Geschichtlicher Überblick

"Stadtteil Sickels"

von Norbert Willken und Karl Liebert

Sickels wird als „ Sibigeltes „ erstmalig in einer Aufzeichnung in dem im 12. Jahrhundert entstandenen und im Hessischen Staatsarchiv in Marburg aufbewahrten „ Codex Eberhardi“ genannt, nach welcher auf Veranlassung des Abtes Hadamar von Fulda ( Amtszeit 927 – 956 ) die im Kloster eingerichtete Werkstatt für Künste und Handwerk mit Grundbesitz, darunter einer Hufe in „ Sibigeltes „ausgestattet wurde.

Da für ein Jubiläum nur das letzte Jahr des Zeitraumes in Frage kommen konnte somit Sickels durch Bestätigung des Hessischen Staatsarchiv in Marburg im Jahre 2006 zu Recht sein 1050 jähriges Bestehen feiern.

Das macht deutlich, dass der Ort mindestens seit 1050 Jahre besteht, mutmaßlich aber um ein bis zwei Jahrhunderte früher besiedelt wurde.

Vorgeschichtliche Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit des Fuldaer Archäologen Josef Vonderau aus dem Jahre  1937, in der Umgebung nördlich des Ortskerns von Sickels bestätigen, dass in der Umgebung von Sickels schon Menschen gelebt haben, lange bevor der Ort als solcher entstanden ist.
Sickels liegt innerhalb des Gebietes , das der fränkische Hausmeier Karlmann im Jahre 743 Bonifatius für die Gründung des Klosters Fulda schenkte.
Die Nähe zum diesem Kloster und der späteren Stadt Fulda bestimmten das Schicksal unseres Ortes von seinen Anfängen bis zur Gegenwart.

Bis zur Gebietsreform im Jahre 1972  war Sickels eine selbständige Gemeinde im Landkreis Fulda.  Danach gehört Sickels zu den 24 Stadtteilen der Stadt Fulda.

Die ausgiebigen und fundierten Grundlagen unserer Geschichte können aus unserer Chronik „ Sickels , MOSAIKSTEINE AUS  GESCHICHTE UND GEGENWART „
entnommen werden, welche beim Ortsvorsteher erhältlich ist.

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