Geschichtliches zu Oberrode

Es ist anzunehmen, dass die Anfänge der Siedlungen im so genannten „Rödischen Grund“, nämlich Nieder-, Mittel- und Oberrode bis ins 8. Jahrhundert zurückreichen.

Unser Dorf Oberrode oder „superior Rotaha“ begegnet uns erstmalig in einer Petersberger Propsteiurkunde aus der Zeit des Abtes Richard 1018-1039.

Im Jahre 1789 zählte Oberrode 15 Nachbarn und vier Beisassen (Zugezogene) und war damit das größte der drei Dörfer.

Mit dem Beginn des 19. Jahrhunderts setzte mit Rücksicht auf die Errichtung von zwei neuen Ziegeleien eine neue Siedlungstätigkeit ein, deren Ursprung und Veranlassung im Einzelnen bis zur Stunde noch nicht geklärt ist. Während die eine Ziegelei im Anschluss an den Schmelz’schen Hof (heute Oberroder Straße) errichtet wurde, entstand eine weitere Ziegelei im Hofe des Hauses Nr. 21 „Marxe“. Einzelheiten hierüber bedürfen noch der Erforschung.
Der „Marxe Hof“ Hausnummer 21 wurde im Anschluss an die Ziegelei im Jahre 1824 errichtet. In dieser Zeitepoche sind die gesamten Häuser im Oberdorf und zwar auf dem Grund und Boden der beiden Gemeindetriften errichtet worden, worauf die bestehende räumliche Einengung der gesamten Hofraumgrundstücke im Oberdorf resultiert.

Um das Jahr 1829 befanden sich in Oberrode, zu dem damals schon der Winnenhof gehörte, zwei Ziegelhütten, 20 Häuser mit 176 Seelen.

Auch heute, im Jahre 2007 ist Oberrode noch das größte der drei Dörfer im „Rodetal“. Es zählt 535 Einwohnen in 131 Häusern.

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