personen an Trauungen teilnehmen (also Brautpaar und Standbeamtin bzw. Standesbeamtem). 


Region Fulda unterstützt Unternehmer und Selbstständige

Fulda, 29. Oktober 2020. Angesichts der steigenden Inzidenzzahlen hat die Region Fulda GmbH wieder ein Corona-Helpdesk für Unternehmen und Selbstständige eingerichtet. 

Der neue Corona-Helpdesk wird pünktlich zum Inkrafttreten der neuen Corona-Maßnahmen am Montag, 2. November 2020 starten. Michael Konow, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Fulda, rechnet hier mit einem erhöhten Beratungsbedarf. „Die IHK Fulda sieht ihre Verantwortung, als Gesamtinteressenvertretung der Wirtschaft Flagge zu zeigen und gleichzeitig gemeinsam mit den regionalen Partnern Ressourcen zu bündeln. Wir arbeiten aktuell an einem regionalen Informations- und Beratungsportal für Unternehmen und Selbständige im Sinne eines weiterentwickelten Corona-Helpdesks.“ So werde bis Montag eine zentrale Informationsseite unter www.ihk-fulda.de/corona-helpdesk entstehen. Über die E-Mailadresse helpdesk@region-fulda.de könnten ab sofort online Anfragen gestellt werden.

Eingebunden in den Corona-Helpdesk ist auch die Kreishandwerkerschaft Fulda, die die regionale Wirtschaftsförderung als Beiratsmitglied der Region Fulda GmbH begleitet. Geschäftsführerin Gabriele Leipold begrüßt die Bündelung der regionalen Kräfte im Rahmen des Corona-Helpdesks: „Wir können so über unsere Verbandsstrukturen letztlich die Power der Handwerks- und IHK-Landschaft regional bündeln.  Wichtig ist das Signal an alle Unternehmen, dass wir als Ansprechpartner für sie da sind. Der regelmäßige Austausch auf Beraterebene bringt zudem Synergien für alle Beteiligten.“

„Wirtschaftsförderung heißt in Zeiten von Corona in erster Linie auch „sich Kümmern“, sagt Christoph Burkard, Geschäftsführer der Region Fulda GmbH, „Wir sehen gerade in Zeiten der bevorstehenden Einschränkungen und darüber hinaus unsere Funktion als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik“. Ab Montag wird ein Austauschforum als digitales Chatportal zur Verfügung stehen, in dem Ratsuchende Fragen stellen und in einen direkten Dialog mit Experten treten könnten. Die Region Fulda GmbH will hier die regionalen Expertenressourcen bündeln und wie im Frühjahr und Experten der Wirtschaftsverbände, Behördenvertreter, Banker und freie Berater miteinbeziehen. Erreichbar ist das digitale Dialogforum dann über die zentrale Informationsseite oder direkt über den Slack-Workspace: coronahelpdeskfulda.slack.com


Landkreis: Allgemeinverfügung für die Schulen

FULDA, 28. Oktober 2020: Der Landkreis Fulda hat die Allgemeinverfügung im Hinblick auf die CoVid-19-Pandemie auf den Bereich der Schulen erweitert. Ab Unterrichtsbeginn am morgigen Donnerstag, 29. Oktober, gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Unterricht und am Sitzplatz. Die Verpflichtung gilt für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren.

Ebenfalls ab morgen darf kein Sportunterricht mehr stattfinden. Eine Ausnahme gilt lediglich für Sportprüfungs- und Leistungskurse.

Parallel dazu hat das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda mit sofortiger Wirkung die Stufe 2 des hessischen Stufenplanes mit den entsprechenden Maßnahmen für den „Eingeschränkten Regelbetrieb“ der Schulen angeordnet.

Allgemeinverfügung Schulen


Aktuelle Regelungen im Bürgerservice und Sozial- und Wohnungsamt

Fulda, 27. Oktober 2020: Die Stadtverwaltung Fulda muss vor dem Hintergrund steigender Fallzahlen in der Corona-Pandemie wie bereits im Frühjahr ihren Service einschränken. Die Stadt Fulda versteht sich als Dienstleistungsunternehmen und möchte für alle Bürgerinnen und Bürger als aktive und kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. In Zeiten der Corona-Pandemie bedeutet dies jedoch, dass persönliche Kontakte derzeit auf ein notwendiges Maß begrenzt werden sollen. Das gilt insbesondere für Anliegen im Bürgerbüro oder in der Servicestelle des Sozial- und Wohnungsamts.

Die Stadt Fulda bittet um Verständnis, dass persönliche Vorsprachen ohne Termin nur dann erfolgen sollen, wenn dies aus besonderen Gründen erforderlich ist; in allen anderen Fällen werden die betroffenen Ämter möglichst auf telefonische Beratung beziehungsweise Terminvergaben umstellen. Aufgrund der aktuellen Situation kann die Terminvergabe gegebenenfalls nicht so zeitnah wie bisher gewohnt erfolgen. Das Ausgabefenster des Bürgerbüros (im Container im Schlosshof) ist weiterhin durchgehend besetzt.

Zusätzlicher Hinweis der Stadt Fulda: Alle Mitarbeiter*innen werden Kontakte dokumentieren, damit im Falle einer Corona-Infektion die Arbeit des Gesundheitsamtes besser unterstützt werden kann.

Eine Terminvereinbarung im Bürgerbüro (inklusive Standesamt) ist online oder telefonisch unter 0661/102-1111 möglich. Von Montag bis Donnerstag von 8 bis 17 Uhr; Freitag von 8 bis 15 Uhr. Per Mail ist das Bürgerbüro unter buergerbuero@fulda.de erreichbar.

Ausgabefenster im Schlossinnenhof:

Die Ausgabe von Ausweisdokumenten, Müllsäcken, Lilientaler, Hundekotbeuteln, Urkunden der Urkundenstelle sowie die Annahme und Ausgabe von Bestattungsunterlagen und weiteren Dokumenten des Standesamts ist zu den unten genannten Öffnungszeiten und ohne Terminvereinbarung weiterhin an unserem Ausgabefenster zu folgenden Zeiten möglich:

  • Montag, Dienstag, Donnerstag: 08:00 - 18:00 Uhr
  • Mittwoch: 08:00 - 12:00 Uhr
  • Freitag: 08:00 - 15:00 Uhr
  • Samstag: 09:00 - 12:00 Uhr

Landkreis erlässt Allgemeinverfügung zur CoVid-19-Pandemie

FULDA, 23./27. Oktober 2020: Der Landkreis Fulda hat eine Allgemeinverfügung im Hinblick auf die CoVid-19-Pandemie erlassen. Die Anordnung basiert auf dem Präventions- und Eskalationskonzept der Hessischen Landesregierung und wird ab Sonntag, 25. Oktober 2020, um 0.00 Uhr in Kraft treten. Damit reagiert der Landkreis auf die steigenden Infektionszahlen und die Überschreitung der 75er-Marke der 7-Tage-Inzidenz. „Über die Anordnungen hinaus bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger, Verantwortung für sich und andere zu zeigen“, appellieren Landrat Bernd Woide und Vize-Landrat Frederik Schmitt.

„Die Entwicklung der vergangenen Tage ist sehr dynamisch. Das Infektionsgeschehen lässt sich nicht mehr lokal eingrenzen. Die Fälle sind über das gesamte Kreisgebiet verteilt“, sagt Frederik Schmitt und ergänzt: „In ganz Hessen steigt die Zahl der CoVid-19-Patienten in den Krankenhäusern deutlich an. Diesen Trend sehen wir mittlerweile auch in Osthessen. Deshalb müssen wir die Maßnahmen entsprechend anpassen, um die Infektionsgefahr einzudämmen.“

Die Allgemeinverfügung beschränkt im Wesentlichen die zulässige Anzahl von Personen bei Zusammenkünften und Veranstaltungen. Das heißt konkret: Bei öffentlichen Veranstaltungen – dazu zählen auch Sportveranstaltungen – ist die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf 100 begrenzt. Darüber hinaus gilt:

  • Im öffentlichen Raum dürfen sich nur noch fünf Personen oder Personen maximal zweier Hausstände treffen.
  • Auch in gastronomischen Betrieben beschränkt sich die Gruppengröße, die an einem Tisch sitzen darf, auf fünf Personen oder Personen zweier Hausstände. 
  • Bei privaten Zusammenkünften in öffentlichen oder angemieteten Räumen ist die Zahl der Teilnehmenden auf 10 begrenzt. Mehr als zehn Personen dürfen es nur dann sein, wenn sie maximal zwei Hausständen angehören.
  • Für Zusammenkünfte in privaten Räumen wird dringend empfohlen, sich ebenfalls auf zehn Personen bzw. auf Personen des eigenen und eines weiteren Hausstandes zu beschränken.
  • Zwischen 23 und 6 Uhr ist der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol untersagt. Das betrifft insbesondere Gastronomie und Tankstellen.

Zur Mund-Nasen-Bedeckung ist in der Allgemeinverfügung Folgendes geregelt: Bei allen öffentlichen Veranstaltungen, in Vergnügungsstätten, in Kirchen und vergleichbaren Räumlichkeiten von Glaubensgemeinschaften sowie bei Trauerfeierlichkeiten muss von den Besuchern eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, auch am eigenen Sitzplatz. Das bedeutet zum Beispiel, dass Besucher von Fußballspielen eine Mund-Nasen-Bedeckung auch während des Spieles tragen müssen.

In der Gastronomie gilt für die Gäste eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen in allen Bereichen, außer am Sitzplatz.

Empfohlen wird eine Mund-Nasen-Bedeckung darüber hinaus auf besonders belebten Straßen und Plätzen. 

Kinder unter 6 Jahren müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Ausgenommen sind ebenfalls Personen, die wegen gesundheitlicher Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Die Allgemeinverfügung tritt am Sonntag, 25. Oktober 2020, um 0.00 Uhr in Kraft und gilt zunächst bis zum 15. November 2020, 24.00 Uhr.

Hier der komplette Text der Allgemeinverfügung vom 23.10.2020

Ergänzung vom 27.10.2020


Besuchsverbot im Klinikum Fulda ab 23.Oktober

FULDA, 22. Oktober 2020: Vor dem Hintergrund der stark steigenden Infektionszahlen mit dem SARS-Coronavirus-2 sehen sich die Krankenhäuser in Osthessen leider gezwungen, die bestehenden Besuchsregelungen auszusetzen. Ab Freitag, den 23.10.2020 gilt im Klinikum Fulda wieder ein komplettes Besuchsverbot. Ausnahmen können im Einzelfall nach Rücksprache mit der Station für werdende Väter, Besuche in der Kinderklinik sowie auf den Intensivstationen und der Palliativstation gemacht werden.

Als Reaktion auf den sprunghaften Anstieg der Infektionszahlen mit dem SARS-Coronavirus-2 in den osthessischen Landkreisen haben sich die Krankenhäuser der Region in Abstimmung mit den Gesundheitsämtern auf ein neuerliches Besuchsverbot verständigt. Wie bereits im März und April dieses Jahres sind damit Krankenbesuche in den Krankenhäusern nicht mehr möglich.

Bringen und Abholen
Auch für das Bringen und Abholen von Patienten darf das Klinikum nicht mehr betreten werden. Patienten, die Unterstützung benötigen, werden bis zum Ausgang begleitet und können dort in Empfang genommen werden. Auch in der Zentralen Notaufnahme haben Begleitpersonen keinen Zutritt.

Ambulante Patienten und deren Begleitung
Ambulante Termine im Klinikum Fulda oder im MVZ Osthessen werden auch weiterhin möglich sein. Begleitpersonen sind allerdings nur in absoluten Ausnahmesituationen erlaubt.

„Das neue Besuchsverbot ist vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen und im Interesse der Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten leider unvermeidlich. Dafür bitten wir um Verständnis“, so Barbara Froese, Pressesprecherin des Klinikums Fulda.


Termine im Bürgerbüro für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Fulda, 31. August 2020: Das Bürgerbüro der Stadt Fulda weist darauf hin, dass Einreisende aus Corona-Risikogebieten, die eine Dienstleistung im Bürgerbüro nachfragen, zur erforderlichen Terminvereinbarung ausschließlich den Weg der vorherigen telefonischen Kontaktaufnahme unter Telefon (0661) 102-1111 nutzen sollen.Damit besteht die Möglichkeit, auf Besonderheiten hinzuweisen beziehungsweise die Terminvergabe so zu gestalten, dass alle Hygienevorhaben eingehalten werden können.


Hinweise des Gesundheitsamtes für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

Fulda, 24. Juli 2020: Das für Fulda zuständige Gesundheitsamt des Landkreises weist darauf hin, dass sich Personen, die aus einem Risikogebiet für Infektionen mit SARS-CoV-2 nach Deutschland zurückkehren, direkt und ohne Umwege für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben müssen.

Ausgenommen von den Quarantänebestimmungen sind Reisende, die einen negativen Test auf SARS-CoV-2 vorweisen, der maximal 48 Stunden vor der Einreise durchgeführt wurde. Das Gesundheitsamt weist in diesem Zusammenhang jedoch darauf hin: Ein negatives Testergebnis reicht als Nachweis nicht aus. Einreisende mit einem negativen Testergebnis benötigen zudem ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache, das bescheinigt, dass die Person nicht an Corona erkrankt ist. Der negative Test muss außerdem eine molekularbiologische Testung (PCR-Test) sein, ein reiner Antikörper-Test ist nicht ausreichend.
Wird die Testung erst in Deutschland vorgenommen, so besteht die Quarantänenotwendigkeit bis zum Vorliegen des Testergebnisses. Grundlegend ist zu beachten, dass die Testung von einem qualitätsgesicherten Labor durchgeführt werden muss.
Personen, die aus einem Risikogebiet in den Landkreis Fulda einreisen, müssen sich beim Gesundheitsamt Fulda melden. Dies ist per Mail an gesundheitspflege@landkreis-fulda.de oder von Montag bis Donnerstag, 7.30 bis 16.30 Uhr und Freitag, 7.30 bis 15 Uhr, telefonisch unter (0661) 6006-6009 möglich.
Weitere Informationen zu beispielsweise Risikogebieten oder qualitätsgesicherten Laboren gibt es online unter www.corona-fulda.de im Bereich „Sie waren im Ausland“.

Hinweise der Stadt Fulda A-Z / Aktueller Stand: 5.11.2020

Beisetzungen / Friedhöfe 

Die aktuellen Regelungen für Trauerfeiern und Beerdigungen sind in einem Merkblatt zusammengefasst, das Sie hier herunterladen können. Die Mitarbeiter auf dem Zentralfriedhof (Künzeller Straße) und dem Friedhof Frauenberg (Buttlarstraße) bitten um eine telefonische Voranmeldung, um nicht notwendige Kontakte zu vermeiden: Zentralfriedhof 0661/102–1796 und Frauenberg 0661/102 –1798.

Bürgerhäuser

Aufgrund der aktuellen Lage werden die städtischen Bürgerhäuser ab Sonntag, 1. November, bis auf weiteres für jegliche Nutzung geschlossen. Lediglich Sitzungen von Ortsbeiräten sowie Aufstellungsversammlungen zu Wahlvorschlägen können - unter Beachtung der Hygienevorschriften - stattfinden.

Eheschließungen

Ab November 2020 gelten folgende Regelungen für Eheschließungen:
 

  • Die Personenanzahl wird unabhängig vom Trausaal auf maximal 3 begrenzt: Brautpaar und Standesbeamtin/beamter (falls gesetzlich erforderlich: Dolmetscher).
  • Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten.
  • Für das Brautpaar ist das Tragen einer Alltagsmaske verpflichtend. Falls das Brautpaar (sowie ggfls. ein Dolmetscher) aus einem ausländischen Risikogebiet anreist, gelten zusätzlich die aktuellen Bestimmungen des Landes Hessen.
  • Alle Personen werden gebeten, vor dem Betreten des Trausaals ihre Hände zu desinfizieren und das Gebäude im Anschluss an die Trauung zu verlassen.
  • Nicht gestattet sind musikalische Beiträge sowie sonstige Beiträge jeder Art, Gratulationsgruppen im und vor dem Trausaal sowie Umtrunk, Gruppenfotos im und um das  Gebäude.
  • Um die Kontaktzeit zu begrenzen, wird die Dauer der Trauung insgesamt auf 15 Minuten begrenzt.

    Bitte beachten Sie die Hinweisschilder im Eingangsbereich und vor dem Trausaal. Diese Regelungen gelten bis auf Weiteres. Bei einer veränderten Pandemielage die Bestimmungen entsprechend angepasst werden können. 
Frauenzentrum

Das Frauenzentrum ist vom 2. bis 30. November geschlossen, es finden weder Veranstaltungen noch regelmäßige Angebote statt.

Gewerbesteuer

In Anlehnung an die Maßnahmen des Landes Hessen können auf Antrag bis zum 31. Dezember 2020 bereits fällige oder fällig werdende Steuerzahlungen (Gewerbe-, Grund- und Spielapparatesteuer) zinslos gestundet werden, soweit die Forderungen aufgrund finanzieller Probleme infolge des Corona-Virus nicht geleistet werden können. Ebenfalls auf Antrag können die Gewerbesteuervorauszahlungen angepasst werden. Gewerbetreibende in der Stadt Fulda wenden sich bitte per Mail (steuern@fulda.de) oder telefonisch (0661/102-1244 oder -1214) an die Stadtkämmerei.

Museen

Das Vonderau Museums sowie die historischen Räume im Stadtschloss schließen ab 2. November bis voraussichtlich 30. November. Veranstaltungen des Museums wie das Museumsgespräch am 10. November oder die Eröffnungsfeier zur Krippenausstellung am 29. November sind abgesagt. Das Planetarium im Vonderau Museum bleibt ebenfalls geschlossen.  

Musikschule

Die Musikschule der Stadt Fulda ist vom 2. November bis zum 30. November 2020 einschließlich geschlossen. Ab sofort werden zahlreiche Online-Angebote für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung gestellt. Die Musikschule bittet die Schülerinnen und Schüler, sich mit den Lehrkräften in Verbindung zu setzen, um die individuell passende Unterrichtsform zu finden.

Öffentlicher Nahverkehr 

Es besteht eine Maskenpflicht in allen Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs, während des Aufenthaltes an Bahnsteigen und Haltestellen sowie in den dazugehörigen Gebäuden. Aktuelle Informationen im Internet unter www.re-fd.de/nahverkehr   

Ortsgericht

Die Sprechzeiten des Ortsgerichts Fulda 1 finden montags, dienstags und donnerstags in der Zeit von 16.30 bis 18 Uhr im Stadtschloss statt, allerdings nur mit vorheriger telefonischer Terminvereinbarung. Der Ortsgerichtsvorsteher hat eine Rufumleitung auf sein Handy eingerichtet, so dass das Ortsgericht telefonisch unter der üblichen Nummer (0661) 102-1881 erreichbar ist. Die Ortsgerichte Fulda 2 - 6 sind weiterhin telefonisch erreichbar.

Schulen

Ab 29. Oktober gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auch im Unterricht und am Sitzplatz. Die Verpflichtung gilt für Kinder ab einem Alter von sechs Jahren. Es darf kein Sportunterricht mehr stattfinden. Eine Ausnahme gilt lediglich für Sportprüfungs- und Leistungskurse. Parallel dazu hat das Gesundheitsamt des Landkreises Fulda mit sofortiger Wirkung die Stufe 2 des hessischen Stufenplanes mit den entsprechenden Maßnahmen für den „Eingeschränkten Regelbetrieb“ der Schulen angeordnet.

Schwimmbäder

Aufgrund der hohen Corona-Neuinfektionszahlen werden ab Montag, den 2. November das Sportbad Ziehers und Stadtbad Esperanto vorübergehend und bis zum Ende des Monats geschlossen. Im Buchungsportal für das Sportbad Ziehers und das Stadtbad Esperanto können nur noch Onlinetickets für Besuche bis einschließlich Sonntag, den 30.11.2020 gekauft werden.Nähere Informationen gibt es unter www.re-fd.de/Schwimmbaeder  

Sporthallen

Aufgrund der aktuellen Corona Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung werden die städtischen Sportanlagen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb ab Montag, 2. November 2020, geschlossen.

Stadtarchiv

Der Lesesaal des Stadtarchivs ist zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet. Wegen der räumlichen Gegebenheiten können maximal vier Personen gleichzeitig im Lesesaal arbeiten. Eine Anmeldung wäre für Sie daher von Vorteil. Ansonsten müssten sich Nutzerinnen und Nutzer gegebenenfalls auf Wartezeiten einstellen.Ein Hinweis: Bitte öffnen Sie die Tür nachdem Sie geklingelt haben, wenn das grüne Licht links neben der Tür aufleuchtet.
Auf Grund der Schutzverordnungen gegen die Corona-Pandemie bitten wir um Beachtung folgender Schutzmaßnahmen: Die verordneten Kontaktbeschränkungen und Abstandsregelungen sind einzuhalten. Das Tragen eines Mund- und Nasen-Schutzes zumindest bei der Kontaktaufnahme und im Gespräch mit den Mitarbeiter/innen und den Mitbenutzer/innen ist verpflichtend.

Tourist Information

Die Tourist-Information der Stadt Fulda wird vom 2. bis 30. November keine Stadtführungen durchführen. Zudem wird die Tourist-Info in dieser Zeit ihre Öffnungszeiten beschränken: Montag bis Freitag 9.30 bis 16.30 Uhr.

Volkshochschule der Stadt Fulda

Die Kurse, Seminare und Deutsch-Integrationskurse laufen weiter. Lediglich die Kurse im Bereich Sport/Gesundheit müssen ab dem 2. November ausfallen. Vorträge und Einzelveranstaltungen im November finden nicht statt.

Wertstoffhof & Reisigsammelplatz

Der Wertstoffhof in der Weimarer Straße ist geöffnet zu den üblichen Öffnungszeiten (Dienstag bis Freitag: 9 bis 17.30 Uhr und Samstag: 9 bis 13.30 Uhr). Um die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer zu begrenzen und die Entsorgungskapazitäten optimal zu nutzen werden dort allerdings bis auf Weiteres kein Grünschnitt und Reisig angenommen. Diese können am Reisigsammelplatz in Maberzell zu den üblichen Öffnungszeiten (montags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr) abgegeben werden.
HINWEIS: Entsorgungsfahrten sind auf ein notwendiges Maß zu beschränken, an den Sammelstellen vor Ort nur werden nur haushaltsübliche Mengen angenommen. Außerdem sollten sich die Bürgerinnen und Bürger auf verzögerte Abläufe bzw. zeitliche Verzögerungen einstellen, da aufgrund der geltenden Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie nur eine bestimmte Anzahl von Personen gleichzeitig auf das Gelände des jeweiligen Wertstoffhofs beziehungsweise Reisigsammelplatzes gelassen werden kann.

Wochenmarkt

Auf dem Wochenmarkt (Mittwoch und Samstag)  sowie dem Bauernmarkt auf dem Platz Unterm Heilig Kreuz (Donnerstag) gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Die Verpflichtung gilt sowohl für die Händler bzw. Mitarbeitenden an den Marktständen als auch für die Besucher des Wochenmarktes. Ist eine Schutzvorrichtung, wie beispielsweise eine Plexiglasscheibe vorhanden, sind Händler bzw. Mitarbeitende nicht zum Tragen eines MNS verpflichtet. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder unter sechs Jahren sowie Personen, die den Schutz aufgrund einer Krankheit oder Behinderung nicht tragen können.

Videobotschaften des Oberbürgermeisters

OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (6)


OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (5)


OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (4)


OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (3)


OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (2)


OB Dr. Heiko Wingenfeld zur aktuellen Situation (1)


Oberbürgermeister Wingenfeld kündigt Maßnahmen an und dankt für Verständnis


FULDA, 12. März 2020. Angesichts der jüngsten Einstufung des Coronavirus SARS-CoV-2 als Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation WHO kündigt Fuldas Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld an, dass die Stadt den bisherigen restriktiven Kurs bei der Absage städtischer Veranstaltungen weiterverfolgen werde.

Gleichzeitig dankt er Vereinen und privaten Veranstaltern sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für das bisherige Verständnis und die Bereitschaft, auch einschneidende Maßnahmen vorzunehmen, wie etwa die Absage der Trendmesse oder von Sportveranstaltungen. „Auch uns als Stadt fällt es schwer, Veranstaltungen abzusagen wie beispielsweise Lesungen oder unser Theater- und Konzertprogramm“, so Wingenfeld. Gleichwohl stehe die Stadt als Veranstalter in einer besonderen Verantwortung und habe eine Vorbildfunktion. Alle Verantwortlichen leisteten mit der Absage größerer Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus und damit einen Dienst an der Gemeinschaft. Sein Appell: „Wir alle müssen tun, was wir können, um die Ausbreitung zu verzögern.“ Es gehe auch darum, die Leistungsfähigkeit der medizinischen Versorgungssysteme zu erhalten.

Da in den nächsten Tagen mit einem Anstieg der Fallzahlen zu rechnen ist, bittet er auch um Verständnis für weitere Maßnahmen: Es sei wichtig, jetzt einschneidende Maßnahmen konsequent umzusetzen, damit es nicht zu einer ähnlich schwierigen Lage wie beispielsweise in Italien komme. „Wir alle können mit verantwortungsvollem und solidarischem Verhalten dazu beitragen, die Folgen der Pandemie in unserer Region ein Stückweit abzumildern. Und ich bin zuversichtlich, dass aus dieser schwierigen Situation auch eine neue Form des Gemeinschaftssinns und des gemeinsamen Verantwortungsgefühls für unsere Stadt erwachsen kann“, appelliert der OB.