Sergiew Posad (RUS)

Aufgrund der erarbeiteten Grundzüge zur städtepartnerschaftlichen Zusammenarbeit vom 30. und 31. Januar 1991 wurde beschlossen, eine Städtepartnerschaft mit Sergiew Posad einzugehen. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 19. Mai 1991 in Sergiew Posad unterzeichnet.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhanges reifte die Idee, eine Verschwisterung mit einer osteuropäischen Stadt durchzuführen. Die Wahl fiel auf Sergiew Posad, da diese Stadt in der Nähe des pulsierenden Herzens Russlands (Moskau) liegt, durch das weltbekannte Kloster religiös verwurzelt ist und eine ähnliche Infrastruktur wie Fulda aufweist. Aufgrund der erarbeiteten Grundzüge zur städtepartnerschaftlichen Zusammenarbeit vom 30. und 31. Januar 1991 wurde beschlossen, eine Städtepartnerschaft mit Sergiew Posad einzugehen. Die Partnerschaftsurkunde wurde am 19. Mai 1991 in Sergiew Posad unterzeichnet.

Sergiew Posad (von 1930 bis 1991 Sagorsk) liegt ca. 80 km nordöstlich von Moskau und hat ca. 120.000 Einwohner. Die Stadt selbst geht zurück auf das Dreifaltigkeitskloster, das 1340 vom Heiligen Sergius von Radonesch gegründet wurde. Heute ist Sergiew Posad eines der bedeutensten religiösen Zentren Russlands. Zu Sowjetzeiten wurde das Kloster geschlossen und die Stadt zu Ehren des Revolutionärs W. Sagorski in Sagorsk umbenannt. Die Stadt selbst gehört zu dem sogenannten Goldenen Ring von alten historischen Städten nordöstlich von Moskau. Heute lebt Sergiew Posad vorwiegend vom Tourismus. Hauptattraktion ist das Dreifaltigkeitskloster, welches auch auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht. Nach der Rückgabe des Klosters an die Kirche etabliert sich hier auch langsam wieder das religiöse Leben. Neben dem Fremdenverkehr zählt die Herstellung von Spielzeug zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen. 

Impressionen aus Sergiew Posad

 
 

Besuch in Sergiew Posad

Betroffenheit über die Ermordung von Sergiew Posads OB

Sergiew Posader OB Duschko vor eigener Wohnung nieder geschossen/ Erste Reaktion von OB Möller zum Tod seines russischen Amtskollegen -

Tiefe Betroffenheit hat eine Nachricht aus Sergijew Posad im Stadtschloss ausgelöst. Der gerade erst im April neu gewählte OB Jewgeni Duschko ist am Morgen des 22. August vor seiner Wohnung nieder geschossen worden. Im Krankenhaus erlag der neue Mann an der Verwaltungsspitze der russischen Partnerstadt seinen schweren Verletzungen, berichteten die Medien.

Reformer

In einer ersten Reaktion brachte Amtskollege Gerhard Möller seine „tiefe Betroffenheit“ über den Tod Duschkos zum Ausdruck. „Ich habe meinem Kollegen gerade erst vor 14 Tagen eine Einladung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 20jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Sergijew Posad und Fulda zukommen lassen und ihm zu seiner Wahl gratuliert.“ Die jüngsten Nachrichten aus der Partnerstadt haben Möller „zutiefst erschüttert.“ Zu den Hintergründen der Tat liegen Fuldas Verwaltungschef bislang keine Informationen vor. Bekannt sei nur, dass der erst 35jährige Duschko als „ausgewiesener Reformer“ galt. Der neue Oberbürgermeister von Sergiew Posad hätte die Delegation aus der Partnerstadt anführen sollen, die gemeinsam mit den Fuldaern das 20jährige Bestehen der Partnerschaft vom 2. bis 6. November feiern sollte.

Prozession mit Alexej

Zuletzt war Möller im Oktober 2007 in Russland gewesen anlässlich des Jubiläums der Verleihung der Stadtrechte vor 225 Jahren an Sergijew Posad durch Zarin Katharina II. In diese Zeit fielen auch die kirchlichen Feierlichkeiten zum Fest des heiligen Sergiew, das die Mönche des Dreifaltigkeitsklosters gemeinsam mit dem damaligen Moskauer Patriachen Alexej II. feierten. In der großen Prozession mit dem Patriarchen wallte auch die Delegation aus Fulda ans Grab des hoch verehrten Heiligen. Ebenso Sergej Persianov, der damals in
Sergijew Posad amtierende Oberbürgermeister. Die tiefe Verbundenheit zu den Menschen in der Klosterstadt bringt Möller mit den Worten zum Ausdruck:“Wir trauern mit unseren russischen Freunden um den Verlust und tragischen Tod ihres Oberbürgermeisters.“

Fulda, 22. August 2011
581 pr/ms

Sergiew Posad feiert 225 Jahre Stadtrechte

Empfang für Delegation aus Sergiew Posad - 2008

Freundeskreis Sergiew Posad - Fulda

Direkter Ansprechpartner für den Austausch vor Ort ist der:

Freundeskreis Sergiew Posad - Fulda

Frau
Vorsitzende
Ursula Lachmann
Steinwander Straße 3
36100 Petersberg

Telefon: 0661 64440
E-Mail:  ursula.lachmann(at)web.de

Ansprechpartner

Susanne Schreiber
Haupt- und Personalamt
Gebäude:Stadtschloss
Zimmer:F-008
Telefon:(06 61) 1 02-10 67
Rundgang 360
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