Grundsteuer

Die Grundsteuer gehört zu den Realsteuern (Sach- und Objektsteuern). Sie ist eine ertragsunabhängige Steuer, die allein auf den Wert des Grundstücks (Einheitswert) abstellt. Somit ist die Grundsteuer auch bei ertragslosen Grundstücken zu erheben.

Es gibt zwei Grundsteuerarten: 

Grundsteuer A

Die Grundsteuer A wird für Grundstücke von Betrieben der Land- und Forstwirtschaft erhoben.

Grundsteuer B

Der Steuerpflicht unterliegen alle Grundstücke, die nicht zu den Betrieben der Land- und Forstwirtschaft gehören.

Die Besteuerungsgrundlage ist der Grundsteuermessbetrag, der aus dem Einheitswert der wirtschaftlichen Einheit abgeleitet wird. Die Ermittlung des Einheitswertes und die Festsetzung des Grundsteuermessbetrages erfolgen durch das örtlich zuständige Finanzamt (Landesbehörde). An die vom Finanzamt festgestellte Besteuerungsgrundlage ist die Gemeinde zwingend gebunden.

Die Grundsteuer errechnet sich durch Multiplikation des Grundsteuermessbetrages mit dem jeweils maßgebenden Hebesatz, der von der Stadt Fulda in der Haushaltssatzung festgelegt wird.

In Fulda gelten folgende Hebesätze für die Grundsteuer B:

Hebesatz Grundsteuer B 1991 – 2004: 295 v. H. 
Hebesatz Grundsteuer B ab 2005: 315 v. H. 
Hebesatz Grundsteuer B ab 2011: 330 v. H.

Hebesatz Grundsteuer A : 170 v. H.
Hebesatz Grundsteuer A  ab 2011: 220 v. H.

Rechtsgrundlagen für die Grundsteuererhebung:

Artikel 106 Abs. 6 Grundgesetz, Grundsteuergesetz, Gesetz über die Zuständigkeit der Gemeinden für die Festsetzung und Erhebung der Realsteuern

Bankverbindung der Stadt Fulda