Stadtteil Niesig

Ortsbeirat in Niesig (v.l. Margarete Ziegler-Raschdorf (CDU), Thomas Bach (CDU), Rudolf Girbardt (CDU), Horst Laibach (BL), Silvia Brünnel (Die Grünen), Alfred Waider (CDU)
Ehemaliges Wappen der früher selbständigen Gemeinde Niesig

Name des Ortsvorstehers

Rudolf Girbardt (CDU)
Reichenberger Straße 21
Telefon-Nr. 0661 54221
Mobil: 0160 7228255

Sprechzeiten des Ortsvorstehers

Mittwoch 18.00-19.30 Uhr im Ortsvorsteherbüro im Haus der Vereine, Sportplatz Niesig, Telefon-Nr. 0661 57313


Telefon Büro des Ortsvorstehers

Telefon-Nr. 0661 54221

Niesig - Geschichte und Gegenwart

Nördlich von Fulda gelegen, am Verbindungsweg zwischen den Klöstern Fulda und Hersfeld, wurde Niesig vermutlich um das Jahr 800 begründet. In einem Güterverzeichnis der Fuldaer Propsteien wird es allerdings erst 1160 als Besitz der Propstei Frauenberg erwähnt und wird hier „Nuasazi" genannt, eine Zusammenziehung des Begriffs „Niuwi gisazi (Neue Siedlung).

1510 wurde daraus der Name „Neuses" und das Dorf hatte zu diesem Zeitpunkt bereits zehn steuerzahlende Bauern, 1605 wird der Ort Nüseß genannt und 1790 schließlich Niesig. 1631 wird Niesig im Verlauf des 30-jährigen Krieges von Reitertruppen geplündert.

Im Gerloser Wald an der heutigen Stelle des Gerloser Häuschens stand etwa von 1250 bis 1738 ein größerer Gutshof, nach dem die Flur und auch das Neubaugebiet am Wald benannt sind. 1802 gehörte Niesig zum Zehntoberamt Fulda und ist zunächst der Schultheißerei Horas unterstellt. Von 1817 bis 1839 hat das Dorf einen eigenen Schultheißen und ab 1839 mit dem ersten Bürgermeister Johann Adam Günther wird Niesig zu einer selbstständigen Gemeinde.

1905 wird Niesig an das Fernsprechnetz angeschlossen und der Bürgermeister erhielt natürlich den ersten Telefonanschluss.

1907 erhält der Ort seine erste zentrale Wasserleitung, zuvor gab es nur eine Quellwasserversorgung aus dem Borngraben.

1908 richtet die Gemeinde eine eigene Schule ein, ein einziger Klassenraum untergebracht im damaligen Gasthaus muß bis zum Bau des ersten Schulhauses 1924 genügen.

Erst ab 1921 wird Niesig nach und nach an das Stromnetz angeschlossen.

Bis zum Zweiten Weltkrieg bleibt die Anzahl der Niesiger Bürger auf unter 200 Einwohnern beschränkt und diese siedeln hauptsächlich im Bereich des heutigen Altortes um die Kirche. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzt durch die Ansiedelung der Vertriebenen vor allem aus dem Sudetenland ein wahrer Bevölkerungsboom ein.

Die Einwohnerzahl steigt auf über 700 an. Durch die Siedlungsgesellschaft Hessische Heimat werden für die Neubürger Wohnhäuser und Flächen für Nebenerwerbslandwirtschaft nordwestlich des Ortskerns an der heutigen Reichenberger Straße errichtet.

Etwa gleichzeitig entsteht auf dem Gebiet des alten Munitionsdepots am Gerloser Weg die „Wiesengrundsiedelung", die sich bis heute stetig erweitert.

1972 wird Niesig im Zuge der Gebietsreform ein Stadtteil von Fulda. Die Bevölkerungszahl nimmt nun beständig zu und verdoppelt sich von 1990 an mit der Ausweisung der neuen Baugebiete Am Gerlos und dem aktuellen Neubaugebiet an der Niesiger Straße und an der Forststraße. Heute ist Niesig einer der am schnellsten gewachsenen ehemalig selbstständigen Ortsteile von Fulda. Durch die zahlreichen Vereine werden die Neubürger schnell integriert. Sportstätten, eine Traditionsgaststätte mitten im Ort schaffen Gelegenheit zur Begegnung und gemeinsamen Veranstaltungen. Mit der wachsenden Zahl der Bevölkerung wird sich auch die Infrastruktur weiterentwickeln.

850 Jahre Niesig - Fuldas Stadtteil feiert

Am 03. bis 05. Juli 2015 wird der Stadtteil Niesig sein 850-jähriges Bestehen feiern. 

Kirchen in Niesig

Filialkirche St. Ottilien, gehört zur Pfarrei St. Bonifatius in Horas

Ev. Versöhnungskirche, Aschenberg

 

Bevölkerungsstand

Die aktuelle Bevölkerungszahl im Stadtteil - untergliedert nach Altersgruppen und Geschlecht finden Sie in der unten stehenden PDF-Datei:

Bevölkerungsübersicht im Stadtteil   (21 KB)

Flächenübersicht der Stadtteile

Ansprechpartner

Lothar Happ
Haupt- und Personalamt
Gebäude:Stadtschloss
Zimmer:F-006
Telefon:(06 61) 1 02-10 50
Sandra Wehner
Haupt- und Personalamt
Gebäude:Stadtschloss
Zimmer:F-007
Telefon:(06 61) 10 2-10 58
Rundgang 360
Veranstaltungskalender
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