Geschichtliche Abhandlung

Der Name des Dorfes Zell deutet darauf hin, dass es als Ableger des Benediktinerklosters Johannesberg entstanden ist. Seine Zugehörigkeit zum Kirchspiel dieses Ortes ist von Beginn an bis zum heutigen Tage erhalten geblieben.
Zell: Kleineres Dorf an der Giesel westlich von Johannesberg bei Fulda. Durch den Ort der im Gebiet der Karlmam-Schenkung liegt und zu den vom Kloster Fulda aus gegründeten „Zell-Orten“ gehört, führte der vorgeschichtliche  Ortesweg. Ein Ortwin von Cella begegnet uns schon 1194 als Zeuge einer Urkunde. Das Dorf wird urkundlich auch 1282 genannt, als der Dekan Berthold vom Johannesberg Güter von Wolfram von Neuhof erwarb („Celle „– Mönchs-Zelle). 1802 gehörte Zell zum fuldischen Popsteiamt Johannesberg (Zentgericht Fulda).

Kirchlich ist Zell Filiale der Pfarrei Johannesberg. Die 1757 zu Ehren des Hl. Judas Thaddäus errichtetet Kapelle hatte keine Vorgängerin. 1910 wird als Titular Apostel Simon angegeben.
Besonderer Feiertag: Apostel Simon und Judas Thaddäus (28. Oktober).
Die kath. Filialkirche St. Judas Thaddäus ist ein schlichter Bau von drei Fensterachsen und dreiseitigem Abschluß aus der Barockzeit. Der Dachreiter hat eine barocke Schweifkuppel.
Die Kapelle birgt einen schönen kleinen Renaissance-Altar. Das Altarblatt stellt den Hl. Apostel Judas Thaddäus dar mit der Szene seines Martyriums im Hintergrund. Das Bild ist eine Arbeit des Fuldaer Hofmalers Johann Andreas Herrlein (1723-1796) aus dem Jahre 1758.

Die Haselhecke ist eine alte Siedlungsstätte in der Gemarkung des Stadtteiles Zell.
Dort entstand um 1925 eine Filzfabrik mit einem 30m hohen Schornstein und Kesselhaus.
Ehemalige landw. Gebäudeteile wurden umgebaut für Produktion und Lagerung. Hergestellt wurden Kleinteile wie Filzscheiben, Ringe, Kegel usw. Geliefert wurde an Kunden aus vielen Städten des Deutschen Reiches. Aber auch über die Grenzen nach Barcelona, Prag u. andere Städte gingen Warensendungen. Im Jahre 1934 scheiterte das Unternehmen an den Folgen der Weltwirtschaftskrise und wurde verkauft


Naturdenkmal „Zeller Loch“ Naturidyll und Forschungsstätte

Dieses Naturdenkmal liegt sehr versteckt.  Von Zirkenbach oder Zell aus ist es wegen dem Höhenrücken des Werthsberges  nicht zu sehen. Ist man über die Anhöhe gelangt, so kommt die fast kesselförmige Mulde, das Zeller Loch, unmittelbar am Rande der Hochfläche des Gieseler Forstes  gelegen , zum Vorschein. Dieses kleine Moorgebiet mit dem Moorteich (Moorauge) wurde schon früher und wird heute noch von Naturfreunden Wandervereinen und Schulklassen aufgesucht.

Altes Mühlrad um 1930
Bildstock mit gutem Hirte
Früheres Backhaus
Gastwirtschaft "Zum Roß", die 1969 abgebrannt ist
Frühere Filzfabrik Haselhecke
Bildstock der Heiligen Familie
Zeller Loch
 
 
Rundgang 360
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