Frauenwoche in Fulda

Die Fuldaer Frauenwoche stand und steht seit 1990 stellvertretend für ein umfassendes frauen- und gesellschaftspolitisches Engagement vieler Frauen und ihrer Verbände und Vereine in der Region.

Von der Frauenbeauftragten in Zusammenarbeit mit den Fuldaer Frauengruppen und -verbänden ins Leben gerufen fand sie 14 Jahre um den Internationalen Frauentag statt. Hier entstand für die unterschiedlichsten Vertreterinnen von Fraueninteressen ein Rahmen, in dem verschiedene Ansätze von Frauenarbeit und Frauenpolitik diskutiert, Strategien entwickelt und Polarisierungen immer wieder hinterfragt wurden. Differenzierung, Akzeptanz unterschiedlicher Standpunkte und dennoch auch immer wieder ein gemeinsamer Nenner – so lässt sich das prozesshafte Arbeiten dieses Frauennetzwerkes umschreiben.

Nach vielen Entwicklungen innerhalb der ersten 14 Frauenwochen, wurde mit den FRAUENPOLITIK – UND KULTURTAGEN 2005 eine deutliche Wandlung vollzogen. Komprimiert, grundsätzlicher, politischer zeigen sich die Veranstaltungen rund um den 08. März. Dieser Veränderung gingen intensive Reflexions- und Auseinandersetzungsprozesse im Vorbereitungsteam voraus. Ein großer Dank gilt allen Frauen, die sich an diesem Prozess beteiligt haben. Für viele Veranstaltungen, die früher ihren Raum in der Frauenwoche fanden, bietet sich nun ganzjährig das Frauenzentrum in der Schlossstr. 12 an. Ein großer Traum der Engagierten aus der Frauenwoche wurde damit nach vielen Jahren erreicht.

Die Zeit um den 08. März wird nun wieder verstärkt den frauenpolitischen Grundsatzfragen gewidmet. Den Ausgangspunkt setzte eine Frauen-Zukunftswerkstatt 2005, um den heutigen Träumen und Visionen von Frauen der verschiedenen Generationen auf die Spur zu kommen.

Die prozesshafte Entwicklung dieses Engagements rund um den Internationalen Frauentag wird weitergeführt. Was dabei heraus kommen wird ist offen. Damit wird ein mutiger Weg beschritten, auf dem die Gratwanderung zwischen den Bedürfnissen der unterschiedlich frauenpolitisch geprägten Generationen bewältigt werden muss, Trennendes und Verbindendes zwischen politischen und spirituellen Ansätzen weiter austariert werden muss uvm. Wieweit damit auch ein weiblicher Politikstil entwickelt werden kann, wird die Zukunft zeigen.

Was bleibt ist: Die engagierten Frauen setzen nicht nur einfach Veranstaltungsthemen fest sondern begeben sich in der Vorbereitung immer wieder in einen gemeinsamen und individuellen Lernprozess. Sie können ihre eigenen jeweiligen Ziele und Wünsche einbringen, auf den Prüfstand stellen und mit Gleichgesinnten an Umsetzungsstrategien arbeiten.

Wer sich in diesem Prozess engagieren möchte, kann sich jederzeit an das städtische Frauenbüro wenden.

Die Programme sind jeweils ab Februar im Frauenbüro oder im Bürgerbüro der Stadt Fulda erhältlich.

Rundgang 360
Veranstaltungskalender
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Kontakt

Der Magistrat der Stadt Fulda
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Telefon: 0661 102 1111

Kontakt: Bürgerbüro

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