Feierliche Einweihung des neugestalteten Universitätsplatzes

Stadt Fulda
 
 

Eröffnung des Universitätsplatzes vom 23. bis 25. September 2011

Stadt Fulda

Kunststück geglückt -

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

gerne haben wir im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Universitätsplatzes das Bild der „Operation am offenen Herzen“ gewählt. Um im Bild zu bleiben: die OP ist geglückt. Der Patient ist nicht nur wohlauf, sondern ihm geht es bestens. Fuldas pulsierendes Herz ist neu. Es schlägt hervorragend im Takt. Besser als je zuvor. Denn das Kunststück, das uns gelungen ist, mit dem Bau der neuen Tiefgarage, der Umgestaltung des Borgiasplatzes, dem neuen Geschäftshaus am Platz, der Grundsanierung der Alten Universität, der Dalbergschule und als Krönung mit der Neugestaltung des Universitätsplatzes selbst, ist ein Werk, um das uns viele Kommunen beneiden werden. Was uns alle aber am meisten freut: Die Fuldaer nehmen ihn bereits wie selbstverständlich an. Das gelegentlich an Einzelheiten Kritik geübt wird, ist normal und hat es bei neuen Bauprojekten immer gegeben. Gestaltungsfragen sind auch immer persönliche Bewertungen. 
Aber, auch der Handel lobt: Die Fertigstellung ist in höheren Kundenfrequenzen spürbar. Die zurückliegenden Jahre mühevoller Detailarbeit, von der Vorbereitung bis zur Beschlussfassung in den Gremien, der Planung bis hin zur baulichen Umsetzung seit 2009 haben sich also gelohnt. Für uns ist dieses gelungene Meisterstück Anlass, die Eröffnung des Universitätsplatzes vom 23. bis 25. September mit einem großen Bürgerfest und einem glänzenden Feuerwerk zu feiern. Für mich ganz persönlich ist es zugleich ein willkommener  Anlass, all jenen zu danken, die dieses ehrgeizige Projekt zur Vollendung geführt haben. Ganz besonders danke ich Stadtbaurätin Cornelia Zuschke, ihrem Team vom Baudezernat, den beteiligten Baufirmen mit ihren Mitarbeitern und selbstverständlich den städtischen Gremien. Lassen Sie uns nun zusammen die Einweihung unseres Universitätsplatzes gebührend feiern.


Ihr

Gerhard Möller
Oberbürgermeister

Das Eröffnungsprogramm können Sie hier einsehen ...

Magazin zur Uniplatzeröffnung - zum informieren und blättern  (3,9 MB)

Ein kurzer Blick zurück

Kurz vor der Eröffnung wollen wir noch einmal einen Blick zurück wagen.

Die Entwicklung des Universitätsplatzes in Fuldas Mitte erlebt man am besten mittels Bildern.

Stadt Fulda
 
 

Die Baustelle ist fast verschwunden - der Universitätsplatz zeigt sein neues Gesicht

Stadt Fulda

OB Möller macht sich ein Bild vom Stand der Bauarbeiten

Oberbürgermeister Gerhard Möller macht sich Mitte Mai 2011 ein Bild der abschließenden Bauarbeiten am Universitätsplatz. Die Sanierung des historischen Gebäudes der Alten Universität läuft planmäßig und Möller zeigte sich überzeugt, dass das renovierte Lernumfeld für die Schülerinnen und Schüler der Adolf-von-Dalberg Schule ein Gewinn sind. Das Geschäftshaus am Universitätsplatz wächst und seine Sollhöhe erreicht. 

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Das Geschäftshaus am Universitätsplatz entsteht

Am Rande des Universiätsplatzes entsteht das neue Geschäftshaus. Der Plattenbelag wird zur Zeit verlegt und der Platz nimmt allmählich seine Gestaltung an. 

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Die Bauarbeiten gehen weiter...

Der Winter macht im Februar 2011 eine Atempause und diese nutzen unsere Baufirmen für die Arbeiten am Universitätsplatz, am neuen Geschäftshaus und für die Sanierung der Adolf-von-Dalberg Schule.

Das Pflaster auf dem Universitätsplatz wird weiter verlegt und für das neue Geschäftshaus am Rande des Platzes werden die Gründungs- und Kellerarbeiten erledigt. Die Alte Universität - Adolf-von-Dalberg Schule - wird zur Zeit generalsaniert. Von außen sieht man, dass das Dach erneuert wird.

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Neue Visualisierungen der Universitätsplatz-Ansichten - Dezember 2010

„So wasserdicht wie ein U-Boot“

Ein Rundgang durch die Baustelle am Universitätsplatz -

Auf der Baustelle am Universitätsplatz herrscht Hochbetrieb. Schon seit den frühen Morgenstunden und bei großer Hitze arbeiten die Mitarbeiter der am Bau beteiligten Firmen parallel an verschiedenen Stellen auf dem Platz im Herzen Fuldas. Wo sich später der Baumhain, Bänke, Spielgeräte und ein Brunnen befinden, sind momentan noch unzählige Kabel, Rohre, Steine, Arbeitsgeräte und die verschiedensten Materialien zu sehen. Überall wird gehämmert, gebaggert, aufgeschüttet. Die Arbeiter stimmen sich – aufgrund des Lärms teils lautstark – über die nächsten Arbeitsschritte ab. Ein großes Loch mit einer Tiefe von etwa acht Metern klafft an der Stelle, an der Mitte nächsten Jahres das neue Geschäftshaus stehen soll. Während an dem gläsernen Aufzugs- und Eingangsbereich der Tiefgarage mit Hochdruck gearbeitet wird, schüttet ein Polier zusammen mit seinen Männern den Bereich oberhalb des Lagers Süd von Karstadt mit Schotter als Frostschutz unter den künftigen Plattenbelag auf. „Es geht zügig voran – nach der langen Planungs- und Bauzeit nimmt der Platz allmählich Gestalt an“, erklärt Stadtbaurätin Cornelia Zuschke, die sich nun zusammen mit der Firma Q-Park und den Bürgerinnen und Bürgern auf die Inbetriebnahme der Tiefgarage am Donnerstag, den 29. Juli 2010 freut.

Enge Abstimmung erforderlich

 „Das ist eine sehr komplexe Baustelle“, erklärt Egon Beier vom Tiefbauamt der Stadt Fulda und weist in dem Zusammenhang darauf hin, dass nicht nur die Tiefgarage sowie ein Geschäftshaus mit Café neu gebaut und die Oberfläche des Platzes gestaltet werden, sondern auch die Außenfassade der angrenzenden Adolf-von-Dalberg-Schule saniert werde. Außerdem seien auch die Interessen der Geschäftshäuser zu bedenken. Dies erfordere eine enge Abstimmung zwischen der Stadt, Q-Park, den Architekten, den ausführenden Firmen und den Geschäftsinhabern. Nicht nur die Gestaltung, sondern auch die spätere Nutzung der Fläche muss bei den Bauarbeiten bedacht werden. So mussten nicht nur Entwässerungsrinnen, Lüftungsgitter für die Entlüftung der Tiefgarage und Dehnfugen eingeplant, sondern auch zahlreiche Anschlüsse für Musikveranstaltungen, Public Viewing und den Weihnachtsmarkt installiert werden.  Auf einem Plan hat Beier bereits eingezeichnet, wie
die Stände gestellt werden können, damit ausreichend Strom vorhanden und auch die Feuerwehrzufahrten gewährleistet sind. Für die Energieversorgung sorgen Transformatoren der ÜWAG, wobei insgesamt drei Technikräume unterhalb des Platzes vorhanden sind. „Die Wassertechnik für den Brunnen muss noch gelegt werden, ebenso wie die Rohre für Energie, Beleuchtung und Telekommunikation“, so der städtische Bauingenieur. Außerdem komme auf die Asphaltnutzschicht nun der Frostschutz, ab nächster Woche werden die ersten Abschnitte betoniert. Obwohl eine der ca. 80kg schweren Muschelkalkplatten bereits als Muster auf dem Platz liegt, wird es daher noch eine Weile dauern bis die Platten auf die insgesamt 3700 Quadratmeter große Fläche verlegt werden können.

Tiefgarage fast fertig

Geht man die Haupttreppe zur Tiefgarage herunter, fällt auf der linken Seite eine Öffnung in der Wand auf – dort wird die Kapsel der Grundsteinlegung eingemauert. „Auf der Hauptebene ist fast alles fertig, wir haben alle TÜV-Abnahmen erfolgreich hinter uns gebracht, aber jetzt gibt es noch unzählige Kleinigkeiten, die noch bis nächste Woche zu erledigen sind“, berichtet Robert Windischmann, der als Projektleiter der Firma Q-Park seit Beginn der Bauarbeiten vor Ort ist. Während alle 216 Parkplätze – auch die Frauen-, Eltern- und Behindertenparkplätze – eingezeichnet sind, die Einfahrtsschranken stehen und die meisten Lichter schon angebracht sind, arbeiten Schreiner, Elektriker und die Beschilderer unter anderem noch eifrig an der Loge des Parkservices. Denn es müssen noch Elektroleitungen gelegt, Schilder sowie die Videoüberwachung angebracht werden. „Die Tiefgarage ist sehr hell, stützenfrei und so wasserdicht wie ein U-Boot“, betont Windischmann und fügt hinzu, dass natürlich die maximale Sicherheit und der Brandschutz gewährleistet sei. Besonders schön sei auch, dass keine Kabel an der Decke zu sehen sind, die den Kunden ablenken könnten. Zufrieden blickt sich der Projektleiter in der Tiefgarage um, deren Bau mit Abbruch, Neu- und Ausbau insgesamt 17 Monate gedauert hat.

Fulda, 23. Juli 2010
223/2010 pr/cp

Planungsstand - Mai 2010

Die Tiefbauarbeiten unter dem Universitätsplatz, also das Entstehen der Tiefgarage geht seinem rohbautechnischen Ende entgegen, das heißt, dass die Stadt Fulda bald die Herstellung der Oberfläche in Angriff nehmen kann.

Die Oberflächengestaltung des Universitätsplatzes ist eine vielschichtige Angelegenheit. Da wird zum einen ein strenger und enger Bauablauf geplant, der darüber hinaus mit den Abdichtungsarbeiten der unterirdischen Lager von Karstadt koordiniert werden muss und auch mit den Maßnahmen an der Adolf-von-Dalberg-Schule, sowie noch mit vielen verschiedenen Arbeiten der Firma Q-Park über der Erde, wie Aufzugsbauwerk, Lüftungsgitter etc. Daneben gilt es, unter der Erde die Hausanschlüsse zu den Gebäuden neu zu sortieren und mit den Hauptleitungen zu vernetzen. Die meiste Technik und viel Geld verbergen sich unter der Oberfläche des späteren Universitätsplatzes. Hier sind Elektro-, Wasser-, Haupt- Gas- und Telekommunikationsleitungen von der Ober- in die Unterstadt, aber auch eigene Technik für spätere Veranstaltungen unterzubringen. Und das in einer Schicht, die von 40-50 cm bis zu 1 Meter Dicke reicht. Die Plattenoberfläche wird, wie in den ersten Entwürfen bereits gezeigt, in großförmigen Karos verlegt, die dem Sep Ruf´schen Entwurfsmuster aus den 60er Jahren folgen. Das Material wird Kalkstein sein, der in zwei unterschiedlichen Oberflächenstrukturen verlegt wird, geschliffen und gestockt, sodass sich farbliche Unterschiede ergeben, um das Karomuster sichtbar zu machen. Auf dem Platz wird wie bekannt der Baumhain in 16x16 Meter Größe gepflanzt, mit 9 Platanen, die als dichtes Dach geschnitten werden. Im Baumhain selbst befinden sich Bänke und Spielgeräte, vor dem Baumhain in Richtung Karstadt 4 Stufen, die aus dem Platz herausragen, und eine große hölzerne Bank. Zwischen Geschäftshaus und Schule wird ein Café untergebracht mit einer entsprechenden Außenbestuhlung. Entlang der Laufrichtung aus der Bahnhofstraße in Richtung Marktstraße wird es einfache Bänke geben, um kurzzeitig zu verweilen. Im unteren Bereich des Universitätsplatzes wird der Brenninger-Brunnen neu errichtet. Das ist heute, so die Stadtbaurätin, schwerer als vor 40 Jahren, denn heute gelten für die Errichtung von Brunnen ganz andere technische Regelwerke und vor allem auch andere Vorschriften. Dazu ist es erforderlich, umfangreiche Technik unter die Erde zu bringen, um diese Vorschriften zu erfüllen. An diesen Details tüfteln die Fachleute noch, denn hier gilt es, sowohl folgekostenarme Lösungen zu finden, als auch die Herstellung überhaupt im Kostenrahmen der vorgegebenen Haushaltsansätze zu halten. Am Baumhain wird es neben der erwähnten Bank und den Spielgeräten noch ein Wasserfontänen-Feld geben, um so die Attraktivität für Groß und Klein zu bekommen. Das Aufzugsbauwerk, welches sich an der Stelle der ehemaligen Treppe aus der Tiefgarage befindet, wird ein gläsernes sein. In der Mitte dieses Treppenaufganges wird es einen behindertengerechten Aufzug geben, um den eine Treppe herumführt. Die Tiefgarage unter der Erde wird direkt an die unterirdischen Bereiche des Karstadtkaufhauses anschließen und es somit möglich machen, auch unter der Erde vom Parkhaus in das Geschäftshaus zu kommen. Neben den Details und Möblierung auf dem Universitätsplatz ist die Beleuchtung von besonderer Bedeutung. So ein Platz ist gleichzeitig auch ein Raum und will mit entsprechenden Stimmungen für sich werben. In diesem Zusammenhang ist noch endgültig mit den umgebenden Geschäftshäusern abzustimmen, inwieweit die Fassaden der Geschäftshäuser beleuchtbar sind. Auf dem Platz selbst wird es Beleuchtungseinrichtungen unter den Bänken im Baumhain und direkt vor der Dalbergschule in Form von drei Stehlen geben.

Auch die Randbereiche zwischen Universitätsplatz und den angrenzenden Straßen müssen beachtet werden. Die ausführlichste Bearbeitung erfährt dabei die Schulstraße hinter C&A. Dort werden die ungeordneten Übergangsbereiche mit Sitzstufentreppen neu geordnet, und verschiedene Spielpunkte, wie die „fliehenden Hunde“ eingerichtet.

Sämtliche der erwähnten Details werden momentan von den Fachleuten zur Ausführungsreife geplant, nachdem Sie den Städtischen Gremien vorgestellt worden waren. Die Ausführungsdetails werden zum Teil im Maßstab 1:1 bemustert bzw. mit großen Detailzeichnungen geplant, um so eine möglichst genaue Ausschreibung zu erzielen.

Daneben wird jeden Dienstag in einer Planerrunde darüber verhandelt, welche Schritte als nächstes in Angriff genommen werden müssen und welche Details insbesondere an den Schnittstellen bewältigt werden sollen.

Wichtig hierbei ist auch die Umgestaltung des Schulhofes zu einem Hof, der später sowohl den Schülerinnen und Schülern der Dalbergschule zur Verfügung steht, als auch am Nachmittag für die Innenstadtkinder geöffnet werden soll.

„Wir müssen sozusagen immer in drei übereinander liegenden Schichten denken“, so die Fachleute: Der Tiefgarage mit all ihren Details, dem Zwischenraum mit der gesamten Technik über der Tiefgarage unter dem Platz und der Platzoberfläche mit allen notwendigen Details, nötigen Provisorien zur Benutzbarkeit und der endgültigen, fertigen Lösung. Dieses jedoch sind nur die horizontalen Schnittstellen. Daneben gibt es noch die vertikalen, da wo Keller, Grundstücke oder Häuser aneinander grenzen.

Alles in allem handelt es sich um eine außerordentlich komplexe Baustelle mit vielen verschiedenen Partnern in der Verantwortlichkeit von drei Bauherren der Stadt, Q-Park und Karstadt. Die Zusammenarbeit funktioniert bestens und wir hoffen, alle gemeinsam diese Baustelle zu einem entsprechend gutem Ende zu führen.

Musterbeispiele aus anderen Städten

Baustellenbegehung

Oberbürgermeister Gerhard Möller und Stadtbaurätin Cornelia Zuschke informierten sich Mitte März 2010 vor Ort über den Baufortschritt des Tiefgaragenneubaus am Universitätsplatz. Herr Windischmann und Frau Lang vom Bauträger Q-Park teilten mit, dass die Bauarbeiten voll im Zeitplan liegen. 

 

"Wir bringen den Beton auf die zweite Decke auf" - Bauarbeiter betonieren die Tiefgaragendecke - ein kleiner Film:



Bauzaunausstellung am Universitätsplatz

"Da hängts, da hängts gut" ... "sich auf den Ort einlassen und hinschauen" - 100 qm Deutschland - eine besondere Ausstellung von Uwe Niklas in Fuldas Innenstadt.  mehr >>

100 qm Deutschland - Uwe Niklas vor der Ausstellung in Fulda
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