Kurze geschichtliche Abhandlung

Wie bei allen „Zell“-Orten im Landkreis Fulda ist die Entstehung von Maberzell eng mit der Gründung und der Entwicklung des Klosters Fulda verbunden.
Maberzell liegt im Gebiet, das König Karlmann Bonifatius zur Errichtung seines in der Buchonia gewünschten Klosters schenkte.
Die Mönche haben das Kloster verlassen und siedelten in der näheren Umgebung.
Die entstandenen Zellen (Ortschaften)wurden nach dem jeweiligen Klosterbruder benannt. So geht der Name Maberzell auf den Mönch „Maganbert“ zurück.
Die erste urkundliche Erwähnung geschieht in einem Verzeichnis des Fuldaer Klosterbesitzes um 1010.
Der alte Ortskern mit seiner Wehrkirche und den ortstypischen Bauernhöfen entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Der Ortsteil Trätzhof hat sich nachhaltig seit 1938 mit der Absiedlung der Bevölkerung aus Dalherda und deren Ansiedlung auf der Staatdomäne von der damaligen Siedlung zum heutigen Stadtteil entwickelt, um den Bau des Truppenübungsplatzes Wildflecken zu ermöglichen.
Der Name Trätzhof leitet sich ab von „Drets“ – „dürres Land“ und wird erstmals in einer Fuldaer Urkunde von 1361 genannt. Dort befand sich ein einzelnes Gut, das zu den umliegenden Propsteien gehörte.

Anfang der 60er Jahres hat sich Maberzell durch die Neubaugebiete Höhe/Betz und Berg stark vergrößert. Im Jahr 1972 wurde Maberzell und Trätzhof im Rahmen der Gebietsreform in die Stadt Fulda eingemeindet. Zu Beginn der 90er Jahre entstand ein weiteres Neubaugebiet mit den Straßen Am Schlüsselacker, Maganbertstraße und der Verlängerung der Egerstraße.

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