Nutzen sie möglichst wenige, am besten überhaupt keine Chemikalien. Das gilt im Haushalt wie im Garten. Autowäsche und Ölwechsel bitte nur dort, wo eine sichere Entsorgung gewährleistet ist.
Auch Speiseöl kann Wasser verschmutzen. Entsorgen Sie Reste über die Altölsammelstelle.
Wir haben durchweg weiches Wasser Sie benötigen daher nur wenig Reinigungsmittel. Beachten Sie einfach die Angaben auf den Verpackungen. Sparsam zu dosieren heißt Schutz des Grundwassers und schont Ihren Geldbeutel.
Mit dem Blick auf den Klimaschutz ist der Gebäudebereich nicht nur wegen seines großen Energieverbrauches, sondern vor allem wegen seiner erheblichen und noch weitgehend ungenutzten Einsparmöglichkeiten interessant. Der CO2- Ausstoß der privaten Haushalte verharrt bisher etwa auf dem Niveau von 1990. Zwar haben die Wärmeschutzverordnungen von 1995 (WSVO 95) und später die Energieeinsparverordnung (EnEV) dazu geführt, dass für Neubauten ein guter energetischer Standard sichergestellt ist. Allerdings: Rund 75 Prozent des heutigen Gebäudebestandes wurden bereits vor der zweiten Wärmeschutzverordnung von 1984 erbaut. Sie entsprechen bei weitem nicht den aktuellen Erfordernissen.
Energiesparen ist ökonomisch sinnvoll, für jeden Einzelnen und die gesamte Volkswirtschaft
Das jährliche Energiesparpotential, dass allein im Gebäudebestand langfristig mit Heizungserneuerung und verbesserter Wärmedämmung erreicht würde, wird auf mehr als 50 Millionen Tonnen CO2 geschätzt- fast die Hälfte des Gesamtausstoßes der Haushalte. Die Investitionen zur Energiesparung sind häufig auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten lohnend. In der Regel- und im Gegensatz zu anderen Energieverbrauchssektoren- sind sie keineswegs mit Nachteilen oder Komforteinbußen verbunden. In Gegenteil: Wärmedämmung kann die Behaglichkeit im Winter wie im Sommer spürbar verbessern.
Für den Eigentümer oder Bewohner kann Energiesparen doppelt lohnend sein: Komfortgewinn und oft zusätzlich Verbesserung der Bausubstanz bei gleichzeitiger Entlastung des Geldbeutels. Vorraussetzung für die Wirtschaftlichkeit ist, dass die „richtige Maßnahme zum richtigen Zeitpunkt umgesetzt wird: Ein sanierungsbedürftiger Außenputz gibt zum Beispiel die Gelegenheit, die Qualität der Wände mit einem Wärmedämmverbundsystem zu verbessern. Energieeinsparung im Gebäudebestand hat darüber hinaus positive volkswirtschaftliche Effekte. Nach einer Studie des Forschungszentrums Jülich sichert sie bundesweit dauerhaft rund 300.000 Arbeitsplätze. Umwelt- und Klimaschutz sowie Ökonomie müssen sich also keineswegs wiedersprechen. Sie können sinnvoll miteinander verbunden werden.
Wenn die "5. Jahreszeit" ihren Höhepunkt erreicht habe die fröhlichen Feiern zum Karneval Hochsaison. Dennoch sollte auch in den "tollen Tagen" weder die Umwelt noch die eigene Gesundheit vergessen werden.
Eine große Grundreinigung einmal pro Jahr ist schon angebracht. Traditionell wird der Großputz im Frühjahr durchgeführt. Der ursprüngliche Anlaß für diesen Brauch, einmal im Jahr das Unterste zuoberst zu kehren, ist auch heute noch aktuell: Die Angst vor Ungeziefer. Das Ausräumen und Auswischen von Kleiderschränken, das Lüften von Betten und das Klopfen von Teppichen ist sinnvoll, weil auch heute noch Schädlinge wie Motten auf Naturmaterialien wie Wolle und Seide "fliegen". Darüber hinaus macht die tiefstehende Frühjahrssonne Schmutzränder und Flecken auf Fenstern, Kalkränder in der Badewanne und Staub unter Möbeln sichtbar. Zubehör, Dosierung, Entsorgung· Bevorzugen Sie nicht-chemische Mittel und Maßnahmen. Chemische Reinigungsmittel lassen sich vielfach durch Zeit, Hitze und Muskelkraft ersetzen. Oft reicht schon heißes oder kaltes klares Wasser. Das belastet die Umwelt am wenigsten.
Der schöne alte Brauch des Hutzelfeuers am Sonntag nach Fastnacht, dem "Hutzelsonntag" zur Vertreibung der Winterdämonen und zum Anlocken der Frühlingsboten ist es Wert, erhalten zu werden. Auch das gemeinschaftliche Erlebnis des Sammelns von Brennbarem durch die Dorfjugend hat Tradition. Es gilt aber, aus Gründen des alle angehenden Umwelt- und Naturschutzes auch einige aktuelle Regeln zu beachten. Der Hutzelfeuerhaufen darf nur aus trockenem organischen Material wie unbehandeltem Holz, Reisig, Weihnachtsbäumen, Stroh oder ähnlichem bestehen. Verboten sind insbesondere:
Diese Materialien gehören in den Hausmüll, Sperrmüll bzw. zum Sondermüll, nicht aber in den Hutzelfeuerhaufen.Jede Hutzelgemeinschaft muß Sorge tragen, daß ihr Hutzelfeuer von den genannten Abfällen frei bleibt, denn ein Verbrennen ist nicht nur Umweltverschmutzung, sondern verstößt auch gegen die Vorschriften des Abfallrechts und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet. Um die von Rauch und Funkenflug ausgehenden Belästigungen und Gefahren gering zu halten, muß der Hutzelfeuerplatz gut ausgewählt werden. Folgende Mindestabstände sind einzuhalten:
- 100 m zu Wohnhäusern, Bundesautobahnen, Naturschutzgebieten und Wäldern
- 50 m zu Straßen und Eisenbahntrassen
- 35 m zu sonstigen Gebäuden
- 20 m zu Bäumen, Hecken und anderen Gehölzen
Zur Rettung von Tieren (besonders von Igeln), die während der Sammelzeit möglicherweise im entstehenden Hutzelfeuerhaufen Unterschlupf gesucht haben, ist es sinnvoll, das Material vor dem Entzünden noch einmal umzuschichten.Um Unfälle zu vermeiden, sollten die geschulten Mitglieder der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr den Hutzelfeuerplatz auf seine Eignung hin prüfen und das Feuer sowie die abschließende Räumung des Brandplatzes überwachen. Durch die Beachtung dieser Hinweise erhalten wir die schöne Tradition des Hutzelfeuers, ohne unserer Umwelt und der Natur Schaden zuzufügen.
Am 31. Dezember ist es alljährlich wieder soweit. Nach den zumeist besinnlichen Weihnachtstagen wird das alte Jahr lautstark verabschiedet. Mit der Lautstärke einher gehen unnötig entstehende Umweltbelastungen durch Feuerwerkskörper. Etwa 10.000 t Kracher, Sprüher, Fontänen und Leuchtraketen werden jedes Jahr in einer Nacht in die Luft gejagt. Kaum jemand macht sich schon während der nächtlichen Knallerei - die sich die Bundesbürger immerhin die stolze Summe von ca. 75 Mio. EUR kosten lassen - Gedanken, daß dabei ein höchst umweltschädliches Gemisch an Substanzen freigesetzt wird. Etwa 20 sauerstoffabgebende Stoffe, zahlreiche brennbare Stoffe sowie eine Vielzahl von Hilfsmitteln, wie Abbrandregler, Klebstoffe, Quellmittel, Kunst- und Schaumstoffe finden bei den unter hohem Energieaufwand hergestellten pyrotechnischen Erzeugnissen Verwendung. Beim Silvesterfeuerwerk werden etwa 8.000 t Staub, 200 t Kohlenmonoxyd, 1.900 t Schwefeldioxyd, 1.500 t Kohlendioxyd sowie Stickoxyde, Salzsäure, Chlor und zahlreiche noch teilweise unbekannte Verbindungen freigesetzt. Sogar beim Abbrennen von Wunderkerzen und sogenanntem "Tischfeuerwerk" in geschlossenen Räumen kann es zu bedenklichen Konzentrationen von Schadstoffen kommen! Zusätzlich zu den Umweltbeeinträchtigungen muß aufgrund der hohen Unfallgefahren dringend davor gewarnt werden, pyrotechnische Erzeugnisse aus dem militärischen oder gewerblichen Bereich oder Eigenkonstruktionen zu verwenden. Die alljährliche Schreckensbilanz der Krankenhäuser und Sanitätsdienste müßte nicht gezogen werden! Für die Umwelt ist die Silvesterknallerei ebenso wie für die Verletzten keine schnell vergessene Angelegenheit. Nach dem Verglühen der Feuerwerkskörper landet der Rest in der Landschaft und benötigt oft Jahre bis es verrottet ist! Bitte denken Sie einmal darüber nach, ob Ihnen nicht auch umwelt- und geldbeutelschonendere "Abschiedsgesten" für das alte Jahr einfallen.
In den kürzer werdenden Tagen des Herbstes fallen immer mehr Blätter zu Boden. Für viele Gartenbesitzer ist dies eine arbeitsreiche Zeit des Zusammenkehrens. Auf befestigten Flächen wie Wegen und Terrassen ist dies durchaus sinnvoll, auf Gehsteigen durch die Straßenreinigungssatzung sogar vorgeschrieben. Für die Biotonne ist das Laub allerdings eigentlich viel zu schade, denn es kann wichtige biologische Funktionen im Garten erfüllen.
In dünnen Schichten kann Laub auch im Wechsel mit Küchenabfällen dem Komposthaufen beigegeben werden. Bei sauren Blättern wie z. B. denen von Eichen hilft der Zusatz von Kalk bei der Beschleunigung des Verrottungsprozesses.
Für diejenigen, deren Platz für eine Eigenkompostierung im Garten nicht ausreicht, gibt es eine ganzjährige Annahmestelle für Laub und Rasenschnitt am Wertstoffhof der Stadt Fulda in der Weimarer Straße 26. Der Wertstoffhof ist dienstags, mittwochs, donnerstags und freitags von 09.00 -17.30 Uhr und samstags von 09.00 bis 13.30. Uhr geöffnet.
Der Reisigsammelplatz in Maberzell ist montags, mittochs und freitags von 10.00 - 17.00 Uhr und samstags von 10.00 - 15.00 Uhr geöffnet. Anlieferer werden gebeten, Reisig und Astwerk getrennt von Grasschnitt, Laub und Fallobst abzugeben.
Größere Mengen Gartenabfälle können ganzjährig zur Kompostieranlage "Finkenberg" (Tel.: 06 61-24 10 23, -7 77 41) gebracht werden. Die Anlage ist montags, mittwochs und freitags von 09.00 - 16.00 Uhr und samstags von 09.00 bis 12.00 Uhr geöffnet und kann über die Haimbacher Straße/L 3139 Richtung Kleinlüder angefahren werden.
Seit einigen Jahren geben die Kastanienbäume in der Region kein gutes Bild ab: Die Blätter sind frühzeitig welk, die Kronen licht. Schuld ist die Kastanienminiermotte.
Die Kastanienminiermotte ist erst seit 1984 überhaupt bekannt und wurde nach Deutschland eingeschleppt. Ab Ende April schlüpfen aus den Puppen im Kastanienlaub die winzigen Schmetterlinge, die ihre Eier im unteren Kronenbereich ablegen. Drei bis vier Generationen sind in einem Jahr möglich, wobei jede Generation ihre Eier weiter oben in der Krone, auf noch unbefallenen Blättern ablegt. Die letzte Generation überwintert als Puppe im abgefallenen Laub am Boden. Die Kastanienminiermotte befällt fast ausschließlich die weiß blühende Rosskastanie. Andere Kastanienarten (rot oder gelb blühend) werden nur schwach oder gar nicht befallen. Die winzigen Raupen fressen das nahrhafte Pflanzengewebe auf und zerstören so großflächig das Gewebe. Wenn die Zerstörungen zu groß werden, trennt sich der Baum von den befallenen Blättern, die dann oft noch die Puppen in sich tragen. Dies führt dazu, dass die Kastanien bei starkem Befall oft schon im August ihre Blätter abwerfen. Zum Glück führt das Wirken der Kastanienminiermotten noch nicht zum Absterben der Bäume. Bei fortdauernder Schwächung ist dies aber nicht auszuschließen. Etwa seit dem Jahr 2000 sind die Kastanien in Fulda Ziel der Fressattacken der Miniermotte.
Der Anfangsbefall im Frühjahr ist geringer, wenn das Herbstlaub sorgfältig entfernt wird, in dem sich die Überwinterungsstadien der Motte befinden. Die Mitarbeiter der Stadt sammeln im Herbst das Laub der befallenen Kastanien von Straßen und Plätzen ein, um es in Großkompostieranlagen kompostieren zu lassen. Die dort entstehenden Temperaturen von rund 60 Grad Celsius töten die im Laub überwinternden Puppen. Eine so hohe Zersetzungstemperatur wird im Komposthaufen im Privatgarten leider nicht erreicht. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Fulda sollten daher Kastanienlaub über die Biotonne, auf dem Wertstoffhof, dem Reisigsammelplatz oder der Kompostieranlage „Finkenberg“ entsorgen.
Beim Lebensmitteleinkauf sollten Sie nicht nur auf die Qualität der Ware, sondern auch auf die Art der Verpackung achten. Bundesweit produzieren wir pro Jahr über 5.600.000 Tonnen Verpackungsabfall (Sammelergebnis der Duales System Deutschland GmbH), wovon viele Tonnen vermieden werden könnten.
Nahezu alle Verpackungen tragen bereits den "Grünen Punkt". Diese sagt nichts über die Umweltverträglichkeit der Verpackung aus. Er zeigt lediglich an, daß es sich um eine Einwegverpackung handelt, die von einer privaten Versorgungsgesellschaft im Auftrag der Duales System Deutschland GmbH gesammelt und sortiert wird. Durch die Kosten für Einsammlung, Sortierung und Wiederverwertung erhöht sich der Preis der Ware. Sie sollten also die bezahlte Leistung in Anspruch nehmen und die entleerten Verpackungen über die Gelben Säcke und Tonnen bzw. Wertstoffcontainer entsorgen. Achten Sie jedoch beim Einkauf nicht auf den Grünen Punkt, sondern darauf, daß die Lebensmittel möglichst wenig verpackt sind. Mehrfach verpackte Waren, wie z. B. die Fischkonserven im zusätzlichen Pappkarton sollten möglichst nicht gekauft werden, wenn einfach verpackte Alternativen erhältlich sind. Bevorzugen Sie außerdem Mehrwegverpackungen wie sie heutzutage nicht nur für Getränke angeboten werden. Es gibt daneben bereits viele Milchprodukte wie Quark und Joghurt im Pfandglas. Eine Mehrwegflasche für Mineralwaser z. B. kann 40 bis 50 mal wiederbefüllt werden und dabei etwa 84 Getränkedosen "ersetzen".
Verpackungsvermeidung bedeutet aber nicht nur Reduzierung der Abfallmengen, sondern auch die Schonung nur begrenzt zur Verfügung stehender Ressourcen, die als Rohstoff und Energieerzeuger für die Verpackungsherstellung benötigt werden. Bei Kunststoffverpakkungen ergibt sich je nach Art eine unterschiedliche Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit des Materials. Auf diesen Verpackungen finden sich Ziffern bzw. Buchstabenkürzel, die den verwendeten Kunststoff kennzeichnen. Auf Verpackungen aus PVC - auch an der Ziffer 03 zu erkennen - sollten Sie möglichst verzichten. Bei der Entsorgung von PVC können ökologische Probleme entstehen, da bei der Deponierung schwermetallhaltige Additive gelöst werden und bei der Verbrennung Salzsäure und Schwermetalle abgeschieden werden können. Relativ unproblematisch für die Umwelt sind Verpackungen mit den Buchstaben PP für Polypropylen oder PE für Polyethylen. Polypropylen erkennen Sie auch an der Ziffer 05, Polyethylen an den Ziffern 02 und 04. Verbundverpackungen aus verschiedenen Materialien sind nicht empfehlenswert. Eine Kartonverpackung für Fruchtsaft oder Milch kann z. B. aus 5 aufeinanderfolgenden Schichten bestehen: Kunststoff, Pappe, Kunststoff, Aluminium, Kunststoff. Eine Wiederverwertung ist sehr aufwendig und zur Zeit kaum möglich, da die einzelnen Komponenten der Verbundverpackungen nur schwer von einander zu trennen und kaum sinnvoll recyclierbar sind. Aluminiumfolien sowie aluminiumhaltige Getränkedosen sind ebenfalls nicht zu empfehlen, da ihre Herstellung enorm energieaufwendig und umweltbelastend ist. Die beste Verpackung ist die nicht benötigte! Nehmen Sie doch beim nächsten Einkauf Vorratsbehälter zur Befüllung von zu Hause mit! Es gibt bereits viele Supermärkte und Lebensmittelhändler, die sich auf diese Praxis - die beim Ab-Hof-Verkauf landwirtschaftlicher Betriebe oder auf Wochenmärkten schon immer üblich ist - eingestellt haben. Machen Sie die Probe aufs Exempel!
Wäschewaschen gehört zum Alltag wie die Körperpflege. Alltäglich ist auch die Umweltbelastung, die damit verbunden ist. Was früher in knochenharter Arbeit am Waschtag erledigt wurde, benötigt heute dank Waschmaschine und -pulver nur noch wenige Handgriffe. Während das erste Waschmittel, das 1907 auf dem Markt kam, nur aus Perborat und Silikat bestand, leiten die Waschmaschinen heute komplexe chemische Gemische in das Abwasser. Veränderte Waschgewohnheiten, der häufige Wechsel von Oberbekleidung, die gestiegene Anzahl der Ein-Personen-Haushalte und nicht zuletzt die Devise "viel hilft viel" führten dazu, dass der Waschmittelverbrauch pro Kopf in Deutschland seit 1960 bis Ende der 80er Jahre um fast das Vierfache stieg! Aber gerade in den letzten Jahren hat sich auf dem Waschmittelmarkt einiges geändert. So wird zum Beispiel das umweltschädliche Phosphat kaum noch eingesetzt, ebenso wie die nutzlosen Füllstoffe. Außerdem ist es für den Verbraucher leichter geworden, die weniger umweltschädlichen Baukasten-Waschmittel (Grundwaschmittel, separate Enthärter und Bleichmittel) auf dem Markt zu finden. Obwohl uns aber die Werbung bei jedem Waschgang eine Schonung der Umwelt verspricht, schadet Waschen immer der Umwelt. Durch bewusstes "Waschverhalten" kann die Belastung jedoch in Grenzen gehalten werden. Waschen Sie nicht öfter als nötig. Jedes Waschen belastet die Umwelt. Allerdings sind manche Waschmittel belastender als andere. Textilien aus Naturfasern, wie Baumwolle oder vor allem Wolle brauchen nicht so häufig gewaschen werden, wie Kunstfaser. Oft hilft ausgiebiges Lüften. Waschen Sie nicht, wenn alle anderen waschen Die besten Zeiten zum Waschen sind werktags nachmittags und abends. Zu anderen Zeiten müssen die Kraftwerke besonders viel Strom liefern. Durch vernünftige Zeitplanung helfen Sie mit, dass nicht noch mehr Kraftwerke gebaut werden müssen. Außerdem werden besonders montags die Kläranlagen bis an die Grenzen belastet. Sortieren Sie Ihre Wäsche nach dem Verschmutzungsgrad Gering verschmutzte Wäsche braucht weniger Waschmittel als stark verschmutzte. Waschen Sie ohne Vorwäsche Normal und gering verschmutzte Wäsche benötigt keinen Vorwaschgang. Stärker verschmutzte Wäsche können Sie statt vorzuwaschen auch über Nacht in der Waschmaschine einweichen, in dem Sie den Hauptwaschgang nach kurzer Laufzeit bei gefluteter Waschtrommel ausschalten und erst am nächsten Tag weiterwaschen. Einzelne stark verschmutzte Wäschestücke können Sie auch über Nacht in einem Eimer einweichen und dann zusammen mit der weniger verschmutzten Wäsche waschen. Behandeln Sie Flecken vor der Wäsche. Viele Flecken, wie Gras, Blut, Urin und Schweiß sowie Fahrradschmiere und Schmutzränder an Hemdkragen lassen sich hervorragend mit Gallseife entfernen. Dazu werden die Flecken vor der Wäsche gut mit angefeuchteter Gallseife eingerieben. Vorsicht jedoch bei farbiger Wäsche - Gallseife kann entfärben. Verwenden Sie Wäsche nach dem Baukastensystem Die Baukastenwaschmittel bestehen aus 3 Einzelkomponenten:
1.ein Waschmittel, das ohne Zusätze für weiches Wasser und mäßig verschmutzte Wäsche geeignet ist,
2.ein separates Enthärterpulver, das bei höheren Wasserhärten eingesetzt werden muss,
3.ein separates Bleichmittel, das bei stärker verschmutzter und fleckiger Wäsche eingesetzt werden muss. Vollwaschmittel sind aus vielen verschiedenen Inhaltsstoffen zusammengesetzt, die in der Regel - also für leicht und normal verschmutzte Wäsche - überhaupt nicht gebraucht werden und die Umwelt unnötig belasten.
Neben "Gerüststoffen" wie den gewässerbelastenden Phosphaten werden beispielsweise Bleichmittel, die Wasserpflanzen schädigen können, und gewässerbelastende Füllstoffe (Salze) sowie Molke und allergiehervorrufende optische Aufheller eingesetzt. Verwenden Sie nicht mehr Waschmittel als nötig. Achten Sie genau auf die Markierung des Abfüllbechers. Die Dosierempfehlung auf der Waschmittelverpackung richtet sich nach dem Härtebereich (Kalkanteil) des Wassers. Wie hart Ihr Wasser ist, erfahren Sie bei Ihrem Wasserversorger oder der Stadtverwaltung. Geben Sie das Waschmittel direkt zur Wäsche Ältere Waschmaschinen haben keine "Ökoschleuse" oder ein "Laugenumflutsystem". Ein Teil des Waschmittels landet daher direkt im Ablauf und bleibt ungenutzt. Geben Sie deshalb das Mittel in ein Tuch eingeschlagen zur Wäsche oder benutzen Sie eine "Dosierkugel" bzw. ein "Dosiersäckchen". Informieren Sie sich vor dem Kauf einer neuen Waschmaschine Waschmaschinen sind Anschaffungen für viele Jahre. Neben guter Leistung sollen sie vor allem zuverlässig sein und eine lange Lebensdauer haben. Außerdem sollen sie sparsam sein. Ein niedriger Strom- oder Wasserverbrauch bewirkt nicht nur weniger Umweltbelastungen, sondern spart auch Betriebskosten. Bei vielen Geräten sind die Betriebskosten in ihrer Lebensdauer deutlich höher als ihr Kaufpreis. Besonders sparsame Geräte können deshalb im Laufe der Jahre wesentlich mehr als Strom- und Wasserkosten einsparen, als sie bei der Anschaffung kosten. In Deutschland sind derzeit etwa 550 Waschmaschinentypen auf dem Markt. Darunter gibt es einige besonders sparsame Modelle, viele mit mittleren und ebenfalls viele mit sehr hohen Strom- und Wasserverbräuchen. Die Verbrauchsunterschiede erscheinen oft als "Stellen hinter dem Komma", davon darf man sich aber nicht täuschen lassen. Bei Waschmaschinen kostet jede halbe Kilowattstunde Stromverbrauch pro Wäsche in 15 Jahren 175 EUR und 21 Liter höherer Wasserverbrauch kostet vermeidbare 165 EUR (bei angenommenem Strompreis von 16 Cent/KWh und Wasserpreis von 3,6 Cent/cbm). Eine Entscheidungshilfe kann das sogenannte "EURO-Label" sein. Mit Buchstaben von A - G wird der Energieverbrauch der Geräte gekennzeichnet, wobei "A" für besonders sparsame Maschinen steht. Der Wasserverbrauch wird durch die Kennzeichnung leider nicht gewürdigt. Verzichten Sie auf Weichspüler Weichspüler setzen die Saugfähigkeit der Textilien herab, machen sie schmutzanziehend, können Allergien hervorrufen, sind besonders umweltschädlich und vor allem überflüssig.
Waschen Sie nicht heißer als nötig. Kochwäsche braucht ungefähr doppelt so viel Energie wie eine 60-Grad- und ungefähr viermal so viel wie eine 30-Grad-Wäsche. Wählen Sie 95 Grad nur bei Kranken- und Säuglingswäsche. Eine Heißwäsche bei 60 Grad reicht für normale hygienische Ansprüche aus.
Nutzen Sie Ihre Waschmaschine aus Eine schlechtgefüllte Waschmaschine verbraucht fast ebensoviel Wasser, Strom und Waschmittel wie eine gutgefüllte. Wählen Sie stets die optimale Füllmenge für das ausgesuchte Programm. Wiegen Sie dazu die Wäsche vor dem Waschen, damit Sie ein Gefühl für die richtige Menge bekommen.
Benutzen Sie nur ausnahmsweise die "Einhalb-Spartaste". Sie spart nicht die Hälfte, sondern höchstens ein Drittel an Strom und Wasser.

In privaten Haushalten werden ca. 130 - 150 ltr. Trinkwasser pro Person und Tag verbraucht. Der Großteil davon wird für die Toilettenspülung, Baden, Duschen und Wäsche waschen benötigt. Damit gibt es in diesen Bereichen die meisten Möglichkeiten Wasser einzusparen. Dabei wird nicht nur der Wasserhaushalt in der Natur entlastet, sondern auch Ihr Geldbeutel.
Ermitteln Sie ihren Verbrauch! Wissen Sie, wieviel Wasser ihre Familie pro Kopf und Tag verbraucht? Sind Sie sparsam oder eher verschwenderisch? Errechnen Sie ihren Tagesverbrauch aus der letzten Wasserrechnung (1 Kubikmeter Wasser sind 1000 Liter) oder lesen Sie mal eine Woche lang ihre Wasseruhr ab. Für den sparsamen Umgang mit Trinkwasser beachten Sie die nachfolgenden Grundregeln.
Wasserhahn schließen! Beim Zähneputzen oder Einseifen, das Wasser abstellen. Geschirr nicht unter fließendem Wasser abspülen.
Duschen statt Baden!
Dichtungen an Armaturen regelmässig prüfen und wenn nötig erneuern! Durch einen tropfenden Wasserhahn werden pro Jahr bis zu 5000 Liter Trinkwasser verschwendet.
Toiletten mit Spül-Stop-Tasten ausrüsten! Durch die Spülunterbrechung mit der Taste können pro Person ca. 20 Liter Trinkwasser pro Tag gespart werden. Übers Jahr betrachtet werden so ca. 7300 ltr Trinkwasser und damit 26,00 EUR gespart.
Spülkasten auf Dichtigkeit prüfen! Ist die Dichtung am Abfluß des Spülkastens abgenutzt und undicht fließen täglich bis zu 50 Liter Trinkwasser ungenutzt in die Kanalisation.
Wasch- und Spülmaschine richtig nutzen! Die Maschinen sollte nur voll gefüllt eingeschaltet werden. Waschen Sie nur bei starken Verschmutzungen vor. Beim Kauf eines neuen Gerätes die Verbrauchsdaten der Modelle vergleichen. Über die Lebenszeit des Gerätes betrachtet sind die Betriebskosten ebenso wichtig wie die Anschaffungskosten.
Verzicht auf Rasensprengen! Verzichten Sie möglichst aufs Rasensprengen, nach wenigen Regentagen wird der Rasen auch so wieder grün. Ansonsten: Möglichst Regenwasser sammeln und zum Gießen verwenden. Gießen Sie nur abends gießen, da sonst viel Wasser verdunstet.
Autowaschanlagen nutzen! Die Autowäsche mit Eimer, Schwamm und Schlauch erfordert wesentlich mehr Wasser als die Autowäsche in der Waschanlage. In vielen Waschanlagen wird das Waschwasser wieder aufbereitet und mehrfach verwendet.
Quelle: "Jeder Tropfen zählt, Informationen zum Trinkwasser sparen", Hrsg.: Hessisches Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
1. Kein Ballast im Auto
Spritsparen beginnt vor dem Losfahren. Jedes Kilogramm Gewicht erhöht den Verbrauch des Autos. Faustregel: 100 kg Mehrgewicht kosten einen halben Liter mehr auf 100 Kilometern. Dachgepäck lastet besonders schwer auf dem Tank. Es macht alle Bemühungen der Autobauer zunichte, die Aerodynamik zu verbessern. Drei Fahrräder auf dem Dach bedeuten bei Tempo 100 einen Mehrverbrauch von 4 l/100 km. Selbst ein unbeladener Skihalter erhöht den Verbrauch eines Mittelklassewagens um etwa einen Liter. Also, Dachgepäckträger besser im Keller als auf dem Autodach lagern.
2. Reifen mit geringem Rollwiderstand
Erstens: Verlangen Sie beim Kauf eines Neuwagens, dass Energy- bzw. Leichtlauf-Reifen montiert sind. Diese sind beim Rollwiderstand deutlich optimiert und entsprechen allen Sicherheitsanforderungen für moderne Reifen. Auch wenn neue fällig werden, sollten Sie Leichtlaufreifen verwenden. 2003 hatte das Umweltbundesamt Reifen getestet, die Liste finden Sie unter www.umweltbundesamt.de.
Zweitens: Fahren Sie immer mindestens mit dem Reifendruck, den der Autohersteller für das vollbeladene Fahrzeug bei Höchstgeschwindigkeit empfiehlt. Es darf auch noch ein bisschen mehr sein. Dem etwas geringeren Fahrkomfort stehen ein deutlich geringerer Verbrauch, weniger Schadstoffe, mehr Bremssicherheit und weniger Reifenverschleiß gegenüber. Übrigens: Breitreifen erhöhen den Verbrauch.
3. Kurzstrecken und Verschleiß vermeiden
Laut dem Autohersteller VW braucht ein Mittelklassewagen direkt nach dem Start rund 30 bis 40 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer. Nach einem Kilometer sinkt der Verbrauch auf etwa 20 Liter. Erst nach vier Kilometern ist der Motor betriebswarm und der Verbrauch hat sich normalisiert. Daher gilt: kurze Strecken lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen.
Der Verschleiß des Motors ist bei kaltem Motor außerordentlich hoch. Besonders schädlich für Motor und Umwelt: Warm laufen lassen im Stand. Am schonendsten erreicht der Motor seine Betriebstemperatur, wenn es sofort nach dem Motorstart losgeht und spritsparend gefahren wird. Lassen Sie beim Ölwechsel synthetische Leichtlauföle einfüllen. Diese haben bessere Schmiereigenschaften. Das schützt vor Verschleiß und senkt den Verbrauch.
4. Niedrigtourig fahren
Niedrigtouriges Fahren ist das A und O einer umweltverträglichen Fahrweise. Leider hält sich immer noch hartnäckig das Gerücht, ein Motor liefe am sparsamsten und schonendsten im mittleren Drehzahlbereich. Aber für alle Autos, die in den letzten zwanzig Jahren gebaut wurden gilt: je niedrigtouriger und je gleichmäßiger, desto besser. Mit einer geringeren Drehzahl zu fahren spart bis zu 30 Prozent Kraftstoff und schont den Motor. 2000 Umdrehungen pro Minute (U/min) reichen im Stadtverkehr aus.
5. Schnell schalten
Schalten Sie schon nach einer Wagenlänge in den zweiten Gang. Im zweiten und dritten Gang kräftig Gas geben und spätestens bei 2000 U/min in den nächsten Gang hoch schalten. Wenn man mit viel Gas bei niedriger Motorumdrehungszahl beschleunigt, erreicht man eine vollständigere, verbrauchsgünstigere und schadstoffärmere Verbrennung, als wenn man mit sanftem Fuß im mittleren Drehzahlbereich beschleunigt. Wer keinen Drehzahlmesser hat, orientiert sich am Tacho. Bei 25 bis 30 km/h in den 3., bei 35 bis 45 km/h in den 4. und bei 50 bis 55 km/h in den 5. Gang schalten. Mit den angegebenen Schaltpunkten sind fast alle heute zugelassenen Pkw vom Kleinwagen mit 40 bis 45 PS bis zur schweren Limousine problemlos zu fahren. Im höchstmöglichen Gang zu fahren, ist Grundbedingung fürs Spritsparen. Es schont außerdem den Motor und ist hörbar leiser. Unglaublich aber wahr: Ein Auto mit 50 km/h im 2. Gang wird als genauso laut empfunden wie 20 Autos, die bei gleicher Geschwindigkeit im 4. Gang fahren.
6. Vorausschauend gleiten
Jedes Anfahren und Beschleunigen verbraucht viel Benzin. Durch vorausschauendes Fahren wird eine möglichst regelmäßige Bewegung mit konstanter Geschwindigkeit angestrebt. Genügend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug (Faustregel 3 Sekunden) hilft Ungleichmäßigkeiten im fließenden Verkehr auszugleichen und dient der Verkehrssicherheit. Fährt das Auto auf ein Hindernis zu, kann der Fahrer den bestehenden Fahrzeugschwung nutzen. Beispiel: Sie fahren 50 km/h und sehen in 200 bis 300 Meter Entfernung eine Ampel auf Rot schalten. Wenn Sie den Leergang einlegen, reicht der vorhandene Schwung, um im Verkehr mitzuschwimmen. Fließt der Verkehr nach einer Stockung weiter, schalten Sie in den ihrer Geschwindigkeit entsprechenden Gang und beschleunigen auf die gewünschte Geschwindigkeit.
7. Bremsen
Dass es notwendig wäre, den Motor zum Mitbremsen einzusetzen, ist ein Mythos aus den Zeiten der Trommelbremse. Bei älteren Fahrzeugen mit Vergasermotor ist der Ausstoß von krebserzeugenden Kohlenwasserstoffen bei der Nutzung der „Motorbremse” bis zu zehnmal so hoch wie bei normaler Fahrt. Zurückschalten, um das Fahrzeug abzubremsen, ist nur bei starkem Gefälle angebracht. Zum Verzögern aus hoher Geschwindigkeit reicht es, den 4. oder 5. Gang eingelegt zu lassen und den Fuß komplett vom Gas zu nehmen.
8. Überlandverkehr
2000 U/min reichen auf Fernstraßen nicht aus. Auch gelten die genannten Schaltpunkte nicht für die Beschleunigungsstreifen der Autobahn und für Überholvorgänge auf Landstraßen. Generell gilt für Landstraße und Autobahn: je niedriger die Drehzahl und damit das Tempo, desto niedriger der Verbrauch. Laut Ford ist der Verbrauch bei Höchstgeschwindigkeit bis zu doppelt so hoch wie bei dreiviertel der Höchstgeschwindigkeit. Als Orientierung können folgende Werte gelten: auf Landstraßen maximal 80 km/h, auf Autobahnen maximal 120 km/h.
9. Stromfresser ausschalten
Je stärker die Lichtmaschine durch elektrische Verbraucher belastet wird, desto höher ist der Kraftstoffverbrauch. Größter Stromfresser ist die Klimaanlage, die den Verbrauch im Stadtverkehr um bis zu 1,8 Liter auf 100 Kilometer erhöht. Auch jedes kleine Motörchen - z.B. für den Scheibenheber - erhöht den Verbrauch. Vergessen wird oft die Heckscheibenheizung. Die „verbraucht” pro Stunde ca. 0,1 Liter Sprit. Umgerechnet auf den Stadtverkehr sind das 0,3 bis 0,4 Liter pro 100 Kilometer.
10. Motor aus!
Wenn sich absehen lässt, dass Sie zum Beispiel an einer roten Ampel mehr als 10 Sekunden stehen, sollten Sie den Motor abstellen. Beim anschließenden Motorstart auf keinen Fall Gas geben.
Quelle: Verkehrsclub Deutschland - VCD - 2007
In jedem Jahr überrascht und erfreut uns der erste Schnee. Nur wenig später gesellt sich zur Freude an der weißen Pracht die Sorge und der Ärger wegen gefährlich glatter Gehwege oder dem unzulässigen Einsatz von Tausalz im Gehwegbereich. Als Folge gehen immer wieder Beschwerden bei den städtischen Ämtern ein. Nach der gültigen Straßenreinigungssatzung der Stadt Fulda sind für den Winterdienst vor privaten Grundstücken die Anlieger selbst verantwortlich. Die Stadt kümmert sich um Straßen, öffentliche Wege und Plätze. Verkehrsteilnehmer müssen sich darüber hinaus auf die außergewöhnliche Wetterlage an einem Wintertag einstellen (Oberlandesgericht Karlsruhe Az.: 7 K 104-74 VR 76-346). Als Grundstückseigentümer sind Sie verpflichtet, bei Schnee- und Eisglätte die Gehwege zwischen 07.00 Uhr und 20.00 Uhr bis 1,5 m ganz, breitere Bürgersteige bis zu 1,5 m entlang der Bordsteinkante von Schnee abzukehren oder freizuschieben sowie bei anschließender Schnee- oder Eisglätte abzustreuen. Denken Sie daran: Geben Sie abstumpfenden Streumitteln den Vorzug. Ausnahmsweise darf Auftausalz gestreut werden, wenn Glätte nicht auf ein Minimum beseitigt bzw. ausreichend abgestumpft werden kann (z. B. bei Eisregen) oder an besonderen Gefahrenstellen wie Treppen und Gehwegen mit starkem Gefälle. Die Salzmenge ist auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken - 1 Eßlöffel, d. h. ca. 20 g/qm genügt. Beachten Sie darüber hinaus immer die Empfehlungen auf der Verpackung des Streugutes. Bitte achten Sie außerdem darauf, daß kein Auftausalz, kein mit Salz vermischter Schnee und keine Salzlauge in den Wurzelbereich von Bäumen gelangt.
Tipps für Grundstückseigentümer:
Tipps für Autofahrer:
Tipps für Fußgänger:
Bauherren, Haus- und Grundbesitzer haben die Möglichkeit, etwas für die Natur zu tun, wenn sie folgende Tipps beachten:
Zur Klärung weiterer Detailfragen stehen Ihnen die Fachämter der Stadtverwaltung zur Verfügung.Für individuelle Energieberatung wenden Sie sich bitte an Ihre regionalen Energieversorger, die ÜWAG, Bahnhofstraße 2, 36037 Fulda, Tel. 06 61 - 1 2-440 und die GWV, Rangstraße 10, 36043 Fulda, Tel. 0661/ 299-191 oder die Verbraucherzentrale Hessen e.V., Karlstraße 2, 36037 Fulda, Tel. 0661/ 77453.
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