Luft und Stadtklima

Der Schadstoffausstoß von Kraftfahrzeugen und Gebäudeheizungen ist die Hauptursache für die Belastung der Luft mit Kohlenmonoxid, Stickstoffdioxid, Feinstaub und die Entstehung von erhöhten Ozonwerten.

Aktuelle Luftschadstoffwerte der Messstation Fulda-Mitte können über den Anrufbeantworter des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie, HLUG, Telefon 0611/6939-666, die Internetseite www.hlug.de und den Videotext des Hessenfernsehens, Tafel 178 und 179 abgerufen werden.

Vertiefende Informationen zur Luftschadstofferfassung und -bewertung bieten die Internetseiten www.hlug.de und www.uba.de

Ursachen von Belästigungen durch Rauch-, Dampf- und Geruchsimmissionen geht das Dezernat Immissionsschutz beim Regierungspräsidium Kassel, Staatliches Umweltamt, Bad Hersfeld nach. Diese Fachbehörde ist unter Tel. 06621/406-6 erreichbar.

Für Nachbarschaftsbeschwerden über Rauch aus Kaminen und Heizungsanlagen ist der jeweilige Bezirksschornsteinfegermeister der direkte Ansprechpartner.

Merkblatt - Ozon  

 

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Fulda

Stadt Fulda

Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages
Förderkennzeichen: 03KS2032
Förderzeitraum: 01. Oktober 2011 bis 31. Dezember 2012


Klimaschutz in der Stadt Fulda


Die Stadt Fulda engagiert sich durch vielfältige Aktivitäten für den Klimaschutz und leistet damit einen entscheidenden Beitrag für die Zukunftssicherung vor Ort. Die Herausforderungen durch den Klimawandel sollen in Fulda als Chance genutzt werden, um die Lebens- und Umweltqualität zu verbessern, einen Beitrag zur Förderung von Innovationen und Zukunftstechnologien zu leisten und damit positive Effekte auf die lokale Wirtschaft und regionale Wertschöpfung zu geben.
Beispiele für Aktivitäten und Informationen rund um das Engagement der Stadt Fulda wie

  •    Klimaschutzbibliothek
  •    Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Fulda
  •    Klimaschutzteilkonzept der Stadt Fulda
  •    Arbeitskonferenz für ein Klimaschutzkonzept der Stadt Fulda
  •    Klimaschutzstadtplan

werden zukünftig an dieser Stelle veröffentlicht.


Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Fulda


Die Stadt Fulda ist sich nicht nur ihrer Verantwortung und tragenden Rolle für den Klimaschutz als eine globale Herausforderung mit lokalen Lösungsansätzen, aber auch Chancen, bewusst. Auch die positiven Auswirkungen, die durch Klimaschutz als Daseinsvorsorge entstehen, sollen genutzt werden.
Zahlreiche und vielfältige Aktivitäten zur Verringerung der Treibhausgasemissionen wurden geplant oder bereits umgesetzt. Die physikalischen, technischen und wirtschaftlichen Potenziale zur Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung der erneuerbaren Energien bilden die Grundlage der CO2-Minderungsstrategie für die Stadt Fulda.
Die grundsätzliche Klimaschutz-Strategie der Stadt Fulda kann als Reduzierung der CO2-Emissionen durch Energieeinsparungen und Erhöhung der Energieeffizienz vor allem im Gebäudebereich sowie Nutzung erneuerbarer Energien im Verbund mit der Region charakterisiert werden.

Die Klimaschutzziele der Stadt Fulda wurden bereits im Jahr 1997 durch den Beitritt zum „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit den Indianervölkern Amazoniens zum Erhalt der Erdatmosphäre“ definiert. Die Mitglieder des Klima-Bündnisses verpflichten sich zu einer kontinuierlichen Verminderung der Treibhausgas-Emissionen. Ziel ist es, die CO2-Emissionen alle fünf Jahre um 10 % zu reduzieren. Bezogen auf das Basisjahr 1990 soll die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen bis spätestens 2030 erreicht werden. Langfristig sollen die Emissionen von CO2 durch Energiesparen, Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien auf ein nachhaltiges Niveau von 2,5 t CO2 pro Einwohner und Jahr verringert werden. Das Ziel der Stadt Fulda liegt in der Ausschöpfung der zur Verfügung stehenden Potenziale durch Einbindung der lokalen Akteure und Initiativen sowie unter Beachtung der vorhandenen Strukturen.

Das integrierte Klimaschutzkonzept soll konkrete Strategien entwickeln, um die verfügbaren Potenziale auszuschöpfen und die Zielsetzungen zu erreichen. Daher stellt es eine wichtige und umfassende Grundlage zur Reduzierung der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs, zur Steigerung der Energieeffizienz sowie zur verstärkten Nutzung regenerativer Energieträger im Rahmen der vor Ort vorhandenen Potenziale und Möglichkeiten dar. Auch begleitende Maßnahmen wie Sensibilisierung und Änderung des Konsum- und Nutzerverhaltens können zur Reduktion der CO2-Emissionen führen, weshalb auch auf diesen nicht-technischen Aspekten ein wichtiger Schwerpunkt des integrierten Klimaschutzkonzepts bzw. der Maßnahmenentwicklung liegt. Es dient als Handlungsrahmen für ein systematisches Vorgehen der Stadt Fulda und aller beteiligten Akteure zur Erreichung der Klimaschutzziele.

Im Sinne einer nachhaltigen räumlichen und städtebaulichen Entwicklung kommt der regionalen Erzeugung und Verteilung erneuerbarer Energien eine immer größere Bedeutung zu, weshalb dieser Aspekt als Teil des Klimaschutzziels aufgegriffen werden soll. Aufgrund der urbanen Struktur des Stadtgebietes mit einem hohen flächenspezifischen Energieverbrauch ergeben sich die höchsten CO2-Reduktionspotenziale jedoch aus einer Senkung des Energieeinsatzes. Daher sind die Minderung des Verbrauchs und die Steigerung der Energieeffizienz im Stadtgebiet vorrangige Entwicklungsziele. In den eher ländlich geprägten Stadtteilen bestehen zudem Potenziale zur Nutzung erneuerbarer Energien.
Durch die Aktivitäten zum Klimaschutz kann nicht nur die Erhöhung der Umweltqualität vor Ort gefördert, sondern konkret auch ein Beitrag zur Wertschöpfung in der Stadt und Region Fulda geleistet werden. Damit erneuerbare Energien-Anlagen neben der regionalen Energieerzeugung auch einen wichtigen Beitrag zur regionalen Wertschöpfung leisten, sollte für die Realisierung ein möglichst hoher Anteil an regionalem Kapital eingesetzt werden. Dies kann unter anderem durch die Beteiligung der Bürger oder regionaler Unternehmen vor Ort geschehen. Weiterhin werden durch die Einbindung der Bürgerschaft in den Planungs- und Umsetzungsprozess, Akzeptanzdefizite weitgehend vermieden. Daher ist es ein wichtiges Ziel, mittels einer nachhaltigen und koordinierten Strategie die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Region zu fördern, um gemeinsame Versorgungsstrukturen im Bereich erneuerbare Energieversorgung aufzubauen und jeden Bürger zu verantwortungsvollem Handeln zu motivieren.   

Kontakt und weitere Informationen:

Magistrat der Stadt Fulda - Umweltamt
Ansprechpartner:
Axel Horst
Telefon:          0661 102 1775
E-Mail:           umwelt(at)fulda.de
Anschrift:       Schlossstraße 1, 36037 Fulda

KEEA Klima und Energieeffizienz Agentur
Ansprechpartnerin:
Janina Bodmann
Telefon:          0561/25770
E-Mail:           bodmann(at)keea.de
Anschrift:       Esmarchstraße 60, 34121 Kassel

Weitere Informationen:
www.bmu-klimaschutzinitiative.de (Bundesumweltministerium)
www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.de (Projekt Jülich)


Luftmessstation Fulda-Mitte

 

Folgende Parameter werden ständig gemessen:

  • Temperatur
  • Relative Luftfeuchtigkeit
  • Stickstoffdioxid (NO2)
  • Ozon (O3)
  • PM10 (Feinstaub - particulate matter)
  • Schwefeldioxid (SO2)
  • Windgeschwindigkeit
  • Kohlenmonoxid (CO)
  • Windrichtung
  • Stickstoffmonoxid (NO)


Weitere Informationen unter www.hlug.de

Luftreinhalteplan der Stadt Fulda

Das Hessische Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat einen Luftreinhalteplan für Fulda erarbeitet. 


Luftreinhalteplan Fulda  (5.9 MB)

Ansprechpartner:

Axel Horst
Gebäude: Palais Altenstein
Zimmer: B 110
Telefon: (06 61) 102-1775
Telefax: (06 61) 102-2775

Veranstaltungskalender

Kontakt

Der Magistrat der Stadt Fulda
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Telefon: 0661 102 0

buergerbuero(at)fulda.de