„Orden verdient“

Dank von OB und Stadtbaurätin für engagierten Winterdienst/ 1.200 Tonnen Salz gestreut:

Stadtbaurätin Cornelia Zuschke verpackte das wohl verdiente Lob elegant in den Satz „Sie hätten für ihre Arbeit einen Orden verdient.“ Viele Stunden harten Einsatzes auf den winterlich verschneiten und vereisten Straßen der Stadt liegen inzwischen hinter dem Team des Winterdienstes. Dafür bedankten sich Fuldas Verwaltungschef Gerhard Möller und Stadtbaurätin Zuschke mit einem deftigen Frühstück bei den über 100 fleißigen Helferinnen und Helfern.

Fordernder Winter

Mit mehr als 1.200 Tonnen Salz hatten sie in den zurückliegenden zehn Wochen dafür gesorgt, dass Autofahrer und Fußgänger gut über den  Winter und nicht ins Schliddern gekommen sind.  Für sie geht nun eine lange und engagierte Arbeitszeit langsam zu Ende, betonte Möller.  „Ein Winter, den wir so schon lange nicht mehr erlebt haben.“  Die zurückliegenden Wochen seien besonders anstrengend und anfordernd gewesen. Aus der Schlossperspektive sei nur zu erahnen, was es heißt, früh raus zu müssen, um zu streuen, Eis  zu entfernen und Schnee zu räumen. Einerseits gehöre diese Arbeit zur selbstverständlichen Routine im Winter.  Doch gerade angesichts der schwierigen Verhältnisse der letzten Wochen komme es darauf an, wie die Aufgabe erfüllt werde. „Das war bei uns vorbildlich,“ meinte der OB. Anderswo jedoch nicht, womit er auf einen kürzlichen Berlin-Aufenthalt anspielte. „Was ich an Eisflächen auf Plätzen und Wegen rund ums Kanzleramt gesehen habe oder wo nicht gestreut war, hat mich ziemlich negativ beeindruckt.“ Ganz anders das Bild in Fulda. Dass der Rosenmontag stattfinden konnte, „wäre ohne Sie nicht möglich gewesen,“ sagte der OB  verbunden mit einem herzlichen Dankeschön. Zwar habe es hier und da auch Kritik gegeben.

„Wie immer von jenen, die alles besser zu wissen glauben.“ Diese Kritik sei aus dem Stadtschloss jedoch stets zurückgewiesen worden. „So kann man einfach nicht mit einer engagierten Arbeitsleistung umgehen,“ stellte Möller unmissverständlich klar. Seinen Besuch im Betriebsamt und das Frühstück für das Team des Winterdienstes wollte der OB als „kleines Dankeschön von Magistrat, Stadtbaurätin und auch von mir ganz persönlich“ verstanden wissen.

Frühlingsboten

Wie ein letzter Gruß des Winters wirkte der Raureif an diesem Morgen. Schon zwitscherten die Vögel als Frühlingsboten wieder ihre Lieder. Der zurückliegende Winter, so das Fazit des Fuldaer Verwaltungschefs, habe jedenfalls bewiesen, was die Stadt und ihr Winterdienst-Team zu leisten vermögen.

Herzensmensch

Der Winter sei fast vorbei, aber das Leben nicht. „Wenn sie nur halb so freundlich sind, wie die Gesichter, die ich immer wieder bei ihren Einsätzen gesehen habe, dann bin ich sehr stolz auf sie,“ lobte die Stadtbaurätin. „Sie heben die Hände, grüßen und lachen.“ Dieses sympathische Verhalten sporne geradezu an. Das Winterdienst-Team stehe deshalb nicht nur für gute Arbeit, sondern auch für „gute Stimmung, die sie verbreiten, wo manche griesgrämig sind“, sagte „Herzensmensch“ Zuschke. Für ihre Arbeit hätten die vielen Helferinnen und Helfer einen Orden verdient.

Dass der Besuch der beiden Dezernenten im Betriebsamt „gut ankam“, unterstrich Amtsleiter Franz Helmke. „Uns beweist Ihr Kommen, dass unsere Arbeit gewürdigt wird.“


Fulda, 08. März 2010
69/2010 pr/ms